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Übersicht Selbstbau-Bässe erstellen / Hilfe benötigt.

  • cyberlight
  • 29. Februar 2004 um 15:12
  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Februar 2004 um 15:12
    • #1

    Hallo!
    Ich wollte eine einfache Excel-Tabelle anfertigen, in der Bässe, für die Pläne existieren, also zum Nachbau geeignet sind, anfertigen, damit man neuen Leuten mal eine schnelle und grobe Übersicht geben kann, was evtl. für sie geeignet ist. Damit das alles sachlich richtig ist, bitte ich um eure Mithilfe. Das ist auch der Grund, warum ich im Profibrett frage.

    Ich habe eine Tabelle angefertigt, in der der Name der Box, Bestückung, Art (z.B.BR) sowie eine webadresse, wo man den Plan finden kann.
    Dahinter habe ich dann in Abstufungen eine ungefähre Personenzahl, wo dann eingetragen werden soll, wie viele der jeweiligen Teile man etwa benötigt. Ausgang sollte eine nur leichte Bassanhebung für normale Musik sein, was hier noch definiert werden müsste.
    Das ersetzt natürlich nicht die genau Beratung, erspart evtl. aber viel mühselige Aufklärungsarbeit.

    Preise, ominöse Wattzahlen usw. halte ich für absolut unnötig.
    Sollen sonst noch irgendwelche wichtigen Daten dabeistehen?
    Abmessungen vielleicht?

    Vielleicht müsste man sich auf einen gewissen Schallpegel einigen.
    z.B. "alle Angaben beziehen sich auf einen erreichbaren Schallpegel von xxxdB"

    Diese Tabelle kann natürlich nur einen groben Denkanstoss(unterschiedliche Musikrichtungen, Geschmack usw.) geben, dennoch dürfte sie recht nützlich sein.

    Folgende Teile habe ich schon in meiner Liste:
    Achenbach 12"
    Achenbach 15"
    Achenbach 18"
    Achenbach 18" Horn
    Audio-zenit Lowbudget-Bass (kommt noch)
    AW- ARLS
    AW- Bandpasshorn 18"
    Bassrutsche
    California
    DB B2
    Eliminator
    HD15
    JF-Woofer
    Labsub 2x12" Horn
    Martin-Bin
    Mufu-Bass (kein Plan :-? )
    Oudee-Woofer
    URPS (davon wird kein Plan eingestellt!)
    AW-MTL1
    Sound-Klinik-Horn
    Kracky-Sub / 18 Sound W1300 (Plan?)

    Das sind die, die mir so eingefallen sind...
    Welche sollten noch aufgenommen werden?
    Wenn neue dazugeschrieben werden sollen, bitte mit obigen Angaben, sonst wird meine Telefonrechnung wieder so hoch, wenn ich erst alles suchen muss...

    Wenn jemand Einwände gegen die verlinkung auf sein Konstrukt hat, so möge er das bitte sofort mitteilen. Auch wenn die Namensgebung evtl. nicht passend sein sollte, werde ich das sofort ändern.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Februar 2004 um 15:45
    • #2

    Eine m²-Zahl statt einer Personenzahl wäre noch zu überlegen.
    Die Meisten fragen nach Personenzahlen. Diese brauchen ja auch einen gewissen Platz...
    Die Personendichte ist wirklich sehr unterschiedlich, deswegen wäre Abstufung in m² wohl besser.

    Man sollte sich auf einen Schallpegel einigen, der auf xxx m² Tanzfläche mit jeweiligem Vorschlag noch erreichbar ist.
    110dB ist doch für die meisten Veranstaltungen ausreichend, oder?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 29. Februar 2004 um 22:12
    • #3

    Ich glaube, dass weder die qm Zahl noch die Zahl der Besucher wirklich weiterhilft.
    Dazu sind die Lautstärkebedürfnisse zu unterschiedlich.
    Ältere Semester, so wie Sound-Klinik oder ich sind mit 20 bis 30 dB weniger zufrieden als die Hörsturtzfraktion.
    Das, was ich für 300-Leute-Parties nehme, nehmen andere als DJ-Monitoring.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 29. Februar 2004 um 22:30
    • #4

    Wir wollen da mal bei "normalen Anwendungen" bleiben.

    Deswegen der Vorschlag mit dem vorbestimmten SPL "Partypegel"

    Zielgruppe sind die Leute, die hier immer wieder neu reinkommen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 2. März 2004 um 10:56
    • #5

    Grüsze,

    Ich fände es besser, wenn man das erprobte/geplante Einsatzgebiet für die Bässe angibt.
    z.B. 2-300 Leute Indoor mit 4 JF-Woofer bei Rock&Roll und normalem Pegel.
    (Hab' aber auch schon 200 Leute Minni Open Air mit Live Rock&Roll problemlos gemacht.)

    Oder welche Tops dazu passen - vielleicht kann man sich dann mehr dazu vorstellen.

    mfg
    JF

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. März 2004 um 15:16
    • #6
    Zitat von "Adam Selene"

    ...
    ...
    Ältere Semester, so wie Sound-Klinik oder ich sind mit 20 bis 30 dB weniger zufrieden als die Hörsturtzfraktion.
    Das, was ich für 300-Leute-Parties nehme, nehmen andere als DJ-Monitoring.

    Adam

    ... also wirklich ... ich fühle mich aber noch JUNG !!! :lol:

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 2. März 2004 um 16:05
    • #7
    Zitat

    Ich fände es besser, wenn man das erprobte/geplante Einsatzgebiet für die Bässe angibt.
    z.B. 2-300 Leute Indoor mit 4 JF-Woofer bei Rock&Roll und normalem Pegel.


    Genau so wollte ich das doch, allerdings in tabellarischer Form.

    Nochmal:
    links stehen die subs in Spalten, rechts die Stückzahl für meinetwegen 110dB bei enstsprechend abgestufter Raumgrösse.
    Je grösser der Raum, desto mehr subs braucht man natürlich für den Pegel (Kann man eintragen!)
    Als Raum nehmen wir jetzt mal die Tanzfläche an, denn nur da soll es ja so laut sein.
    Das soll eine Richtlinie für Standardjobs werden.

    Als Beispiel: (nur so hingeschrieben!)
    2 für <50 m²
    4 für 50-100 m²
    8 für 100-150 m²

    Darüber kommt dann nichts mehr, weil der dann evtl. dafür ungeeignet ist.
    Überschneidend fangen dann ab meinetwegen 100 wieder andere Subs an, die man besser einsetzen könnte...
    So sieht man, dass beispielsweise BR für kleine und mittlere Veranstaltungen geht, Hörner aber erst für grössere Sachen taugen, was die Grundaussage der Tabelle werden soll, um die andauernden HD15-threads wenigstens etwas zu mindern und Selbstbauer vor Fehlinvestitionen schützen soll.
    Grundlage ist die Praxiserfahrung von Verleihern, die unterschiedlichste Sachen schon gemacht haben und so quasi aus dem Stand Standard-setups vorschlagen können.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 12. März 2004 um 16:36
    • #8

    ... nur mal als Anregung zur besseren "Einordnung":

    Wie wäre es mit den jeweiligen Schallpegelangaben - bezogen auf 1 W/1 m - gemessen in 4 m Abstand (... um Messfehler im Nahbereich zu umgehen, Betrieb auf dem Boden, Mikrofonhöhe ca. 1,70 m ... und dann entsprechend auf 1 m heruntergerechnet ...) bei Frequenzen wie z.B. 60, 100 und 140 Hz ?

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 12. März 2004 um 17:22
    • #9

    Der MUFU-Bass-Plan kommt noch...
    ...nur das hier niemand was denkt!!

    Es gibt halt 2 MUFU-Bässe, doch die werden erst fertig...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Adam Selene
    Profi
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    2.271
    • 12. März 2004 um 17:28
    • #10

    Geht´s hier nur um Bässe?
    Dafür wäre mir eine Boden-Boden Messung lieber.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 12. März 2004 um 18:02
    • #11

    @Adam

    ... Du meinst quasi Bedingungen wie bei einer Grenzfläche (also ohne Interferenzen durch Bodenreflektion ...) ? - allerdings entspricht dies nicht unbedingt dem "typischen" Hörempfinden.
    Außerdem sehe ich bei Frequenzen um 100 Hz (und darunter) hier nicht unbedingt die großen (Mess-) Probleme ...

    Wie auch immer - es sollte nur irgendwie einheitlich und reproduzierbar sein.

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 12. März 2004 um 18:14
    • #12
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... Du meinst quasi Bedingungen wie bei einer Grenzfläche (also ohne Interferenzen durch Bodenreflektion ...) ? - allerdings entspricht dies nicht unbedingt dem "typischen" Hörempfinden.


    Ich weiß gar nicht, wie unterschiedlich die Ergebnisse überhaupt sein würden ...
    Solange der Bass auf dem Boden steht, sollte es nicht allzu arg sein.
    Werde ich bei gutem Wetter mal ausprobieren.
    Oder hast Du dazu eine Differenzkuve?

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 12. März 2004 um 19:34
    • #13

    @Adam

    ... nee - hab ich auch nicht, weil ich immer versuche, möglichst praxisähnlich zu messen.

    Wenn das Mikro bei Bässen sehr nah am Boden ist, wird der Schallpegel wohl ein wenig ansteigen (Pressure Zone) ... denk ich mal.

    Bei Nahfeldmessungen hab ich bei Bodenaufstellung fast nur die Kiste "pur" - in einigen Metern Abstand bekomme ich dann eine Überlagerung aus Direkt- und reflektiertem Schall am Boden - bei "sehr weit weg" stimmts dann wieder (wg. flachem Winkel) ...

    Viele Grüsse sendet

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 12. März 2004 um 20:09
    • #14
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;

    ... weil ich immer versuche, möglichst praxisähnlich zu messen.


    Poser :wink:

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
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    7.900
    • 12. März 2004 um 20:21
    • #15

    @Adam

    :) ... aber mal im Ernst:
    Ich hab auch schon Kisten (ist allerdings schon einige "Jährchen" her - da war ich noch Student ...) im reflektionsarmen Raum der Universität Oldenburg (... tolles Teil !) gemessen - nur hatte die Messung dann wirklich wenig Ähnlichkeit mit Messungen "in freier Wildbahn".

    Nahezu reflektionsfreie Messungen haben ja diesen "wissenschaftlich fundierten Touch" - sind nur bei PA-Systemen (ist eben meine persönliche Meinung ... :wink: ) total praxisfremd.

    Viele Grüsse sendet

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 15. März 2004 um 23:31
    • #16

    Grüsze,

    Kommt halt drauf an, WAS ich messen will.
    Wenn ich nur den Woofer messen möchte -> Ground Plane Messung im Freien.
    Wenn ich nur das Top messen möchte -> Schalltoter Raum oder 3m Höhe im Freien.

    Wenn ich die Interaktion Raum und Anlage auf Ohrhöhe messen will .... na was wohl ;)

    Wobei ich diese Effekte aber gerne auseinanderhalte. Wenn ich weis, was der Bass alleine macht, kann ich ungefähr abschätzen, was er in 1m Höhe und 3m Abstand zum 2. Bass macht. Umgekehrt ists schwieriger.

    mfg
    JF

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 16. März 2004 um 08:23
    • #17

    ... summasummarum:
    Bei Tops ist der Direktschall (wg. klangbestimmender erster Wellenfront ...) wichtig - bei Bässen interessiert das Verhalten beim (... in der Praxis häufiger anzutreffenden) Bodenbetrieb ... :wink:

    Noch eine Anmerkung:
    Bei einer praxisüblichen Aufstellung (also entweder Stacking oder Distanzstangenbetrieb kleinerer Systeme ... bei "großen Jungs": Arraybetrieb ...) sollte man dann noch an einer relistischen Hörposition die zeitliche Differenz der akustischen Zentren kennen, um sich im Übernahmebereich zwischen Bass und Top keine "Frequenzlöcher" einzufangen (... läßt sich bekanntlich mit Delays oder auch mit für das jeweilige System geeigneter Flankensteilheit dann - sofern solche technischen Möglichkeiten verfügbar sind - "hinbügeln").

    Viele Grüsse sendet

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