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welche Endstufen sind denn eigendlich wirklich "amtlich

  • Sashx1
  • 28. Dezember 2003 um 01:35
  • Koschuh
    Beiträge
    77
    • 4. Januar 2004 um 23:42
    • #41

    OK. MOSFETs sind kein Garant für eine sauber klingende Endstufe.
    OK. Auch ein kleines Netzteil kann genügend Reserven bereitstellen.
    OK. Es gibt hervorragend klingende "Bipolare".

    NEIN. Überdimensionierte Netzteile sind kein HiFi-Voodoo.
    Und: Ich bin nicht abergläubisch.


    Zudem sind folgende zwei Behauptungen unangefochten richtig:
    #) Dass es auf die Größe des Netzteils überhaupt nicht ankommt (das haben nämlich diverse Hersteller vielfach bewiesen).
    #) Dass überdimensionierte Netzteile enorme Vorteile bringen können (auch das haben diverse Hersteller vielfach bewiesen).

    Nun gut. Dass der amerikanische Hersteller KRELL seine größte Endstufe mit 2x4kW Ringkerntransformatoren ausgestattet hat halte auch ich für übertrieben. (Stell Dir das Geschrei von meiner Freundin vor wenn ich so ein Teil ins Wohnzimmer stellen würde... andererseits: diese Endstufe wird sie wohl kaum aus dem Fenster schmeissen können --> wichtigster Vorteil).

    Spass beiseite: Große Netzteile sind nicht alles, und überdimensionierte Netzteile können klangliche Vorteile bringen.

    Meine Profession: Steirische Kabelmanufaktur, Firma Koschuh Licht/Ton-Vermietung, HiFi-Europa Internethandel. Mein Hobby: Videojockey, Videoregie, Livetechnik. Mein Motto: Ehrlich währt am längsten.

  • wora
    Profi
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    11
    • 5. Januar 2004 um 01:55
    • #42
    Zitat von "Koschuh"

    ...Nun gut. Dass der amerikanische Hersteller KRELL seine größte Endstufe mit 2x4kW Ringkerntransformatoren ausgestattet hat halte auch ich für übertrieben. (Stell Dir das Geschrei von meiner Freundin vor wenn ich so ein Teil ins Wohnzimmer stellen würde... andererseits: diese Endstufe wird sie wohl kaum aus dem Fenster schmeissen können --> wichtigster Vorteil)...

    ach sooo... es geht um HiFi.
    na gut, da spielt das gewicht und die größe der geräte nur eine untergeordnete rolle. klar.
    ausserdem sind da immer noch fast ausschliesslich konventionelle netzteile in gebrauch, und da stimmt aus erfahrung die aussage das eine überdimensionierung klangliche vorteile bringt.

    ich bin aber mehr von PA und livemusik anwendungen ausgegangen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 7. Januar 2004 um 23:09
    • #43

    @ Koschuh: Viel wichtiger als ein dicker Trafo ist eine dicke Kondensator-Batterie. Der Trafo an sich muss nicht die Energie für Spitzen bereitstellen, sondern nur die Kondensatoren laden. Das geschieht mit einem wesentlich gleichmäßigerem Strom als die Transistoren "anfordern". Deshalb reicht ein 1000VA-Trafo für eine 2x 1200W Endstufe.

  • espmav
    Beiträge
    3
    • 8. Januar 2004 um 01:34
    • #44

    zu den Kondensatoren im Netzteil - genau diese hauen bei meinen leider 8 x Crest DX2000 Endstufen gerne durch und die Platinen sind auch schon diverse male aufgebrannt .... also auch kein Crest (Crest ist auch nicht unter `Amtlich`zu verstehen !!!- versteht mich Bitte nicht falsch - war ein Fehler !)

    .... meine Crown DC300A liefen und liefen und liefen ...... waren nur nicht wirtschaftlich (Leistung / Gewicht / Größe ) aber wenn mal wieder Geld da ist ....

    nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand - jeder glaubt ... er hat genug davon ;)

pro-silentium.de

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