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Yamaha M 3000 oder ähnliches

  • GETEC
  • 14. März 2004 um 13:31
  • GETEC
    Profi
    Beiträge
    695
    • 14. März 2004 um 13:31
    • #1

    hallo!

    wir brauchen kurzfristig ein neues mittelgrosses (40ch) pult, zur Wahl steht:

    Yamaha M 3000 gebr.
    Soundcraft MH3 neu
    Allen&Heath ML 5000 gebr.

    was haltet ihr von diesen drei Varianten?
    Mir ist besonders die sogenannte "ridertauglichkeit" wichtig, da wir das zeug auch öfters mal als dry hire rausgeben, bzw immer wieder mittelgrosse gigs mit bands machen die ihre eigenen techniker mithaben.

    mir ist klar, dass der yamaha schon ein wenig in den jahren ist, aber ist er so viel schlechter, bzw wie wird er akzeptiert?


    lg jakob

    p.s. weiss wer was gutes gebrauchtes in der Liga?

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 14. März 2004 um 18:00
    • #2

    Hi!
    kann nur zur M3000A beitragen, dass mich die EQs nicht vom Hocker gehauen haben. Rauschen ist bei entsprechender Gain-Einstellung auch hörbar, aber imho akzeptabel. Ich bin zwar mitnichten besseres gewohnt, kann mir jedoch unschwer besser greifende EQs vorstellen. Ich weis, dass einige hier insb. mit der ML5000 sehr zufrieden sind, von daher ist das vielleicht doch eher zu empfehlen, selber benutzt hab ich die allerdings noch nicht.
    Trotzdem muß ich der Yamaha zu Gute halten, dass ich die Routing-Möglichkeiten sehr genial fand (...wenn man 'ne Spirit LX gewohnt ist...). Auch die 40ch. auf 2,05m Pultbreite sind zwar knapp, aber meiner Meinung nach ausreichend bemessen. Ich weiß nicht ob die ML symm. Inserts hat, das wäre dann ein Manko der Yamaha. Ansonsten sind die kombinierten Chinch/XLR-Stereo-Eingänge sehr praktisch. Automation ist in der Klasse natürlich noch auf Mute-Automation beschränkt, aebr was erzähl ich eigentlich, das findet man ja eh' alles in Manual. Also, mein Fazit: viele Features, aber nicht alle überzeugend ausgeführt.
    Viel Spass, David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • voetter1
    Beiträge
    638
    • 15. März 2004 um 11:41
    • #3

    Hab mal auf einem MH3 gearbeitet - klanglich ein schönes Pult, sieht jedoch etwas "vollgestopft" aus - also sehr übersichtlich wars nicht!
    Aber im grossen und ganzen ein Pult dass ich mir auch kaufen würde.

    Die anderen beiden kenn ich nur vom Hören-Sagen - kann Dir also nix dazu sagen.

    Grüsse

  • guessi
    Profi
    Reaktionen
    13
    Beiträge
    897
    • 15. März 2004 um 18:57
    • #4

    für mich ganz klar: MH3
    ist technisch und optisch die beste wahl.

    M3000 hat keine echten subgruppen, das mit den "flexiblen" bussen halte ich leider für keine alternative. und beim MH3 hast du sogar 8 gruppen und 12 auxe.

    A+H ML-Serie ist nicht mein fall, wirkt winzig, klingt für den preis nicht gut genug.

    (habe alle drei mind. gesehen, angefasst und signal durchgeschickt)

  • Wurst Werner
    Profi
    Reaktionen
    635
    Beiträge
    4.619
    • 16. März 2004 um 08:30
    • #5

    Hab auf M3000 und MH3 schon geschafft, von A&H war ich nur mit dem ML4000 mal unterwegs. Meine persönliche (!) Wertung:

    M3000? Besser nicht! Klingt und fühlt sich völlig anders an, als die bekannt gute PM Serie vom gleichen Hersteller. Von den drei genannten Pulten für mich das schlechteste.

    MH3, als bekennender Freund der alten Soundcraft Pulte, schon eine Umstellung aber trotzdem gut. Mag den EQ.

    ML5000 für den Preis schon ein Ausstattungsmonster, dass sich recht großer Beliebtheit unter den Kollegen erfreut. Gutes Allroundpult, kann man fast alles mit machen, was in einer Company so anfällt. Denke nicht, das sich Soundcraft und A&H5000er in Punkto "Rider" viel nehmen. Das M3000 hat es da schon schwerer...

    Viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Bolandi
    Beiträge
    72
    • 20. März 2004 um 22:27
    • #6

    Hallöchen!

    Bei den ersten M3000 gibt´s massive Probleme mit dem Eingangsgain und Clipping: schon weit vor Aufflackern der Clip-LED oder Zeigerausschlag um 0dB zerrt das Pult gewaltig, sollte man vor dem Gebraucht-Kauf also mal checken..., naja, und die Fader machen halt eher ´nen billigen Eindruck, d.h. hakeln recht gerne... ansonsten aber ´ne ganz nette und vielseitige Konsole, die sich auch gut als Monitorpult missbrauchen läßt...
    Persönlich gefällt mir aber das Soundcraft trotz der Unübersichtlichkeit am besten...

    Schöne Grüße, Günther

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