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Funkmikro-Anmeldung bei RegTP

  • charles070
  • 12. Februar 2004 um 20:22
  • charles070
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    7
    • 12. Februar 2004 um 20:22
    • #1

    Ich habe mir die entsprechenden Formulare und Infos von der RegTP heruntergeladen, komme aber nicht so ganz klar damit. Deshalb ein paar Fragen (unter einer eigenen Thread-Überschrift) an die, die sowas schon mal gemacht haben:

    Muss jedes UHF-Funkmikro einzeln angemeldet werden? Also bei 4 Sendern 4 mal 130,- Euro (+MwSt?) Anmeldegebühren?

    Und muss jede Frequenz einzeln angemeldet werden? Was trage ich bei der RegTP-Anmeldung ein? Den Frequenzbereich, der auf dem Empfänger steht (790-822 MHz)? Oder die Kanäle 62 und 63 (798-814 MHz)? Oder eine einzelne Frequenz wie z.B. 800,1 MHz?

    Was nutzen mich 1280 Frequenzen (Sennheiser Evolution Wireless) zur Auswahl, wenn ich für jeden einzelnen Frequenzwechsel (wegen Störungen etc.) wieder 130,- Euro zahlen muss?

    Kann vielleicht mal jemand der sowas hat eine Frequenzzuteilung(-surkunde) posten, ich würde gerne mal sehen wie sowas aussieht.

  • derautor
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    1.089
    • 12. Februar 2004 um 20:57
    • #2

    Derzeit kostet die Anmeldung für den so genannen zuteilungsfreien UHF-Bereich (in Deutschland sind das jene 798-814 MHz) einmalig 130 Euro. Innerhalb dieses Bereiches (und nur dort!) darf man sich, so das eigene Wireless-System einstellbare Frequenzen bzw. Kanäle hat, frei bewegen (geht mit evolution wireless ganz hervorragend). Eine gesonderte Angabe einzelner Frequenzen ist nicht erforderlich. Ferner wird für jeden Sender eine zusätzliche Jahresgebühr von derzeit 6 Euro fällig. Dies kann von Jahr zu Jahr etwas schwanken.

    Man kann sich die Gebühren aber auch sparen, indem man in den de-regulierten Berech von 863-865MHz ausweicht. Ein solches System muss auch angemeldet sein, man kann dies aber gebührenfrei erledigen. Nachteil: Im de-regulierten Bereich sind nur 10mW Sendeleistung zulässig, und das Band ist mit 2 MHz derart schmal, dass man nur einige wenige Funkstrecken parallel zum Laufen bekommt.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Multicore
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    219
    • 12. Februar 2004 um 21:38
    • #3

    Meines Wissens ist der Bereich 863-865MHz anmelde- und gebührenfrei.
    Es handelt sich dabei um einen ISM-Bereich (gibte es auch nochmal von 430-433MHz), in dem sich ekelige Sender wie Garagentoröffner, Funkkopfhörer, Babyphone u.s.w. tummeln. ISM ist übrigens die Abk. für Industry,Science,Medical.
    Ich würde wegen der kunterbunten Frequenznutzung und der schmalen Bandbreite (bei min. 400kHz Kanalabstand kann man max. 4 Strecken nebeneinander betreiben), auf diesen Bereich verzichten und Frequenzbereiche in den TV Kanälen 62/63 bevorzugen.

    Bezüglich der Unklarheiten, ob und wieviele Kanäle angemeldet werden müssen und ob man im Störungsfall einen Frequenzwechsel auf eine Frequenz ausserhalb der, in der Zuteilungsurkunde genannten, wechseln
    darf, würde ich doch einfach mal bei der zuständigen RegTP anrufen und fragen - die müssen es doch wissen ;)

    Ist m.E. aber ein wenig an der Praxis vorbei... kein Techniker dieser Welt
    würde bei notwendigem Frequenzwechsel an die RegTP denken... wenn am Empfängerrack Stress aufkommt, geht es um die Veranstaltung und nicht um irgendwelche Bürokratien. Selbst große, internationale Produktionen nutzen in deutschen Hallen stumpf ihr Material mit den
    "Heimatfrequenzen" und dann steht auch ein Top-Act schon mal mit nem 630MHz Sender in der ausverkauften Westfalenhalle.

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
    Techniker rot - Schaltung tot!

  • ThomasB
    Beiträge
    137
    • 13. Februar 2004 um 00:04
    • #4
    Zitat

    Selbst große, internationale Produktionen nutzen in deutschen Hallen stumpf ihr Material mit den
    "Heimatfrequenzen" und dann steht auch ein Top-Act schon mal mit nem 630MHz Sender in der ausverkauften Westfalenhalle.

    Stimmt eigentlich das Gerücht, das bei irgendeiner großen Rocksound-Produktion von etlichen Jahren (Scorpions?) die Bundespost in der Halle stand und sämtliche aus USA-Produktion stammenden Sendestrecken außer Betrieb nehmen wollte? Damals liefen ja nur diese Dinger halbwegs zuverlässig.

    Thomas

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