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Dynacord V-System

  • blackhawk
  • 8. März 2004 um 00:14
  • blackhawk
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    49
    • 8. März 2004 um 00:14
    • #1

    Hallo,
    Hab bald eine größer Veranstaltung mit circa 1400 Leuten. Soll House und Technon laufen.
    Werde dazu ein Wave-System benutzen. Solte eigentlich eine Vierpunktbeschallung werden. Deshalb werde ich von hinten das Ganze wohl noch mit BMS R32 unterstützen und irgendwelchen Bass.

    Erstes Porblem fängt schon beim Bass an. Die Frage ist nämlich, ob ich pro Seite 3 x V 17PWH nehme und noch eine Dynacord Alpha B3-Nachbau (Orginal Bestückung) in die Mitte lege, oder nur 2 x V 17PWH + 1 x B3 pro Seite!!. Die Anzahl der Töner ist im Endeffekt die gleiche! Pro Seite halt ein Top oben drauf. Weiss das das ein bißchen mager ist mit so viel Bass, aber hab ja noch ein bißchen unterstützung von hinten und so lang ist der Raum nicht.

    Zweites Problem ist, das ich leider nur ein Dynacord DSP 224 haben werde, und dann noch nicht genau weiss, wie ich das mit den unterschiedlichen Bässen machen soll. Die B3 haben ja andere Controllereinstellungen als die V17PWH. Und da man beim dsp 224 noch nicht den Bass mit einem Summensignal beliefern kann, und die V17 auf den einen und den B3 auf den anderen Kanal lagen kann, weiss ich nicht genau, wie ich das machen soll. Kennt sich da jemand mit aus. Kann der B3 auch mit den Einstellungen vom V17PWH gefahren werden, oder kann ich den mit ner sonstigen "normalen" Frequenzweiche ohne Probleme fahren?


    Wäre super, wenn jemand ein paar Antworten hätte!
    Noch mal ein Grundsätliche Frage zum Wave System. Sollet man die EVX-Treiber im Bass eher 500W belasten oder kann man ruhig die 1000W draufjagen?


    Wäre super, wenn jemand ein paar Antworten hätte!

    DAnke im Voraus


    Blackhawk

  • ThomasL
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    2.438
    • 8. März 2004 um 11:13
    • #2

    Hm, jetzt mal von den theoretischen Überlegungen ganz abgesehen...ich find das ein bißchen wenig Material für 1400 Leute. Die Kollegen haben bei uns V-System und naja, selbst auf Zelten mit weniger Besuchern gehen wir eigentlich immer mit 4 x V17 + 2 x V12 Top pro Seite los. Drunter kommt dann im Moment immer noch n ACL Infra Bass, früher wars auch die V28...also ein bissel mehr Mat. Darfs glaub ich für die 1400 Leute schon sein :)

    Viele Grüße aus dem schönen Hille bei Minden,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2004 um 03:25
    • #3

    Also, wenn die V17 mit den B3 eingesetzt werden sollen, dann müssen sie in getrennten Frequenzbereichen laufen, also getrennte Ausgänge am Controller. Da führt GERADE BEI TECHNO kein Weg dran vorbei.

    Über andere Tops von hinten lässt sich reden, aber "irgendwelche Subs" sollten das nicht sein.

    Und ThomasL hat Recht: Das ist insgesamt zu wenig. Zwei Tops pro Seite und vier V17 PLUS min. eine B3 pro Seite dürften es ruhig sein.

  • blackhawk
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    49
    • 12. März 2004 um 13:02
    • #4

    Hallo,
    HAb gerade vom Veranstalter erfahren, dass es wohl doch eher nur maximal 1000 Leute werden. Dafür sollte das ja dann wohl reichen! Oder?
    Kann mir bitte noch mal einer die Frage mit der Belastung beantworten!


    Danke

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2004 um 18:47
    • #5

    Theoretisch sind die 1000W kein Problem, nur sollte es nicht mehr werden und der Limiter nie lange an sein. Mit ca. 800W wäre man ganz gut dabei.

  • Leitwolfi
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    • 12. März 2004 um 19:45
    • #6

    Ich würde es mal weniger von den Personen abhängig machen, ob ein System ausreichend ist, sondern von der Fläche die beschallt werden soll.
    Wenn du eine relativ kleine Tanzfläche und viele Nischen hast, mit Bars usw, dann wird dir ein Top pro Seite gerade so reichen. Sollte es eine große rechteckige Fläche sein, wirst du massive Probleme bekommen bis in die Tiefe des Raumes zu kommen. Falls du nicht mehr Tops herbekommen solltest, solltest du die Tops nicht mit der obligatorische 3kHz Senke fahren, sozusagen subjektiv lauter machen! Fliegen der Tops ist allerdings zwingend erforderlich, laß sie relativ gerade hängen, dann geht das ganze weiter in den Raum. Evtl als Nearfill ein paar kleine LS dazustellen sind vielleicht noch am Lager oder zumindest günstiger zuzumieten.
    Das mit dem Controller dürfte ein Problem werden, denn soweit ich weiß, ist der 224 ein 2x 2 Weg Controller und nicht frei konfigurierbar.

    Das sind mal meine Ideen dazu

    Grüße Leitwolfi

    PS hätte noch 4 V-System Tops zu verkaufen!

    http://www.lala-blinkblink.de !

  • Jens Droessler
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    • 12. März 2004 um 20:02
    • #7

    Naja, ohne die Senke wirken sie zwar SUBJEKTIV lauter, aber an dem "zu leise"-Problem ändert sich halt nichts. Ich meine, dadurch hören Leute, die 15m weg stehen auch nicht besser, eher schlechter, weils auf die Ohren geht.

    Ich rate dazu, erstmal ein paar Controller zu besorgen, damit das mal "gradegebogen" werden kann. Du brauchst nämlich unzählige Ausgänge. Wenn du schon dabei bist, fahr das Top auch aktiv an.

    Überschlagen wir doch mal: 2x Top + 2x V17 + 1xB3 + 2x Nearfill + 2x "Backfill".... das läppert sich. Bei Tops aktiv dann noch 2 Wege....
    und immer die selben Controller nehmen, sonst passt das wegen den Latenzen nicht.

    Wenn du Controllerwege sparen willst, geht das nur mit gleichen Boxen an allen Stellen. Besorg dir noch 4 V12 (dann 2 pro Seite an der Front und je eins pro Seite für hintere Punkte), passend V17 (je 2 pro Top) und B3 insgesamt vielleicht 4 B3). Das würde dann reichen. Dafür bräüchtest du nur den Controller, den du hast, plus irgendwas um die B3 ordentlich einzukoppeln und zu EQen.

  • Leitwolfi
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    • 13. März 2004 um 12:35
    • #8

    Zitat Jens Droessler":
    Naja, ohne die Senke wirken sie zwar SUBJEKTIV lauter, aber an dem "zu leise"-Problem ändert sich halt nichts. Ich meine, dadurch hören Leute, die 15m weg stehen auch nicht besser, eher schlechter, weils auf die Ohren geht.
    Zitat Ende

    Das ist schon klar und ist auch nur als letztes Mittel zu sehen.


    OT on:
    Das Problem das ich an diesem Thread und auch bei vielen anderen sehe ist, dass immer das "Optimum" vorgeschlagen wird, aber für den technisch Ausführenden dieses Optimum finanziell nicht realisierbar ist, da seine DryHire Kosten seine Gewinnspanne in den Keller fallen läßt.Also versucht man alles, um diese Kosten so gering wie möglich zu halten. In der oben aufgezeichneten Veranstaltungsdimension ist der Preisdruck enorm groß. Ich schätze mal das würde in unserer Region ohne Licht und somit auch ohne Flugpunkte ca 400Euro kosten wenn er da im DryHire 4 Tops zumietet für 30Euro pro Stück hat er einen 120er weniger in der Tasche, dann noch die Bässe ca 20Eu pro Stück macht 80Eus, Controller 20Eus natürlich zzgl aller Fahrtkosten.
    Er kann den Job auch nicht machen, aber ihr wisst ja wie das is:
    Ohne Gigs keine Gigs!

    OT off

    Leitwolfi

    http://www.lala-blinkblink.de !

  • Jens Droessler
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    • 13. März 2004 um 17:29
    • #9

    Da hst du vollkommen Recht, aber man muss sehen, was man für Prioritäten setzt. Ich sehe da zwei Möglichkeiten:
    1. Gewinn maximieren. Also mit dem, was man hat die VA machen, obs nun reicht oder nicht.
    2. Auf Gewinn verzichten und dafür den Kunden längerfristig "anbinden", um später mit zugekauften Equipment die Sache dauerhaft machen zu können.

    Ich weiß ja nicht, ob das eine einmalige Sache ist, oder der Veranstalter öfters so Sachen macht. Ich habe auch solche Kunden. Bei denen habe ich mich an die 2. Möglichkeit gehalten, also was mehr hingestellt als wofür sie bezahlt haben und das hat mir nun einen Jahresvertrag mit 5 VAs pro Monat gebracht....

  • KlangTerrorist
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    5.988
    • 14. März 2004 um 11:45
    • #10

    Schliess mich ganz klar den anderen an. Würde sogar sagen lieber 6Bässe und 2 Tops pro Seite stellen, sonst wirst du damit nicht wirklich glücklich. Hatten das System selber schon paarmal im Einsatz und unter 4 Bässen tut sich ziemlich wenig....

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