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Camco Riggingtower

  • ThomasA
  • 12. September 2004 um 05:15
  • ThomasA
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    1
    • 12. September 2004 um 05:15
    • #1

    Hallo Leute!

    Ich hab auf einem Bild vom Linearray Vergleichstest gesehen, dass da ein Camco Speaker Tower im Einsatz war.
    Ich bin grad am Ueberlegen, mir 2 von den kleineren Modellen namens "SC" anzuschaffen.

    Gibt's da Erfahrungsberichte was Auf/Abbau und Stabilitaet - speziell bei Wind - angeht?

    Herzlichen Dank,

    lg Thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
    Österreich

  • Jochen
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    • 12. September 2004 um 10:40
    • #2

    Hallo

    ich war auch auf dem LA Test und war auch beim Aufbau dabei. Habe selber nicht aktiv an dem Aufbau mitgewirkt.

    Was mir aber auffiel das der Aufabu des Tiptowers sehr lange gedauert hat. Der Aufbau des einen Tipwowers ging genau so lange wie der Aufbau des ganzen Traversenportals.

    Mich hat diese lange Aufbauzeit auch sehr verwundert. Ist halt die Frage was du dran hängen willst. Wenn du nur 2 Boxen pro Seite fliegen willst lohnen es sich wahrscheinlich mehr sich ein paar gute Tower zuzulegen.
    Falls du aber ein LA fliegen willst und das auch noch in einer sehr großen Höhe wird es sich schon eher lohnen.

    Ich hoffe das ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.....

    Mfg Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • ADMIN
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    • 12. September 2004 um 11:30
    • #3
    Zitat

    outdoor einsetzbar bis Windstärke 5

    und damit für einen Staudruck bis etwa 50 N/m² ausgelegt.

    Nach DIN 4112 muss selbst dort, wo der Betrieb bei größeren Windstärken eingestellt wird, mit einem Staudruck von 125 N/m² (entspricht Windstärke 7) gerechnet werden...

    (Die größeren Modelle vertragen - laut Hersteller - ja wenigstens noch Windstärke 6)

    Am Rande: Mit normalen Traversenlifte hat man nicht weniger Probleme.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • GETEC
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    • 14. September 2004 um 19:38
    • #4

    nachdem es in österreich ja andere gesetze in dieser beziehung gibt, und es einem passieren kann dass in einem bundesland zb die statik einer open air bühne jedesmal anstandslos anerkannt wird (baubuch gilt in österreich ja eigentlich nicht) im nächsten bundesland wieder total andere richtwerte angesetzt werden hier mal eine frage:

    wir besitzen prolyte st roofs, die sind bis windstärke 7 zugelassen, dann sollten sie nieder gefahren werden....

    mal abgesehen davon dass das entsichern, abmontieren der gazen etc einiges an zeit braucht und bei einem nahenden gewitter zb wo oftmals doch mehr als windstärke 7 befürchtet werden muss kein normaler rigger mehr freiwillig einen tower hoch klettert, wie kommen die trusshersteller auf diese werte, bzw was ist da noch an sicherheit reingerechnet?

    wir haben gemeinsam mit einem statikbüro hier vor ort einige beispiele nachgerechnet, (die leute bauen weltweit staumauern kraftwerke etc und wissen ziemlich genau was sie tun) die haben bei diesen angaben nur mehr den kopf geschüttelt und meinten, zum einen sei windstärke 7 utopisch, je nach bundesland sind lt baustatik in österreich bis zu 130 km/h wind anzunehmen, (staudrücke grösser 1kn/m^2 abzüglich winddurchlässigkeit der gaze) zum anderen meinten diese herren, zum anderen wollten sie die komplette rechnung des trussherstellers sehen, hatte ich leider aber nicht.....

    sie waren jedenfalls sehr erstaunt über die leichtigkeit, mit der einem user gesagt wird, bis windstärke 7 einsetzbar......


    freilich einen riggingtower kann ich schnell mal entlasten und um die windangriffsfläche der herunteergefahrenen boxen erleichtern, aber wie soll das realistisch mit einem bühnendach gehen?

    getec

  • ADMIN
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    1
    • 15. September 2004 um 09:11
    • #5
    Zitat von "GETEC"

    bzw was ist da noch an sicherheit reingerechnet?

    Erfahrungsgemäß: Gar keine.

    Nach grob überschlägiger Berechnung bezieht sich das auf den "nackten" Tower bei einer Länge von 12m. Wenn's stärker weht, muss man also den Tower umlegen (oder entsprechend abgespannt oder ballastiert haben).


    Hier in Deutschland ist das so, dass für fliegende Bauten geringere Werte angesetzt werden dürfen.

    Im Baurecht wird auf Windstärke 12 ausgelegt, somit gilt

    bis 8 m: 0,5 kN/m²
    8 - 20 m: 0,8 kN/m²
    20 - 100 m: 1,1 kN/m²

    Bei kleineren fliegenden Bauten darf bis 5 m Höhe 0,3 kN/m² angesetzt werden.

    Und wenn bei Wind "der Betrieb eingestellt" werden kann, dann darf bis zu einer Höhe von 5 m mit 0,15 kN/m² und darüber mit 0,25 kN/m² gerechnet werden. Diese Werte verwendet, dürfte der "nackte" Tower grob überschlagen 9 m hoch werden.

    (Auf Wunsch rechne ich die Sache mal genau, bräuchte dafür aber konkrete Zahlen: Fläche der Lautsprecherboxen, Gesamtgewicht Tower und Boxen, Höhe, Länge der Ausleger, Kantenmaß des Towers (Rohrmitte bis Rohrmitte)).


    Zitat

    freilich einen riggingtower kann ich schnell mal entlasten und um die windangriffsfläche der herunteergefahrenen boxen erleichtern, aber wie soll das realistisch mit einem bühnendach gehen?

    Bühnen werden auch "bis zum Abwinken" ballastiert, wenn da mal jemand genau rechnet.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Markus Verza
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    • 16. September 2004 um 23:57
    • #6

    Der Tower den ich beim Vergleichstest eingesetzt habe war der Camco MAT4. Die Höhe liegt bei ca 11m. Die Max Windlast aus dem Kopf bei Windstärke 6. Maximal Last 950kg. Ausführungsgenehmigung (Baubuch) liegt vor.

    Zum Thema Aufbauzeit, das war der erste Aufbau da musten wir halt mal schauen wie das geht. Aufgebaut haben das Ding 2 Leute. Die Orginal Seile zur Abspannung waren noch nicht dabei. Das "Basteln" mit Standart Seilen hat auch seine Zeit gebraucht.

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