Ich finde die Mackie SRM450 aber auch ziemlich schlicht und unauffällig.
@alle:
Weiß irgendwer hier, welche Speaker in der SRM450 (und im SWA1501) verbaut sind? Mackie schweigt sich darüber leider aus.
Ich finde die Mackie SRM450 aber auch ziemlich schlicht und unauffällig.
@alle:
Weiß irgendwer hier, welche Speaker in der SRM450 (und im SWA1501) verbaut sind? Mackie schweigt sich darüber leider aus.
Angeblich (So sagte ein Vertriebsmann):
Baugleich mit ART300 RCF nur Weiche und Amp von (für?) Mackie designed
Das kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen. ART300: 300W RMS / SRM450: 100W+450W RMS. Das passt doch nicht, oder?
Ich dachte die Mackie SRM 450 hat 300 und 100 Watt.
Übrigens: Passiv variante c300 auch 300 watt
gruss
h.
100W und 300W ist bei der SRM450 die Leistung der Verstärker, 100W und 450W RMS ist, was die Speaker abkönnen und was ich verglichen habe.
Ok ich grad nachgekuckt auf der Webseite von Mackie.
allerdings ist in der c300 und der srm450 der gleiche Tieftöner verbaut
(laut Mackie vertrieb) und in den Datenblättern stehen unterschiedliche belastbarkeiten drin.naja egal
gruss
horst
nur mal kurz zur Handhabung von Kunststoff PAs...Wir gehören zu den Bell-Audio Verleihern, folglich kann ich auch nur Erfahrungen in diesem Bereich vorbringen.
also erstmal wenn im Holz ein Riss ist oder es gebrochen ist, ist es mir ein echtes Rätsel wie man da noch was leimen will ?!? beim Kunsstoff machst du das Material heiss und kannst es wieder verbinden
Es stimmt Kunststoffboxen verkratzen schneller, aber man nehme ein bischen Politur und die Dinger glänzen wieder wie ein Kinderar*** und mit dem erhitzen kriegste jeden Kratzer wieder grade.
Dann Klang, also ich weiß nicht woher das Vorurteil kommt, das Kunststoff grundsätzlich schlechter sein muss, ok es gibt en haufen billig Fabrikate, ja , aber in diesem Zuge Bell-Audio zu nennen ist schon fast anmaßend...
Es gibt bei jedem Herstelöler irgendwelche LowBudget Systeme oder veraltete oder überholte Systeme, seltsamerweise leiegen eben diese immer zum Vergleich zu Grunde, hallo ?!?
Ausserdem, nehmen wir jetzt mal an, entgegen allen Vorurteilern, der Klang ist wriklich gut bei einer Kunststoffbox und ihr glaubt mir jetzt einfach mal, dass zumindest bei Bell die Reparatur oder Ausbesserungh so einfach ist, was gibt es dann noch für Gründe eine Holz PA zu kaufen?
Wie vorher schon erwähnt man kann die Dinger im vollen Regen stehen lassen, im Schnee, du kannst sie vom LKW werfen (unabsichtlich versteht sich) und dadurch das die Dinger durch den Kunststoff flexibler sind werden die nicht so schnell kaputt gehen wie ne Holzbox, Gewichtsvorteil, usw usw...
das wollt ich mal loswerden...
Schöne Grüße bueni
... bei kleinen Tops und Fullrang-"Dosen" mag es ja "gehen" ... bei leistungsstarken Bässen mag es ja auch (spezielle, teure ...) Kunststoffe geben, die den Anforderungen gerecht werden (würden), aber mit dem Werkstoff "Holz" lassen sich - gemessen am Preis - bestimmt leichter hohe Dämmwerte erzielen.
Und: ein gewisses Flächengewicht ist auch einfach notwendig, um die Bassabstrahlung auf die entsprechenden Bereiche (d.h. Membran und ggf. dafür vorgesehen Öffnungen) zu beschränken, die den Schall abstrahlen sollen ... ein Schalldurchgang durch Wände ist generell schlecht ...
Viele Grüsse
Hallo Sound_Klinik!
auch wir gehören zum BELL Verleiher-Pool und haben mittlerweile Einiges an VPS 700 und 420 am Start, halt die Extendeds mit den großen Bässen. Auch diese Teile (18" B&C-Bestückung, Bandpass 6. Ordnung) sind aus Kunststoff gefertigt. Trotzdem treten bei dem von BELL benutzen Material (es ist eben KEIN Waben-Spritzguss-Mist) die von Dir geschilderten Probleme nicht auf, wobei ich Dir physikalisch jetzt aus dem Stehgreif auch nicht erklären kann, warum. Jedenfalls haben wir viel getestet und ich persönlich arbeite als Tech auch auf anderen Systemen (d&b, Nexo, Meyer, K&F) und kann in Bezug auf den Sound im Vergleich zu anderen Systemen eigentlich nur gutes über die BELL sagen. Die alten Systeme (mit den Doppel-15"-Bässen) gingen halt nicht grad mördertief runter, aber seit die 18er da drunter sind - meine F...
also ich arbeite regelmäßig auf V5SL, einer passiven 6th order Bandpass Dose von Bell, von der ich klanglich leider nicht sonderlich schwärmen kann. solide ist sie allerdings, das muss man ihr lassen.
Ansonsten habe ich grade eben wieder VPS500 Plus irgendwelche geflogenen Bell Tops, die aussahen wie d&b Max, mit Konserve (OpenAir) gehört -> Fazit:
hauptsächlich laut. Es kam kein kick, der Bass hat nicht gewummert aber halt nur dumpf "bumm" gemacht...
...nicht so begeisternd
beste Grüße,
David
Zitat von "Steffen"...
Trotzdem treten bei dem von BELL benutzen Material (es ist eben KEIN Waben-Spritzguss-Mist) die von Dir geschilderten Probleme nicht auf, wobei ich Dir physikalisch jetzt aus dem Stehgreif auch nicht erklären kann, warum ...
... ich hab die Systeme bisher nicht gehört ... falls es also mit dem Dämmen klappt, werden vielleicht ja zweischalige Wänden eingesetzt ...
man muss vielleicht dazu erwähnen, das bei Bell das Gehäuse nicht aus reinem Kunststoff besteht, sondern auch Glasfaseranteile enthalten sind,
wobei beim VPS 500 es den Jungs von Bell sogar gelungen ist Holz mit in die Kunststoffbox zu verarbeiten, sicher ist Holz Schwingungsärmer, aber deswegen nicht unbedingt der beste Weg
Sicher ist es auch günstiger Holz Schwingungsarm zu verarbeiten, deswegen wird man Hochleistungs Kunststoffgehäuse nicht so sehr günstig bekommen... aber ich muss mich immer wieder fragen,
Holz hat zwar seine Vorteile in diesem Bezug, aber überwiegen die Vorteile bei einem Kunststoffsystem wie etwa VPS700 oder Vps 420, nicht so sehr das ich über die etwas teurere Herstellung hinweg sehen kann?
Vorteile, die mir später im Bezug auf Reperatur und Handhabung echt Geld sparen...
Naja nur so als Denkansatz...
PS: Steffen melde dich mal per PM bei mir würd mich mal interessieren wo ihr her seid und was ihr so an Plastik rumstehen habt... Grüßle Bueni
Hi,
ich wollte da ich am wochenende das erste mal die ehre hatte einen thread "wiedereröfnen" wo es unter anderem auch um das bell LA ging.
Da die meisten irgendwie ausgeartet sind erschien mir dieser hier als sinnvoll.
ALso das setup war ein kleines "stadtfest" mit zwei VPS500 Tops, und je einem 420 und einem 500 er bass pro seite.
Damit schon mal klar, zylinderwelle gabs nicht ![]()
auch mußte ich leider die tops nach augenmaß winkeln, da als ich ankam sie einfach beide gerade nach vorne strahlten und somit die ersten reihen vernachläßigt wurden.
Zuerst mal das argument gewicht: also bei den VPS500 tops kann ich im groundstack betrieb nicht von einem wirklichen gewichtsvorteil sprechen, da der rahmen mehr gewicht hat als die box selber (so schien es mir...)
und auch das handlich war durch das rutschige kunststoff und fehlende griffe eher schlechter als bei den meisten holzkisten in vergleichbarer größe. Was aber eher ein spezielles problem dieser box ist, und weniger prinzipiell auf das plastik zurück zu führen ist (außer das rutschige!!!!!)
Klanglich: ein völlig unaufälliges system, klingt Passabel, macht keine mucken, und läßt sich auch nach eigenen wünschen verbiegen. Ich fand zwar schon das aus den bässen mehr hätte herauskommen müssen, aber ich kenne weder die setings, noch könnte ich beschwören das der druck nicht irgendwo vorher verloren ging (montarbo pult, Phonic EQ :roll: )
dann der punkt "pro" plastik: wie bei fast allen Open air geschichten die ich dieses jahr hatte, hat es natürlich geregnet, da macht sich das platik dann doch bezahlt, keine spur von angst bei mir und der PA Company
ich würde sagen als fazit für mich: beide werkstoffe haben ihre vorteile, und eben auch einige nachteile. Der Hersteller der es schaft sein produkt so zu konzipieren das die vorteile überwiegen, der wird erfolgreich sein, egal ob holz oder Plastik.
Ich bin zwar absolut kein Fan von Plasteboxen, aber hinsichtlich den Bell Gehäusen muss ich doch mal eine Lanze brechen:
Die "Dual Core" Gehäuse der VPS bestehen aus mehrschichtigem HDPE (übrigens ein Material, aus denen auch sog. "Mörser" hergestellt werden, das sind die Dinger, aus denen bei Großfeuerwerken Feuerwerkskörper veschossen werden), welches in den Bässen bis zu 50mm (!) stark ist.
Sorry, wenn das nicht stabil ist, dann weiß ichs nicht...
Hinsichtlich der Klangqualität der Bell Systeme kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein, ich enthalte mich da einer Wertung.
Thema Wetterfestigkeit:
Auch Holzboxen (mit entsprechender Lackierung, d.h. mindestens Warnex, besser PU) können bedenkenlos im Regen betrieben werden, ich sehe da absolut kein Problem.
Und wenn Holzboxen kaputt gehen (die angesaprochenen Risse z.B.) dann behandelt ihr eure Lautsprecher eindeutig falsch!
Zitat von "mediennutte"Alles anzeigenHi,
ALso das setup war ein kleines "stadtfest" mit zwei VPS500 Tops, und je einem 420 und einem 500 er bass pro seite.
Damit schon mal klar, zylinderwelle gabs nicht
Zuerst mal das argument gewicht: also bei den VPS500 tops kann ich im groundstack betrieb nicht von einem wirklichen gewichtsvorteil sprechen, da der rahmen mehr gewicht hat als die box selber (so schien es mir...)
und auch das handlich war durch das rutschige kunststoff und fehlende griffe eher schlechter als bei den meisten holzkisten in vergleichbarer größe. Was aber eher ein spezielles problem dieser box ist, und weniger prinzipiell auf das plastik zurück zu führen ist (außer das rutschige!!!!!)Klanglich: ein völlig unaufälliges system, klingt Passabel, macht keine mucken, und läßt sich auch nach eigenen wünschen verbiegen. Ich fand zwar schon das aus den bässen mehr hätte herauskommen müssen, aber ich kenne weder die setings, noch könnte ich beschwören das der druck nicht irgendwo vorher verloren ging (montarbo pult, Phonic EQ :roll: )
dann der punkt "pro" plastik: wie bei fast allen Open air geschichten die ich dieses jahr hatte, hat es natürlich geregnet, da macht sich das platik dann doch bezahlt, keine spur von angst bei mir und der PA Company
ich würde sagen als fazit für mich: beide werkstoffe haben ihre vorteile, und eben auch einige nachteile. Der Hersteller der es schaft sein produkt so zu konzipieren das die vorteile überwiegen, der wird erfolgreich sein, egal ob holz oder Plastik.
Hallo Karel,
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Hier ein paar Ergänzungen bzw Korrekturen zum BELL VPS500T Array:
Gewicht
Mit rd. 25kg ist das VPS500T Unit sicher nicht ganz leicht - trotz Dual Core Kunststoffgehäuse. Im Vergleich zu anderen Systemen mit 2x8" + 1.4" B&C + Waveguide + Hardware relativiert sich der Begriff 'schwer' allerdings recht schnell.
Griffe
Das VPS500T Unit verfügt über zwei seitliche Griffschalen (Corner Handles). Die vorderen Ports sind so gestaltet, dass Sie gleichzeitig als
Griffmulden dienen. Seitenmittig angebrachte Griffschalen sind somit
überflüssig. Sie würden zudem mit den 8" Speakern kollidieren und die nach vorne ausgeführten Ports blockieren. (form follows function...)
Gruss
Gerd Mayer / BELL
Danke für die infos, dann werde ich beim nächsten treffen mit dem system mal am handling feilen müssen, da lag der fehler wohl bei mir, da ich die vorderen "griffe" nicht als solche erkannt habe.
Was dann noch bleibt ist die "griffigkeit" des materials, das stört mich bei den anderen systemen auch immer mal wieder, wäre es nicht möglich die oberfläche leicht "anzurauhen"?
Hallo Karel,
alle BELL Gehäuse sind mit einer leichten Oberflächenstruktur versehen. Die Körnung dieser Struktur kann allerdings nicht unendlich grob ausfallen da die Gehäuse sonst bei ihrer Herstellung nicht entformen. Hersteller von Holzgehäusen haben es hier einfacher.
Ganz neue Systeme wirken anfänglich aufgrund des in der Produktion verwendeten Trennmittels etwas glatter. Das Trennmittel baut sich jedoch recht schnell ab. Dann werden die Gehäuse griffig.
Ansonsten verwenden BELL Systeme recht gut positionierte Griffe um das Handling so angenehm und sicher wie möglich zu gestalten. Alle Griffe sind dabei austauschbar. (Metallbügel, Metallschalen etc.)
mfG
Gerd Mayer / BELL