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Bühnenbau: Bodenunebenheiten im Freien ausgleichen?

  • Jeremy
  • 6. Mai 2004 um 13:59
  • Jeremy
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    • 6. Mai 2004 um 13:59
    • #1

    Mich würde interessieren, wie Bodenunebenheiten unter einer Open-Air-Bühne am besten auszugleichen sind, sodass das ganze a) schnell geht und b) zu(ver)lässig ist.

    Es geht konkret um einen Naturstein-gepflasterten Platz in einer Altstadt, der sowohl von hinten nach vorne als auch von links nach rechts hängt. Zur Orientierung: auf einer 8x8m großen Bühne hat man diagonal von links hinten nach rechts vorne in etwa 50 cm Differenz, allerdings nicht gleichmäßig, sondern wellig und bucklig. Dafür ist der Boden absolut tragfest und belastbar, da setzt sich nach ein paar hundert Jahren intensiver Nutzung nichts mehr.

    Eine Idee wäre jetzt gewesen, in die Steckfüße der Standard-Bühnenpodeste (ala Schnakenberg) einfach von unten Gerüstbauspindeln zu stecken, da diese ja einen üppigen Einstellspielraum ermöglichen. Dazu müssten zwar erst noch spezielle Aufnahmen beschafft werden, die die vier am Eck zusammenstossenden Füße auf einem Teller fassen, in den dann wiederum die Spindel gesteckt wird.

    Ist das eine völlig abwegige Idee, oder kenn jemand dafür das Ei des Kolumbus?

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Jeremy
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    • 6. Mai 2004 um 14:15
    • #2

    Ojeh ...

    Erst selber suchen, dann dumm fragen <sichvordenkopfschlag>

    Ich habe gerade bemerkt, dass http://www.contac-systems.com existiert.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Sven M
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    • 6. Mai 2004 um 14:18
    • #3

    Genau, das Contac System ist auch echt gut. habe das viel im Einsatz. ansonsten baust du aus Stahl nen Unterbau..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Sven H
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    • 6. Mai 2004 um 14:31
    • #4

    Variobeine statt normale Steckfüße nehmen. Oder halt einen Layerunterbau verwenden.

    Aber auf keinen Fall etwas zusammenbasteln! Und diesen Satz möchte ich garnicht gelesen haben sonst wird mir glaub ich schlecht: "Dazu müssten zwar erst noch spezielle Aufnahmen beschafft werden, die die vier am Eck zusammenstossenden Füße auf einem Teller fassen, in den dann wiederum die Spindel gesteckt wird. "

  • Jeremy
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    • 6. Mai 2004 um 14:32
    • #5

    Wenn ich das jetzt nicht eigens beschaffen will, würdest Du die Idee, in die schon vorhandenen Steckfüße die (ebenfalls schon vorhandenen) Spindeln zu stecken, für allzu waghalsig halten?

    Jeremy

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  • Jeremy
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    • 6. Mai 2004 um 14:51
    • #6
    Zitat von &quot;Sven H&quot;

    Aber auf keinen Fall etwas zusammenbasteln! Und diesen Satz möchte ich garnicht gelesen haben sonst wird mir glaub ich schlecht: "Dazu müssten zwar erst noch spezielle Aufnahmen beschafft werden, die die vier am Eck zusammenstossenden Füße auf einem Teller fassen, in den dann wiederum die Spindel gesteckt wird. "

    Drum frag ich ja. Mir ist ja eh klar, dass man überall Kompromisse machen kann, außer bei der Sicherheit und beim Essen für die Mannschaft.

    Trotzdem vielen Dank für den Hinweis; man kann's nicht oft genug sagen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • timo
    Verifiziert
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    292
    • 6. Mai 2004 um 15:49
    • #7

    Ich kann dir auch nur den layherunterbau empfehlen. Wenn der gerade asugerichtet ist, ist das tischedrauflegen ein klacks... so kannst durch verwendung unterschiedlicher beine auch größere höhen angleichen, ohne dass alles wackelt. wir haben an unseren bühnenbaseplates noch spezielle halterungen, dass die bühnentische bzw das layher fest mit der bühne verankert sind. so hat man automatisch auch noch zusätzlichen ballast ( ja wir haben auch bei größeren bühnen 4 1000 liter wassertanks...)

    am besten auszurichten geht das ganze mit einem rotationslaser...

    gruss timo

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • Pille666
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    2.639
    • 6. Mai 2004 um 18:42
    • #8

    würde auch sagen mit nem layer unterbau! am besten evemt layer da brauchst du die spielchen nicht die timo angesprochen hat! dann gäbe es da noch vario füße von contac oder vario füße von stage! beides funktioniert aber layer ist wohl die einfachste und schnellste möglichkeit!

  • timo
    Verifiziert
    Beiträge
    292
    • 6. Mai 2004 um 19:07
    • #9

    pille

    irgendwann ist mit den layherfüssen auch mal schluss. nimmst du nämlich überall große, dann stoßen die an der kleinsten ecke unter die podeste.
    In der Regel benötigt man jedoch nur eine Größe Füße, nur wenn zum beispiel eine bühne am Hang gebaut werden soll hat man so die option dass auch sicher hinzukriegen.

    chaos, panic and disorder - my work is done!

  • test
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    • 6. Mai 2004 um 19:59
    • #10

    da bin ich aber froh das bei meinen nivtec schon standartmäßig varios von 55-100cm existieren :mrgreen:
    auf wunsch kann man ja noch layern, weil das auch passt

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Pille666
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    2.639
    • 6. Mai 2004 um 21:13
    • #11
    Zitat von &quot;Timo&quot;

    pille

    irgendwann ist mit den layherfüssen auch mal schluss. nimmst du nämlich überall große, dann stoßen die an der kleinsten ecke unter die podeste.
    In der Regel benötigt man jedoch nur eine Größe Füße, nur wenn zum beispiel eine bühne am Hang gebaut werden soll hat man so die option dass auch sicher hinzukriegen.


    mit event layher ist das no problem! haben schon auf sowelligen belag aufgebaut das wir höhen unterschiede von mehr als einem meter ausgeglichen haben ohne irgendwelche probleme! wir haben da schon sehr viel erfahrung! und glaub mir deine methode ist nicht nötig, zumindestens nicht wenn du mit event layher arbeitest, mit den dazugehörigen event-traversen, event-podesten usw arbeitest!


    so wie sich das bei dir anhört hast du noch nie mit event layer gearbeitet und weißt nicht das event layer selber bühnen-podeste hat diese genau auf lauer passen(zumindesten mit den event traversen)

    es ist quasi ein komplettes bühnen system wie das von contac oä. nur wehsentlich standfester, man kann es viel höher bauen, und die event podeste sind super leicht (außnahmsweise mal aus alu und nicht aus stahl)

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