Tag zusammen!!!!
Ich brauch bei einem Projekt in der Schule Hilfe!
wie berechnet men den strom in einem Drehstromfeld?
Mfg marc
Tag zusammen!!!!
Ich brauch bei einem Projekt in der Schule Hilfe!
wie berechnet men den strom in einem Drehstromfeld?
Mfg marc
Hi,
I=U*R oder I=P/U
Inwieweit du dir dies nun umstellen musst kann man ohne genaure Definition was du berechnen willst nicht sagen, aber genau dafür ist die Schule doch da ![]()
Hmm, und was ist aus der Dreieckschaltung und dem cos phi geworden?
:lol: Tobias Zw.
Swemers, U = R*I
die zweite Gleichung P = U*I gilt so nur bei ohmschen Lasten oder Gleichstrom. bei induktiven oder kapazitiven Lasten muss der Phasenwinkel zw. Strom und Spannung(der aus indukt. oder kap. Belastung resultiert) berücksichtigt werden.
lightmaster, ich nehme an du meinst ein drehstromsystem. in solch einem system gibt es ja nach schaltungsvariante (dreieck oder stern) verschiedene Ströme (Leiterstrom, Strangstrom...)
was willst Du denn genau berechnen? ein paar mehr infos wären nett...
Mein gott das ist mir jetzt aber mal Peinlich *duck* Ich möchte betonen das dies ein Tippfehler ist, und kein denkfehler
:oops:
Zitatdie zweite Gleichung P = U*I gilt so nur bei ohmschen Lasten oder Gleichstrom. bei induktiven oder kapazitiven Lasten muss der Phasenwinkel zw. Strom und Spannung(der aus indukt. oder kap. Belastung resultiert) berücksichtigt werden.
Ist schon klar, ich wollte eigentlich das gleiche sagen wie du, das schon ein paar mehr informationen gebraucht werden was er will.
Zitat von "Swemers"Mein gott das ist mir jetzt aber mal Peinlich *duck*
stell Dich in eine Ecke, Gesicht zur Wand und schäm Dich!
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Na, dann wollen wir mal auflösen:
Im Einphasenwechselstronetz gilt I=P/U*cos phi.
Für Drehstrom in Sternschaltung gilt I=P/3*U*cos phi.
Für Drehstrom in Dreieckschaltung gilt I=P/Wurzel aus 3*U*cos phi.
Aber Obacht! Bei der Sternschaltung ist U=230V, bei der Dreieckschaltung U=400V!
MfG Tobias Zw.
Zitat von "Tobias Zw."
Für Drehstrom in Sternschaltung gilt I=P/3*U*cos phi.Für Drehstrom in Dreieckschaltung gilt I=P/Wurzel aus 3*U*cos phi.
schön geschrieben, aber das gilt nur für den symmetrischen Belastungsfall, was aus der Fragestellung aber nicht hervorgeht.
um hier ne konkrete Anwort zu bekommen muss lightmaster schon noch den ein oder anderen tip geben.
Also erstmal danke für die rege Anteilnahme!!!
wäre mein Lehrer gut auch so Hilfsbereit!
Wir sollen in einer Maschinenbau Fabrik die Elektroinstalation planen,(wohlgemerkt als Energieelektroniker). dabei ist es auch ein Teil des Projektes die Leitungsdemensionierung mit ein zu bringen.
In unserer werkstatt stehen einige CNC-Drehbänke mit Leistungsaunahmen von bis zu 46 kVA.
Um nach VDE-Liste meine Querschnitte zu bestimmen bräuchte ich die Stromstärke!
Durch zufall bin ich dann in einem Buch auf die Besonderheiten bei Drehstrom-Motoren gestoßen.
Da mein Lehrer von dem in diesem Jahr neu eingeführtem Schulsystem (Modularisierung) überzeugt ist, war seine Antwort, "da müßt ihr euch selber schlau machen".
Also vielen Dank für die Hilfe schonmal
MFG Marc
Hallo,
als (angehender) Energieelektroniker und somit Fachkraft solltest Du schon mit Drehstromtechnik und den dazugehörigen grundlegenden Berechnungen vertraut sein. In welchem Ausbildungsjahr bist Du denn? Auf jeden Fall hilft Dir dein Tabellenbuch weiter.
Thomas
das stimmt, aber wie schon erwähnt sind wir generell auf uns alleine gestellt!
ich habe auch schon im tabellenbuch nachgesehen!
allerdings weiß ich nicht ob es sich um eine stern oder eine dreiecksschaltung handelt,
ich bin im ersten lehrjahr und wir nehmen jetzt bereits themen durch bei denen die stifte im 3. lehrjahr nicht wissen worum es geht!
Zitataber wie schon erwähnt sind wir generell auf uns alleine gestellt!
Selbstständige Ausbildung ist nötig. Wenn Azubis alles vorgesetzt bekommen, behalten sie nichts. Deshalb lässt euch der Lehrer ab und zu mal hängen. Das ist Absciht. Man lernt dadurch mehr, weil man es sich ernsthaft selbst erarbeitet hat.
Du meinst doch die Berufsschule, oder?
Im 1. Lehrjahr ist so ein Projekt schon ganz ordentlich.
46kVA ist ja schon kein Spass mehr. Sowas würde ich (nichts gegen dich) nicht vom 1. Lehrjahr anschliessen lassen. Die Maschinen sind ja auch recht teuer. Viel Spass beim verlegen der Leitung für 46kVA ![]()
Kleiner Tipp: Die Stromstärke/cos phi/Nennspannung muss auf dem Leistungsschild auf der Maschine stehen. Bitte mal an der Maschine schauen, wenns geht.
Um die Verwirrung komplett zu machen: Solche Maschinen laufen sowohl in Stern als auch in Dreieck. Wo wird wohl mehr Strom gebraucht?
Dann macht auch gleich die komplette Leitungsberechnung mit Leitungslänge (wichtig!) usw. oder fragt mal im 3. Lehrjahr nach. Wenn die das nicht können, sollten sie es schleunigst nachholen.
Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Das Tabellenbuch hilft.
Der Europa-Verlag hat gute Bücher "Fachkunde Elektrotechnik" dazu. Die gibt es bei euch sicher auch. Sonst gibts die auch mit Sicherheit gebraucht.
..soweit ich weiß stehen die Formeln für die Drehstromberechnungen alle im Europa Tabellenbuch drin, kann dir aber leider nicht sagen welche Seite, habs grad nicht da. Ansonsten gibts noch eins von Westermann, am besten mal in beiden schauen (kannst bestimmt in der Schule ausleihen) die ergänzen sich gut.
Seite 29 "Formeln für Elektrotechniker" 9.Auflage
Seite 30: Leitungsberechnungen...
Es wäre ein schlechtes Tabellenbuch, wenn die Grundlagen nicht drinstehen würden... :roll:
Westermann-Tabellenbuch find ich gut, da steht einfach mehr drin, aber das ist ja auch viel dicker...
Dafür ist das Europa schön übersichtlich.
Achtung grober Schätzwert
Man kann die Stromstärke bei Drehstrom auch ganz leicht abschätzen(bei symetischer Last)
Am Beispiel deiner CNC 46kw mal 2 =ca 92 A
Die Absicherung wäre dann zb 125A mit 50mm²
Wenn du mit kva rechnest sind es ein paar A weniger(cos phi)
Ja genau, wofür braucht man schon Formeln und ein Leistungsschild, wenn man den Strom schätzen kann :shock:
Im Kleinleistungsbereich mag das OK sein, ich habe das jetzt nicht nachgerechnet, aber bei solchen Strömen sollte wohl die Zeit da sein, ebend seinen Taschenrechner rauszukramen. Die Leitungslänge wird dann ja völlig vernachlässigt. Spätestens dafür sollte man sich hinsetzen und nachrechnen.
Mit Drehstrom ist nicht zu spassen, damit kann man sich schnell mal eine Werkshalle niederfackeln.
46kW ist doch kein Spielzeug! ![]()