Hallo,
bin auf der Suche nach einem Schaltplan für einen Low-Cut den ich nachträgloich in meine Endstufe einbauen kann.
Was gibt es bei der Trennfrequenz für Erfahrungswerte ?
Gruß
:roll:
Hallo,
bin auf der Suche nach einem Schaltplan für einen Low-Cut den ich nachträgloich in meine Endstufe einbauen kann.
Was gibt es bei der Trennfrequenz für Erfahrungswerte ?
Gruß
:roll:
Hi,
was genau soll der Lowcut machen?
Tomy
Hi!
Zitatwas genau soll der Lowcut machen?
Na ich denke mal einfach die tiefen Frequenzen jenseits einer bestimmten Frequenz (zB 25 Hz) nicht durchlassen um Sprecher zu schützen und Endstufe zu entlasten.
Oder hab ich nu an nem Low-Cut was grundlegend falsch verstanden ?
Ja, das wäre eine Möglichkeit, den Lautsprecher vor zu tiefen Tönen zu schützen.
Weitere wären 'Aufräumen' in einem Mikrosignal, Frequenzweiche (z.B. wenn die Endstufe für Tops gebraucht wird), oder B6 Alignment (spezielle Reflexabstimmung mit Lowcut).
Tomy
Hallo
ich hätte da was, aber erst mein Posting zuendelesen, dann den Link angucken sonst sagen gleich wieder alle das das nix taugt...
Der Link zeigt ein Selbstbauprojekt für eine Aktivweiche mit Linkwitz-Riley-Filtern, also 24dB/Oktave. Wenn du davon NUR DEN HOCHPASS nachbaust und die Bauteile für eine Trennfrequenz von sagen wir 30Hz (oder was du halt haben willst) berechnest sollte dir geholfen sein. Der Hochpass ist das in dem Schaltplan was am Anschluss „Mid+High“ endet. Der Link enthält ALLE FORMELN die du zur Berechnung der Bauteile für deine gewünschte Frequenz brauchst.
Der Link enthält noch viel mehr nützliche und interressante Infos zu dem Thema...
http://sound.westhost.com/project09.htm
Viel erfolg!
MFG
Daniel
Ich meint Low-Cut. In der Regel dient der doch dazu tiefe Frequenzen von der Endstufe und den Boxen fernzuhalten. Da mann diese Töne eh nicht hört und sich die Endstufe und die Boxen damit nur rumquälen muß.
Wenn ich damit Tops betreiben will würde ich wohl nach einem HP fragen.
Ich meine also eine Schaltung die ich sag mal alles unter 30 - 35 Hz rausfiltert.
Wie gesagt, es ist eine Aktivweiche, aber der Hochpass allein ist ein LOW-CUT wenn du ihn für 30-35Hz berechnest.
@ DJ Jerolm : Ich weiß , meine Antwort war ja auch auf TomyN bezogen .
Schaltung ist ja nicht schlecht .
Habe jetzt mal rumgerechnet aber nach dem Prinzip die Schaltung aufzubauen ist die Hölle. Die Wiederstandswerte bekommt man so nicht zu kaufen. (z.B. 875,7 kOhm, 2,476 MOhm). Man müßte als frikeln. Reihenschaltung usw.
Gibts nicht einfacheres ?
Gruß
Von dem Link:
Zitat
Tuning Formula If you absolutely insist on performing the calculations yourself, the formulae are ...
(1) R = 1 / (2 * pi * 1.414 * f * C)
(2) C = 1 / (2 * pi * 1.414 * f * R)
(3) f = 1 / (2 * pi * 1.414 * R * C)
Probier mal einen (viel) größeren Kondensator vorzugeben, dann bekommst du kleinere Widerstandswerte.
Das mit dem Berechnen geht so, man bekommt einfach keinen geraden Wert hin . (Für Standardbauteile).
Gibt es nicht was fertiges. So als Bausatz oder anders, nur halt schon vorkonfektioniert.
wieso willst du den gerade werte?
mal abgesehen das die bauteile selber ne ganz nette toleranz haben ist es doch egal ob der cut jetzt bei 30hz oder bei 31,345233345456 hz liegt.
denke kaum das du den unterschied merken würdest.
Lex
Hab mal was ausgerechnet:
C=100nF (Folienkondensator, z.B. Wima: teilweise nur +/-5% Toleranz)
Mögliche Widerstände (Metallschicht 1% Reihe E24/E96):
R=31,6k => f=35,6Hz
R=32,4k => f=34,7Hz
R=37,4k => f=30,1Hz
Müsste passen, die Werte gibt es wirklich, der Aufbau sollte also kein Problem sein. Nimm aber Loch- / Punktraster, kein Streifenraster das taugt nix.
Empfehlung OP: NE5532 DIP, 2Stück in einem 8-pin Gehäuse, rauscharm
Sehe ich das Richtig das ich jetzt den oberen Schaltplan der 2 Wege-weiche nehme. Dann für C=100nF für R= 37,4K (für 30Hz). Was mache ich mit den 2
Widerständen die gegen Masse liegen (2R) . Also dann 74,8 K ?
Gruß
[edit
Das sehe ich wohl selber das die in Reihe liegen.
Ich rede vom Wert.
ZitatSehe ich das Richtig das ich jetzt den oberen Schaltplan der 2 Wege-weiche nehme.
Ja, den kompletten oberen Teil und den OP direkt am Signaleingang zusammenlöten, du lässt also nur den unteren Zweig mit den 2OP’s für den Bassbereich weg.
Zitat
Was mache ich mit den 2
Widerständen die gegen Masse liegen (2R)
Ja, bei 2R den doppelten Widerstandswert also 2 Stück mit dem "einfachen" Widerstand in Reihe
Noch ein paar Tipps:
Du willst das Ding ja in einer Endstufe nachrüsten. Dazu solltest du die kleine Platine räumlich gesehen direkt bei der Schaltung platzieren, die aus deinem XLR-Symmetrisch wieder ein normales Signal macht. Je nach Amp ist das im Idealfall eine kleine Platine direkt bei den XLR/Klinke Eingangsbuchsen. Je nachdem wo du es einschleifst solltest du den DC-Entkopplungskondensator in deiner Schaltung weglassen, falls du genau weißt das der XLR-Symmetrisch Eingangsteil deines Amps, von dem aus du dann ja mit dem Signal in deine Schaltung gehst schon einen hat. (doppelt gemoppelt -> unnötige Phasenverschiebung). Sonst unbedingt einbauen. Von deiner Schaltung geht’s dann ja (meistens) weiter zum Poti für den Eingangspegel usw...
Die Betriebsspannung und die Masse die du auf deiner Platine sternpunktförmig verdrahten musst solltest du dann am besten direkt am „XLR-symmetrisch Eingangsteil“ deines Amps abgreifen. Besonders die Masse ist sehr kritisch
, man produziert da schnell eine Brummschleife wenn die nicht korrekt verlegt ist.
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