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Alte Endstufen - Elko abnutzung und Klang?

  • DerNub
  • 18. August 2004 um 17:40
  • DerNub
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    1
    • 18. August 2004 um 17:40
    • #1

    Moin
    Vielleicht ne doofe Frage, aber ich hab jetzt hier öfter
    gelesen, dass wenn endstufen altern sich die Elkos abnutzen.
    Wie wirkt sich das denn aus ?
    Leisten sie dann einfach nicht mehr soviel oder verändert sich auch der
    klang, wenn ja wie ?
    gruß
    Max

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 18. August 2004 um 18:42
    • #2

    alle elektronischen bauteile altern irgendwie, kondensatoren eher mehr als andere. besonders betroffen hier wiederum die elektrolytkondensatoren (elkos), da das elektrolyt "einkocht".

    wie lang die lebensdauer eines verbauten elkos ist, lässt sich theoretisch abschätzen, solche rechenexempel haben praktisch aber wenig relevanz. wichtige faktoren sind das absolute alter, die elektrische belastung und vor allem die betriebstemperatur.
    daraus ergibt sich grob, dass die kondensatoren dann schnell altern, wenn sie billig sind, sparsam dimensioniert wurden und das gerät heftig getreten wird.
    in endstufen werden elkos hauptsächlich in zwei funktionen verbaut: als netzteilelkos und im signalweg als koppelelkos.

    betrachtet werden bei den diskussionen meist die netzteilelkos. sie haben zwei aufgaben: filterung des benötigten und gerade erzeugten gleichstroms und bereitstellung von kurzfristigem "extrastrom" für den verstärker. den zweiten job müssen sie naturgemäß stärker ausfüllen, wenn der trafo eher unterdimensioniert ist, das netzteil also "weich".
    wenn die netzteilelkos ableben, tun sie das zuerst langsam ein wenig und dann eher schlagartig fast ganz. deutlichster effekt und sehr grober indikator ist brummen (50hz oder auch 100hz) am verstärkerausgang, also in der box. zweitens nimmt natürlich die fähigkeit des verstärkers zu hoher leistung mit dynamik ab, je nach trafoauslegung mehr oder weniger deutlich, s.o.

    die kleinen elkos, die aus kosten- und oder kapazitätsgründen im signalweg verbaut werden, altern natürlich auch, dies kann meines erachtens auswirkungen auf den frequenzverlauf haben, allerdings übersteigt das schon mein wissen deutlich.

    interessanter link zum thema:

    http://www.amplifier.cd/Fragen/Alterun…Verstaerker.htm

    ansonsten muss ich dazusagen, dass ich auch gerade erst neu in dieses thema eintauche und kein allzugrosses elektronik-wissen habe. werde vielleicht demnächst zu ähnlichen themen mal spezifischer selber fragen. also korrigiert mich bitte und ergänzt hier!

    gruss

    edit: rexschreifehler vebuxelt

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • 7ender
    Beiträge
    65
    • 19. August 2004 um 19:49
    • #3

    Hi DerNub...
    Da hast Du richtig gelesen. Elkos altern.
    Um Deine Frage zu beantworten... ja, sie leisten nicht mehr so viel.
    Gehe mal davon aus, daß Du ne Halbleiterendstufe meinst und diese "klingen" nicht, sondern tun nur ihren Job. Alles andere hat hörnix schon gesagt.

    Schilder doch mal Dein Problem anstatt auf die Endstufe zu tippen.

    Gruß Tom

  • DerNub
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    • 19. August 2004 um 23:52
    • #4

    Also ich hab hier noch ne Uralte QSC Modell 1400 rumstehen ...
    Und da hats mich einfach nur interessiert ob die ein "akkustisches verfallsdatum" hat oder dann einfach nur irgendwann ihren dienst quittiert

  • 7ender
    Beiträge
    65
    • 20. August 2004 um 05:11
    • #5

    Deine Frage war mehr als dumm...
    klar hat sie ein "Verfallsdatum"
    ...sag mal! brennt dir der Hut? Was wolltest Du wissen? ob Elkos altern? lies noch mal nach... bitte! mag net schon wieder nen Idioten...
    ach vergiss es...
    viel Spass mit der Qsc 8)

  • 7ender
    Beiträge
    65
    • 20. August 2004 um 05:15
    • #6

    ...da fällt mir noch was ein... syncroniersier mal die Rundschiebervergaser an der Qsc...155er Hauptdüse bringt echte +3Jahre Gruß Tom 8)

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 20. August 2004 um 13:16
    • #7

    @7ender/tom:

    es werden hier viel dümmere fragen viel häufiger gestellt. trotzdem kann man entweder freundlich bleiben oder den fragesteller einfach ignorieren. niemand zwingt dich, von deinem hohen ross zu steigen, um all diesen dummen wichten auf augenhöhe zu begegnen.


    wenn du es so genau raus hast, würden mich ein paar ausführungen über tatsächliche veränderungen im klang (abgesehen vom brumm und großer dynamikreserve bei weichem netzteil) interessieren. auch suchen wir noch einen experten, der die rolle von elkos im signalweg näher erläutert.
    gerade die frage, inwieweit halbleiterendstufen eigentlich klingen, und welche faktoren das bewirken, ist hier durchaus noch umstritten.

    vielen dank für deine hilfe.
    gruss.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • dechnikusch
    Profi
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    726
    • 26. August 2004 um 16:33
    • #8

    hallo alle,

    elkos im signalweg verbinden wechselspannungsmässig normalerweise teile der elektronik, die unterschiedliches gleichspannungspotential haben.

    dh. sie übertragen wechselspannung und trennen gleichspannung.

    zb. eingangsverstärker in der endstufe ( das ist meist der erste operationsverstärker nach der xlr-eingangsbuchse ), dann kommt ein elko, danach kommt die schaltung für den brückenbetrieb, dann wieder ein elko, dann das gain-poti, dann wieder ein elko, dann die treiberstufe vor den leistungstransistoren usw.

    hat nun ein elko im signalweg einen defekt ( hat zb. einen widerstand von, sagen wir mal 5 kiloohm ), so verändert dieser widerstand die ganzen gleichspannungswerte der nachfolgenden schaltung.

    das in diesem fall die endstufe ( und auch andere elektronik ) nicht mehr das tut, was es tun soll, liegt klar auf der hand.

    die maximale ausgangsleistung wird nicht mehr verfügbar sein.
    der klang wird sich verfärben.

    im günstigsten fall geht der amp auf protect und schaltet die speaker weg.
    oder er entwickelt ein subtiles eigenleben wie schwingneigung oder erhöhte wärmeentwicklung usw.

    zu risiken und nebenwirkungen fragen sie ihren erzeuger, grosshändler, oder sonstwie qualifizierten elektronik-service-fachbetrieb.

    mfg dechnikusch

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • 7ender
    Beiträge
    65
    • 29. März 2005 um 03:38
    • #9

    Sorry, habe warscheinlich mich nur aufgeregt weil ich zu viel Mist gelesen habe...
    OK, ich entschuldige mich hiermit für meine Ausdrucksweise.
    Habe warscheinlich in 3 Foren gleichzeitig gelesen und mehrere
    Postings durcheinander gehauen...

    Gruß 7 Tom

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