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Eurotruss oder Global Truss

  • tobiken
  • 29. August 2004 um 05:36
  • ADMIN
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    • 29. September 2004 um 11:18
    • #21
    Zitat von "CGVS"

    Wäre jetzt nur mal interessant zu wissen, was für bracings GlobalTruss verwendet. (20x2mm, oder 25x2mm, oder...)
    Das könnte dann den Preisunterschied noch erklären...

    Oh nein, da gibt es viele Faktoren....

    Glovaltruss verwendet AlMgSi1 F 28, zulässige Spannung in der Wärmeeinflusszone (darauf kommt's an bei angeschweissten Hülsen für Konusverbinder): 80 N/mm²

    Steinigke verwendet AlMgSi0,5 F 22, zulässige Spannung in der WEZ: 44 N/mm².

    Beide vewenden 50 x 2-Gurte, so dass man das relativ schnell auf die Belastbarkeit durchrechnen kann.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Mnyut
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    • 29. September 2004 um 14:27
    • #22
    Zitat von "CGVS"

    Außerdem hab ich GlobalTruss früher (2 Jahre??) auf der Musikmesse noch unter dem Namen StageTools ausstellen sehen.

    Richtig, aber mit dem Namen gab's rechtliche Probleme.

  • jaan2204
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    • 29. September 2004 um 17:09
    • #23

    Wenn ich das jetzt richtig habe, ist Global Truss ein Abbild von Eurotruss FD 34. Die Global Truss ist als genauso stabil, belastbar und robust, wie die Eurotruss. Also ist es egal ob man Global Truss oder Eurotruss kauft oder ist es sogar besser Global Truss zu kaufen, da Global Truss mittlerweile bessere Qualität hat oder ist Eurotruss im mobilen Bereich immer noch der härtere Bursche. Beide miteinander verbinden geht ja eh. Ist eine klare Aussage eigentlich möglich?

  • jaan2204
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    • 30. September 2004 um 17:23
    • #24

    Eines würde mich über die Länge der Einzelstücken noch interessieren:

    Bei uns wären Längen bis max. 3m praktisch relevant, für den Transport allerdings 2m am besten. Möglich sind ja auch noch 2,50m. Wir wikt sich jetzt eine Stückelung auf die Stabilität aus? Merke ich wirklich einen großen Unterschied, ob ich 5 x 3m verbaut habe oder eher 7-8 x 2m Stücke. Machen sich diese 2-3 Verbindungen mehr auf die Stabiliät der Truss bemerkbar???? :?

  • Markus Verza
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    • 30. September 2004 um 18:11
    • #25

    Mal ein paar Daten zur Belastung:

    16m Spannweite, Punktlast mittig

    FD34, 290mmx290mm, 249kg
    FD44, 400mmx400mm, 330kg
    M-Type, 347mmx347mm, 610kg
    XD, 290mmx400mm, 700kg
    GD, 400mmx400mm, 580kg
    L-Type, 617mmx617mm, 1220kg

    ausserhalb der Wertung:

    XXXL Type 1427mmx795mm, 10 Tonnen ! :shock:

    Wie man sieht hat die M-Type im Verhältnisss zur Größe eine sehr hohe Tragfähigkeit. Die Verbinder sind hier nicht geschweist sonder mit Spannhülsen eingepresst. Die Schwachstelle dieser Traverse ist die Lochleibung der Spannstifte. Man kann also eine Überlast SEHEN, auch noch nachträglich. Bei Schweißnähren hat man diese Möglichkeit meist nicht da die einfach reist.

  • ADMIN
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    • 1. Oktober 2004 um 00:38
    • #26
    Zitat von "Markus Verza"

    Man kann also eine Überlast SEHEN, auch noch nachträglich. Bei Schweißnähren hat man diese Möglichkeit meist nicht da die einfach reist.

    Gerade bei gerissenen Schweissnähten kann man das auch nachträglich noch sehen, und es sieht dann eher unerfreulich aus...

    http://www.roadie.net/actruss.htm

    (wobei ich jetzt keine Ahnung habe, woran's da letztlich gelegen hat...)


    Zu den Belastungsdaten: Man ist da als Anwender auf das angewiesen, was der Hersteller einem angibt, und da (zumindest im unteren und mittleren Preissegment) der Wettbewerb über Belastbarkeit und Preis läuft, unterliegen die Hersteller da gewissen Versuchungen...

    (Wie sagt neulich ein deutscher Importeur zu mir: "Wenn wir diese Werte (die etwas konservativ gerechneten Werte eines recht rennomierten Statik-Büros) so in unseren Katalog schreiben, kauft keiner mehr unsere Traversen". Also sind Werte im Katalog, die doppelt so hoch sind. Die sind vom TÜV so abgesegnet. Wie die Statik dazu aussieht, versuche ich gerade herauszubekommen, der TÜV-Mitarbeiter sucht die Unterlagen gerade im Archiv...)


    Von daher traue ich nur Belastungstabellen, wenn ich sie nachgerechnet habe, zumindest an den maßgeblichen Stellen. (Camco M-Typ habe ich nachgerechnet, dieser Belastungstabelle kann man vertrauen, da ist alles recht konservativ gerechnet.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Markus Verza
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    • 1. Oktober 2004 um 01:07
    • #27

    Das ist im Prinzip was ich meine, eine Schadhafte Schweißnaht kann man schlecht erkennen sie wird im Falle einer Grenzbelastung einfach versagen. Der Positive Effekt das die Schwachstelle die Lochleibung ist liegt einfach darin das es bis zum Versagen ein weiter weg ist. In dem aller meisten Fällen kann man das aber schon deutlich vorher sehen.

  • krisusound
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    • 1. Oktober 2004 um 09:48
    • #28

    hallo,

    allerdings gibt es bei der verwendung von spannstiften wie es zb camco bzw slick, atc und wahrscheinlich weiter tun folgende probleme:

    die spannstifte sind auf einer oder sogar auf zwei seiten angefast. (5 und 6mm durchmesser 1,6mm fase und 8 bis 12mm durchm. 2mm). oftmals werden aber von den herstellern die spannstifte mit genau der länge eingebaut die gerade so dem trussdurchmesser entspricht. (selbst gesehen bei slick trussen) dadurch erhöht sich der lochlaibungsdruck extrem( beidseitig gefast = 4mm weniger material, bei 4mm wandstärke sind das eine reduktion um 50%), wir sind weit weg von der angegebenen statik.
    bzw. was im betrieb passiert, daß sich die spannstifte einfach weiter eintreiben (zb. durch unsachtes absetzen auf hartem boden oder im transport).
    was auch noch aufgefallen ist, daß die spannstifte zum teil verzinkt sind (u.a. wärmebehandel) d.h. die materialeigenschaft verändert sich, vermutlich wird das material spröder. beim tausch von spannstiften in besagten trussen sind einige gebrochene spannstifte zum vorschein gekommen.
    eine befreundete firma hat sich maxibeam nachbauen lassen und sie von einem statiker berechnen lassen. der kam ebenfalls zu dem schluß das die spannstifte der schwachpunkt in der konstruktion sind. dise firma hat dann bei all ihren orginaltrussen größere spannstifte einbauen lassen, damit die belastungsfähigkeit wieder erreicht wurde

    gruß kux

  • jaan2204
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    • 2. Oktober 2004 um 14:43
    • #29

    Ich habe mir die Camco M-typ noch einmal genauer angeschaut und finde die Belastungsmaße in der Größe echt Klasse, aber da gibt es ein Problem. Diese hat leider keiner in unserer Gegend. Deswegen wird jetzt die Wahl definitiv zwischen Prolyte und Eurotruss fallen. Diesbezüglich habe ich mal versucht, über das Netz Belastungstabellen zu rechachieren, was gar nicht zu einfach ist, da ein direkter Vergleich nicht hunderprozentig wird. Ich denke auch, dass die 30iger längen bei uns auf Grund der langen Strecken erst mal rausfallen wird und die 40iger interessant werden. Daher kommen von Prolyte die H40V und die X40V in Frage, da ich denken, dass die GD von Eurotruss bzw. S36V von Prolyte für Towervarianten zu schwer wird.(ich meine keine Trusstower) Als Gegenstück gibt es von Eurotruss die FD 44. Allerdings habe ich dazu in der 3mm Variante keine Belastungstabelle bzw. Gewichtsangaben gefunden. Habt ihr etwas dazu? Ist die H40V von Prolyte wirklich nur 6,9kg schwer und damit leichter als die FD 44/2mm?
    Ich brauche eure Praxiserfahrung. Gibt es Unterschiede zwischen Prolyte und Eurotruss bzw. kann man davon eine Marke bevorzugen beim Neukauf? Ist eine Marke im Vergleich etwas leichter, belastbarer bzw. biegt sich diese weniger durch? Wer kann mir zu den Marken diesbezüglich etwas sagen?
    Für eure Bemühungen bedanke ich mich bereits im voraus.

    mfg
    andré

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