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Kranken- und Rentenversicherung / Ich-AG

  • djobi
  • 5. Mai 2004 um 12:48
  • djobi
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    • 5. Mai 2004 um 12:48
    • #1

    Hallo!
    Kann mir jemand ein paar Tips geben
    a) als Freiberufler
    b) als Gewerbetreibender
    (gibt es da überhaupt Unterschiede?)
    für die
    a) Krankenversicherung - ist nur eine private möglich?
    b) Rentenversicherung?

    Hat jemand Erfahrung mit der "ICH-AG" ?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • AMLB
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    • 5. Mai 2004 um 18:56
    • #2

    zur Krankenversicherung: Du hast 2 Möglichkeiten:

    a.) private KV
    b.) freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzl. Kasse

    Kosten:
    Privat: alters- und risikoabhängig (bei hohem Einkommen empfehlenswert)
    gesetzl.: einkommensabhängig

    Bei der gesetzlichen Kasse kommt der Vorteil der Familienversicherung hinzu (die nicht-erwerbstätige Ehefrau und die Kinder sind kostenlos mitversichert), ein großer Nachteil ist allerdings die 0-8-15-Behandlung in unserem maroden Gesundheitssystem.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • guessi
    Profi
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    • 6. Mai 2004 um 02:31
    • #3

    wenn du jung, gesund (bist und in den letzten 10 Jahren warst!) und männlich bist, dann PKV, es sei denn, die genannte Familienversicherung ist relevant. das klingt zwar etwas rassistisch, chauvinistisch, frauenfeindlich, etc. - ist aber so.
    geh mal zu deiner bisherigen KK und zu einem Versicherungs-Vertreter, beide haben Interesse an dir und sollten dich umfassend beraten können. Bei der PKV aber unbedingt vergleichen, da die Beiträge und Leistungen sehr stark streuen.

    zum Thema Freiberufler/Gewerbe bitte mal ein paar Beiträge weiter unten lesen (aus den letzten Wochen)...

  • diemusik
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    • 11. Mai 2004 um 16:53
    • #4

    Die Frage ist, wie schnell und wieviel Geld Du verdienen (nach Abzug aller Kosten, Abschreibungen etc.) wirst. Da muß die PKV nicht immer günstiger sei. Mit geringem Einkommen und ggf. Teilzeitregelung (<19h/Woche oder so) kannst Du als Freiwilliger in der gesetzlichen für kleines Geld versichert sein, hast im Alter keine Sorgen mit hohen Beiträgen und die Familie später dann ggf. mitversichert. Das geht schon für gut 100 Teuros, wird Dir aber der freundliche Herr Kaiser nicht empfehlen ;)

    Gruß, Karsten

  • Mechwerkandi
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    • 12. Mai 2004 um 08:34
    • #5

    Bei der Ego-AG bist Du via AA bei der AOK & LVA pflichtversichert.

    Das ist ein entscheidender Punkt, warum ich dieses Konstruct als reine Augenwischerei und verdecktes Sponsoring durch Steuermittel betrachte.

    Der grösste Teil der gezahlten Fördermittel geht in diese Versicherungen.

  • Carm
    Profi
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    • 13. Mai 2004 um 15:30
    • #6

    mit den o.a. kriterien (männlich, jung, gesund) bist du bei der pkv in jedem fall besser aufgehoben, da mehr leistungen und geringere beiträge. problem ist allerdings dass du so einfach nicht mehr aus der pkv rauskommst. es sei denn du bist wieder fest angestellt. mit familie sind später die gesetzlichen wieder günstiger.

    die freiwillige mitgliedschaft in der gesetzlichen KV ist zwar einkommensabhängig, allerdings gibt es einen mindestsatz der bei geringen verdiensten doch sehr hoch ist.

  • diemusik
    Beiträge
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    • 13. Mai 2004 um 15:55
    • #7

    Mindestsatz Gesetzliche/freiwillig: z.B. 113,50 / Monat in der BKK

    - Bemessungsgrundlage 805,- / Monat und 19 h / Woche max.

    Da wird er als Neueinsteiger so schnell nicht drüber kommen, oder?

    Gruß, Karsten

  • guessi
    Profi
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    • 13. Mai 2004 um 23:40
    • #8

    (zitat) Da wird er als Neueinsteiger so schnell nicht drüber kommen, oder?

    meinst du jetzt, das eine PKV da nicht drunter kommt?

    du kannst dich auch für 50eu/monat privat krankenversichern lassen (ok, nur mit einer unnatürlich hohen selbstbeteiligung). aber zumindest im bereich der genannten zahl bekommst du durchaus sehr gute tarife (und lebst dann ohne Praxisgebühr). bei der GKK bist du doch aber automatisch auch in der gesetzlichen Rentenversicherung und die möchte auch nochmal in etwa den gleichen betrag jeden Monat haben. bei der PKV kann (und sollte!) man freiwillig eine private Vorsorge wählen, deren Betrag man nunmehr jedoch auch frei wählen kann.

  • diemusik
    Beiträge
    85
    • 14. Mai 2004 um 13:18
    • #9

    hallo guessi,

    nein, ich meinte, daß er als berufseinsteiger nicht gleich mehr als 800,-- verdienen wird.

    aber stimmt schon, ich dachte auch, daß man bei der PKV nicht schon zu dem kurs versichert wird, das wäre dann in der tat günstig!

    rentenversicherung ist aber für selbständige grundsätzlich kein thema, unabhängig von der krankenversicherung, also es gibt keine pflicht. nur die pflegeversicherung, die ist bei dem betrag aber schon mit drin.

    gruß, karsten

  • RaceFace
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    24
    • 16. Mai 2004 um 16:10
    • #10

    Hallo!

    Der Unterschied zwischen Gewerbetreibendem und Freiberufler ist der, das ein Freiberufler Leistung erbringt (spricht nur Arbeitet) und ein Gewerbetreibender auch etwas verkauft. Das spiegelt sich dann in der Steuer nieder, für ein Gewerbe muss Gewerbesteuer entrichtet werden, diese kann mit ein paar legalen Tricks umgangen werden, und der Gewerbetreibende muss zur Gewerbesteuer Einkommenssteuer bezahlen. Ein Freiberufler zahltr lediglich einkommensteuer. Soohl Freiberufler als auch Gewerbetreibende sind umsatzsteuerpflichtig, können sich aber als Kleinunternehmer davon befreien lassen, dazu darf der Umsatz im ersten JAhr nicht mehr als ca. 16.000€ betragen und im Folgejahr nicht mehr als 50.000€.

    Zum Thema KV.
    Bist du noch unter 21 und gesund bietet sich die PKV an, da du hier mit geringem Beitrag (um die 120€) einsteigst und dein ganzes Leben die geringste Tarifklasse besitzt, egal, wieviel du verdienst. Die gesetzliche KV ist hingegen, wie schon gesagt, Einkommensabhängig und kostet schon bei ca. 800€ genauso viel wie die PKV. Außerdem bietet die PKV bessere Leistungen in der ambulanten und stationären Versorgung, vor allem im Bereich Zahnmedizin schenkt dir die gesetzliche nichts mehr. Im hinblick auf einen risikoreichen Job und evtl. alterserscheinungen würde ich zur PKV raten, die paar Euros, die du evtl. am Anfang mehr zahlst, lohnen sich beim nächsten Arztbesuch.

    Als Selbständiger bist du nicht verpflichtet in die gesetzl. Rentenversicherung einzuzahlen. Es empfiehlt sich hier, noch dieses Jahr in eine private einzuzahlen, da ab nächstem Jahr auf Kapitalgewinne 40% Steuern fällig sind, diese gelten nicht für Verträge, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen werden.

    Du solltest aber nicht nur an deine Gesundheit und Rentenversorgung denken, eine Berufshaftpflicht ist für einen Tec unabdingbar, kippt wegen dir eine Show oder es wird jemand von einer Lampe getroffen, die du aufgehangen hast, wirds teuer. Eberhard, Raith und Partner aus München bieten speziell für Veranstaltungstechniker Haftpflichversicherungen an, die noch gar nicht mal teuer sind und die Regulierung funktioniert einfach super, weiß ich aus eigener Erfahrung.

    der andy

  • djobi
    Verifiziert
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    85
    Beiträge
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    • 17. Mai 2004 um 11:21
    • #11

    RaceFace: danke erstmal - war recht detailiert und umfassend!
    Unter 21 ist aber bei mir nicht mehr drin, dafür hab ich aber schon ne Betriebshaftplficht ... :wink:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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