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PAR64 - Short / Long & 500W/1000W

  • Wolfpack
  • 17. Februar 2004 um 15:44
  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 17. Februar 2004 um 15:44
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich hab mal wieder lange gesucht, aber keinen passenden Thread gefunden...

    Das Thema ist diesmal, dass mir meine Hobbykistenschlepper-Ausrüstung mit 8x PAR64 Long-Nose mit 1000W-Glaskolben zu umständlich und die Leuchtmittel zu teuer sind.

    Jetzt hatte ich die Idee, auf PAR64 Short mit Reflektor mit 500W umzusteigen. Daher eine Reihe von Fragen:
    (Die PAR's werden meistens nur für kleine Räume eingesetzt, müssen also auf Entfernung nicht bündeln)

    - Wie stark ist der Helligkeitsunterschied zwischen den 500W-Reflektor-Leuchtmitteln und den 1000W-Glaskolben

    - Gibt es ein Risiko, dass mir Farbfolien wegschmelzen bei den Short-Nose-Kannen (mit 500W & 1000W)

    - Wird es bei den 500W-Leuchtmitteln einen Reaktionszuwachs geben? Die 1000W-Leuchtmittel kommen mir für den Discobetrieb etwas träge vor...

    - Kann ich auch 650W-Reflektorleuchtmittel wie DIESES einsetzen?

    Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure hilfreichen Tips!

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 17. Februar 2004 um 16:15
    • #2

    ich nehme an du willst auf raylights umsteigen? warum sollen glaskolben-leuchtmittel "hobbykistenschlepper-material" sein? im profibereich gibts eigentlich nix anderes.

    farbfolienprobleme bei raylights kann ich bestätigen, vor allem bei dunklen farben

    reaktionszuwachs: gefühlsmässig ja

    helligkeit: m.e. dunkler, da keine optimale abstimmung von leuchtmittel-reflektor, geringerwertiger reflektor.

    m.e. eine wirkliche alternative sind source4 pars, gibts ja schon im nachbau. die sind wirklich genauso hell, schön einzuleuchten und sehen schick aus. kosten halt auch entspechend...

  • Philou
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    525
    • 17. Februar 2004 um 17:10
    • #3

    Wenn du schon 8 PAR´s hast, reicht das doch eigentlich! Oder willst du erweitern!
    Ich habe beides im Betrieb, aber benutze am liebsten die 1000W Glaskolben, und von denen ist mir in 3 Jahren höchstens einer mal kaputt gegangen!
    Was ist an PAR64 Long umständlicher als PAR64 Short? Die Größe? Das Gewicht macht doch so viel nicht aus wenn sie im Ständer hängen!

    Die Reflektoren hab ich nicht so gern, weil sie einfach nicht so hell und zuverlässig sind, da hab ich schon mehr ausgewechselt, sind zwar leichter, billiger und nicht so "heiß" aber dafür eben nicht hell und stabil!

    Ich habe ein paar Par64 Floorspots Short(1000W), bei denen habe ich aber das Problem, das die die Filter regelmäßig durchbrennen, daher wären da die Reflektoren schon praktischer, allerdings habe ich da ein wenig Angst, dass da was in den Reflektor fällt/fließt, weil die ja nach oben gerichtet sind. Da sind Kolben unempfindlicher

    Vielleicht sind meine Filter auch scheiße!(3000K)

    Viel Hilft Viel

  • windischs
    Beiträge
    290
    • 18. Februar 2004 um 00:00
    • #4

    Warum kaufst du nicht einfach für deine vorhandenen 8 PARs noch Brenner a 500W und wechselst dann nach belieben aus?

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 18. Februar 2004 um 00:23
    • #5

    Hmmm,

    also meine Hauptgründe waren eigentlich:

    - Billigere Leuchtmittel
    - Die vermutete, schnellere Reaktionszeit von Raylight, da mir die Glaskolben schon etwas träge vorkommen
    - Die Größe zum Lagern der Kannen (Bei mir macht das tatsächlich was aus! :)

    Bei mir war/ist das blöde Problem: Ich muss die Kannen nach jedem Einsatz wieder von der Bar runterholen und in Kartons verpacken (bitte nicht lachen!). Dabei ist mir das letzte mal ein !Karton! nur umgefallen und man hat ein dezentes "Pling" aus der Schachtel gehört. Endeffekt: Leuchtmittel im Allerwertesten. Mit einem Raylight wäre mir das sicherlich nicht passiert. Am Besten wäre es wohl, die Bar's komplett montiert im Case zu transportieren, aber dafür fehlt mir der Lagerplatz :(

    Die Source4 Par's hab ich mir mal angeschaut, aber die sind sicherlich preislich jenseits von gut und böse... und ich hab die Angst, dass mir einer sagt, dass er solche Leuchten noch nie gesehen hat und ob die aus meinem 70ies-Revival-Fundus stammen. :wink:


    @ windischs: Das mit dem Brennerkauf für 2 Zwecke wäre eine Möglichkeit, war aber von mir nicht angedacht, da ich sozusagen von euch die BESSERE der beiden Möglichkeiten wissen wollte (im Bezug auf Kosten/Gewicht/Lebensdauer) und mich dann für die bessere entscheiden wollte.

    Ich denke, ich verwerfe meine Ideen wieder und bleibe bei den guten PAR64 Longnose mit 1000W-Glaskolben.

    @ Philou: Wie zum Teufel hast du die Lebensdauer von einem Glaskolben auf 3 Jahre bekommen?! Bei theoretischen 300 Betriebsstunden dürfte das schwierig sein---

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 18. Februar 2004 um 07:53
    • #6

    Persönlicher Erfahrungsbericht: Wir (http://www.flashlight-online.de) benutzen für Disco grundsätzlich Raylight.

    Pro:
    - deutlich schnellere Reaktionszeit;
    - deutlich geringere Leuchtmittelkosten;
    - für Disco gut geeigneter Beam der Lampe;
    - Raylight-Reflektor gibt's auch in PAR 56;
    - wegen 500W-Leuchtmittel mehr Lampen pro Dimmerkanal.
    Contra:
    - Für die "Be"-leuchtung (Frontlicht) von irgendwas vollkommen ungeeignet, da Raylight einwandfrei seinen Wendel projeziert (außer man muschelt mit Frostfolie, aber schön wird's dadurch auch nicht).

    Auf unserer Seite findest Du unter "Livemusik" ein Photo von "Tito und Tarantula" und eines von der "Letzten Instanz", da sind alle Backlights Raylightlampen (bis auf die ACLs, klar).

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 18. Februar 2004 um 14:52
    • #7

    ganz allgemein:

    Meist haben die Lampen mit höherer Lebensdauer eine geringere Farbtemperatur, und sind dadurch nicht so hell.

    imho sind gute Raylights mit ordentlichem Leuchtmittel heller als vergleichbare Pressglaslampen(diese sind meist auf höhere Lebensdauer ausgerichtet)

    billiger sind Raylights im regelmässigen Betrieb keinesfalls, da die Lampenlebensdauer im vergleich zu Pressglas doch recht eingeschränkt ist
    (mal von M40 Typen abgesehen)

    so oder so ähnlich

    blubb.

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 18. Februar 2004 um 16:46
    • #8

    Wobei ein Problem ist, daß nur die wenigsten auf die richtige Brennerlage bei Raylight achten. Wenn das Leuchtmittel wie vorgesehen NICHT mit senkrecht stehendem Filament betrieben wird (d. h. übereinander hängenden Wendeln) ist die Lebensdauer im Verhältnis zum Preis deutlich besser als bei Preßglas(PAR)-Lampen. Muß man halt mal beim Einleuchten schauen, daß der Brenner richtig gedreht ist, das macht man bei CP-Brennern ja auch.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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