Hat hier schon mal jemand so eine Demonstration mit dem BOSE Auditioner mit gemacht?
BOSE Auditioner
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also ich nicht :wink:
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Ja, ich. Vor ein paar Jahren im Rahmen eines Vortrags einer Bose-Mitarbeiterin an der FH, an der ich damals studiert habe.
Ich fand es recht beeindruckend. Allerdings ist die Technik der Echtzeit-Faltung mittlerweile ja auch schon in besseren Effektgeräten enthalten, also nicht mehr so einzigartig.Gruß,
Thomas -
Kannst du kurz beschreiben, wie das von statten ging?
Echtzeitfaltung bedeutet also, dass ich in ein Mikrofon sprechen kann und mich dann so höre als würde es über die Beschallungsanlage im simulierten Raum wiedergegeben?
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Na toll, dann können wir ja demnächst Lautsprechervergleiche von zu Hause aus machen. :mrgreen:
Ich glaube wirklich nicht, dass das funktionieren kann.
Hall, Resonanzen, Auslöschungen usw. kann man sicher simulieren, aber nicht den absoluten Klang eines Systems, denn auch das (BOSE!-)System, auf dem man das hört, hat sicher seine Eigenheiten und klingt in jedem Raum wieder anders.
Wahrscheinlich wären die Ergebnisse mit einem guten Kopfhörer qualitativ besser und auch besser reproduzierbar.ZitatKlangunterschiede waren im Wesentlichen unhörbar oder wurden als vernachlässigbar gering eingestuft.
Ein Laie würde auch nicht wirklich den Unterschied zwischen unterschiedlichen chassis hören (1"/1,5"; 8"/10"). Die Unterschiede könnte man schnell als "vernachlässigbar gering" einstufen, dennoch ist es ein Unterschied, der bei 1:1-Vergleich deutlich hörbar ist.Wahrscheinlich können auch grundsätzlich nur hauseigene (teure) Systeme simuliert werden. Würde mich wirklich nicht wundern.
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Beim BOSE Auditioner ist es in der Tat so, dass nur BOSE-Modelle simuliert werden können.
Indes sind die Eigenheiten eines Lautsprechers nicht zu simulieren. Der Berechnung liegen ja die Balloon-Daten zu Grunde und diese beinhalten ja lediglich terzgemittelte Schalldruckpegelwerte. Das zeitliche Verhalten, was ja maßgeblich für die Klangcharakteristik verantwortlich ist, wird überhaupt nicht erfasst.
Daher mein Gedanke: Bei festgelegten Positionen, Ausrichtungen und Abstrahleigenschaften macht ein Vergleich verschiedener Lautsprechersysteme mit einer Auralisation überhaupt keinen Sinn.
Der sinnvolle Einsatz einer Auralisation liegt also vielmehr im Vergleich verschiedener Beschallungskonzepte. -
das system hab ich mal gesehen, aber im ausgeschalteten zustand.
habs also nicht gehört.das ist auch schon ein paar jahre her...
die lautsprecher waren sehr eng beieinander, man muss direkt davor stehen um sich das anzuhören. besser wäre natürlich ein kopfhörer gewesen, aber nicht alle entscheidungsträger von großprojekten wollen so ein teil aufsetzen.
so hat man also eine anordnung gewählt, die den kunden auch in einem akustisch völlig anderen umfeld eine vorführung der errechneten werte erlaubt. und das geht ja nur im absoluten nahfeld.in meinen augen ist das ein teil der verkaufsstrategie von bose, einen wirklich naturgetreuen eindruck kann so ein system sicherlich nicht reproduzieren.
also es geht ausschliesslich darum, dem kunden einen ersten eindruck zu verschaffen, wie die von bose simulierte anlage später einmal klingen wird.
zu nix anderem ist das zu gebrauchen.allerdings... die positive beeinflussung der einkäufer kann natürlich entscheidend für einen großen auftrag sein!!!
volker, willst auch sowas entwickeln?
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... wieso entwickeln?! EASE und Ulysses können ja auch auralisieren. Allerdings setzte ich ein Raytracing oder eben auch mal eine Auralisation (mit Ulysses geht das ja recht schnell :wink: ) lediglich ein, um Varianten mit verschiedenen Lautsprecherpositionen und Absorptionsmaterialien zu vergleichen. Dem Kunden damit vorzuführen "so wird's definitiv klingen" - wie BOSE es offenbar macht -, halte ich für äußerst fragwürdig.