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Mikrofone Dyn. und Kondensator

  • DenJag
  • 22. Oktober 2002 um 20:37
  • DenJag
    Beiträge
    67
    • 22. Oktober 2002 um 20:37
    • #1

    Was ist der Unterschied zwischen einem dynamischen und einem Kondensatormikrofon?Funktion! Vielen Dank schon mal im Voraus.

  • Spleener
    Verifiziert
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    222
    • 22. Oktober 2002 um 23:05
    • #2

    Hi, ich kann dir den Tip geben, "Lies ´dir mit Fachliteratur erst einmal einen Grundstock an. Empfehlenswerte Bücher sind auch hier auf der Seite gelistet.
    nichts für Ungut

    mfG

    Peter

  • wora
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    • 23. Oktober 2002 um 03:12
    • #3

    hallo DenJag,

    ein dynamisches mikro funktioniert mit einer membran an einer tauchspule und ein kondensatortyp ist in der regel eine bewegte folie in einem elektrischen feld...
    nun, wie soll man das ohne grafiken in verständlichen worten erklären?

    also schliesse ich mich an dieser stelle Spleener an:
    wenn du schon diese einfachen dinge nicht weisst, solltest du dir unbedingt mal ein kleines büchlein kaufen.
    mein tip:
    für anfänger: ,,Handbuch der PA-Technik’’ Michael Ebner, Monacor BestellNr.36.5880
    für fortgeschrittene: "Das Tonstudio Handbuch", Hubert Henle, Verlag CG Carstensen
    für profis: "Tonstudio-Technik", Johannes Webers, Franzis-Verlag
    und da stehen mit sicherheit noch viele sachen drin, die dich interessieren werden... :smile:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 23. Oktober 2002 um 03:24
    • #4

    Dann mach' ich das mal eben. :smile:

    Dynamische (Tauchspulen-)Mikrofone besitzen ein gutes bis sehr gutes Klangbild und sind grundsätzlich auf jeder Bühne anzutreffen. Sie bereiten in der Handhabung keinerlei Probleme und sind relativ unempfindlich und robust. Arbeitsweise: An einer dünnen Membran aus Kunststoff ist eine Schwingspule befestigt. Diese befindet sich gleichzeitig im Feld eines Permanentmagneten. Treffen nun Schallwellen auf die Membran, wird diese in Schwingungen versetzt. Auch die Spule schwingt mit - und zwar im Permanentmagnetfeld. Gemäß dem Gesetz der magnetischen Induktion wird nun in der Spule ein Strom erzeugt (induziert). Dieser (Wechsel)strom bildet die auftreffenden Schallwellen ab.

    Von allen am Markt erhältlichen Mikrofonen (dynamische Tauchspulenmikrofone, dyn. Bändchenmikrofone, Kondensatormikrofone, Kristallmikrofone, Elektret- und Kohlemikrofone) haben die Kondensatormikrofone mit Abstand die beste, detailreichste und naturgetreueste Klangqualität. (Daher setzt man sie vorwiegend im Studiobereich ein.) Arbeitsweise: Ein Kondensatormikrofon ist - den Schallwandler betreffend - einem Plattenkondensator nachempfunden. Es existiert eine feste Primär- (oder Gegen-) Elektrode, der eine Membran als zweite Elektrode gegenübersteht. Mit einer Spannung wird dieser Kondensator aufgeladen. Treffen nun Schallwellen auf die Membran, ändert sich der Abstand derselben zur Primärelektrode. Die hat eine Kapazitätsänderung des Kondensators zur Folge. Mit einem Impedanzwandler (auf elektronischer Basis realisiert) wird diese Kapazitätsänderung in eine elektrische Spannung gewandelt. Die für diese Mikrofone zwingend benötigte Spannung bezeichnet man als "Phantomspannung" (früher "Tonaderspeisung"). Sie liegt im Bereich zwischen 9 und 52V (9V meistens bei Mikrofonen, die man mit einem Batterieblock betreiben kann - 48V immer dann, wenn die benötigte Spannung vom Mischpult kommt). "Phantom"spannung heißt sie deshalb, weil sie auf den beiden Tonadern quasi "versteckt" ist. Das hat zur Folge, dass auch dynamische Mikrofone problemlos an einer mit Phantomspannung gespeisten Leitung betrieben werden können (der interne Trafo trennt dann nämlich die Phantomspannung ab; es handelt sich um Wechselspannung, die nämlich nicht über Trafos geleitet werden kann) - eine symmetrische Leitungsführung vorausgesetzt. Vorsicht: unsymmetrische Leitungsführung (ohne zwischengeschaltete DI-Box beispielsweise) schließt eine vorhandene Phantomspannung kurz.

    HTH

  • Audiowerk
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    • 23. Oktober 2002 um 03:25
    • #5

    Scheiß auch. Wora war schneller. Wora, warum bist Du um diese unchristliche Zeit noch wach?! :cool:

  • wora
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    • 23. Oktober 2002 um 03:28
    • #6

    weil ich tontechniker bin :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • stephan_k
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    72
    • 23. Oktober 2002 um 07:31
    • #7

    kleine berichtigung: phantomspannung ist gleichspannung! deswegen kommt sie nicht ueber den trafo... hat starstage aber wohl nur aus versehen verwechselt...

  • Audiowerk
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    • 23. Oktober 2002 um 23:02
    • #8

    *arghls* Ja, klar. Da hab' ich mich verhackstückt. Ich dachte an Audiosignale, die ja aus Wechselspannung bestehen. Die Phantomspeisung ist natürlich Gleichspannung, logo. Verzeiht die Unkonzentriertheit.

  • wora
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    • 24. Oktober 2002 um 00:13
    • #9

    jaja, wenn man halt morgens um halb vier noch mails schreibt... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 24. Oktober 2002 um 18:56
    • #10

    Wora, geh mischen. :razz:

  • wora
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    • 25. Oktober 2002 um 02:55
    • #11

    jop.
    war grad, bin jetzt wieder da.
    und nu?

    nee, ich glaub wir hör´n jetzt auf mit dem quatsch... das wird ja sonst zu teuer :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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