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Digitalcontroller-Flankensteilheit

  • Anonymous
  • 9. Oktober 2002 um 22:45
  • Anonymous
    Gast
    • 9. Oktober 2002 um 22:45
    • #1

    Bei den etwas leistungsfähigeren Controllern lassen sich nicht nur die Grenzfrequenzen für die verschiedenen Ausgänge einstellen, sondern auch Filtertyp(Bessel, ....) und Flankensteilheit. Wer hat mit diesen Parametern Praxiserfahrung(Die Theorie ist mir bereits bekannt)? Welche Einstellung ist empfehlenswert?

    Kurt

  • pm-acustics
    Profi
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    24
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    3.542
    • 9. Oktober 2002 um 22:51
    • #2

    Hi,

    Gegenfrage: Was hast Du den vor ?
    Man kann nicht einfach ein Tip abgeben ohne zu wissen Welche Systeme oder Speaker in welche Kombination getrennt werden soll.

    Mehr Infos => Mehr Info

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 9. Oktober 2002 um 22:52
    • #3

    'Wo bleibt mein URPS kontroller ?????

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Anonymous
    Gast
    • 9. Oktober 2002 um 22:58
    • #4

    Ist wahrscheinlich fast fertig aber das SMPS (Switch Mode Power Supply) geht immer noch nicht!

  • pm-acustics
    Profi
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    Beiträge
    3.542
    • 9. Oktober 2002 um 23:01
    • #5
    Zitat


    Anonymous schrieb am 2002-10-09 22:58 :
    Ist wahrscheinlich fast fertig aber das SMPS (Switch Mode Power Supply) geht immer noch nicht!

    Ich war das net ! See PM

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 10. Oktober 2002 um 00:06
    • #6

    Grüsze!

    Die Filtersteilheit und die Type muß eben so gewählt werden, das der Speaker sinnvoll entlastet wird und sich ein schöner Roll Off einstellt.
    Meßsystem notwendig! (so wie immer beim Speaker abstimmen)

    mfg
    JF

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 10. Oktober 2002 um 00:56
    • #7

    gelich vorweg fürs quick & dirty einstellen eher das gehör entscheiden lassen - grob überlegen wie verhält sich die box bei der trennfrequnz? gutmütig? mit viel Rippel? (letzteres steiler trennen) ferner muss immer das entstehende akustische filter mit betrachtet werden ein Bass 6. ordnung mit einem filter 4 .ordung dazu noch steil (butterworth +) das macht fiese sachen im phasen groupdelay verhalten ... wenn man allerdings phasen kompensieren muss kann man das auch so machen (kritisch! und subotpimal) dass man mit dem eq erst boostet dann ne lücke lässt und flacher reinfährt - ist ein komplexes thema ohne wissen was genau gesucht ist etwas zu ausführlich.

    so halb offtopic

    tthorsten ich dachte Du hast einen LEM aber keinen urps?
    urps bauen und lem mal so programmieren:
    12 dB filter bessel oder Butterworth (exotisch wirds dann mit tschebychef - kann der das?) da die gewünschte untere grenzfrequenz also - 3 dB einstellen z.B. 25 Hz (nicht viel höher)
    einen lowcut = highpassfilter auf 15...20 Hz davor - das entlastet die membranen utne r20 Hz tut sich nimer viel - bei CD schon gar nix der highpass so um 24 dB je nach gusto
    das ganze dann ziemlich stark angainen (man verleirt ja pro oktave 12 dB, d.h. bei 50Hz - 12 dB bei 100 - 24 dB das muss anggegaint werden)
    die opbere Grenzfrequenz ist kanpp unter der reso also hier ganz normal die weiche setzen - typisch 90...95 Hz
    um fiesitäten im oberen bereich zu vermeiden auf die REso Frequenz - das hört man! einen notch setzen fertig.

    in größeren stacks wirds "komplexer":
    entweder obiges nehmen und mitm EQ das rausnehmen wo der Stackgewinn ist (typ. 60...100 Hz - 12 dB das macht die luftlast gratis) oder einfach gar nicht entzerren - das klingt dann wie ein trubosound stack in massivster ausführung
    und / oder bei nichtentzerrung einfach den jutneren bereich boosten

    das sieht dann ungefähr!!!!!!!!!!!!!!! so aus (nur fürs sich vorstellen)
    (der para war +6dB bassboost kuhschwanzfilter)
    ist keinechtups gewesen snodern kleinhornstack da kann man ähnlich gemein sein
    <img src="http://www.frequencyshifter.org/urps/eq.jpg" width=350 border=0>

    wie Du entzerrst ist egal - ein spezielles gerät benötigst du nicht - geht alles mit standard ware

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • tthorsten
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    17.024
    • 10. Oktober 2002 um 09:59
    • #8

    TBF


    so ne entzerrung wie du am EQ gemacht hast mahe ich nie.

    bei 31hz nun ja.

    aber so ähnlich auch wieder.

    meist 40-80hz etwas anheben. die 100-160hz ruasu.

    so ein bislle hat.

    und den HP und die beiden 20 und 31hz regleer ganz raus.

    ist doch auch ne urps entzerrung zumeist eben auf BR Boxen.


    Mit dem urps controller meinte ich ja dei abstimmung bei grösseren arrays anders wird.


    und die Chassis per messung in auslenkung spannung etch kontrolliert werden.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 10. Oktober 2002 um 10:04
    • #9

    Kurt
    Der Begriff "Flankensteilheit" ist hier nicht ganz richtig. Damit bezeichnet man eigentlich den Anstieg (oder einen Abfall) über der Zeit und nicht über der Frequenz. in der Filtertechnik spricht man einfach von der Steilheit S.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • trockenbassfetischist
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    • 10. Oktober 2002 um 15:53
    • #10

    tthorsten:
    NAchtrag wei im PA für DnB Party thread schon geschreiben:
    dies EQ linie keinesfalls nachmachen wenn man nicht wiess was man tut
    <b>Warnung Basreflexe sind bei dieser einstellung klinisch tot!!!</b>
    die Meyer DS2p ist nun mal kein tiefstbasswunder aber closed und bei 6 kürzesthörnern mit 15"ern an 3 kw ca. kann man schon ordentlich bobstensolange man nicht!!!!! ins clipping fährt
    klanglich ist das 4x MEyer650P haushoch überlegen in punkto präzision und tiefgang und pegel
    80 ist sozusagen die normallinie darunter langsam ansteigend geboostet 100 etwas gezogen da da übernahme der rest ist unbedeutend am EQ da das fürn bass unwesentlich ist
    die Örps entzerrung imstack auch übern EQ ist am einfachsten wie oben geschreiben

    @topic: flankensteilheiten werden "steiler" wenn man statt bessel Buterworth doer wenn vorhandne tschebychef fährt (da gibts nen "gratis" rippel dazu) aberwie gesagt ohne kokreten fall schwer zusagen was wichtig ist

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jens Droessler
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    • 10. Oktober 2002 um 16:00
    • #11

    @ trockenbassfetischist: Die werden natürlich nicht steiler. Sonst wären es keine z.B. 24dB/Okt. mehr. Das "Abknick"-Verhalten ändert sich mit dem Filter-Typ. Und noch stärker wirkt sich der Typ auf das Phasenverhalten aus. Auch auf das Groupdelay hat es Einfluss, aber nicht sooo stark....

  • rockline
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    • 10. Oktober 2002 um 17:43
    • #12

    Ich habe da einiges an Erfahrung über meinen Spieltrieb bei VAs sammeln können.

    Wir verwenden einen JBL DSC 260, damit kann ich nachfolgende Filter realisieren:

    12, 18, 24, 48 dB, umschaltbar zwischen Butterworth und Linkwitz Riley.

    So, ich hab es Live ausprobiert - richtig großes Besteck mit 2 x 10kW und tausende Leute, und dann einfach mal so Parameter verändert.
    Ergebniss: nicht der Rede wert, man hört einen Unterschied zwischen 12 und 24dB, und einen zu 48dB - ist ja klar. Aber die Soundunterschiede sind so minimal, man kann nicht einmal beurteilen, ob das eine oder das andere nun "besser" sei!

    Auch BW und LR ist akustisch, subjektiv nicht besser/schlechter festzumachen.

    Ich habe mich für LR Charakteristik entschieden (soll besseres Phasenverhalten bewirken) und 24dB Steilheit. Das schont die Treiber.

    Auch noch eine Bemerkung zu Delaykorrekturen zwischen Midhörnern und 2" Treibern.
    Da lache ich inzwischen drüber! Hört kein Mensch, ob der 2" einige Millisekunden korrigiert ist.
    Ich habe das exsessiv ausprobiert - da müßt ihr schon richtig was verschieben, bevor sich da akustisch beim Job was tut! Und man merkt erst dann was, wenn die Mitten schon etliche Millisekunden aus dem Ruder laufen.

    Wer es nicht glaubt....bitte selber ausprobieren!

    Das alles spiegelt nur die Praxis wieder. Im Meßlabor sieht die Welt ganz anders aus - keine Frage, dass ist klar.

    Aber mich ärgert immer wieder der Schwachsinn, den einige Berichte über das Superultraentzerrte und zeitangeglichene Obergutundsauberconcertsystem zu Tage bringen.

    Das ist so dämlich, man könnte meinen es ginge überhaupt nicht anders als mit digitaler Spezialoptimierung.

    Die Möglichkeiten habe ich, mir kann also keiner was erzählen - hören und beurteilen in gut und schlecht kann niemand.

    Daher sollte man auch solche Themen wie Filtersteilheit in Bezug auf den Klang nicht überbewerten!
    Grüße
    Stefan

  • Anonymous
    Gast
    • 10. Oktober 2002 um 20:12
    • #13

    rockline: interessant! so etwas in der Richtung habe ich schon vermutet.....

    Genauere Angaben zum 4 Wege System:

    Infrabass: 24" BR
    Bass: 15" BR
    Kickbass: 12" BR
    Mittelhochton: 2" Horn + Ringrad.(passiv)
    Welche "STEILHEIT" zwischen den einzelnen Wegen ist hierfür gebräuchlich? (Fahre zur Zeit mit 24dB/Dec.)

    Kurt

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 11. Oktober 2002 um 01:11
    • #14

    @ rockline: Bei meinem B/C-Rig habe ich es ausprobiert. Beim Übergangsbereich merkt man schon, ob der HT auf das Mitteltonhorn angepasst ist. Es sind 0,66ms Delay für den HT nötig. Man hört es definitiv. Es macht den Unterschied zwischen Übergnags-Frequenz-am-EQ-ziehen-wollen und eben dieses nicht. Wie ich feststellen musste, wirkt es sich auch auf die "Wurfweite" dieses Frrequenzbereichs aus.

    Das sind meine Erfahrungen. Aber ich halte eine Delay-Funktion auch nicht für ein Muss. Wenn sie da ist, nutze ich sie, wenn nicht dann nicht...... Als C-Rig geht das System nämlich vollaktiv mit Analogweichen oder sogar nur teilaktiv (halt Amps für Subs und Amps für passive getrenntes Top) raus. Lässt sich auch erfolgreich mit arbeiten.... mit Delay ist trotzdem schöner....

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