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Abwievile Personen ist Beschallung kein hobby mehr

  • tthorsten
  • 16. Dezember 2003 um 22:57
  • TomyN
    Profi
    Reaktionen
    1.755
    Beiträge
    6.778
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    2
    • 22. Dezember 2003 um 11:37
    • #21

    Hi,

    nach der Veranstaltung gestern seh ich es so:

    Hobby:

    Kabel mit Paketband am Boden festgeklebt

    Semi Profi:

    Kabel mit Gaffa am Boden festgeklebt

    Profi:

    Kabel mit Gummimatte abgedeckt oder in Defender.


    Ich denke, es wird viel zu viel auf das Material geschaut, und meiner Meingung nach machen vielmehr die Kleinigkeiten den Unterschied aus.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Raptor42
    Beiträge
    397
    • 22. Dezember 2003 um 11:44
    • #22

    Hey Klasse,
    Deiner Definition nach bin ich ein semi pro - pro.
    Meistens wird Kabel mit Gaffa festgeklebt aber letztens lag da bei ner Va so`ne Matte rum die ich einfach drüber geschmissen habe ;)

    Naja mal im ernst.
    Ich würde mich im moment als Semi pro bezeichnen weil ich kein Geld damit verdiene und auch von manchen Sachen noch nicht so die ahnung habe bzw. mir die Erfahrung fehlt.

    TJM Mobildisco
    "DOCH das gehört da rein"
    "Wiiieee? das Kabel ist weg?"

  • gobogeek
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.105
    • 22. Dezember 2003 um 13:14
    • #23
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    nach der Veranstaltung gestern seh ich es so:

    Hobby:

    Kabel mit Paketband am Boden festgeklebt

    Semi Profi:

    Kabel mit Gaffa am Boden festgeklebt

    Profi:

    Kabel mit Gummimatte abgedeckt oder in Defender.


    Ich denke, es wird viel zu viel auf das Material geschaut, und meiner Meingung nach machen vielmehr die Kleinigkeiten den Unterschied aus.

    Tomy

    Alles anzeigen

    lol.

    drop movinglights, not bombs! ;)

  • acoio
    Beiträge
    415
    • 22. Dezember 2003 um 16:32
    • #24

    Hi

    Gedankenexperiment: Procon macht ´ne Veranstaltung. 1500 Gäste geplant, es kommen nur 50.
    Hobbykistenschlepper macht Geburtstagsfete, 50 geplant, es kommen 250...

    Ist Procon jetzt degradiert? (und heisst vielleicht Hobbycon :D ) Kann man jetzt ´Hobbykistenschlepper´- Aktien kaufen?

    Ich denke das macht deutlich, dass man ´Pro´ und ´Hobby´ nicht an puren Zahlen festmachen kann...
    Pro von Profession abzuleiten, scheint mir da die beste Lösung zu sein.

    MFG

    Ralf

    extreme conditions demand extreme responses

  • Joachim Flottmeier
    Profi
    Beiträge
    889
    • 22. Dezember 2003 um 16:57
    • #25

    Ich denke wenn man seine eigenen Grenzen kennt und sich bei aussergwöhnlichen Aktionen die entsprechende Hilfe holt ist man schon auf dem richtigen Weg "Pro" zu sein. Jeder hat eben sein Fachgebiet.

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • Josef_Austen
    Beiträge
    157
    • 22. Dezember 2003 um 17:30
    • #26

    Kommt das Netto-Einkommen eines PAlers zu mehr als 50 Prozent aus den Kisten-Schlepp-Jobs dann kann er sich Profi nennen.
    Unterm Strich sind das die Leute, die nur von den Veranstaltungen leben und nicht die, die in der Woche z.B. Stapler fahren und am WE die Anlage auspacken.
    Josef

  • Hamster
    Beiträge
    223
    • 23. Dezember 2003 um 10:27
    • #27

    Moin zusammen. Hab mich mal in die allgemeinen Threads verirrt...

    Was ist ein Profi? Meiner Meinung nach jemand, der das hauptberuflich macht (also ich zum Beispiel). Wobei es wahrscheinlich auch Nebenberufler gibt, die das besser können als ich. Ganz bestimmt gibt es Also taugt das Attribut "hauptberuflich" nicht zur Beurteilung der Qualität sondern eher des Preises. Daher würde ich sagen, ein Profi ist jemand, der
    - seinen eigenen hohen Ansprüchen,
    - den Ansprüchen der Künstler,
    - den Ansprüchen der Veranstalter
    genügt, und das alles
    - schnell
    - technisch (Strom, Statik undsoweiter) einwandfrei und
    - möglichst pannenfrei
    über die Bühne bringt.

    Schnell heißt zum Beispiel, daß ein LKW voll Zeugs in maximal zwei Stunden abgebaut und verladen ist. Schnell heißt auch, daß eine eventuelle Panne in maximal drei Minuten behoben ist.

    Ob einem das Zeugs gehört oder nicht, spielt keine Rolle. Es sei denn, man will sich professioneller Verleiher nennen; ob das Lager 100 oder 2000 Quadratmeter groß ist, ist dann aber auch egal.

    Frohe Weihnachten,
    Christoph

  • Christian Engel
    Moderator
    Reaktionen
    89
    Beiträge
    3.460
    Marktplatz Einträge
    4
    • 23. Dezember 2003 um 12:46
    • #28
    Zitat

    ...LKW voll Zeugs in maximal zwei Stunden abgebaut und verladen ist. Schnell heißt auch, daß eine eventuelle Panne in maximal drei Minuten behoben ist.

    oh mann... wäre schön, wenn man das tatsächlich so pauschalisieren könnte... :roll:

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • tufkamx
    Beiträge
    678
    • 23. Dezember 2003 um 14:39
    • #29
    Zitat von "tthorsten"


    Hobby waren für mich partys im privaten um feld bis max 50 leute.


    neee nicht ganz n kolleg von mir hat aussschliesslich fuer seine privaten partys zeug fuer kannpe 4000DM (aehm so ne mitterlalterliche waehrung)
    kein hobby ist es wenn:
    -du ein gewerbe angemeldet hast^^
    -du grosse events von fetten firmen hast
    -du u.a. gescheites mat hast
    -du ein lager hast
    -du gescheite preisvorstellungen hast und auf den kunden eingehst
    -du keinerlei freizeit merh hast
    -du anfaengst von deiner anlage zu traeumen (psychater aufsuchen)
    -du in der gegend fuer serious gehalten wirst und durch gutes feedback werbung machst
    reicht das?

    mfg Thomas
    ..:::la lumière:::.. ..:::HELL statt laut:::..
    8) Wir stehn zusammen und wir fallen zusammen -Bad Boys 4 Life 8)

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 30. Dezember 2003 um 12:51
    • #30

    Das kann man imho so pauschal nicht beantworten, da im Zusammenhang mit "Profi" immer wieder zwei Anschauungen zusammenknallen. Für mich verdient ein echter "Profi" (Hauptberufler) mit dem Geschäft seinen Lebensunterhalt, zumindest versucht er es. Ob das jeden Monat klappt steht doch schon wieder auf einem ganz anderen Blatt.
    Zumindest ist derjenige einfach abgesprungen und schwimmt. Hat er mit diesem Schritt sein Hobby zum Beruf gemacht ist das doch, individuell gesehen eine glückliche Verbindung. Alles andere ist Hobby!
    Und genau das sollte man jedoch nicht mit "Hobbykistenschleppen" gleichsetzen. Ich denke jeder Kunde/Gast, egal ab Familienfeier, Hochzeitsgala, Firmenevent oder kommerzielle VA (Konzerte, Tanzveranstaltungen) hat Anspruch auf "professionelle" Arbeit! Und da ist es doch vollkommen wurscht, ob da ein Hauptberufler am Pult steht oder eben einer der sein Hobby auslebt. Entscheident ist, dass Qualität abgeliefert wird.
    Noch hinzu kommt, dass sich nahezu alle, sowohl "Profis" als auch "Hobbyisten" für die dargebotene Dienstleistung bezahlt sehen wollen. Und da ist dann wohl eine Gewerbeanmeldung bzw. Steuernummer obligat!

    Uwe, der wirklich nur sein Hobby auslebt :D aber dies seinem Anspruch nach durchaus professionell versucht

    Party-DJ im Ruhestand

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 31. Dezember 2003 um 06:11
    • #31

    kuckst du in duden:

    pro|fes|sio|nell : berufsmäßig

    berufsmäßig = haupteinnahmequelle und -tätigkeit : )

    wenn man sich die anzahl der beiträge anschaut, ist mancher
    also wohl pro|fes|sio|nel|ler poster in diesem forum *grins*

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 5. Januar 2004 um 12:40
    • #32

    @hasenfuss

    Typisch Hase, riesen Anlauf aber leider zu kurz gesprungen 8)
    "Das neue große Deutsche Wörterbuch & Fremdwörterbuch" sagt hierzu:

    professionell berufsmäßig/fachmännisch

    ... und letzteres läßt sich imho durchaus trefflich diskutieren :wink:

    kind regards

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • MonoTon
    Beiträge
    231
    • 11. Januar 2004 um 13:48
    • #33

    Ich denke auch, dass die von Uwe1 genannte Trennung zwischen professionell = haupterwerbsmäßig und professionell = fachmännisch wichtig ist - auch wenn das sprachlich häufiger mal durcheinander geht.
    Es spricht vieles dafür, die hauptberufliche Berufsausübung als Kriterium zu wählen. Ein nicht unwichtiger Grund dafür ist übrigens auch die einfache Handhabung, Objektivität und Nachprüfbarkeit. Denn wer bitte schon hätte schon Zeit und Lust, einen Prüfkatalog für professionelles Arbeiten aufzustellen (Kabelverklebung, Umgang mit Auftraggeber, Flexibilität, Ausbildung der Mitarbeiter, Besucherzahl, Zustand der Betriebstoiletten, LKW-Beladezeit usw.) und dann die Baustellen jedes einzelnen PA-Manns und jeder PA-Frau abzureisen, um den Katalog abzuhaken? (Womöglich müsste man jeweils 10 oder 20 oder 30 oder 50 Veranstaltungen besichtigen, um die 'durchschnittliche' Qualität der Arbeit zu ermitteln und auszuschließen, dass man einfach nur einen einen 'Ausreißer' erwischt.)
    So schön es auch wäre, ein solches Prüfverfahren für 'wirkliche Professionalität' zu haben, die Umsetzung wäre definitiv nicht zu schaffen - eher schlecht für eine allgemeingültige Aussage.

    Bleibt also die Frage nach dem Ein- bzw. Auskommen, und die ist dagegen sehr wohl aussagekräftig und relativ einfach nachprüfbar.
    Das haben sich übrigens auch (kurzer Exkurs) die Journalisten- und Verlegerverbände gedacht - zuständig für einen Berufszweig, in dem sich eine ähnliche Situation ergibt: Auch bei Journalisten gibt es keinen alleingültigen, klar geregelten Ausbildungsweg, dafür aber die unterschiedlichsten Berufsbilder und verschiedenste Anstellungsverhältnisse (Festangestellte, Selbstständige, freie Mitarbeiter, ständige freie Mitarbeiter usw. )

    Die Frage, wer hier "professionell" ist und wer nicht, stellt sich hier nicht zuletzt deshalb, weil die genannten Verbände den berühmten Presseausweis vergeben, der Journalisten die Arbeit erleichtern soll (und bei dem suich zahlreiche Gerüchte über die vermeintlichen Vorteile ranken, die er seinem Inhaber verschaffen soll - was Begehrlichkeiten weckt). Die verbände sind also daran interessiert, einerseits keinen Profi auszuschließen und andererseits zu verhindern, dass jeder, der einmal im Jahr eine Kolumne für den Pfarrbrief schreibt, einen solchen Ausweis einfordern kann - wodurch der Ausweis seine Legitimationsfähigkeit verlieren würde.

    Auch hier wäre eine Beurteilung der Arbeitsqualität (nicht nur aus aufgrund des imensen aufwands) unmöglich: Weder kann man Menschen ausschließen, die den ganzen Tag "nur" Agenturmeldungen für eine nachrichtenseite drechseln (und nicht etwa stündlich Pulitzerpreis-verdächtige Reportagen schreiben), noch kann man die Auflage zum Standard erheben (also BILD ja, Eifeldorftageszeitung nein) oder das Ansehen des Titels (Hochgeistiges Literaturblättchen ja, BILD nein).

    Journalistenverbände und Verleger entscheiden über die Professionalität ihrer Mitglieder allein aufgrund ihres Einkommens: Wer nachweisen kann, dass er seinen Lebensunterhalt mit der journalistischen Arbeit verdient, gilt als Profi. Eine Sonderregelung gibt es für Menschen in der Ausbildung: Ebenfalls infrage kommen Studierende, die regelmäßig journalistische tätig sind (muss jährlich belegt werden) und die ein Fach studieren, dass direkt auf eine journalistsiche Tätigkeit hinführt.
    hat sich bewährt...

    Mein Fazit: Solange es für den Veranstaltungsbereich (abgesehen von einzuhaltenden gesetzesvorschriften) keine verbindlich definierten und anerkannten Qualitätsstandards gibt, ist die hauptberufliche Berufsausübung das objektivste und zweckmäßigste Mittel zur Definition von Professionalität im Veranstaltungsbereich.

    Elvis ist auch nicht an einem Tag gestorben worden.

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