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frage an die profis bezgl eines bandpasssubwoofers

  • djbrecko
  • 26. September 2004 um 21:14
  • djbrecko
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    38
    • 26. September 2004 um 21:14
    • #1

    habe zwei bandpassgehäuse mit je 2x rcf L18 P 300, gebraucht gekauft.

    beschreibung der kiste: das gehäuse hat zwei kammern, jede kammer hat eine rechteckige schallöffnung, die treiber sind in der mitte der beiden kammern spiegelverkehrt eingebaut, jeder treiber strahlt in eine kammer, die chassis sind parallel angeschlossen.

    Problem: da an beiden chassis die sicken regelrecht weggeplatzt sind frage ich mich ob es eventuell ein mechanisches problem sein könnte. machen die rcf treiber vielleicht zu viel hub? oder sind das normale verschleisserscheinungen? falsch angeschlossen? vielleicht zu hoch abgetrennt?

    würde mich über tips freuen bevor ich ne menge geld zum reconen ausgebe.

    schicke auch gerne ein bild der kiste zu.

    im voraus danke

  • MIKE
    Profi
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    • 26. September 2004 um 21:29
    • #2

    Hallo, also das die Sicken wegplatzen ist bei RCF wohl ein Standart Fehler der gerne mal auftaucht wenn die Chassis nicht direkt geladen sicnd sondern über umwege.

    Deswegen denke ich mal nicht das es am Hub liegt.

    Allerdings denke ich ebenfalls das die 300´er nicht gerade die Idealen Teile für diese Art Bandpass ist.

    Ein etwas kurz hubiger mit guter Resonsanzfrequenz denke ich ist hier besser.

    Der 300´er ist ein Super Reflex Treiber oder auch Horn Treiber.

    Wenn es nicht alzu Teuer sein soll gehe auf Eminence ( ja ich weis ) :roll:

    oder auch Beym oder Eightenns sind gute Kandidaten....

    Liegen aber in der RCF Preis Region.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • SRAM
    Profi
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    • 26. September 2004 um 21:57
    • #3

    Wenn die Chassis nicht sonstige Schäden aufweisen (Rost, Abplatzungen,....), dann lohnt sich reconen in jedem Fall.

    Die Beschreibung klingt nach X_damage-Überschreitung. Entweder viel zu viel Leistung bei viel zu tiefer Frequenz oder falsche Auslegung der Bandpässe.

    Stelle doch mal die Daten ein, damit mann sich ein Bild von den Gehäusen machen kann.

    Gruß SRAM

    EDIT: wende dich an Dirk Hahn, speakerboerse.de zwecks reconen.

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Sound-Klinik
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    • 27. September 2004 um 14:27
    • #4
    Zitat von "SRAM"

    Entweder viel zu viel Leistung bei viel zu tiefer Frequenz oder falsche Auslegung der Bandpässe.

    [Lästermodus]
    ... gibt es denn überhaupt "richtig" ausgelegte Bandpässe ?
    [/Lästermodus]

    Wenn LS "geschlachtet" werden, liegt es entweder an einer falschen Konzeption für die geplante Anwendung (... also ein Fall, der bei Bandpässen fast immer gegeben ist ... :mrgreen: ) oder der Vorbesitzer hat einfach - wie viele vor ihm ... und nach ihm :? - versucht, aus der Kiste mehr (Bass- ...) "Sound" herauszuholen, als den Lautsprechern "lieb" war ...

  • Fux
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    • 3. Oktober 2004 um 19:10
    • #5

    Ich gehe nach der Beschreibung mal davon aus, daß es sich um einen doppelt ventielierten Bandpass handelt. (Bassreflextunnel von beiden Kammern nach außen).
    Möglicherweise hat da der geneigte Vorbesitzer keinen Subsonic/Lowcut gesetzt und dann evtl noch mit lustigen Einstellungen am EQ (den allseits beliebten V oder U...;-) die 20 Hz noch um 15dB geboostet....
    Da kann dann der arme Speaker aber nichts dafür :(

    Bei doppelt ventilierten Bandpässen ist halt der Lautsprecher (wie auch im BR Gehäuse) unterthalb der Abstimmfrequenz (der tiefer abgestimmten Kammer) nicht mehr bedämpft und schlägt wild um sich wie wenn er ohne Gehäuse betrieben werden würde.
    Sollter der Bauherr des Bandpasses noch versucht haben einen recht breitbandigen Bandpass zu konstruieren können die beiden Tunigfrequenzen auch so weit auseinander gewählt worden sein, daß zwischen den beiden Tuningfrequenzen der Bass zu viel Hub macht. (äußert sich aber auch im Frequenzgang dann in einem "Durchhängen" zwischen den beiden Tunigfrequenzen.

    Wie groß sind denn die Kammer und wie sind diese abgestimmt (Tunneldimensionen) ?

    Viele Grüße,
    Fux

  • TBF
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    • 3. Oktober 2004 um 22:38
    • #6

    RCF hat immer gerne sicken probleme - was solls dann pappt man halt ne neue pappe rein - ist auch im sinne von generalüberholung

    bandpass istimmer schwachsinn nur für Dorfdisco Spüacken evtl. "voll Gorregd" ansonsten wenns unbedingt voll gorregd sein muss - kurzhuber RCF S800 o.ä. ....

    Du überhupung strirbt ein chassis nciht so das sit eher alterung wegen mangelhafter materialien (wie bei RCF üblich) deshlab sind RCF speaker nciht unbedingtschlecht ...

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Fux
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    • 4. Oktober 2004 um 20:31
    • #7

    Das RCF Sickenproblem kann ich so nicht nachvollziehen.
    Bei keinem der L18S800 hatten wir je ein Problem. Weitere RCF:
    Bei den extrem kurzhubigen 12" Mitteltönern auch noch nie, bei den neueren 15" und 12" Chassis auch noch nie. Früher bei JBL 12" Bässen 2206 kam schon mal die Schwingspule mitsamt der Staubschutzkalotte aus der Membran heraus. (nein, kein "krasses" Amping, eher zu hoch (ja, zu hoch (1,6k)) getrennt" ;-). Aber mit der Sicke hat sich noch nie was gehabt.
    Ich tippe da eher auf einen echten "Fehlbetrieb".

    Viele Grüße,
    Fux

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