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  5. Boxen und Amps

Endstufen Power ich blicke nicht mehr durch

  • Kloma
  • 6. Dezember 2003 um 04:24
  • Kloma
    Beiträge
    468
    • 6. Dezember 2003 um 04:24
    • #1

    Also sagen wir es mal so: Ich habe 6 Lautsprecher-Boxen: 8ohm mit 1000W.
    Habe mir erst gedacht das ich alle an eine Endstufe mit 2x 2200W/2,66Ohm hänge.
    Jetzt stellt sich aber die Frage was es bringen würde sich 2 oder 3 dieser Endstufen zu nehmen.
    2 Amps: 4 Bässe an einer mit 2x 1800W/4Ohm 2 Bässe an einer mit 2x 1200W/8Ohm
    3 Amps: Immer 2 Bässe an einer Endstufe mit 2x 1200W/8Ohm

    Es handelt sich immer um die gleiche Amp.

    Also meine Fragen:
    1. Macht es Sinn 2 oder 3 dieser Amps anzuschaffen(rein laut Leistung, Dämpfungsfaktor)?
    2. Was würden die Varianten rein technisch bringen(Lautstärkegewinn, mehr "freie" Leistung,.........)
    3. Würde es Sinn machen seine ganze Anlage nur auf 8Ohm zu fahren?

    Bedanke mich jetzt schon für Sinnvolle Antworten.
    Bitte nicht unbedingt zu technisch formulieren.
    Will es ja gerne verstehen.

    Hersteller habe ich bewust weggelassen das ihr nicht über diesen Diskutiert. Mir geht es um das Grundgelegene.

    Mit Freundlichen Grüßen
    euer Kloma

    "We give Support in Cases....."

  • dslsauger
    Beiträge
    199
    • 6. Dezember 2003 um 08:31
    • #2

    Hallo,

    das ist en lustige Frage, denn es hängt ja wohl auch ein bsichen vom Geld ab, dass du ausgeben darfst. Mehrer sind auf jede Fall besser, aber auch wirtschaftlicher? Naja, kla ist,
    1. höhere Ausfallsicherheit
    2. Du prügelst deine Amps net mit 2,66 Ohm das tut keiner Amp gut,a uch wenn sie für 2 Ohm zulässig ist.
    3. Ich nehme jetzt mal an das alles subs sind. Wenn man rechnet sind das dann 6000 Watt, an 4400 Watt Amp-Leistung, da prügelst du den Amp ja immer im Clip oder wie stellst du dir das vor? Also clipping ist net gut, das weist du, oder?

    ==> 3 Amps sind wohl in diesem fall das beste bzw 6 wären noch besser ;) aber überdimmensioniert. Ist halt ne Frage des Geldes!
    Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

    MfG Johannes

    <b>18" forever doll </b> - dslsauger.de
    Bitte um Hilfe -->> http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=16618

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 6. Dezember 2003 um 12:20
    • #3

    johannes:

    Wieso sollen die Amps ständig im Clipping sein, bloß weil sie wehniger Leistung haben? 0dB sind (in der regel) Vollausteuerung, bei 200w-amps genauso wie bei 2kw-amps! Der einzige Nachteil ist, das du die volle Performance des LS mit einem zu kleinen Amp nicht nutzt.

    Zum Thema:

    Das hängt von einigen Faktoren ab, aber allgemein je hochohmiger, desto besser. Gravierendster Nachteil sind die Verluste in der LS-Zuleitung (kommt natürlich auf die Länge an). Hast Du zwischen Amp und LS z.B. 15m Kabel, können da schnell 2Ohm Leitungswiederstand zusammenkommen.
    Das bedeutet, du verheitzt 3dB bzw. DIE HÄLFTE DER LEISTUNG im KABEL!

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • dslsauger
    Beiträge
    199
    • 6. Dezember 2003 um 12:38
    • #4

    Hallo,

    tobi, das ist mir natürlich auch klar, ich meine das selbe wie du, und habe halt gedacht, wenn er annähernd die leistung aus seinen Speakern haben will, die sie bringen könnten, müsste er die Endstufe ja immer unter volllast fahren bzw. halt einfach bis es clipt. So hab ichs gemeint ;)

    Klar das Speaker kabel macht auch einen großen Faktor aus!
    da sind dann zwei Endstufen schön, die man dann direkt zu den Speaker stellen kann, aber mit 6 Boxen auch problematisch...

    MfG Johannes

    <b>18" forever doll </b> - dslsauger.de
    Bitte um Hilfe -->> http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=16618

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 6. Dezember 2003 um 13:10
    • #5

    ES gibt ein paar Amps, die können den sog. parallel mode (nicht zu verwechseln mit dem parallelschalten der Eingänge!)
    Da hat man dann einen Leistungsstarken monoblock, der bedenkenlos mit 2ohm belastbar ist.

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • logi
    Beiträge
    862
    • 7. Dezember 2003 um 02:51
    • #6
    Zitat von &quot;TobiV&quot;

    ES gibt ein paar Amps, die können den sog. parallel mode (nicht zu verwechseln mit dem parallelschalten der Eingänge!)
    Da hat man dann einen Leistungsstarken monoblock, der bedenkenlos mit 2ohm belastbar ist.

    Tobi

    Kannst du mir das erklären? Der parallel mode schaltet also nicht die Engänge parallel, sondern...? leistungsstarken Monoblock, der bedenkenlos mit 2 Ohm...?

    Gruß
    Frank

    Gruß Frank

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 7. Dezember 2003 um 11:43
    • #7

    Bei vielen amps ist es so, das du im parallel betrieb einen Eingang einfach auf beide Endstufenkanäle schaltest (so wie Du es sicher kennst)

    Es gibt aber auch endstufen, bei denen der parallelmodus eine art "brückenschaltung" ist, nur die einzelkanäle werden bei 8ohm anschlußimpedanz nicht mit 4ohm (wie beim richtigen bridge) sondern nur mit 16ohm belastet.

    z.B. (zugegebenermaßen ein billiger vertreter):
    http://www.monacor.de/produkte/Produkte/Details.cfm?aID=26100&UG=180163504

    Wie das ganze Schaltungsmäßig realisiert wird und ob das wirklich Praxistauglich ist, kann ich allerdings nicht sagen.

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Dezember 2003 um 08:22
    • #8

    ... bitte nicht vergessen, daß ein "8-Ohm-Lautsprecher" nicht bei allen Frequenzen konstant 8 Ohm hat.

    Die Impedanz schwankt i.d.R. - je nach LS-Chassis und Gehäuseabstimmung (!!!) - zwischen Minimalwerten von 5 ... 6 Ohm (manchmal weniger ...) und Maximalwerten, die auch schon mal bei 40 ... 60 Ohm liegen können (Resonanzspitzen ...).

    Endstufen-Hersteller schreiben schnell mal "2-Ohm-tauglich" - ob das dann in der Praxis mit 4 angeschlossenen (8-Ohm-) LS-Systemen im Grenzlastbereich immer gut geht, ist fraglich.

    Niedrige Impedanzen treten überwiegend bei tieferen Frequenzen auf (z.B. bei der Abstimmfrequenz von BR-Kisten) - wenn hier extrem "Gas" gegeben wird, dann würde ich bei den meisten Amps das nicht zu weit ausreizen. Wenn Ihr "Glück" habt, schaltet die Endstufe nur mal zeitweise ab ...

    Viele Grüsse sendet

  • Schalldruck
    Profi
    Beiträge
    441
    Marktplatz Einträge
    1
    • 8. Dezember 2003 um 10:23
    • #9

    2 OHM Rk? Quatsch! Erst rechnen, dann Posten.

    Leitwert Kupfer (k) ~ 58S*m/mm2

    Leitung A=2,5qmm L=15m
    Länge des Leiters = 30m (15m hin und 15m zurück)

    RK = L / (k + A)
    RK = 30[m] / (58[S] * 2,5[qmm])
    RK = 0,207 Ohm

    Oder benutzt jemand 2,5qmm Kabel mit 150m Länge? Oder 15m Kabel mit 0,25qmm? Die haben dann 2Ohm...

    Das Problem des Kabelwiderstands ist die Verschlechterung des Dämpfungsfaktors, nicht der "Kabelverluste". Bei unserem Beispiel heisst das, dass bei einem Dämpfungsfaktor des Amps von 500 und dem o. beschr. Kabel eine Gesamtdämpfungsfaktor von ~19 @ Rl4 ohm und ~9,5 @ 2Ohm besteht. 9.5 ist viel zu wenig.
    Deshalb haben meine 2 Ohm Ampracks ach ein Speakerpatchfeld mit 2 Speakons Pro Amp-Ausgang: Ein 2,5qmm Kabel für je 2 Speaker.

    Wer nicht mit einer Formelsammlung umgehen kann findet unter http://www.lautsprechershop.de/tools/index.ht…ols/t_kabel.htm hilfreiche Tools.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Dezember 2003 um 11:51
    • #10

    Schalldruck
    Re. 2 Ohm: ... vielleicht hat Tobi ja beim "Messen" falsch abgelesen :) ...

    Ich hab das mit den "2 Ohm" zwar auch "überflogen" - aber ich hatte einfach keine Lust, sowas nachzurechnen. Hast Du Gut gemacht :o !

    Viele Grüsse sendet

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 8. Dezember 2003 um 13:18
    • #11

    Nagut, 2 Ohm sind etwas hoch gegriffen, aber es
    ging ja auch nicht nur um die ideale Kupferleitung.
    An den Steckverbindern usw. treten auch noch Übergangswiderstände auf, gerade wenn die kontaktflächen schon leicht oxidiert sind.

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Dezember 2003 um 14:16
    • #12
    Zitat von &quot;TobiV&quot;

    Nagut, 2 Ohm sind etwas hoch gegriffen, aber es
    ging ja auch nicht nur um die ideale Kupferleitung.
    An den Steckverbindern usw. treten auch noch Übergangswiderstände auf, gerade wenn die kontaktflächen schon leicht oxidiert sind.

    Tobi


    ... lagerst Du Steckverbinder und Kabel im Wassereimer ? :lol:

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 8. Dezember 2003 um 14:55
    • #13

    Du nicht? :o :D

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 8. Dezember 2003 um 16:26
    • #14
    Zitat von &quot;TobiV&quot;

    Du nicht? :o :D

    ... ich nehme immer Formaldehyd ...

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 9. Dezember 2003 um 22:18
    • #15

    Das Beste wären drei Endstufen, also pro Sub ein Kanal, der mit 8 Ohm belastet wird. Aber das halte ich nicht für sehr praktisch, weil die Endstufen quasi "unterfordert" sind. Zwei Amps wären auch eine gute Lösung, das Problem dabei ist aber, dass ein Amp mit je 4 Ohm pro Kanal belastet wird und der andere mit je 8 Ohm. Das ist solange kein Problem, wie der 4 Ohm-Amp nicht ins Clipping bzw. Limiting gerät. Denn genau bei 0dB (des 4 Ohm-Amps) bekommt jeder LS 900W, auch die LS an dem 8 Ohm-Amp (wenn er genau das gleiche Steuersignal bei gleicher Pegelsteller-Einstellung bekommt), nur kann der 4 Ohm-Amp dann nicht mehr Leistung abgeben (weil er eben begrenzt wird), aber der 8 Ohm-Amp eben nicht. Das heißt, die zwei LS an der einen Endstufe können potentiell mehr Leistung abbekommen, was etwas über 1 dB Unterschied ausmacht und sich ein wenig auf das Abstrahlverhalten auswirken kann. Also, drauf achten, dass man immer unterm Limit bleibt oder Limiter im Controller verwenden.

    Eine Endstufe ist ohne Frage am ökonomischsten, aber man sollte drauf achten, dass die 3 Subs pro Kanal nie deutlich unter 2 Ohm absacken.

    Gezeigte Endstufe von Monacor macht IMO auch nur das übliche Paralellschalten der Eingänge. Natürlich kann man dann die minimale Impedanz als 2 Ohm annehmen, auch wenn jeder Kanal noch 4 Ohm betreibt. Das kann man bei der Monacor-Endstufe daran sehen, dass es keine spezielle Ausgangsbuchse oder ähnlich dafür gibt. Die einzigen Endstufen, von denen ich weiß, dass es geht, sind die Crown MacroTechs. Bei denen wird im Parallel-Mono-Mode der Rückkopplungskreis eines Kanals noch auf den anderen ausgedehnt und der eigentliche des zweiten Kanals abgeschaltet. Dazu muss am Ausgang der Pluspol beider Kanäle mit einem dicken Draht verbunden werden. Es ist also eine PARALLEL-SCHALTUNG der beiden Endstufenkanäle, während eine gebrückte Endstufe eine REIHEN-SCHALTUNG beider Kanäle ist. DemnachVERDOPPELT sich die Impedanz, die jeder Kanal von der Gesamtlast sieht. Parallel-Mono-Schaltung = doppelter Strom, Brücken-Schaltung = doppelte Spannung.

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