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Spannungsstabilisator

  • willi2
  • 4. Januar 2004 um 01:07
  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 4. Januar 2004 um 01:07
    • #1

    hallo,
    um bei kleinen "Aggregatveranstaltungen" (zb: GOA Party im Freien)zumindestens die teueren Sachen wie Mischpult, Controller, CD Player mit kontanter Spannung zu versorgen und vor Überspannungspeaks zu schützen müsste doch sowas

    http://www.apcc.com/products/family/index.cfm?id=67

    anständig gecased auch funktionieren - was meint ihr dazu?
    danke

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • steffen.haas
    Beiträge
    57
    • 4. Januar 2004 um 06:55
    • #2

    Hi,
    das ganze gibt es meines wissens nach von Connex in ner 19"-Version, mußt mal googeln, habe leider keine Zeit was rauszusuchen, da ich jetzt auf nen Job muss.
    LG, der Steffen

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 4. Januar 2004 um 12:14
    • #3

    Ich würde kein Geld in einen solchen Spannungsstabilisator investieren. Denn wenn der Generator mal gar keinen Strom mehr liefert, kann das Ding auch nichts mehr stabilisieren.

    Ich würde lieber zu einer kleinen USV von APC greifen. Die schaltet auch vom Netz, wenn die Spannung zu hoch oder zu niedrig ist (einstellbar). Ich hab eine kleine SmartUPS 700VA aus der Arbeit mitgenommen, weil die als defekt weggeschmissen werden sollte. Neuer Bleiakku rein und schon ist aus defekt ganz geworden.

    Heute begleitet mich das Teil bei "Hit-And-Run"-Aktionen, z.B. Veranstaltungen mit Generatoren oder Veranstaltungen in Schulen, wie Facharbeitsfeiern, Pre-Abifeiern etc., also alles, wo ich mit Spannungsabfall oder irren Lehrern rechen muss, die mir ohne Vorwarnung den Saft rausziehen.

    CD-Player mitten in der Arbeit den Strom zu canceln ist glaub ich nicht so dienlich... die Endstufen sind dann zwar aus, aber wenigstens ist die Peripherie noch online...

    BTW: Die 700er ist für mich ideal, meistens hängen dran: Mischpult, Doppel-CDer, Lampe & Controller, ab-und-zu Laptop.

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 4. Januar 2004 um 16:18
    • #4

    hallo,

    Zitat

    Denn wenn der Generator mal gar keinen Strom mehr liefert, kann das Ding auch nichts mehr stabilisieren


    .... wenn das Aggi keinen Strom mehr liefert sind auch die Amps aus - da nützt eine USV nur für den Mixer und die Player auch nicht viel.

    aber trotzdem viele dank für deinen beitrag. :wink:

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 4. Januar 2004 um 17:13
    • #5

    Kann mich da nur anschließen, eine USV wäre das richtige. Wir haben das schon mal im Lichtforum diskutiert ( http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=16786&highlight=usv ), bin der Meinung, dass eine 19'' Variante besser für den Transport geeignet ist. APC ist recht teuer.

    willi2:
    Wie Wolfpack geschrieben hat, ist es für einen CD-Player vielleicht nicht so toll, oder zB ein Lichtpult, was dann seine Szene löscht, weil der Strom weg ist...

    Gruß Simon

    Am Anfang war das Licht

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 4. Januar 2004 um 19:21
    • #6

    @ willi: Ich hatte deinen Beitrag so aufgefasst, als ob du die Geräte mit Steuerelektronik schützen willst, also CD-Player, Mischpult, Lichtpult, Scanner & -steuerung. => wie auch Simon bemerkt hat.

    Ich hätte nicht gedacht, dass du den Gedanken wagst, ein Amprack an das Ding von APC dranzumöbeln... Ich stell mir dich da grad vor, wie du mit Hammer und Schraubstock einen Drehstromstecker in das kleine Plastikgehäuse reinhämmerst, in der Hoffnung, da kommt was dabei raus! :D *Sorry, nicht zu ernst nehmen!*

    Spannungsstabilisator und USV für Amps sind meiner Meinung nach ab einem gewissen Grad (=mehr als 2 Amps) schwer realisierbar und extrem teuer. Die Spannungsstabilisatoren müssten extrem starke Kurzzeitsströme bereitstellen, obwohl sie ja eigentlich dafür ausgelegt sind, die Spannung möglichst konstant zu halten.
    Eine USV wird dabei auch Probleme haben. Warum sonst steht selbst bei der größten USV von APC in der Anleitung immer noch "Please do not attach to laser copiers and laser printers".

    IMHO denke ich, dass da sogar zehnmal ein abgerauchtes Amprack billiger kommt, als so eine Lösung zu entwerfen, zu realisieren und dann auch noch zu transportieren. (=> Das Einwegrack!)

    Bitte nicht böse sein! :(

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • newbie
    Beiträge
    557
    • 4. Januar 2004 um 19:35
    • #7

    also ich hab willi2 so verstanden das er kein usv sucht das ein ausfallendes aggregat o.ä. ersetzt sondern nur einen spannungstabilistator a la
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-129454.html
    also ein gerät welches nur die soannung ( so lange möglich ) stabilisiert und bei massiver unter/überspannung die angeschlossenen geräte davor schützt. Im gegensatz zu Geräten die bei unter/überspannung einfach dicht machen soll das gerät in einem gewissen bereich noch nachregeln.
    Oder lieg ich da jetzt falsch?

    Obs sinvoll ist hängt natürlich von den geräten ab die verstorgt werden wollen und deren reaktion auf kleinere spannungsschwankunken. Bei prof geräten sollte man aber eigentlich annehmen das sie mir gewissen toleranzen ohne größere einschränkungen noch arbeiten, sinnvoll ist in jedem fall ein gerät welches bei massiven Über oder Unterspannungen den Strom unterbricht.

    I belive in Beams!
    -
    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever. (Gandhi)

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 4. Januar 2004 um 20:19
    • #8

    hallo,
    "mewbie" hat mich richtig verstanden.
    das thomann teil kannte ich nicht - vielen dank für den tipp.
    der furman 2306 ist mir einfach zu teuer :evil:
    Grundsätzlich möchte ich einfach bei Aggibetrieb vor allem die Pioneer Player, den Mixer und den Controller vor den Spannungsspitzen schützen.
    mann kennt das ja - vorgerückte stunde, selbst nicht vor Ort, es wird vergessen nachzutanken, dann wird einfach wieder gestartet usw.

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • Markus Verza
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.756
    • 5. Januar 2004 um 23:10
    • #9

    Schau mal unter dem Stichwort "magnetische spannungskonstanthalter". Diese Technik ist etwas Roadtauglicher wenn auch schwerer.

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 6. Januar 2004 um 00:06
    • #10
    Zitat von "Markus Verza"

    "magnetische spannungskonstanthalter"

    hab mal kurz suchmaschine betätigt - das günstigste was ich
    fand waren ~300? :o

    wie sieht es denn bei dieser technik aus bei spannungen
    ober- und unterhalb des regelbereichs ? (-20%/+10% stand da)

    ______________________________

    meister vt
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    photo
    dj

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 7. Januar 2004 um 16:43
    • #11

    Hallo Leute,

    grundsätzlich ist die Verwendung von USV's möglich, allerdings äußerst aufwendig, wenn man nicht nur seine Nerven damit beruhigen, sondern wirklich zusätzliche Sicherheit haben will.

    Zunächst mal bringen Billig-USV bei Netzausfall keinen Sinus, sondern was rechteckartiges raus. Schaltnetzteile interessiert das nicht so sehr, konventionelle Netzteile können damit Probleme haben. Außerdem sind die kleinen USV samt und sonders dafür ausgelegt, daß der angeschlossene Computer bei Netzausfall definiert herunterfährt (ca. 10min Überbrückungszeit bei Nennlast, WENN denn der Akku in Top-Form ist).

    Eine eher verkannte Sache bei USV ist das Problem, daß die Selektivität der Absicherung nicht mehr hinhaut. Grob gesagt also: Kurzer im Amp - Veranstaltung trotz USV alle. Versucht mal jemand, mit einer 15kVA-USV eine stinknormale 16A-Sicherung abzuschmelzen: geht nicht. Die USV schickt ihren Sinus drauf, detektiert Überlast und schaltet weg!
    Um das zu verhindern, muß eine USV den 8-fachen Kurzschlußstrom bringen.

    Nächster Knackpunkt für so große Anlagen: die Akkus. Ich weiß ja nicht, ob schon mal jemand von euch ein Stufengestell mit 4GroE800-Zellen bepackt hat. Das Stück wog so um die 90kg und davon braucht man reichlich.

    Schlußfolgerung: ohne USV geht's auch und wenn der Strom weg ist, ist die Veranstaltung eben aus.

    MfG

    DirkB

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 7. Januar 2004 um 22:04
    • #12
    Zitat von "DirkB"

    Schlußfolgerung: ohne USV geht's auch und wenn der Strom weg ist, ist die Veranstaltung eben aus.


    die ursprungsfrage war wohl eher, wie man die elektronik sinnvoll
    vor spannungen von 100 oder 500 volt schützen kann.

    die beste erfahrung habe ich persönlich mit einem
    überdimensionierten aggregat gemacht : )

    ______________________________

    meister vt
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    dj

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 15. Januar 2004 um 15:33
    • #13
    Zitat von "hasenfuß"

    ...
    hab mal kurz suchmaschine betätigt - das günstigste was ich
    fand waren ~300? :o

    wie sieht es denn bei dieser technik aus bei spannungen
    ober- und unterhalb des regelbereichs ? (-20%/+10% stand da)

    ... ich hab einmal das Ding von Furman (regelt in Stufen, ist auch recht schwer und liefert max. etwa 6 A) UND einen magnetischen Konstanthalter (von BLOCK - kostet ca. EUR 350,-) mit etwa 250 VA.

    Bei einem absoluten Härtestest (24 VAC auf den Eingang) waren am Ausgang des magnetischen Konstanthalters immerhin noch etwa 190 Volt vorhanden :) - der Furman schaltet bei etwa 170 Volt einfach ab.

    Im Bereich von 160 ... 270 Volt hab ich dagegen immer konstant 230 Volt - außerdem filtert so ein Teil auch Spikes ganz gut weg. Bei Zeltmucken mit Frittenbude hab ich das Ding immer im Auto und häng das dann bei Bedarf vor Mixer, FXs und Keys.

    Viele Grüsse sendet

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