So, dann mal die Eröffnung mit einer etwas ungewöhnlichen Methode, bitte nicht zu sehr hauen :wink:
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Quick and dirty Entwurf eines Bandpasshornes (array):
Auswahl eines Treibers --> BMS 15S330
Einen Bandpass (!) dimensionieren --> 29 Liter geschlossen, 15 Liter vented, min.port dia. 14 cm
(optimized for low frequency in unibox genügt)
Jetzt diese Volumina in hornresp eingeben (geschlossen = rear, vented = Vorkammer, Hornkontur = Hypex)
Halsfläche muß mindestens der port-Fläche aus der Bandpasssimulation entsprechen, zum Effekt der Halsfläche später. Normalerweise sollte die Kompression nicht so hoch sein --> Kompression gesetzt = 2 d.h. Halsfläche 440 cm^2
Jetzt die Mundfläche auf Halsfläche plus 1 (!) cm^2 einstellen. Länge des so gebildeten Kanales so einstellen, dass die sich einstellende Resonanzspitze etwa 10 bis 15 Hz unter der später gewünschten unteren Grenzfrequenz liegt. --> gewählt wurden 140 cm, entsprechend etwa 40 Hz, d.h. erwartet 50 bis 55 Hz.
Jetzt Mundfläche soweit vergrößern, daß die Schulter im Frequenzgang fast eben ist, oder die maximale Mundfläche die angestrebt wird erreicht ist. --> im Beispiel 3600 cm^3 (60X60 cm Mund).
Wurde die maximale angestrebte Mundfläche erreicht (was meist der Fall ist), dann das Rückkammervolumen soweit erhöhen, daß die Schulter im Frequenzgang eben wird. --> hier ca. 35 Liter.
Jetzt kontrollieren, ob das Hubvermögen des Chassis auch ausgenutzt wird. Zuwenig Hub = Enden der Spule in Gefahr, Zuviel Hub = mechanische Überlastung der Aufhängung oder des Konus) Anmerkung: die Mindest-PC ist bei Hochleistungschassis, die die max. Temperatur der Schwingspule ausnutzen immer - 3 dB, daher hier die Hälfte der maximalen Dauerleistung eingeben. --> d.h. 300 Watt, dabei ergibt sich ein Maximalhub von 9 mm was gut mit dem x_max von 8 mm harmoniert.
Nun ausprobieren, wieviele der Hörner für einen Volleinsatz mindestens gestackt werden müssen (daran erkennbar, dass die Schulter im Frequenzgang eben wird und der Schalldruck auf das obere Maximum ansteigt).
--> in diesem Falle mindestens 4 Stück, die dann ca. 135 dB bei 2400 Watt Amping erreichen (Kennschalldruck ca. 105 dB bei 50 Hz). Da das gewählte Chassis auch bei multiplem stacking nicht wesentlich einbricht (rein antriebsmäßig, zur Verarbeitung kann mann noch nichts sagen) wäre ein 3X3 stack machbar.
Schwieriger wird es jetzt beim Falten des ganzen, aber das ist eine andere Geschichte......(kommt später)
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Disclaimer: das ist eine quick and dirty methode, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt. Zur Genauigkeit: das 15“ Horn von SK habe ich mit diesen Werkzeugen nachgerechnet und komme auf ausreichende Genauigkeit (siehe früheren Beitrag) bei der Beschreibung von Schalldruck und Verlauf.
Gruß SRAM