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Passive Trennung Subs und Tops fullrange, Impedanz dabei?

  • Matthias M.
  • 21. April 2004 um 20:49
  • Matthias M.
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    • 22. April 2004 um 16:35
    • #21

    Hi tobias,

    ok, was verlustleistung und energieerhaltungssatz sind, sollte ich in meinem maschinenbaustudium gelernt haben, auch wenn's schon wieder ein paar jahre her ist.

    Das eine verringerung der impedanz einer weiche auf diese methode blödsinn ist, kapier sogar ich. Allerdings war das auch nicht mein anliegen, sondern das von ... sorry, zu faul, nachzulesen :) Ich habe ja die frage gestellt, wie sich die impedanzen ergeben, wenn ich einen 8 ohm sub mit passiver weiche und ein 8 ohm fullrange top parallel schalte. Abschließend kann man das wohl, wenn ich's jetzt richtig verstanden habe, nicht sagen, da man erstmal so nicht weiß, welche impedanz die weiche hat. Wenn aber in der beschreibung des sub's "8 ohm mit passiver weiche" steht, kann ich doch wohl davon ausgehen, dass die eingangsimpedanz der weiche 8 ohm sind, korrekt? Somit ergibt sich bei diesem betrieb eine gesamtimpedanz von 4 ohm, richtig? Also party on mit 1000 Watt pro Kanal 8) ... sorry, die boxen haben ja nur 400 W rms ;)

  • Tobias Zw.
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    • 22. April 2004 um 17:20
    • #22

    @ Matthias:

    Genau! :wink:

    MfG T. Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Jens Droessler
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    • 22. April 2004 um 22:38
    • #23

    Ich platze hier mal herein und beckmessere noch ein bisschen.

    Die Passivweiche an sich hat keine Impedanz in dieser Art und Weise, sondern sie ist nur auf eine bestimmte Impedanz ausgelegt, und zwar auf die der daran angeschlossenen Lautsprecher. Um es konkret zu sagen, wenn man an eine auf 8 Ohm Woofer und 8 Ohm Hochtöner ausgelegte Weiche einen 4 Ohm Woofer anschließt, dann stimmt im besten Falle nur die Trennfrequenz nicht. Bei Weichen im PA-Bereich wird es aber komplizierter, da stimmt dann einiges mehr nicht.

    Also, dein Top hat (nominell) 8 Ohm, dein Sub ist mit einer Passiv-Weiche ausgerüstet und hat auch 8 Ohm. Bekommt das Top das direkte Endstufen-Signal, also NICHT das aus dem "High Out" des Subs, ergibt sich eine Parallelschaltung im Bassbereich und du hast, wie vermutet, 4 Ohm Lastimpedanz an der Endstufe. ABER: Diese Parallelschaltung würde ich aus klanglichen Gründen vermeiden. Wenn das Top "passend" zum Sub ist, sollte man den HighOut des Subs benutzen, um das Top anzuschließen. Dann sollte die Impedanz des Systems bei 8 Ohm bleiben. Alternativ sollte das System aktiv gefahren werden, also mit aktiver Frequenzweiche und seperaten Endstufen für Tops und Bässe. Das ist die professionellere, "lautere" und meist auch hörbar besserklingende Variante, aber auch ein Stückchen teurer...
    In beiden Situationen solltest du, wenn dir der Bass zu wenig ist, einfach pro Seite noch einen gleichen Sub dazustellen, anstatt das Top fullrange laufen zu lasen (Ich gehe davon aus, dass deine Frage darauf abzielt). Der wird dann einfach parallel zum ersten Sub an die Endstufe angeschlossen.

    Das Top muss aber auch "zum Sub passen" für den Betrieb über die Weiche im Sub, denn der HighOut ist ein Teil der Passiv-Weiche im Sub und somit ebenfalls für eine bestimmte Impedanz ausgelegt. Falls das Top diese nicht haben sollte, stimmt wie gesagt bestenfalls die Trennfrequenz nicht. In diesem Fall kannst du auch davon ausgehen, dass die 8 Ohm dann nicht mehr stimmen. Es ist anzunehmen, dass der HighOut auf 8 Ohm abgestimmt ist, weshalb dein System eigentlich erträglich spielen sollte.....

    Die Leistungsaufteilung zwischen Sub und Top hängt von zwei Faktoren ab, der Trennfrequenz und dem Signal (also der Musik). Wir dzwischen Sub und Top bei 120Hz getrennt, kann man bei chart-orientierter Musik ruhig von 60/40 ausgehen. Trennt man wesentlich tiefer, kommt natürlich weniger Leistung beim Subs an, weil er ja eine kleinere "Portion" des Frequenzbandes abbekommt. Trennt man höher..... na was wohl? :)
    Zum Signal: Trennfrequenz 120Hz, Musik, wie gesagt, 60/40 ist ein guter Ausgangspunkt. Aber mit Sprache z.B. siehts ganz anders aus. Da kommt bei 120Hz Trennung recht wenig auf den Sub, selbst, wenn das Top schon bis ins Clipping fährt.
    Das gilt natürlich nur, wenn das Top in etwa die gleiche Effizienz (Schalldruck 1W/1m) wie der Sub aufweist. Ein horngeladenes Top z.B. hätte viel weniger Energie nötig, um die gleiche Laustärke zu erreichen..... und müsste im Vergleich zu dem Sub stark abgesenkt werden. Da kommen dann eben auch effizientere Subs und Stacking ins Spiel....

    In die erste Frage kann ich mehrere Dinge hineininterpretieren..... Willst du die Passiv-Weiche für den Sub abschalten, sodass er selber keine Weiche mehr hat (und ihn dann an einem zusätzlichen Amp mit aktiver Frequenzweiche betreiben), oder willst du nur den Teil für den HighOut umgehen? Für den ersten Fall: Viele Subs bieten intern eine "Umsteck"-Möglichkeit an der Weiche. Bei anderen muss du die Weiche "überbrücken", also ganz aus dem Signalweg lassen (von Hand ein Kabel vom Anschluss direkt zum LS legen und die Weiche "totlegen"). Für zweiteres, ja, wie schon gesagt wurde, einfach das Top schon am Amp parallel schalten. Aber wie gesagt, das finde ich nicht ratsam.


    Was sind es eigentlich für Boxen? HK PR?

  • Matthias M.
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    • 22. April 2004 um 23:18
    • #24

    Audio-Zenit CD 15 und CDW 18

    Die Subs sind mit passiver Weiche ausgerüstet, aber wahlweise aktiv und passiv zu betreiben. Ich hole die Boxen morgen und könnte auch 4 Subs nehmen. Der Verkäufer, Verleiher und Eventtechnik, hat mir gesagt, dass er bei Verwendung von 2 Subs die Subs meist passiv betrieben hat und bei 4 Subs aktiv.

    Ich weiß, daß es ein Superpaket mit 2 Tops und 4 Subs wäre, aber erstens gnadenlos überdimensioniert für die meisten meiner kleinen Partys bis ca. 80 Leute und natürlich auch wg der Kohle. Ist jetzt alles schon viel teurer als irgendwann mal geplant. Ich mach das ja nur hobbymäßig. Und dann bräuchte ich noch einen Amp und eine aktive Weiche (Na ja, den P-2000, den ich jetzt habe, könnte ich für die Subs nehmen und einen kleineren für die Tops) Aber ich gebe zu, dass ich mich noch nicht abschließend entschieden habe, es reizt mich schon sehr. Auch passen die Leistungen der Boxen nicht so gut für 2 Subs/2 Tops, da alle je 400 W RMS haben. Dann hätten Tops und Subs identische Leistung, ich würde sagen, nicht ideal.

    Der Verkäufer hat gesagt, dass er mit den CD 15 ohne Subs schon VA's bis 150 Leute gemacht hat. Zwar kein Tiefbass, aber recht ordentlich. Mit 4 Subs und 2 Tops aktiv getrennt reicht das System dann wohl locker bis 300 Leute. Mir fehlen einfach die events. Mit diesen 4 Subs und 2 Tops und dem richtigen Amping blase ich ja 80 Leute aus dem Raum *g* Mal abgesehen davon, dass die Türme jeweils ca. 2 m hoch sind. Aber ich seh's schon kommen, dass ich morgen das ganze Paket mitnehme ... ich trottel .. wie ein kind, dass sein rennboot haben will, aber gar kein see zum fahren hat

    ergänzung:
    Ja, bzgl. der Geschichte Subs + Tops fullrange habe ich mir auch Gedanken gemacht. Wenn's dann Frequenzüberschneidungen am unteren Ende der Tops gibt, wird dieser Bereich ja zu stark verstärkt. Hab da keine Erfahrung, keine Ahnung, wie das klingt. Aber einem linearen Verlauf widerspricht es auf jeden Fall :( Den einzigen Vorteil, den ich darin sehen würde, ist, das ich durch diese Betriebsart die 4 Ohm Impedanz kriege und den Amp voll ausnutze

    ergänzung nr 2
    Ach ja, und natürlich noch vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, Jens. Und zu meinen Beweggründen: Ich mache mir Gedanken, wie flexibel ich mit meinem System fahren kann. Durch die hochgelobten fullrange eigenschaften der CD 15 und die abschaltbare passive weiche der CDW 18 hat man eigentlich alle Möglichkeiten von klein und kompakt bis richtig fett. Und wenn ich dann noch 2 Reserve-Subs im Schrank stehen habe, kann mir nichts mehr passieren. Allerdings ein teurer Luxus

  • Jens Droessler
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    • 23. April 2004 um 03:50
    • #25

    Wie gesagt, du kannst auch vier Subs und zwei Tops an deiner Endstufe betreiben. Einfach pro Kanal zwei Subs und an je einen der zwei Subs das Top an den HighOut-Ausgang. Dann hättest du auch 4 Ohm pro Kanal.

    Im Übrigen denke ich, dass die zwei Subs die je 750W an 8 Ohm der Endstufe aushalten, zumindest siehts danach aus, wenn man sich die Daten bei Audio-Zenit ansieht.... Die Tops dann übrigens auch...

  • Matthias M.
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    • 23. April 2004 um 08:13
    • #26

    Ach so .. ja klar. Aber dann wäre der Verstärker, den ich habe (DAP Audi Palladium P-2000) mit 2x1025 W zu schwach, wobei irgendjemand hier sowieso die 2x1025 W angezweifelt hat. Aber ... *grübel* ... die werde ich sowieso bei "meinen" Events kaum ausnutzen, dann hätte ich mit 4 subs und 2 tops die 2x1025 W zwar nicht die volle Leistung der Boxen ausgenutzt, aber einen sehr guten sound. Muss dann halt sehr aufs clippen achten, wenn's mal doch etwas an die grenzen gehen sollte.

    Allerdings ist ein zweiter amp und eine aktive Weiche ja nicht unbedingt das Problem. Ich denke, für meine Zwecke sind DAP Audio oder T.Amp durchaus ok, und dann ist der Amp nicht der Kostenfaktor sondern die 2 weiteren Subs. Und natürlich der Transport. Bisher habe ich immer noch gehofft, das Ganze in meinem 5er BMW reinzukriegen *lol*, wie bisher auch. Aber ich bin gespannt, ob ich den Sub durch die hintere Tür kriege. Der Platz auf dem Rücksitz ist ja nicht das Problem, sondern die Tür. Dass so ein Auto nicht das geeignete Transportmittel ist, weiß ich *gg*

    Na ja, die Boxen hol ich mit einem anderen Auto und das würden auch 4 subs reinpassen *g* Hab also noch ca. 9 Stunden Zeit, mir das zu überlegen. Auf alle Fälle hätte ich mit dem Komplettsystem wirklich ein superflexibles System, mit dem ich von ganz klein bis mittelgroß schon ziemlich viel machen könnte. Wobei für mich 300 Leute mittelgroß ist, aber ich weiß - für viele hier ist das eher mittelklein ;)

    Also, vielen Dank nochmal. 4 Subs wären für mich unvernünftig, aber es ist immer verdammt schwer für mich vernünftig zu bleiben bei diesem Thema. Wir werden sehen ...

  • JohannesP
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    • 23. April 2004 um 12:45
    • #27

    Nimm ruhig alle Subs. Wenn du später aufstocken willst, ärgerst du dich, das du die Subs hast stehen lassen.

    Auch wenn du sie erst nicht brauchen kannst, irgendwann wird der Zeitpunkt bestimmt kommen.

    Mit freundlichem Gruß

    Johannes Pradler

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • Matthias M.
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    • 23. April 2004 um 13:39
    • #28

    jaaaa ... grummel ... ich weiß!!! *grmpf*

    Hab' ja eben auch schon mal sicherheitshalber genügend geld geholt ... sch* .. *fluch* ...

  • Jens Droessler
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    • 23. April 2004 um 16:35
    • #29

    Man muss ja mit der Leistung nicht bis zum Maximum gehen. 500W pro Sub ist längst ok. Gut, ein paar Watt werden quasi für die Tops abgezwackt.... Der Amp wird die 1025W an 4 Ohm schon haben. Ganz sicher bist mit den T.Amps und gleichartigen auf der richtigen Seite.
    Wie gesagt, du kannst ja 4 Subs und 2 Tops auch an einer Endstufe betreiben. Wenn dir das noch zu leise ist, kannst du immernoch eine weitere Endstufe und eine Aktiv-Weiche kaufen.

    Wenn du tatsächlich noch einen zweiten Amp kaufen willst, dann nimm doch eine TA2400. Die hat jetzt auch einen Limiter. Die hängst du dann an die Subs und deine DAP an die Tops. Die wird dann wahrscheinlich nicht ausgereizt werden müssen, also bleibst du unter normalen Umständen fernab des Clippings.

  • Matthias M.
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    • 24. April 2004 um 12:38
    • #30

    So, hab die Boxen nun und habe, wie von mir befürchtet, alle 4 subs genommen :?

    Allerdings ist mir etwas noch nicht klar. Die Subs haben 3 Speakon-Anschlüsse (oder soll ich so tun, als wäre ich ein profi und gardena sagen? *g*) Einer ist 100% der high out der Passivweiche. Bzgl. den Eingängen war sich der Verkäufer aber leicht unsicher *g*, ob das Signal für den Sub nun auch über die Weiche läuft und getrennt wird oder ob die subs das ungefilterte Spektrum komplett kriegen und nur die tops über die Passivweichen laufen. Ich denke, logischer wäre, dass auch die Subs gefiltert werden, aber dann hätte ich ein Problem für den Aktivbetrieb. Dann könnte ich nämlich derzeit die Passivweichen nicht umgehen (ohne Umbaumaßnahme). Oder kann's sein, dass die subs nicht gefiltert werden und nur die tops an der weiche hängen (oder wahlweise fullrange am zweiten speakon)? Würde das dem Klang sehr schaden? Filtern die subs vielleicht bereits durch ihre physikalischen eigenschaften die mitten und höhen weitgehend raus? Zum ausprobieren bin ich noch nicht gekommen, vielleicht morgen.

    Na ja, und beim Betrieb aller 4 subs und 2 tops an einem amp wär's interessant zu wissen, was der dap an 2,6 Ohm macht *g*. Das ist nämlich dann die Gesamtimpedanz und von 2 Ohm steht in der Anleitung zum dap nix. Extremfall wäre dann wohl die Sicherheitsabschaltung irgendwann, was? Aber kann man den dap wohl so betreiben - natürlich nicht am limit - auch wenn nix davon in den technischen daten anleitung steht?

  • audio-zenit
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    • 24. April 2004 um 14:30
    • #31

    Der Sub müsste über ein Anschlussfeld 2xSpeakon sowie über eine einzelne runde Speakonbuchse verfügen.
    Das Eingangsfeld mit den 2 Speakonbuchsen ist durchgeschleift und somit gleichwertig. Die einzelne runde Buchse ist der hochpassbeschaltete Ausgang zum Topteil.
    Den Verstärkerausgang verbindest Du also mit dem 2er-Feld und das Topteil mit dem runden Ausgang. Bei Verwendung von 2 Bässen mit einem Top verbindest Du den Verstärker mit einer Buchse des 2er-Feldes, gehst von diesem Feld weiter zum 2er-Feld der 2. Bassbox und von einer beliebigen runden Buchse einer der beiden Bässe zum Topteil.
    Zum Thema Impedanzen :
    Ein tiefpassbeschalteter Subwoofer wird bei hohen Frequenzen zunehmen hochohmiger. Ebenso wird ein hochpassbeschaltetes Top nach tieferen Frequenzen zunehmend hochohmiger, sodass diese Komponenten ausserhalb des Arbeitsbereiches keinen nennenswerten Einfluss auf die Gesamtimpedanz haben.
    Ein Sytem Sub / Sat aus 8 Ohm-Komponenten wird also bei einer kompletten 2-Wege-Beschaltung mit Hoch- und Tiefpass weiterhin eine Nennimpedanz von etwa 8 Ohm aufweisen, da im Bassbereich nur die niedrige Impedanz des Subs und im Mittelhochtonbereich nur die des Tops relevant ist.
    Anders sieht es bei einem tiefpassbeschalteten Sub in Verbindung mit einem fullrangebetriebenen Top aus. Hier wird der Verstärker im Bassbereich 4 Ohm vorfinden ( Parallelschaltung von Bass und Top ) und im Mittelhochtonbereich, wo der beschaltete Sub zunehmend hochohmiger wird, nur noch die 8 Ohm des Tops.
    Das sind allerdings sehr vereinfachte Darstellungen, das Zusammenspiel Lautsprecher-Gehäuse-Weiche ist viel komplexer und lässt sich in Sachen Impedanz nicht mit einer Zahl X ausdrücken sondern muss frequenzselektiv betrachtet werden. Aber das würde hier zu weit führen.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Matthias M.
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    • 25. April 2004 um 00:48
    • #32

    hi jürgen,

    schön, dass du dich zu wort meldest. Du bist an dieser stelle genau der richtige mann :)

    Ja, die anordnung der speakonbbuchsen ist genauso wie von dir beschrieben. Und die verkabelung hatte ich auch exakt so verstanden.

    Sind die cdw 18 mit der passiven weiche nun tiefpassbeschaltet oder nicht? Deine Ausführungen bzgl. Impedanz lassen eher auf eine tiefpassbeschaltung schließen. Wenn ja, wie kann man sie dann aktiv betreiben? Muss man da noch einen weitern speakon einbauen, der die weiche umgeht oder einen umschalter?

    Ok, dass impedanz eine dynamische größe ist, weiß ich. Hab' mir deine erklärung ein paar mal durchgelesen und auch verstanden, denk ich. Ich habe aber nun ja 4 sub und 2 tops. Wenn ich die so verkabele wie von dir eingangs beschrieben und die tops am high out der subs betreibe, werde ich im bassbereich 4 ohm und im mittelhochtonbereich 8 ohm haben, korrekt?

    Und wenn ich mit 4 subs 2 tops fullrange an 2 kanal betreibe, wird's im Tiefbassbereich 4 ohm haben, im überlappungsbereich subs/fullrange 2,7 ohm (8/3) und oberhalb 8 ohm. Ist diese betriebsart dann nicht äußerst schlecht, da der amp frequenzabhängig stark unterschiedliche leistung abgibt, was zu einem insgesamt sehr nichtlinearen verlauf führt, hier mit einer starken betonung der überlappungsfrequenzen sub/fullrange?

    Matthias

  • Jens Droessler
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    • 25. April 2004 um 05:12
    • #33

    Die Subs sind natürlich gefiltert. Es wäre ein absolutes Unding, wenn der Sub zwar einen Hochpass-Ausgang für ein Top hätte, selber aber ekien Passiv-Weiche. Der Hochpass-Ausgang wäre ja sonst absolut witzlos, da der Sub sowieso immer über eine Aktivweiche betrieben werden müsste (wenn er eben keinen Tiefpass-Filter hätte).

    Da wird es keinen Überlappungsbereich geben. Die Trennfrequenz der Passiv-Weiche wird wie meistens der -3dB-Punkt sein. -3dB bedeutet halbe Leistung bei dieser Frequenz. Halbe Leistung bedeutet doppelte Impedanz (die anliegende Spannung bleibt gleich, also muss für halbe Leistung die Impedanz verdoppelt werden), also 16 Ohm an der Übergangsstelle, sowohl für den Sub alsauch für das Top. Macht also, da ja beide an der Stelle parallel liegen, wieder 8 Ohm.
    Audio-Zenit hat natürlich recht. Das sind nur Näherungswerte, aber die Realität wird nicht so weit davon abweichen, dass es zum Problem werden könnte.
    Mit 2 Subs und einem (hochpass-gefilterten) Top pro Kanal hast du (wieder grob) 4 Ohm bis zur Übernahmefrequenz, dann 8 Ohm darüber.
    Alle Teile parallel zu schalten, macht die Endstufe einerseits nicht mit (unter 4 Ohm geht sie zwar nicht kaputt, aber sie wird schnell heiß und liefert auch weniger Leistung als an 4 Ohm, weil die Strombegrenzung eingreift) und andererseits wäre es klanglich wie schon erwähnt von Nachteil.

  • Matthias M.
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    • 25. April 2004 um 09:21
    • #34

    ok, ok, das erscheint mir alles logisch. Die subs haben also auch einen tiefpassfilter. Jens, früh auf den beinen ... oder noch? *g*

    Bleibt die Frage, warum der Verkäufer, der das geschäft schon eine ganze weile macht, mir gesagt hat, er würde die subs sowohl passiv als auch aktiv betreiben. Ich würde sagen, wenn man der passivweiche noch eine aktive vorweg schaltet, ohnen die passive zu übergehen oder zu deaktivieren, dürfte das nicht sinnvoll sein. Die passivweiche "hätte dann nichts mehr zu tun", würde dann allerdings mit ihren ganzen verlusten zuschlagen.

    Der "überlappungsbereich" würde sich m.E. beim betrieb sub/top fullrange ergeben, nicht, wenn ich die tops an dem high out betreibe. Das hab' ich aber auch so geschrieben. Und dann müsste ich in diesem Bereich (ungefähr) 3x8 ohm parallel geschaltet haben, sprich 2,7 ohm.

    Unterm Strich hab' ich jetzt die wichtige Erkenntnis gewonnen, dass man bei Rechnungen und Überlegungen hinsichtlich Impedanz halt doch beachten muss, dass es eine frequenzabhängige Größe ist. Nur das parallelschalten gleichartiger boxen bewirkt eine halbierung der impedanz über ihr gesamtes frequenzspektrum.

    Für mich heißt das, dass ich trotz dezenten Transportproblem in Zukunft immer versuchen sollte, alle 4 subs mitzunehmen und 2 parallel zu fahren, damit ich im tiefbassbereich dem amp mehr leistung entlocken kann.

    Matthias

  • Jens Droessler
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    • 25. April 2004 um 19:22
    • #35

    Ich war gerade nach Hause gekommen.... :)

    So meintest du das.... also das Top fullrange.... dann ergibt sich auch im Tiefbassbereich ca. 2,7 Ohm, möglicherweise sogar noch etwas weniger.... das Top überträgt zwar im Tiefbassbereich nicht, aber die Impedanz ist trotzdem in etwa im Normal-Bereich.....

  • Matthias M.
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    • 25. April 2004 um 20:03
    • #36

    Ach ja ... das, was jürgen gesagt hatte, dass nämlich ein hochpassbeschaltetes Top nach tieferen Frequenzen zunehmend hochohmiger wird, gilt ja nur, wenn's über weichen läuft .. fullrange wäre dann ja ohne weichen.

    Also mit 2 parallelen subs pro kanal tunlichst nicht die tops fullrange laufen lassen, weil's für meinen verstärker dann teilweise etwas zu weit nach unten mit der impedanz geht. Und ob fullrange top mit einem sub gut klingt, muss ich ausprobieren. Eher wahrscheinlich nicht besser als am high out. Meine ursprüngliche intention durch das top im fullrange betrieb eine impedanz über den gesamten frequenzbereich von 4 ohm zu bekommen, war sowieso ein denkfehler. Also fullrange in verbindung mit 1 oder 2 subs aller vorraussicht nach in zukunft abhaken. Die guten fullrange eigenschaften der tops (und sie haben wirklich auch ohne subs einen akzeptablen bass) bringen mir was für die "kleine variante" ohne subs.

    Jetzt würde ich nur noch gerne wissen, wie das mit dem aktivbetrieb gedacht war. Wahrscheinlich wäre da jürgen der richtige antwortgeber. Oder das ganze ist ein irrtum (auch des verkäufers meiner boxen) und das geht einfach nicht ohnen weiteren umbau bzw. bringt nicht viel. Passieren wird ja wohl nix, wenn man einen box mit passivweiche noch mal an ne aktivweiche hängt. Aber gut für klang und leistung isses bestimmt auch nicht.

    Matthias

  • Jens Droessler
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    • 25. April 2004 um 20:48
    • #37

    Mehr Leistung gibts aber beim Aktiv-Betrieb trotzdem, da ja die ganze Leistung der Endstufe nur im Bassbereich liegt. Klanglich ist es dann nicht optimal, und Leistung bleibt natürlich in der Passiv-Weiche hängen.

    Bei der Passiv-Weiche bzw. deren Umgehung wird dir wirklich nur Jürgen helfen können. Der Web-Site nach scheint es eine Version mit und eine ohne Passiv-Weiche zu geben....

  • Matthias M.
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    • 26. April 2004 um 08:34
    • #38

    Ok, und wie kann man das im Allgemeinen machen, wenn man einen Sub für Passiv- und Aktivbetrieb ausstatten möchte? Ist es da besser, man baut einen weiteren speakon ein, der direkt auf den lautsprecher geht oder einen umschalter, der einen vorhandenen speakon einmal auf die weiche und einmal direkt auf den lautsprecher schaltet?

    Wäre vielleicht besser im selbstbauboard aufgehoben :) Nein, stop, lieber mod, bitte nícht dahin verschieben!! *g*

  • Jens Droessler
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    • 26. April 2004 um 16:12
    • #39

    Nun, das wird schon komplizierter. Wenn man nur einen weiteren Speakon einbaut, der direkt mit der Leitung zum LS verbunden ist, dann hängt ja "hinten" immer noch die Weiche dran, nur, dass sie die Signale nun am Ausgang reinbekommt..... Also müsste gleichzeitig noch die Verbindung zur Weiche aufgetrennt werden. Ein Schalter ist machbar, es müsste dann wohl ein 4xUM sein, der richtig "satt" rastet und viel Strom kann (Spannung auch nicht vergessen!). Alles andere wäre komplizierter....

    Ich weiß es ja nicht, vielleicht hat Jürgen intern eine Umsteckmöglichkeit auf der Weiche.....

  • Matthias M.
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    • 27. April 2004 um 09:36
    • #40

    tja, er sagt halt nix mehr, der jürgen. Vor lauter boxen bauen kommt er zu nix anderem mehr *g*

    Jens, ich dachte, die weiche hat nur auswirkungen, wenn man ein- und ausgang anschließt. Ich gebe zu, dass ich mir bisher weder den aufbau einer weiche genauer angeschaut geschweige denn eine eingebaut habe. Aber eben hab' ich malgeschaut, wie die aufgebaut ist und na klar - die tiefpassweiche enthält ja auch auch einen kondensator, der parallel auf die signalleitungen aufgeschaltet ist. Somit hat er auch Auswirkungen aufs Signal, wenn das Signal auf den weichenausgang gegeben wird. Das ding läd sich ja auf bei anliegender spannung und gibt wieder leistung ab, wenn die signalspannung fällt.

    Matthias

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    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  10. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
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