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Stimmen-Harmonizer

  • slv
  • 30. April 2004 um 20:27
  • slv
    Verifiziert
    Beiträge
    352
    • 30. April 2004 um 20:27
    • #1

    Hallo zusammen!

    Habe eine Frage zu einem Thema, bei dem ich überhaupt keine Ahnung habe:

    Kann ich mit einem Gerät wie z.B. dem DigiTech Vocalist Access im Livebetrieb einer Stimme eine Harmoniestimme beimischen? Geht das so "ab Mik"? Oder funktionieren diese Geräte alle nur über Midi-Ansteuerung? Idelaerweise wäre es natürlich, wenn das mehrstimmig möglich wäre.

    Meine Vorstellung wäre damit so "dünne" Refrainpassagen ein wenig voller hinzukriegen (hatte da neulich wieder so ein Erlebnis, da sang halt leider nur der Leadsänger; auch in den Refrains und das war einfach ein wenig zu wenig... :( ).

    Mir geht es nur mal darum, ob a) das überhaupt machbar ist und b) mit welchen Geräten (und in welcher Preisliga die spielen...) das möglich wäre. Möchte mir dann ev. mal zum austesten – sofern das Ganze natürlich auch geht – so ein Gerät besorgen oder ausleihen.

    Vielen Dank für Eure Tipps!

    Gruss
    slv

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 30. April 2004 um 21:31
    • #2

    afaik kann der TC Helicon VoicePrism bis zu 4 zus. Stimmen generieren..

    http://www.tc-helicon.tc/Default.asp?Id=2281

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 1. Mai 2004 um 04:41
    • #3

    Da die generierten Harmoniestimmen ja kein fixes Intervall zur Leadstimme haben sollen, sondern sich den Harmonien anpassen müssen, braucht der Stimmengenerator die Info, welcher Akkord gerade gespielt wird. Das geht i.d.R. per MIDI. Anders wird das nix.

    der onk

  • Frank Uhlig
    Profi
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    1
    Beiträge
    575
    • 3. Mai 2004 um 23:15
    • #4

    Angenommen die Tonart des Songs/Refrains steht fest & alle Instrumente sind 1a auf 440Hz gestimmt, dann kann man dem Helicon doch auch einen Anfangston & eine Skala vorgeben anhand dieser die "korrekten" Terzen/Sexten etc. genereiert?

    Grüße,
    Frank

  • slv
    Verifiziert
    Beiträge
    352
    • 4. Mai 2004 um 08:09
    • #5

    @all
    OK, danke für Eure Hinweise... . Denke, dass ich das dann doch lasse, denn da treffe ich wieder auf das Problem, dass Bands, welche exakt spielen könne, meistens auch gute Vocals haben :mrgreen: . Und die Bands, welche ich anvisierte, meist nicht nur in der Stimme Mängel haben.

    Danke
    slv

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 4. Mai 2004 um 10:49
    • #6
    Zitat von "Frank Uhlig"

    Angenommen die Tonart des Songs/Refrains steht fest & alle Instrumente sind 1a auf 440Hz gestimmt, dann kann man dem Helicon doch auch einen Anfangston & eine Skala vorgeben anhand dieser die "korrekten" Terzen/Sexten etc. genereiert?


    ... diese Tontechs immer - keine Ahnung von Musik! :mrgreen:


    Deine Methode würde enorme harmonische Einschränkungen mit sich bringen. Ein Beispiel:

    Lied in C-Dur, Sänger singt ein e. Du mußt bei der Programmierung ja die Harmonien vorgeben, also entscheiden, ob zu dem e z.B. c und g generiert werden und so ein C-Dur Akkord rauskommt. Das e könnte aber auch in einen A-Moll oder E-Moll Akkord passen. Von tonleiterfremden Akkorden (im Beispiel evtl. E-Dur zur Überleitung auf A-Moll), oder zu Akkorden addierten Tönen (unser e bringt einen D-Dur Akkord zu D9 oder ein F-Dur zu Fmaj7) mal ganz zu schweigen...

    Die Aufgabe, zu gängigem Liedgut mehrstimmigen Gesang zu erzeugen, kann so nie erfüllt werden. Falls aber ohnehin auf der Bühne ein Keyboarder rumsteht (Kennzeichen: linke Hand in der Hosentasche :wink: ), dann könnte der ja problemlos die jeweiligen Akkorde an den Harmonizer schicken.


    der onk

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