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Monitor für Drummer IEM+Shaker oder konventionell

  • Spleener
  • 27. Juli 2004 um 19:41
  • Spleener
    Verifiziert
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    222
    • 27. Juli 2004 um 19:41
    • #1

    Hallo,

    unser Drummer hat Interesse an einer Verbessserung seines Monitoring gebeten(Er hat zur Zeit kein eigenes). Was ist von diesen Shakern zu halten und welche Kopfhörer taugen am Schlagzeug? Ginge auch Hearsafe Elacin mit Hörern? Diese wollte er sich evtl. kaufen eben um auch einen Filter einsetzen zu können.
    Macht es Sinn, wenn der Rest (noch) mit normalen Monis versorgt wird den Drummer per Earphone zu versorgen?

    Bitte erzählt mir auch von Vor- und Nachteilen der beiden Konzepte.

    mfG

    Peter

  • Jeremy
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    1.491
    • 27. Juli 2004 um 20:07
    • #2

    Das macht Sinn. Vor allem die Kombination Elacin + IEM kann ich aus eigener Erfahrung empehlen. Da ein Drummer normalerweise nicht auf der Bühne herumturnt, kann man das ganze auch kabelgebunden auslegen. Meine Buttshaker-Erfahrung beschränkt sich allerdings auf ein kurzes Probesitzen, aber das war recht beeindruckend.

    Eine gewisse Eingewöhungsphase wird mit IEM natürlich erforderlich sein, bis man die Lautstärkeverhältnisse wieder einigermaßen richtig einschätzen kann.

    Was keinesfalls vergessen werden darf, ist ein gnadenloser Limiter im Signalweg. Wenn nämlich z.B. ein Feedback auftritt oder ein Mikro samt Ständer umfällt, wirds in den Ohren sonst sehr schmerzhaft bis gefährlich, und der Reflex, sich die Dinger schnellstens aus den Ohren zu reißen, tut weder den Hörern noch den Ohren gut.

    Zur Frage, ob es Sinn macht, bei einzelnen Bandmitgliedern mit IEM zu beginnen, solange die anderen noch konventionell weitermachen: Ja, auch das macht Sinn. Jeder einzelne Monitor, der von der Bühne verschwindet, macht die Bühne leiser und akustisch übersichtlicher.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Audiobuddy
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    357
    • 27. Juli 2004 um 22:56
    • #3

    Jeremy hat vollkommen recht. Zum Anfang gehen sicherlich auch andere Hörer wie Bspw. E1, oder so

    Guckst Du hier:
    http://fischer-amps.de/i_drum.htm

    P.S. die Voicetronic teile klingen aber eher schlecht (auch auf der Seite zu finden)

    audiobuddy[/url]

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 27. Juli 2004 um 23:41
    • #4

    Ich würde erst mal nur IEM kaufen, Shaker wenn möglich erst mal ausleihen. Manche Drummer brauchen/wollen den nicht!

    Ansonsten gute Entscheidung.

  • HMPF
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    618
    • 28. Juli 2004 um 00:01
    • #5

    Die Voicetronicteile klingen schlecht? Naja, über Geschmack lässt sich ja streiten und ist zudem abhängig vom Geldbeutel, aber meines Erachtens klingen die Dinger wirklich hervorragend! Klar ist ein VT 01 nicht der absolute Wahnsinn, aber hör Dir doch mal einen VT 03 an, oder was ist mit dem 05er? Das sind richtig gute Hörer!

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • Spleener
    Verifiziert
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    222
    • 28. Juli 2004 um 00:06
    • #6

    Hallo und Danke erst einmal,

    welche Hörer sind erschwinglich und auf Othoplasten aufsetzbar?

    Hab jetzt ein paar von Shure E2, E3 und von Sennheiser den IE3 gesehen.
    Bin ja normalerweise Sennheiser-Fan.

    Was empfehlt ihr? Jetzt mal ausgenommen Shure E5

    mfG

    Peter

  • Jeremy
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    106
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    1.491
    • 28. Juli 2004 um 08:02
    • #7

    Ich bin bis jetzt mit den Hörern von Hearsafe gut gefahren. Klangliche Vorlieben musst Du natürlich für Dich selber entscheiden, aber von der Funktion her sind die absolut in Ordnung. Ich verwende die inzwischen sogar als meine Standardkopfhörer, also nicht nur fürs IEM.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 28. Juli 2004 um 16:58
    • #8

    Aus dieser Auswahl würde ich den E3 wählen, IE3 und E2 sind unbrauchbar. Dafür wären die günstig, unter 100 Euro meine ich.

    Die Voicetronic von Fischeramps sind leider nicht geeignet für eine Orthoplastik, da musst Du dann zu den Ultimate Ears greifen. Leider fangen die aber irgendwo bei 800.- an.

    Hearsafe habe ich selbst noch nicht gehört, allerdings haben mir schon Viele berichtet, dass die sehr gut sein sollen.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 5. August 2004 um 18:00
    • #9

    Alternativ kann man auch sehr gut mit einem normalen Wedge zusammen mit einem Shaker sehr gute Ergebnisse erzielen.
    Ich hab das öfter in Clubs gemacht, wo ein adäquater Drumfill gefehlt hat.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Campfire
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    1.356
    • 5. August 2004 um 18:07
    • #10

    Oder eben Kopfhörer + Subwoofer, habe ich momentan bei 2 Bands im Einsatz bei denen der Drummer lieber Kopfhörer als Normales Monitoring wollte (muss mal noch sehen ob den Sub auch weglassen kann, spart man Transportkapazität).

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 5. August 2004 um 20:30
    • #11
    Zitat von "Spleener"

    ...

    Was empfehlt ihr? Jetzt mal ausgenommen Shure E5

    Der E5 ist aber wirklich ein geiles Teil. Wenn der nicht so teuer wäre... Meine Band hat glücklicherweise komplett E5.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • 00Schneider
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    612
    • 6. August 2004 um 00:18
    • #12
    Zitat von "HMPF"

    Die Voicetronic von Fischeramps sind leider nicht geeignet für eine Orthoplastik, da musst Du dann zu den Ultimate Ears greifen.


    Das ist nicht richtig, der VT-01 passt in Elacin, Adapterring ist inzwischen im Lieferumfang enthalten.

    Und auch für den VT-05 dürften sich Otoplastiken angefertigen lassen, wie für ziemlich jeden Hörer.

    Außer du meintest komplett angepasste Hörer.

    Spleener:
    Es kann für jeden Hörer eine Otoplastiken angefertigt werden, auch für E1 etc. und einfache Walkmanhörer. Nur kann man diese dann nur mit dem jeweiligen Hörer nutzen. Für Elacin Gehörschutz gehen nur die Hearsafe-Teile und der VT-01.

    Wenn's geht würde ich min. E3 nehmen. IE3 hab ich selber, der ist wirklich nicht gut. Hat zwar Bass, aber sonst auch nix.
    Alles ab 2-Weg ist im Normalfall dann ganz gut. ;)

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • Spleener
    Verifiziert
    Beiträge
    222
    • 8. August 2004 um 16:13
    • #13

    Hallo,

    sind die Hörer von Shure und Sennheiser nicht kompatibel zu Elacin/Hearsafe?

    Ausser Iridium(Stäbchenfilter) kenn ich keine Othoplasten.

    mfG

    Peter

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 8. August 2004 um 17:55
    • #14

    Mir sind außer VT-01 und der Hearsafe HS-15 Reihe keine weiteren Hörer bekannt die direkt in den Elacin Gehörschutz passen.

    Das Zeug heißt übrigens Otoplastik, Oto für Ohr und Plastik für Anpassung/Kerrektur denke ich. Ursprünglich wurden Plastiken ins Ohr einoperiert um die Ohren anzulegen. Das ganze geht sogar bis 600 vor Christi zurück. 1881 beschreibt der Arzt Elly die Korrektur von Fehlstellungen der Ohrmuschel. Der Rest hat sich heute daraus entwickelt.

    Und Elacin ist der Markenname vom Material vom Gehörschutz (so ähnlich wie bei "Plexiglas"), den gibt's bei jedem Hörgeräteakkustiker, ist keine reine Hearsafe Geschichte. Gibt auch andere Firmen und andere Materialien.

    Wie das für den E1 und Walkman-Hörer aussieht sieht man hier unten:
    http://fischer-amps.de/i_hear.htm

    Wie gesagt können für jeden Hörer Otoplastiken angefertigt werden, die sind dann aber meist auf dieses Modell beschränkt.


    Über Google lassen sich viele Infos finden, z.B. hier am Anfang:
    http://www.smbg.de/Sites/arbeitss…/otoplastik.htm

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 28. August 2004 um 14:58
    • #15

    Moin,

    also ich verwende IEM von Fischer Amps (VT01) und nen Shaker dazu.

    Den Wackler aktiv getrennt. (kleine Behringer Weiche)

    nen Macki amp mit 800 Sinus dran.

    Als Kopfhöreramp nen Samson.... ist sehr geil !

    Wichtig ist das man den Drumsound auf den Kopfhörer legen kann. Die Jungs von der Band erklären mich oft für doof wenn ich sag ich hätte gerne das Schlagzeug auf dem Monitor ....

    Wenn der IEM gut sitzt hörst du vom Schlagzeug fast nix mehr ... nein ich streichel das Ding keineswegs. :mrgreen:

    Oder man macht es so das man nur mit einem Hörer spielt hab ich auch schon ab und zu gemacht ...... geht auch ...

    Der Wackler ist das i Tüpfelchen ....

    Grüße Michi

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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    http://www.pedro-online.de

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