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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Leistungsverteilung im Frequenzbereich

  • tufkains
  • 13. März 2004 um 11:09
  • Jens Droessler
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    • 18. März 2004 um 17:19
    • #21

    @ Adam: Hier gehts doch um den Strahlungswiderstand. Da kann man die dazwiscehn liegenden LS nicht ausser acht lassen. Klar, über die ganze Diagonale wird es viel, und wenn es NUR diese beiden LS in der Entfernung wären würde ich auch nicht von stark gesteigerten Strahlungswiderstand sprechen. Da aber bei einem derartigen Konstrukt quasi die ganze Frontfläche schwingt.... wie gesagt, sonst würde ein URPS ja garnicht funktionieren. Da wird der Strahlungswiderstand ab einer bestimmten Größe so ungewöhnlich hoch, dass kaum noch Entzerrung nötig ist.

    Fakt ist: Bei zwei Standard-18ern nebeneinander hat sich der Strahlungswiderstand im Bereich von 80-100Hz bei Weitem noch nicht verdoppelt. Ich habe das zwar noch nicht selbst gemessen, aber schon mehrfach gelesen.

    Ich würde sagen, dass bei größerer "Packungsdichte" der Strahlungswiderstand enorm steigt. Bei einfachen, großen Arrays steigt er zwar auch, aber aufgrund der Entfernungen nicht so deutlich.
    Ist doch auch Definitionssache, was man unter "deutlich kleiner" versteht. Zwei 18er nebeneinander sinds für mich noch nicht. Bei 40Hz vielleicht schon... nur dann ists irgendwann wieder ein Antriebsproblem

  • Adam Selene
    Profi
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    2.271
    • 18. März 2004 um 17:39
    • #22

    Man kann auch von der Mitte des "Arrays" bis nach aussen rechnen.
    Das Verhältnis bleibt das gleiche.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • PeterG
    Verifiziert
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    698
    • 19. März 2004 um 11:14
    • #23

    Hi,

    ich würd die Sache so betrachten, wie ein Horn..... für ne entsprechende unter Grenz-F braucht es eine ideale Mundfläche = der Summenmembranfläche => der Strahlungswiderstand passt.


    MfG
    Peter

  • maha
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    663
    • 19. März 2004 um 12:52
    • #24

    Hi!

    Der Realteil des Strahlungswiderstands steigt quadratisch mit der abstrahlenden Fläche (zumindest bis nahe an die Anpassungsfrequenz)

    --> Ergo: bei verdoppelter Membranfläche vervierfacht sich die abgestrahlte Leistung. (bei gleichbleibendem Hub)

    ---------------------------------------------------------
    Eine Verdoppelung der Membranfläche ist durch Verdoppelung der Chassisanzahl erreichbar. Natürlich müssen die Treiber möglichst knapp angeordnet werden. Damit sie "koppeln". Das Koppeln funktioniert klarerweise nur bis zu einer bestimmten oberen GF.

    Zwei Treiber benötigen natürlich die doppelte el. Gesamtleistung.
    Heraus kommt aber die vierfache ak. Leistung. Macht einen Gratisgewinn von 100%.
    -----------------------------------------------------------

    Natürlich stimmt das nicht. (siehe Srams Posting)

    Würden wir fast masselose Schwingeinheiten verwenden... mit geringster mech. und el. Bedämpfung (Absolutwert) , dann würde der Antrieb hauptsächlich den Strahlungswid. als Gegenkraft sehen.
    Verdoppelt man nun die Chassisanzahl, so steigt diese EINZIGE auf das Einzelchassis wirkende "Gegenkraft" auch auf´s Doppelte.
    Was passiert? Die Membrangeschwindigkeit sinkt drastisch, damit auch der Hub.... Und die abgestrahlte Pak wird gleich bleiben.

    Aber! Da konventionelle Basstreiber mit schweren Schwingeinheiten ausgestattet sind (anders geht es ja nicht) pumpt der Antrieb seine Kräfte in´s Beschleunigen von Massen, in´s Überwinden von el. und mech. Bedämpfungen, usw..... Das kleine Strahlungswiderständchen "sieht" er kaum. (Psst: Wirkungsgrade unter 1% sind normal.)

    Gruß, maha

  • tufkains
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    • 20. März 2004 um 08:29
    • #25

    ----

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (22. September 2008 um 09:14)

  • Jens Droessler
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    • 20. März 2004 um 12:42
    • #26

    Nein, weil die Wellenlängen zu klein gegenüber den Abständen der LS im Frequenzbereich zueinander werden.

    Diese 3dB gelten auch nur, wenn zwei Boxen auch insgesammt doppelt so viel Leistung bekommen, wie eine. Im oberen Mittelton und Hochtonbereich sind es aber selbst dann keine 3dB, denn weitere Boxen MÜSSEN angewinkelt werden gegenüber der ersten, damit es keine Interferenzen gibt, optimalerweise, wenn jede Box z.B. einen Abstrahlwinkel von 60x40° hat, dann insgesamt je 60°. Damit addiert sich garnichts in HT-Bereich. Wenn man sie NICHT anwinkelt, addiert sich da insgesamt betrachtet auch sehr wenig, weil sich Interferenzen bilden, manche konstruktiv (also mehr Schalldruck), manche destruktiv (weniger Schalldruck).

  • tufkains
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    1.342
    • 20. März 2004 um 16:09
    • #27

    ----

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (22. September 2008 um 09:09)

  • SRAM
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    • 20. März 2004 um 19:48
    • #28
    Zitat

    Aber grad weil du davon sprichst. Wie krieg ich dann mehr Leistung im HT Bereich ohne Arrays

    Stärker bündelnde Hörner und diese dann unter Winkel arrayen.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • tufkains
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    • 20. März 2004 um 22:17
    • #29

    ----

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (22. September 2008 um 09:12)

  • Jens Droessler
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    • 21. März 2004 um 02:20
    • #30

    Aber nicht zu viel unter Winkel..... :)

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