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  5. Licht

Gerät zum Farbfolien auslesen...gibt es sowas?

  • Sokke
  • 12. Mai 2004 um 22:46
  • marcoboy
    Verifiziert
    Reaktionen
    190
    Beiträge
    6.818
    Marktplatz Einträge
    3
    • 14. Mai 2004 um 20:31
    • #21

    wenn man keine Arbeit hat macht man sich welche :mrgreen:

    Also jeder gute Lichttechniker erkennt die Folie wenn er sie in der Hand hat . Wetten Das ? :roll:

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 14. Mai 2004 um 21:05
    • #22

    Mit gewisser Erfahrung kann man sicher die meisten Folien zuordnen - allerdings sind manche Unterschiede echt so fein dass es selbst erfahrenen Lichtlern schwer fallen dürfte, sie stets sicher zuzuordnen. Kann ich allerdings nur begrenzt beurteilen.

    Außerdem: Wer kümmert sich um die Farbfolien? Doch wohl nicht nur der Chef, mit viel Erfahrung, der alle Folien aus dem Kopf kennt? Oft macht das doch der Praktikant, der Azubi, der Stagehand oder sonst jemand mit begrenzter Erfahrung. Und eh der alles durcheinanderbringt.. denn schlimmer als Farbfolien ohne Nummern dürften doch falsch zugeordnete Filter, oder welche mit falschen Nummern sein.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 15. Mai 2004 um 07:30
    • #23

    Ich finde das Projekt auch toll.
    Dafür gibt es sicherlich Interessenten.
    Allerdings nur, wenn es nachher ohne Rechner funktioniert.

    Wo treten denn bisher Probleme auf?
    Ist das eine bestimmte Farbe?
    Bei deinen LED kann es sicher vorkommen, dass manche Spektren gar nicht wiedergegeben werden.
    Ich würde daher vorschlagen, eine weisse Lichtquelle und 3 oder noch mehr Sensoren für die unterschiedlichen Farben zu verwenden.
    Kann auch eine weisse LED sein, allerdings sind die meist sehr bläulich.


    Irgendwie war da doch noch was mit einem Spaltversuch oder einem Prisma...

    Würde eine kleine Kamera das nicht automatisch in RGB umwandeln?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 15. Mai 2004 um 08:42
    • #24

    Noch ein weiterer Vorschlag: RGB-Leuchtdiode nehmen und dann einfach einige Farben durchlaufen lassen und die Intensität messen.
    Anhand der Wertetabelle dann auswerten, welche Farbe das ist.
    Das wäre ein recht genau Methode und billig noch dazu.
    Auf der Prozessorseite wäre dann allerdings etwas mehr Aufwand nötig, um das auswerten zu können.
    Man könnte auch vorwählen, in welchem Spektrum gemessen werden soll.
    Ob die Folie nun rot oder grün ist, sieht man ja wohl noch selbst.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (15. Mai 2004 um 08:58)

  • dagobert
    Beiträge
    810
    • 15. Mai 2004 um 08:50
    • #25

    Das messen ist eigendlich nicht das Problem. Hab da an nen 16 Bit Seriellen IC² AD Wandler gedacht, der ist dann ziemlich genau. 8 Wobei mit 8 Bit pro Farbwert müsste es eigendlich auch schon gehen.

    Zur Abtastmethode: Am besten eine Vollfarbled als die in der sich 3 LEDs befinden. Dann:

    ROT anmachen -> Hellichkeitswert lesen
    Blau anmachen -> Hellichkeitswert lesen
    Gelb/Grün anmachen -> Hellichkeitswert lesen

    Dann bekomm ich den RGB Wert der Folie. Den muss man dann mit den Herstellerdaten(in nem kleinen Flash gespeichert oder direkt im ROM des Controllers) vergleichen und auf den Display wird dann die Nr angezeigt.

    Das Kalibrieren kann der COntroller dann selbstständig vornehmen, in dem er nach dem einschalten kurz die 3 Farben durchgeht und die Intensität ohne Folie misst, und diese dann verändert bis 255 rauskommt. Bzw 254 sonnst kann es sein, dass er über sein ziel rausschießt. (Alles bei 8 Bit gedacht)

    Soweit zur Theorie... In der Praxis wird sich zeigen was ich übersehen habe.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 15. Mai 2004 um 09:04
    • #26

    Ja genau. Ich würde aber noch mehrere Farben durchlaufen lassen, um die Genauigkeit zu erhöhen. Die Farbfolien unterscheiden sich ja teilweise nur ganz minimal.

    AD-Wandler, für 6 "Farben" an der LED Werte einlesen und zwischenspeichern; mit Datenbank vergleichen; Wert ausgeben.
    Möglichkeit, Datenbank zu erstellen.
    Optionen: Speichern oder vergleichen.

    Ohne externen Speicher wird man da wohl nicht auskommen, zumal man ja dann auch noch die Nummer der Farbe bzw. Farbe in Klartext (Luxus!) ausgeben möchte.

    Kalibrieren kann man mit diesem kleinen "Folienheft", was man man vom Hersteller bekommen kann.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 16. Mai 2004 um 18:20
    • #27

    So, her wie versprochen eine aktuelle Berichterstattung:

    Das Projekt "hängt" momentan an der Tatsache, dass mein erster Prototyp mit relativ wahllos zusammengewürfelten LED, Fototransistoren und dem Gameport eines PC als Schnittstelle ("die mit dem eingebauten AD-Wandler", der Bequemlichkeit halber") nicht präzise genug arbeitet, um praxistauglich zu sein. Auch die "Mechanische" Konstruktion weist noch deutliche Mängel auf.

    Probleme entstehen vor Allem bei hellen Farben (Medium Amber, Light Amber, Bastard Amber usw.) sowie bei den Rottönen, sprich: überall dort wo sich Farben extrem ähnlich sehen.

    Nun wäre der Gameport grundsätzlich geeignet, auch für die gegebene Anforderung präzise genug zu arbeiten, doch Joystickkabel sind ungeschirmt und der Gameport ist allgemein anfällig für Störsignale.

    Das Problem äußert sich in starken, periodischen Schwankungen der Werte, die von den A/D-Wandlern kommen. Ich habe dieses Problem in früheren Versuchen dadurch stark eindämmen können, dass ich eine zusätzliche Achse (der Gameport unterstützt vier "Achsen", besitzt also 4 A/D-Wandler) gemessen habe, die nicht verwendet sondern nur mit einem Widerstand auf einen festen Wert gehalten wurde. Die Schwankungen auf dieser Achse habe ich dann von den Schwankungen der restlichen Achsen jeweils subtrahiert - das Funktioniert ähnlich wie die symmetrische Signalübertragung im NF-Bereich.

    Ich werde zunächst beim Gameport bleiben, weil dieser für Versuchsanordnungen bequem und ausreichend ist. Er liefert auch gleich eine Spannungsversorgung, die für LED als Lichtquellen vollkommen ausreichend ist.

    Ob die Konstruktion mit drei LED für je einen Farbkanal den optimalen Lösungsansatz darstellt, ist indess zu bezweifeln. Folgende, vereinfachte Konstruktion habe ich mir überlegt:

    Wie man sieht, sitzt die Lichtquelle, genau wie die Fototransistoren, in einer längeren Röhre. Dies soll Lichteinstreuungen von der Seite verhindern und so einen vom Umgebungslicht unabhängigen Betrieb ermöglichen.
    Die Fototransistoren sind nun mit je einem Farbfilter versehen, der jeweils nur den roten, den grünen bzw. den blauen Anteil des weißen Lichts durchlässt.

    Ich werde mich demnächst mal an den Bau dieses zweiten Prototypen machen und sehen, ob das besser funktioniert als die jetzige Version.

    Unklar ist allerdings noch, welche Lichtquelle die geeignete ist - eine wieße LED ist - wie hier schon ganz treffend gesagt wurde - nicht wirklich weiß, sondern meistens eher bläulich. Eine Glühlampe jedoch hat eine geringe Lebensdauer bei einer vergleichsweise hohen Stromaufnahme. Hat vielleicht jemand Vorschläge?

    Was die Umsetzung eines Handgeräts betrifft: Das wäre natürlich Endziel des ganzen Projekts. Nur ist die Entwicklung einer Software für den PC vorerst leichter zu realisieren. Zu gegebenem Zeitpunkt sollte natürlich über einen geeigneten Mikrocontroller mit hinreichend empfindlichen A/D-Wandlereingängen und hinreichend großem Flash-Speicher nachgedacht werden.

    Die "Luxus"-Version, die auch den Namen der Farbe anzeigt, hielte ich allerdings für obligatorisch; Auch sollte eine Farbe in jeweils unterschiedlichen Systemen (z.B. rosco Supergel, LEE) eingeordnet und die entsprechende Nummer ausgegeben werden können.[/img]

    [Hier die Signatur einfügen]

  • dagobert
    Beiträge
    810
    • 16. Mai 2004 um 19:58
    • #28

    Wie gesagt nimm ne mehrfarbled udn nur einen phototransistor. Daran werd ich mich nächste woche machen, wenn ich ein bisschen zeit hab

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 16. Mai 2004 um 20:02
    • #29

    Hmm, schon wieder revidiere ich die bisherigen Überlegungen und finde die Idee mit der RGB-LED sehr überzeugend, die hier vorgeschlagen wurde.

    Wieso? Nun, das "Abscannen" eines ganzen Spektrums ermöglicht das Erstellen eines "Farbprofils", der Farbkurve nämlich, anhand derer auch sehr ähnliche Folien gut unterschieden werden können. Die Frage ist lediglich, wie man das ganze dann ansteuert. Könnte jemand einen leicht zu programmierenden MikroController für Versuchsaufbauten empfehlen? Und kommt mir bitte nicht mit dem C-Control von Conrad, der ist mir zu teuer :(

    [Hier die Signatur einfügen]

  • dagobert
    Beiträge
    810
    • 16. Mai 2004 um 20:08
    • #30

    Ich habe vor das ganze auch einem 89C4051 unterzubringen mit nem externen AD Wandler über die I²C Schnittstelle. Das ganz dann in ein kleines kompaktes gehäuse rein und drei 7 Segment Anzeigen zur Ausgabe der Farbnummern. Sollte dann eine relativ günstige lösung werden.

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 16. Mai 2004 um 23:19
    • #31

    Die AVR-Controller von Atmel sind sehr gut. Sie sind billig, sehr leicht zu programmieren und die Kosten für ein geeignetes Programmiergerät beliefen sich bei mir auf 2,50€, da nur ein paar kleine Bauelemente nötig sind. Entspr. Schaltpläne und Freeware-Programmiersoftware sind zuhauf im Web vorhanden.

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 17. Mai 2004 um 08:37
    • #32

    Da kann ich mich Tobias nur anschließen, nimme nen Mega 16 oder 8, die haben gleich einen AD Wandler an Bord. (jeweils 8)

    Als Sensor möchte ich nochmal auf den TAOS 230 hinweisen, der gibt eine Frequenz abhängig von der Lichtstärke der jeweiligen Farbe heraus. (RGB + w)

    Oder du nimmst nicht 3 Empfänger sondern drei Quellen. Achte aber darauf das dein Empfänger ein breites Empfangsspektrum hat. Auch da bietet TAOS interessante Produkte.

    Wenn du Fragen zum Mikrocontroller hast, meld dich.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 17. Mai 2004 um 11:58
    • #33

    Mit 3 farbigen Quellen oder Farbfiltern vor den Sensoren wirst du immer Probleme bekommen.
    Auch wird es bei einer Glühlampe Probleme mit Blau geben.

    Ich weiss ja nicht, wie das Farbspektrum einer RGB_LED aussieht, aber auch das dürfte erhebliche Lücken aufweisen.
    Also könnte man nur genau da zuverlässig messen, wo die 3 Farben der eingebauten Einzel-LEDs liegt.

    Man muss das Gerät immer an die Lichtquelle anpassen, egal was man nimmt.
    Glühbirnen scheinen mir ungeeignet, weil bei einem Wechsel sehr wahrscheinlich auch die Kalibrierung nicht mehr stimmt.

    Da muss man wohl Kompromisse eingehen und erstmal mit LED versuchen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 17. Mai 2004 um 16:13
    • #34

    Nimm LEDs die ein möglichst großes Dreieck im Farbdreieck aufspannen. du kannst damit die Farborte bestimmen die innerhalb des Dreieck liegen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • LC2412
    Reaktionen
    71
    Beiträge
    1.186
    • 15. Juni 2004 um 09:42
    • #35

    :D Hi,
    habe mir das auch damals als Thema meiner Technikerarbeit überlegt. Mein Vorschlag: TAOS 230 und CFL-Lampe aus altem Scanner. Natürlich muss das Ding erst mal 3 Minuten leuchten, damit das Licht hell genug ist.
    Bei Hilfe zum Programmieren eines uC könnte ich mitmachen.

    Anderer Vorschlag, was ich immer mache: Mit einem Edding einfach quer über die Farbfilie schreiben. Das merkt ohne Fokussierung kein Mensch und man kann ohne große Klimmzüge erkennen, was für einen Filter man vor sich hat.

    HTH
    Carsten

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 16. Juni 2004 um 21:33
    • #36

    Scanner ist ein gutes Stichwort.
    Was spucken den diese kleinen Handscanner an Daten aus?

    Ich bezweifele aber immernoch, dass ein billiges Gerät Farbnuancen erkennen kann, die bei Farbfolien nunmal vorkommen.
    Wie unterscheiden denn die Hersteller ihre Folien?
    Ich schätze, da wird erst was angemischt und nachträglich bestimmt, wie die Farbe heisst.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

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