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Phonic PAA2 - Kleinst-Messkiste für 398,-- / Taugt das was?

  • mischpultschorsch
  • 3. April 2004 um 06:33
  • mischpultschorsch
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    • 3. April 2004 um 06:33
    • #1

    Die neueste Wurfsendung vom "Großen T" zeigt auf Seite 1 das hier:
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-160038.html

    Hatte dieses Teil von den Kollegen schon einer in der Hand? Brauchbar ja/nein?

    Die Analyzerfunktion der Kiste wäre mir unwichtig (Kann für den Preis mit dem eingebauten Kugelmic wohl auch nix großes sein), interessant für mich sind die Schallpegelmessungen nebst Phasentests und Rauschgenerator.

  • ThomasL
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    • 3. April 2004 um 11:21
    • #2

    Moin,

    unser aller Wurst Werner hat da sogar mal nen Test in der Tools drüber geschrieben, den gibts bei http://www.t4m-online.de kostenlos im Archiv afaik. Oder ihn halt selbst fragen :)

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Tobias Zw.
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    • 3. April 2004 um 11:30
    • #3

    Hi Schorsch,

    ich hatte das Teil während der letzten Open-Air-Saison (2003) mal mit auf verschiedenen Baustellen. Bin gut mit klargekommen, und das Gerät macht das, wofür es gebaut ist - ist also ein ganz brauchbares Schätzeisen. SPL-Messung funktioniert, Analyser läuft auch gut. Polaritätsmessungen an Lautsprechern habe ich allerdings nicht vorgenommen. Alternativen gibt's in der Preisklasse soweit ich weiß keine, und daher ist das PAA-2 auf jeden Fall interessant.
    Hab's mir dann doch nicht gekauft, weil ich zwischenzeitlich auf Smaart umgestiegen bin, und das ist dann doch eine andere Kampfklasse (...vollkommen unklar, wie die Menschheit bisher ohne Transferfunktion leben konnte). Aber als Schätzeisen für den Werkzeugkoffer ist das Phonic-Teil nach meiner Erfahrung wirklich empfehlenswert.

    Mit freundlichen Grüßen Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Tobias Zw.
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    • 17. Juni 2004 um 20:37
    • #4

    Tja, wie hieß es schon bei Bond, James Bond: Sag niemals nie.

    Habe mir jetzt doch das Phonic PAA2 gekauft und werde es in den kommenden zwei Wochen mal im verschärften Einsatz (Kongreß mit multiplen Delaylines, Disco und Rock 'n Roll) und im Verbund mit Smaart testen.

    Eins ist jetzt schon klar: Die PC-Software dazu ist grande merde, um's mal vornehm auszudrücken.

    Besteht noch Interesse an einem Erfahrungsbericht?

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • rlp
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    • 17. Juni 2004 um 22:26
    • #5

    Ich werde das Teil jetzt auch kaufen. Hab' es getestet und funzt ganz gut. Erspart auf jeden Fall eine Menge Schlepperei (Laptop). Siehe auch http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=20137&highlight=

    Saludos,
    Rainer

  • guessi
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    • 17. Juni 2004 um 23:42
    • #6

    zum thema software hat der freundliche herr am phonic stand auf der PLS gemeint, es wäre eine neue Version in Arbeit. Die soll dann auch eine DIN-gerechte Leq-Ermittelung beherrschen - also zumindest die Integration über 2 stunden.

    ich bereue die anschaffung nicht, mal eben einen Rauschgenerator, oder "messen, wie laut es ist" :) ... außerdem ist der preis ja noch unterhalb der abschreibungsgrenze.

    kurzes update:
    es gibt seit gestern die version 1.1 der software auf phonic.com - dort steht, daß sie nur unter XP läuft und für usb gemacht ist (?) - sieht jedenfalls genauso aus wie bisher, werd morgen mal schauen, ob die Leq-funktion jetzt stimmt.
    (die RS232-version dort ist das gleiche, was auf der CD-rom drauf ist, den 22-MB-download kann man sich also sparen)

  • Andreas Vieten
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    • 18. Juni 2004 um 01:16
    • #7

    Nur frage ich mich gerade, mit welchen Kabel ich das Baby per USB an meinen Rechner anschliesse..irgendwie war kein USB-Kabel im Karton! :?

    Ansonsten ist das Teil sehr brauchbar. Wenn man übrigens die Testtöne auf einen kleinen CD-Rohling brennt, passt diese genau in die Innentasche und wird nicht vergessen.

  • Oliver Derks
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    • 18. Juni 2004 um 15:48
    • #8

    Frage:
    Kann ich an das PAA auch ein externes Messmicro anschließen?

  • Tobias Zw.
    Profi
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    • 20. Juni 2004 um 20:23
    • #9

    Soweit ich weiß nicht, aber das Gerät hat einen XLR-Lineeingang.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • guessi
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    • 21. Juni 2004 um 01:37
    • #10

    externes Messmikro: bei Nutzung des Line-In wird kein absoluter SPL, sondern nur noch dBu / dBV / Volt angezeigt. müsstest also dann eine "Umrechnung" vornehmen.

    PC-software-update:
    die "USB-Version für WinXP" ist laut Bildschirmausgabe eine neue Version 1.1 und läßt sich sehr wohl unter Win98 installieren und nutzen. Die USB-Geschichte verstehe ich auch eher nicht...? funktioniert jedenfalls ganz normal seriell.
    Von Funktionsverbesserungen kann ich nichts berichten, sieht aus wie bisher, läuft langsam wie bisher, ....

    Desweiteren würde ich mal um Hilfe zwecks Leq-Bestimmung bitten:
    Ich lasse den Software 30sec messen:
    10 sec Umgebungsgeräusch ca. 54dB
    10 sec "Lärm" ca. 80dB
    10 sec Umgebungsgeräusch ca. 54dB
    (...alles nur näherungsweise, es geht ums Prinzip)

    das macht nach der hier im Forum mal veröffentlichten Formel einen Leq von ca. 75dB ???

    egal welches Interval ich im Leq-Fenster der Phonic-Software einstelle, es wird immer als Leq irgendwas um 57dB angezeigt

    was ist falsch? mein Versuch, oder die Berechnung in der Software?

  • Ton_Opa
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    • 1. Juli 2004 um 10:43
    • #11
    Zitat

    10 sec Umgebungsgeräusch ca. 54dB
    10 sec "Lärm" ca. 80dB
    10 sec Umgebungsgeräusch ca. 54dB

    Der Witz ist vor allem das .ca. Mache solche Experimente lieber mit weißem Rauschen oder noch besser mit reinen Sinustönen und festen Lautstärken.
    Das ist gerade der Witz am LEQ, das leise (auch sehr kurze leise Stellen) heftig das Meßergebniss nach unten ziehen. Deswegen lommt man mit reiner Sprache selten auf hohe LEQs (weil viel Stille dazwischen ist.)

    Der alte Algorithmus des PAA zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass er vergesslich war.

    Die Messung von 10sec Lärm und 50sec Ruhe führte zu anderen Ergebnissen als 50 sec Ruhe und 10 sec Lärm.

    Probier mal aus, ob die Reihenfolge von lauten und leisen Passagen eine Rolle spielt, dann wissen wir wenigstens, ob sich überhaupt was geändert hat.

    Ich hab meinen PAA schon zurückgeschickt und kann das nicht mehr ausprobieren, interessieren würds mich aber.

    schöne Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • ADMIN
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    • 2. Juli 2004 um 10:02
    • #12
    Zitat von "Ton_Opa"

    Das ist gerade der Witz am LEQ, das leise (auch sehr kurze leise Stellen) heftig das Meßergebniss nach unten ziehen.

    Wenn das Messgerät solches anzeigen würde, dann misst es definitiv falsch. Eher ziehen kurze laute Stellen das Ergebnis nach oben.

    Nehmen wir an, wie messen über 120 Sekunden (oder jede andere Einheit) und haben davon 110 Sekunden 90 dB und 10 Sekunde mit x dB

    - haben wir zehn Sekunden lang 70 dB (- 20 dB), dann ist der Leq 89,63 dB (- 0,37 dB)

    - haben wir zehn Sekunden lang 110 dB (+ 20 dB), dann ist der Leq 99,66 dB (+9,66 dB)


    Und wenn die Phonic-Software bei dem Beispiel 57 dB anzeigen würde, würde sie definitiv falsch messen (oder der Lärm hat einen Spitzen- aber keinen Durchschnittswert von 80 dB).

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Ton_Opa
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    • 3. Juli 2004 um 13:25
    • #13
    Zitat

    dann ist der Leq 89,63 dB


    Jahaa! das stimmt.

    Aber der vermutliche Fehler bei Guessis Kontrollversuch liegt doch in dem Satz:

    Zitat

    (...alles nur näherungsweise, es geht ums Prinzip)


    Wenn ich mir die tanzende Nadel eines Meters angucke, und versuche, das "nach Gefühl" oder eben wie Guessi "näherungsweise" zu mitteln, neige ich dazu, einen Mittelwert der Spitzenwerte zu bilden. Ich berücksichtige also die leisen Stellen nicht genug. Der Fehler findet schon in der Abschätzung der Einzelmessung statt.

    Admin berichtete in verschiedenen Threads mehrfach darüber, dass die Werte von den LEQs von Musikdarbietungen immer erheblich unter den Momentan-Werten liegen, die die Handmessgeräte anzeigen (und auch der PAA2 im normalen Modus).

    Deswegen Kontrollen bitte mit stabilen Pegeln und zeitlich möglichst unveränderlichen Signalen durchführen.

    Ansonsten stimmt Guessis Rechnung, ich komme bei den gegebenen Werten auf 75,3 dB. Die Frage ist eben bloß, ob der Lärm und das Umgebungsgeräusch energie-gemittelt wirklich schon 80 dB und 54 dB betrugen?

    Wir haben in mehreren Threads hier festgestellt, dass die alte Langzeitsmittelungsmethode der Software für den PAA2 alles andere ermittelt, aber keinen LEQ, obwohl das Software-Modul "LEQ" benannt ist.

    Auf Anfrage macht der Vertrieb da auch keinen Hehl draus und versprach, ein Update anzuregen. Die Kontrolle des neuen Algorithmus scheint angemssen, nachdem das alte "LEQ"-Verfahren so grob unsachgemäß zu Werke ging.

    Ich warte mit Spannung auf den Bericht von Guessi.

    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • guessi
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    • 10. Juli 2004 um 15:46
    • #14

    hat ein bisschen gedauert, ist halt festivalsaison...

    erstmal: natürlich sind die zahlen da oben nichts genaues, habe beim ablesen aber schon absichtlich keine maximalpegel genommen...

    nichtsdestotrotz, neuer versuch:

    mess-signal: sinus 1kHz aus dem phonic durch einen als lautstärkeregler missbrauchten TC triple-c direkt wieder in den line-in

    einstellungen: weighting flat, input dbV
    leq-modul software: dauer 30s/ interval 5s

    Code
    sek |        pegel dbV
    10  |  10 |   0 |  10 |   0 |  10
    20  |   0 |  10 |  10 |   0 |   0
    30  |  10 |  10 |   0 |  10 |   0
    leq | 93,1| 94,3| 87,5| 93,2| 85,2

    hoffe, die tabelle ist verständlich. das leq-modul zeigt irgendwie alles wieder in SPL an. aus den letzten beiden spalten ergibt sich m.E. jedoch schon sehr deutlich, daß nachwievor kein leq gemessen wird.

  • ADMIN
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    • 11. Juli 2004 um 13:54
    • #15

    Was soll den "Interval" bei einer Leq-Messung sein?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • guessi
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    • 12. Juli 2004 um 00:40
    • #16

    um genau dies herauszufinden...

    nachfolgend noch ein paar tabellen unter den gleichen voraussetzungen wie oben:

    Code
    dauer 40s / interval 1s
    sek |        pegel dbV
    10  |  10 |   0
    20  |   0 |   0
    30  |   0 |   0
    40  |   0 |  10
    leq | 85,6| 95,6
    
    
    
    
    dauer 40s / interval 40s
    sek |        pegel dbV
    10  |  10 |   0 |   0 |  10
    20  |   0 |   0 |  10 |  10 
    30  |   0 |   0 |   0 |   0 
    40  |   0 |  10 |   0 |   0 
    leq | 90,6| 90,6| 85,7| 90,6
    
    
    
    
    dauer 40s / interval 10s 
    sek | pegel | leq-anzeige
    10  |  10,5 |  95,6
    20  |   0,5 |  90,6
    30  |   0,5 |  88,3
    40  |   0,5 |  86,9
    Alles anzeigen

    meine vorsichtige interpretation lautet wie oben, es hat sich nichts geändert. der interval-wert gibt an, wann die proben zur durchschnittsbildung genommen werden. und diese durchschnittsbildung ist irgendwas, hat jedoch nichts mit einem leq zu tun.

    es wäre noch zu erwähnen, daß das programm nach wie vor bei einem interval-wert größer 60s abstürzt. der vollständigkeit halber: habe obiges unter win98 und stichproben unter winXP durchgeführt.

  • Ton_Opa
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    • 13. Juli 2004 um 20:23
    • #17

    Danke für die Mühe!

    alles Betrüger, diese Chinesen!

    schöne Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Oliver Derks
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    • 30. Juli 2004 um 21:05
    • #18

    Aloha!

    So ... jetzt hab ich das Teil seid einigen Wochen & konnte die Zauberkiste schon auf so einigen VA´s benutzen.

    Fazit: Sehr nett!
    Absolut funktionales Tool für das schnelle Einmessen der PA oder das Einpfeiffen der Monis.
    Da kann kein Laptop oder DN 60 in Punkto Handling & Transportfreundlichkeit mithalten!

  • mtkm2000
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    • 17. Dezember 2004 um 14:54
    • #19

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=27244&highlight=phonic+paa2

    einfach mal lesen...

    "Geht nicht" ist der Bruder von "will ich nicht", "kann ich nicht" und "das wird langsam teuer"

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