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Cardioidstrahler für Bassbereich - sinnvoll ?

  • Sound-Klinik
  • 28. November 2003 um 11:54
  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 28. November 2003 um 11:54
    • #1

    Mal eine Frage an die Praktiker:

    Ich wurde vor einigen Wochen mal auf die Problematik "Band spielt in Kirche" angesprochen. Die hatten nämlich auf einer Veranstaltung - besonders im Bassbereich ( :D ) einige "Probleme".

    Ich denke, daß die "Probleme" gerade in Kirchen wohl nicht einfach - wahrscheinlich auch gar nicht - zu lösen sein werden.

    Anders ist die Situation in Turnhallen:
    Wenn ich in Turnhallen (oder ähnlichen Locations - wie z.B. Autohäuser ...) Musik mache, nehme ich z.Z. meine non-vented Hörner mit. Die machen - einzeln betrieben - einen leichten Roll-Off zu tiefen Frequenzen hin und es wird dadurch (... weil: Hallzeiten nehmen zu tiefen Frequenzen hin zu !) sehr viel "trockener" in der Wiedergabe (... und machen dadurch viel weniger Problem als BR oder "schlimmere" Sachen wie BP ...).

    Bei kleinen Events mit wenig Holz in halligen Räumen wäre ein Richtverhalten im Bassbereich vorteilhaft (wg. weniger Reflektionen an Rück- und Seitenwänden ...).

    Prinzipiell ist sowas möglich - aber: der Wirkungsgrad und der maximal erzielbare Schalldruck wäre begrenzt, weil es (bei insgesamt kleiner Abstrahlfläche) nur mit einem Cardioidstrahler (... mit Auslöschungen an der Rückseite der "Box" ...) gehen würde.

    Tritt diese (Nachhall-) Problematik bei Euch so oft auf, daß Ihr Euch vorstellen könntet, sowas einzusetzen - oder wäre sowas einfach zu speziell ?

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 28. November 2003 um 13:28
    • #2

    Ich bau mir mein Richtverhalten aus mehreren Stacks oder innerhalb des Stacks auf.. Also wären solche Strahler nur was für ganz kleine Geschichten (1 Sub pro Seite). Und dafür jetzt extra was Spezielles?

    Wenn, dann willst du das doch sicher wieder völlig ohne Controller bauen, richtig? Dabei musst du aber sehen, dass sich die Cardioid-Wirkung bei Stacking dramatisch ändern kann. Wenn man dann keine Möglichkeit zur Anpassung hat..........

  • tthorsten
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    • 28. November 2003 um 14:40
    • #3

    ich wär an ner lösung interssiert.


    hab ja auch ein anwohner problem .


    also entweder manuell oder elektronisch lösen das ganze.

    Meyer MSW 6 ist da beeindruckend aber beim M3d sub geht es ja auch irgendwie

    und dann anselms goertzes messungen an hand des beispiel subs.


    hab das gefühl dass das nur ab ner gewissen grösse an aussen mass der box funktioniert.


    der sub muss 40hz können SK mit allem andern kanste zu hause bleiben ich will kein horn dass bei 40hz 10db weniger Schalldruck produziert und basslos klingt.

    der sub muss auch nur bis max 120hz können für alles ander gibts tops.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jens Droessler
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    2
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    9.074
    • 28. November 2003 um 15:31
    • #4
    Zitat von "tthorsten"

    der sub muss 40hz können SK mit allem andern kanste zu hause bleiben ich will kein horn dass bei 40hz 10db weniger Schalldruck produziert und basslos klingt.

    @ Soundklinik: Spar dir deine Antwort darauf. Ihr denkt zu dem Thema zu unterschiedlich, um da auf einen Nenner zu kommen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 28. November 2003 um 17:44
    • #5

    ... ich drücke es mal vorsichtig aus: bei 40 Hz dürfte es mit "kompakten" Cardioiden auch etwas heikel werden :wink: ...

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    17.024
    • 28. November 2003 um 20:39
    • #6

    so wirklich kompakt muss das uach nimmer sein. wennes nen sub ist.


    so im 60er würfel wird sdas eh nix da müsste mann dann doch eher das dingen mechansich auf teilen nur dann nimmt es wieder keiner komplett mit.


    der MSW 6 gefällt mir


    wurm nehmen die vorne 18" und ten und 15" obwen os weit auseinander und so winzige prots die unterschiedlich sind

    dann ncoh mal 2x15" hinten auch weit auseiender

    und was ist mit EAW s Tuned dipol sub hier war im endeffekt ein sub oben einer unten und mittig in ner art band bass noch mal 2stk.

    findet mann auf der homepage nimmer.


    hmm wie soll mann weiter vorgehen


    wär für ne 6x12" frontseitig und 3x12" rückseitig konstruktion

    kiste dann so 1,2x60 und gut

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    • 28. November 2003 um 23:05
    • #7
    Zitat von "tthorsten"

    wär für ne 6x12" frontseitig und 3x12" rückseitig konstruktion

    kiste dann so 1,2x60 und gut

    ... das ist ja schon irgendwie ein (unhandlicher) großer Trümmer - und 9 Chassis ist wohl auch mehr was für die "Rockefellers" (Thorsten ?) unter den Soundtechs (... oh welche üppige Materialschlacht - fehlen nur noch die in der Beliebtheitsskala hoch im Kurs stehenden Digitalcontroller :wink: ...).

    Ich bin ja mehr für die kleinen (einfachen) Lösungen - die sind irgendwie interessanter und - wenn es funktioniert - man hat doch beim "Vorführeffekt" erheblich mehr SPASS ! :)

    Viele Grüsse sendet

  • Jens Droessler
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    • 29. November 2003 um 03:27
    • #8

    Bei allem Respekt, ich denke nicht, dass man einen Cardioiden im Bassbereich ohne Elektronik hinbekommt.

    Und für Stacking mehrerer Systeme braucht man eine gewisse "Konfigurierbarkeit", weil sich das Cardioid-Verhalten mit dem Stacking und sogar mit der Aufstellung ändert.

  • tthorsten
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    17.024
    • 29. November 2003 um 09:40
    • #9

    ganz klar ist es dass dann 12er neodym verwendet werden und jedes chasis ne eigene amp kanal bekommt TA 3200 loder 2400 und dann
    ein kompletter LEM DX26 für den Subwoofer zu ständig ist.

    mit dem amping und controlling muss es dann möglich sein so ein bis drei 9er setups anzutreiben.


    so stell ich mir das vor ein komplettes Bass amprack.

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  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 29. November 2003 um 11:45
    • #10

    ... wahrscheinlich würden dann aber weder Thorsten noch Jens soviel Geld für die Amps und die Chassis ausgeben.

    Sicher ist es reizvoll, sowas mit digitalem Equipment zu optimieren - nur: Wer würde es wirklich einsetzen und würde sein Erspartes in sowas investieren ?

    Rein "mechanisch" ist es sicher schwierig zu realisieren (vor allem breitbandig ...) und man muß sicher auch einige Abstriche bei der Performance machen.

    Ich fände es halt reizvoll, sowas irgendwie "wirtschaftlich vertretbar" als Problemlösung für diese "Schweinehallen" hinzubekommen.

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
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    • 29. November 2003 um 12:19
    • #11

    o.k

    dann gucken wir uns mal nen CD18 oder CD 12 oder so nen Butterfly bass an


    ist nen 12 er oder 18er im bandpass bandpass ist auf beiden seiten also doppelt ventiliert warhscheinlich unterschiedlich abgestimmt


    biem Butterfly ist es vorne nen 18er sehr hoch abgestimmt da im winzigen volumen hinten 15" in bandpass.


    wahrscheinlich benötigt mann den bandpass um die schmal bandigkeit zu bekommen ein filter verhalten eine mechanisch lauftzeit korrektur ist auch eingebuat über das bandpass und dere filter phasen verhalten funktion.

    hmm wie beedrechnet mann das oder baut mann das einfach mal.


    die richtwirkung müsste ja bei 60-120hz einsezten niere die so min 6-12db rückwärts dämpfung bietet.


    ich persönlich denke dass die kiste ne gewisse aussen massse braucht sonst geht es bei den wellen längen geht.

    auch wenn es kleine würfel sind benötigt mann wohl min 2-8stk damit das funktioniert.


    finde die 12" iddee gut mit nemm 12tbx in neodym so gar leicht und klasse.

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  • Jens Droessler
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    9.074
    • 29. November 2003 um 14:53
    • #12

    @ Soundklinik: Nö, son Teil würde ich nicht kaufen. Zu viel Aufwand, wenn man nur einen betreiben möchte. Aber ich denke, bau irgendwie so ein Ding, mess es, es wird wunderbar sein, stack drei Stück mess sie und du bekommst einen Schreck..... oder verschieb nur den Prototypen im Raum und es wird sich ändern.....

    @ tthorsten: Die beiden einzelnen BPs im CD12 oder CD18 sind gleich bestückt und gleich abgestimmt. Ein BP hat zwar höhere Laufzeit, da aber beide Laufzeiten gleich sind, ergibt sich logischerweise keine Differenz, mit der man arbeiten könnte. Das KOMPLETTE Cardioid-Verhalten kommt aus dem Controller. BPs sind es, weil Nexo der MEinung ist, dass direktstrahlende LS es nicht aushalten würden, denn man könnte sagen, sie machen sich gegenseitig "die Luft dünn". BPs sind da ein wenig geschützt gegen.

  • tthorsten
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    17.024
    • 30. November 2003 um 11:10
    • #13

    wie machen die das im controller ?

    wenn mann bei meyer anch liest dann vermute ich mal dass da mit passiven filtern und flanken steilheiten ein dealy erzeugt wird was wieder um schmal bandig zu einbrüchen im bassberich führt über das
    Fgang , Phasen Delay bezihungs und abhängigkeits geflecht.

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  • StefanH
    Beiträge
    303
    • 30. November 2003 um 12:35
    • #14

    Hallo zusammen - was die machen - ein Delay und ein Allpassfilter setzen. ICh darf Dir zu diesem Thema den Artikel von Anselm Goertz in der letzten Production Partner ans Herz legen - gut geschrieben und alles erklärt.

    Passiv könnte man so ein Ding übringens doch hinbekommen. Mit einer rückwärtig gerichteten Pappe und einem Passiven Phasenschieber a la Kling und Freitag.

    GRuß Stefan

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 30. November 2003 um 14:15
    • #15

    ... ich hab da noch eine andere Idee - ich muß das aber erst mal richtig durchrechnen (man benötigt mindestens zwei Chassis - mit jeweils unterschiedlichen Schallführungen) ...

    Wenn ich etwas Zeit habe, baue ich sowas mal auf - z.Z. hab ich aber noch ein anderes Projekt, wo ich noch mit einigen Problemen "zu kämpfen" habe.

    Viele Grüsse sendet

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 30. November 2003 um 17:28
    • #16

    geht es evtl so .

    http://www.linkwitzlab.com/woofer.htm

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  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 30. November 2003 um 17:31
    • #17

    http://www.outline.it/IMG/VARIE/Home…id_response.jpg

    oder so .

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  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 30. November 2003 um 18:12
    • #18

    ... einen Dipol (wie bei linkwitzlab.com ...) werde ich sicher nicht machen, weil der nur seitlich unterdrückt (Achterquarakteristik !) und "nach hinten" einfach zuviel abstrahlt. Außerdem wäre sowas prinzipiell auch mit einem Chassis möglich.

    Wie ich ja bereits andeutete ... irgendwas mit Nierenquarakteristik.

    Viele Grüsse sendet

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