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HT-Höner & Aufstellung

  • TheRogue
  • 18. September 2002 um 16:49
  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 18. September 2002 um 16:49
    • #1

    Hi..
    kann mir jemand physikalisch erklären, warum es bei Hochtonhöner, die sich auf einer Horizontalen nebeneinander befinden, zu Auslöschungen o.ä. kommt, wenn nicht ein bestimmter Winkel zwischen ihnen ist.
    Man sieht ja öfter, dass bei Tops, die aufeinander stehen und kein Winkel zwischen ihnen ist, die obere sogar noch verkehrtherum aufgestellt wird, damit sich die HT nebeneinander befinden. Und da scheint das ja zum Vorteil zu sein.
    Liegt es daran, dass die horizontale Abstrahlung meist größer als die vertikale ist und es deshalb beim Übereinanderstellen nicht zu diesen Auslöschungen kommt?

    Stefan

  • tthorsten
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    17.024
    • 18. September 2002 um 16:59
    • #2

    bei horizontal neben einander sollte immer

    dre nominal winkel eingehalten werden .

    es kommt zu weniger interferenzen zwwischen den hörnern.

    wenn es gar nicht geht ein top auf den kopf stellen und neben einader lassen.


    bei aufeinander gestlten tops kommt es mit horn zu honr meist zu einem beam bzw. einer massiven schlladruck erhöhung.

    mag manchmal sinn machen meistens aber nicht.

    ich stlelle meine tops zumeist mit hochton oben aufainender.

    das muss mann aber individuell aus probieren und messen.


    ähnliches gilt, wenn mann das quer aufhängt.

    je beieter die hornabstrahlung desto grösser ddas probelm.

    bie 90grad ist das oft der horror bei 60 grads geht es ganz gut. 90 und 60 grad neben einander sit der grenzfall.

    leiber mal etwas zu wenig asu leuchtung als zu viel.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Volker Holtmeyer
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    • 8. Oktober 2002 um 14:35
    • #3

    tthorsten hat (wie immer Recht :wink:,aber Du hast ja nach der Physik gefragt:

    Grundsätzlich gibt es immer Interferenzen zwischen zwei nahe beieinander befindlichen Schallquellen - und damit (meistens) auch Auslöschungen. Interferenz bedeutet nichts anderes, als dass sich die Schalldrücke der beiden Quellen überlagern. Diese Überlagerung kann nun so aussehen, dass ein höherer oder ein niedrigerer Schalldruck als von einer einzigen Quelle erzeugt wird.

    Abhängig ist das ganze (wie immer in der Akustik) von der Frequenz bzw. der Wellenlänge. Letztere ist direkt abhängig von der Frequenz (nämlich Schallgeschwindigk eit geteilt durch Frequenz).

    Wenn die beiden Schallquellen nun weiter voneinander entfernt sind als die halbe Wellenlänge (der betrachteten Frequenz), gibt es destruktive und konstruktive Interferenzen. D.h. mal addieren sich die Schalldrücke und mal löschen sie sich (idealisiert) aus, je nach Position im Raum. Ist der Abstand kleiner als die halbe Wellenlänge gibt es NUR konstruktive Interferenzen. Man sagt, die Quellen arbeiten kohärent. Dieser Effekt wird beim Stacken von Bassboxen ausgenutzt.

    Im Hochtonberich gestaltet sich das allerdings schwierig, da es aufgrund der geringen Wellenlänge bei hohen Frequenzen (etwa 3,4 cm bei 10 kHz) nicht möglich ist die Treiber so dicht aneinander zu bringen, das sie kohärent koppeln. Desshalb werden bei Großbeschallungen (Und zwar nur da!!! Wenn nämlich ein einziger Lautsprecher nicht mehr ausreicht!) Lautsprecher mit einem definierten Abstrahlwinkel eingesetzt. Dabei werden die Lautsprecher entsprechend angewinkelt, so dass immer nur EIN Hochtonhorn einen bestimmten Raumwinkel abdeckt.

    Der Abstrahlwinkel eines Lautsprechers ist so definiert, dass der Pegel bei dem angegebenen Winkel um 6 dB gegenüber der Hauptabstrahlachse abgefallen ist. Dadurch ergibt sich bei der Überlappung an dieser Stelle der gleiche Pegel wie on axis (Schalldruckpegelverdoppelung = + 6 dB).

    Da Lautsprecher mit einem eng bündelnden Horn ihre Energie in einem kleinen Raumwinkel abstrahlen (man spricht auch von einem hohen Bündelungsfaktor Q), sind sie lauter als Lautsprecher mit einem breiten Horn. Obwohl sie die gleiche Leistung "haben"!

    Das Prinzip der konventionellen Cluster-Bildung ist also folgendes:
    - Im Tieftonbereich koppeln alle Konus-lausprecher und erzeugen so eine Pegelerhöhung
    - Im Hochtonbereich werden eng bündelnde Hörner immer auf einen bestimmten Raumwinkel ausgerichtet

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tthorsten
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    • 8. Oktober 2002 um 14:47
    • #4

    die vertikale abstrahlung der hörner ist meist destruktiver als die horizontale.


    deshalb ist vertikal horn zu horn eher zu vermeiden.

    da muss mann sihc die abstrahl plots der hersteller genau ansehen.


    hier ist D&B , K&F, concert audio führend bzw. vorbildlich.

    andere haben das nicht so drauf und bringen das abstrahlverhalten nicht mal horizontal ordentlich hin.

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  • Jens Droessler
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    • 8. Oktober 2002 um 16:31
    • #5

    Ok, das vertikale Abstrahlverhalten ist meistens schlechter kontrolliert als das horizontale. Trotzdem sollte man GERADE bebreitstrahlenden Systemen vertikale Stacks von Tops aufstellen, da das menschliche Gehör vertikal kaum Wahrnehmungsmöglichkeiten hat. Man hat ja schließlich nur links und rechts ein Ohr und nicht oben und unten.

    Ich habe viel mit Aufstellungen für kliene Discoparties experimentiert, wo aus Budgetgründen nichts Kostenspieleiges eingesetzt werden kann.

    Dabei kam heraus, dass zwei Doppel-12/3er übereinander wesentlich besser klingen als zwei dieser Boxen nebeneinander, obwohl die Physik eigentlich dagegen spricht.

  • tthorsten
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    • 8. Oktober 2002 um 17:44
    • #6

    Jens

    bei D6B kannste das nach lesen in den aufstell varianten für das F2 sit online verfüg bar so ein Lautsprecher buietlin

    gab es da früher von D&B.

    das stacking ber einander mit leichtem verdrehen zu einander der bringer ist.

    siehe bundestags box.

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  • Volker Holtmeyer
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    • 8. Oktober 2002 um 20:43
    • #7

    "Bundestagsbox" klingt toll! Die Cluster hat Volker Löwer vom IFB damals berechnet. Custommade von KS. 12-Zoll-Koax, wenn ich mich recht erinnere.

    Aber Du hast Recht, das alte Spielchen:
    Im Tieftonbereich wirkt das ganze als Zeile, im Hochtonbereich ist immer ein Horn für einen bestimmten Raumbereich zuständig.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volker Holtmeyer am 2002-10-08 20:47 ]</font>

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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