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  5. Strom

Batterie Für Ameise

  • tufkajck
  • 15. Juli 2004 um 10:56
  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 15. Juli 2004 um 10:56
    • #1

    Ich weiss nicht wo ich das sonst hinschreiben soll, ich versuchs hier mal:
    Wir ham ne Ameise (Elektrostapler zum nebendranmitlaufen) von Unimax.
    Die Firma gibz scheinbar nichtmehr, aber das Gerät funktioniert standardmässig. Wir hams mit kapputten Akkus gekriegt, warn 2 6 Volt in Serie mit je 160 Ah. Zum ausprobieren habich ne Autobatterie reingemacht, 12V 66 Ah. Passende Traktionsbatterien warn mir zu teuer nur so zum ausprobieren, ob alles läuft.
    Jetzt arbeiten wir seit nem halben Jahr mit dem Gerät, und die Standzeiten des Akkus werden langsam kürzer, sowie das auch ein Akkuverkäufer vorhergesagt hat, dass die Battrerie langsam futsch geht.
    Was passiert jetzt, wenn ich etwa ne stärkere Autobatt. einbau, oder 2 gleiche mit 60 Ah in parallelschaltung. Wenns wieder etwa ein Jahr hält, ists O.K., denn das Autozeug ist viel günstiger zu haben als richtige Traktionsbatterien. Oder irre ich mich da und habe die falschen Quellen dafür? Wer weiss bescheid??

    Das Gerät hebt ne Tonne und ist selber 450 Kilo schwer

  • Shinski
    Beiträge
    484
    • 15. Juli 2004 um 14:19
    • #2

    du darfst generell bleiakkus (also auch batterien) nicht geladen stehen lassen. müssen permanent geladen und entladen werden.

    MfG
    Kai

    Den Punkt das Handeln zu verpassen nennt ihr es sich die Dinge entwickeln lassen.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 15. Juli 2004 um 14:32
    • #3

    Das tu ich gut, das Ding wird fast jeden Tag bewegt, und über nacht geladen. Ist vielleicht das Problem, dass der Entladestrom zu hoch ist, dass der Akku nachm halben Jahr sauer wird?

  • niggles
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    4.311
    • 15. Juli 2004 um 15:28
    • #4

    Genau das ist das Problem. Ein Motor für den der Hersteller eine 12V/160Ah Traktionsbatterie vorgesehen hat zieht dermaßen viel Strom daß eine Autobatterie mit 66Ah auf Dauer einfach überlastet wird. Außerdem sind Autobatterien nicht für den zyklischen Betrieb ausgelegt (deshalb heißen sie auch "Starterbatterien") sondern können nur kurzzeitig hohe Ströme abgeben ohne Schaden zu nehmen.
    Es hilft alles nichts, die richtigen Batterien für so was gibts hier:
    http://www.elektrotec-berlin.de/produkte/traction/html/seite1.htm
    Der passende Typ dafür ist wohl GF 06 160 V 1.

    Im Solarbereich bzw. für Boote gibts auch zyklenfeste Bleiakkus, die sind aber leider nicht ganz billig.

    Mich wundert daß die Autobatterie das solange ausgehalten hat, ich hab auch schon erlebt wie bei einer ähnlichen Aktion eine LKW-Batterie übergekocht und anschließend geplatzt ist. War das eine Sauerei.....

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tufkajck
    Profi
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    3.334
    • 15. Juli 2004 um 15:35
    • #5

    Ja so (schweizer Ausdruck des Erstaunens)
    Habich nochmal Glück gehabt.
    Und 2 Bleiakkus parallel? Kommich doch auch aufne rechte Stromlieferfähigkeit? Wenn beide neu und gleich sind??

  • Ton_Opa
    Profi
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    • 15. Juli 2004 um 22:23
    • #6
    Zitat

    Und 2 Bleiakkus parallel?

    keine gute Idee. Die Akkus "unterhalten" sich dann gegenseitig.
    Dann lieber mal ne "riesige" LKW-Batterie-versuchen, falls das noch billiger ist, als so ein Spezialteil
    gibs bis 230 Ah

    Gruß
    Opi

    Kochen und vielleicht platzen tun die Akkus nur beim Überladen oder zu heftigen Schnellladeversuchen, gell? Also: sich beim Laden ein bischen schlau machen.

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Markus Verza
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.756
    • 16. Juli 2004 um 00:22
    • #7

    Neben den elektischen Problemen gibt es ein noch ganz Gewichtiges im wahrsten Sinne des Wortes.
    Die Ameise benötigt das Gewicht des großen Akkus als Gegengewicht !!!!
    Wenn du eine "kleine" Autobatterie einbaust kann das auch ins Auge gehen

  • niggles
    Profi
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    842
    Beiträge
    4.311
    • 16. Juli 2004 um 02:11
    • #8
    Zitat von "Ton_Opa"

    keine gute Idee. Die Akkus "unterhalten" sich dann gegenseitig.
    Dann lieber mal ne "riesige" LKW-Batterie-versuchen, falls das noch billiger ist, als so ein Spezialteil
    gibs bis 230 Ah

    Gruß
    Opi

    Kochen und vielleicht platzen tun die Akkus nur beim Überladen oder zu heftigen Schnellladeversuchen, gell? Also: sich beim Laden ein bischen schlau machen.

    ..oder bei Kurzschluß bzw. langandauernder Überlastung. Der Innenwiderstand des Akkus ist halt nicht unendlich klein, und bei Strömen von 100A und mehr entstehen da erhebliche Wärmemengen, die sich in dem Plastikkasten stauen.
    Laden ist auch ein Problem. Ameisen und E-Stapler werden mit einem dazu passenden Spezialladegerät (2-poliger Hochlaststecker) geladen, das aber nun mal den Ladestrom liefert der für die ursprünglich vom Hersteller vorgesehenen Akkus richtig ist und nicht für irgendeine viel kleinere Autobatterie.
    Mit Bleiakkus, Elektromotoren und Ladegeräten in dieser Größenordnung ist wirklich nicht zu spaßen. Die vorhin erwähnte "explodierte" Ameise (zum Glück war der Batteriedeckel drauf) war noch ein knappes Jahr in Betrieb, danach hat sie die fällige Prüfung aufgrund starker Korrosionsschäden nicht mehr bestanden. Schrott...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 16. Juli 2004 um 07:41
    • #9

    Das hattich mir doch gedacht, dass hier bei euch was zu holen ist an Rat.
    Vielen Dank!
    Zum Laden habichn Autolader, den ich natürlich mit dickem Kabel und dem Entsprechenden Stecker ausgerüstet hab, der kann 15 Ampere, das sollte O.K. sein, und es gibt nochne Stufe die langsamer lädt.

    Das Batteriegewicht ist vorgeschrieben am Typenschild (ich dachte immer, was soll die Angabe? :oops: ) 47 Kg - 68 Kg

    Warm wird die Batterie nicht, das haben wir überprüft, ich war mir der hohen Belastung bewusst, und wir schieben nur Palletten mit Boxen und Lampen rum, und heben sie ins Regal.

    Ich werd mal sehn, was sone Gelbatterie kostet, die im Link weiter oben zu finden ist, hier in der Schweiz warn passender Satz nicht unter umgerechnet 600 Euro zu haben. Das war mir zuviel, weil nicht klar war, obse läuft, ich hab die Ameise fast kostenlos als Defekt gekriegt.

    Herzlichen Dank nochmal

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