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Sauerkrautdosenwiderstand (Basteltip für Dummyload)

  • Anonymous
  • 18. Oktober 2002 um 22:38
  • Anonymous
    Gast
    • 18. Oktober 2002 um 22:38
    • #1

    Hallo,

    Als Dummy-Load gibt eine super gute Voll-Billig-Alternative!

    Der "Sauerkrautdosenwiderstand"!!!

    Man nehme:
    Eine Lochplatine (ohne Leiterbahnen oder Lötaugen) und fädle/wickle Konstantandraht (der sich natürlich nicht zwischen den Wicklungen berühren darf) so lange auf bis man z.B. 4 Ohm hat.
    Man nehme eine leere Sauerkrautdose und schneidet den Deckel zu zweidritteln weg. Am letzten Drittel bohrt man 2 Löcher und baut 2 4mm Trafobuchsen (für Büschelstecker) hinein und verlötet diese von unten/innen mit den beiden Enden des Konstantandrahtes auf der Lochplattelatte so, daß die Platte mitten in der Dose Steht und die Dose nirgends mit den Drähten in Berührung kommt.
    Nun füllt man die Dose mit Wasser und hat einen Superhochlastwiderstand (und nebenbei auch noch einen Wasserkocher;-)

    Das Ding funktioniert (wenn schön gemacht) Jahrelang einwandfrei, kostet alles in allem fast gar nichts und kann (bis das Wasserkocht;-) auch mal locker 2kW ab.
    Wenn das Wasser kocht halt einfach wieder kaltes einfüllen.

    Bitte aber die Dose weit vom Strom hinstellen und lieber ein bischen längeres Kabel nehmen;-)

    Bei entsprechend Leistung singt die Dose sogar das Messsignal vor sich hin;-)

    Grüße,
    Fux

    !Nur echt mit der original Sauerkrautdose!

  • Anonymous
    Gast
    • 18. Oktober 2002 um 22:49
    • #2

    ....oder gehört das jetzt eher in Selbstbau forum? (hat ja aber eigentlich nix mit Tönern zu tun, sondern eher mit Endstufen)

    Fux

  • Jens Droessler
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    2
    Beiträge
    9.074
    • 19. Oktober 2002 um 03:26
    • #3

    Wenn ich da Konstantan-Draht reintue, und er sich nicht berühren darf, dann soll das wohl unisolierter sein. Aber wenn ich dann auf 4 Ohm wickle und dann Wasser dazukippe, dann geht der Widerstand weiter runter......

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 19. Oktober 2002 um 04:08
    • #4

    Hm... hab das nun heute schon zum zweiten mal gelesen und auch wenn ich kein ausgeblideter Elektroniker bin, ich kann mir das so nicht vorstellen. Ok, ne Spule die nen 4 Ohm Wiederstand macht klar, auch das mit der Dose und den Anschlüssen, kein Thema!
    Aber, wenn sich der Draht nicht berühren darf, heißt das, er ist unisoliert und sobalt ich das dann ins Wasser schmeiße ist der Bock fett, bzw. Kurzschluß. Ok, mit nem isoliertem Draht als Spule und ner Wasserkühlung, das könnte ich mir vorstellen funktioniert, aber so???

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • dagobert
    Beiträge
    810
    • 19. Oktober 2002 um 08:45
    • #5

    2 Möglichkeiten gibts es:

    1) Klarlackierter Draht (ist wie isolierter)

    2) am besten destiliertes Wasser verwenden!

    Manuel

  • Anonymous
    Gast
    • 19. Oktober 2002 um 09:44
    • #6

    Hallo,

    Beim Konstantandraht ist der Widerstand pro Meter so hoch, daß das keine Spule gibt sondern nur ein paar "Wicklungen" auf der Platte drauf sind (vielleicht 10 und alle mit etwas Abstand nebeneinander) also keine Spule!
    Wasser leitet nicht so prima wie man meinen könnte (außer man gibt Salz rein;-).
    Einfach ausprobieren. Widerstand des Sauerkrautdosenwiederstand messen mit und ohne Wasser.

    Keinen Kupferdraht verwenden! Konstantandraht!

    Den Konstantandraht überzieht nach kurzer Zeit unter Last im Wasser und wieder im Trockenen und wieder unter Wasser eine schöne Oxidschicht.

    Isolierter Draht geht erstens nicht weil der die Abwärme nicht gut genug ans Wasser abgeben kann und zweitens wüßte ich nicht daß es Konstantandraht auch isoliet gibt.

    Konstantandraht = Widerstandsdraht zum Widerstände selber bauen!
    (In euren Zementhochlastwiederständen 5W, 10W 20W für den Frequenzweichenbau sind auch Konstantandrähte drin)

    Ich erzähle euch hier auch keinen Schmarrn, sondern die Dinger sind seit 20 Jahren schon im Einsatz.

    Noch viel Spaß beim Basteln!

    Grüße,
    Fux

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 19. Oktober 2002 um 15:24
    • #7

    Und warum nehmen wir nicht Öl statt Wasser? Das kann mehr Wärmeenergie aufnehmen.

  • Anonymous
    Gast
    • 19. Oktober 2002 um 15:28
    • #8

    Weil bei mir kein Öl aus der Leitung kommt und weil ich kein heißes Öl in den Ausguß leeren kann!
    Außerdem kostet Wasser (noch) fast nix und die Kühlleistung reicht locker aus.
    Probiers doch erstmal und vergleich was dich ein "herkömmlicher" Lastwiederstand kosten würde, der 2kW macht;-)

    Wenn du länger unter Vollast mißt mußt da ja wieder kaltes Wasser nachschütten;-)

    Grüße,
    Fux

  • wora
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    • 20. Oktober 2002 um 06:44
    • #9

    die aussage von fux kann ich bestätigen, wir machen das mit dem wassereimer auch seit jahren mit einem verstellbaren mess-lastwiderstand. aber langsam mache ich mir doch sorgen um das teil, da die endstufenleistungen in den letzten jahren doch rapide ansteigen :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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