Hallo?
Ich wollte mal so in die Runde fragen,
ob jemand ungefähr abschätzen kann, wie länge ne aktive DI-Box, ich glaube es ist ne Behringer DI-100, an einer 9V Block Batterie zu kauen hat, sprich wie länge der Betreib aufrecht gehalten werden kann.
Und generell, wird die Signal ualität dann langsam, schlechter, oder ist es einfach auf mal aus mit Signal am Mischpult?
Christoph
Betriebsdauer DI-BOX
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Am besten immer nur über Phantomspeisung betreiben (kost nix und geht besser).
Wenn die Batterie leer wird fängt die langsam zum bratzen an.Grüße,
Fux -
Wie sieht es den dann mit der galvanischen Trennung aus?
Bei BSS war das doch ein Problem, bei Fremdspeisung keine galv. Trennung. -
moin,
die phantomspeisung versorgt doch den operationsverstärker HINTER dem trafo. warum sollte es dann schwierigkeiten mit der galvanischen trennung geben?
oder irre ich mich etwa? -
Grüsze!
Um die EINGANGSimpedanz hoch zu bekommen braucht man eigentlich einen OP VOR dem Trafo. Dann kann man mit verschiedensten Trickschaltungen auch gleich Trafoverzerrungen ausregeln und perfekte Symetrie erreichen.
Eine 100%ige Trennung ist das dann wohl nicht mehr, aber per Trickschaltung kann man es anscheinend schon schaffen, den Masseweg zu unterbrechen (fragt mich jetzt nicht wie, keine Ahnung).
mfg
JF -
NE leider geht Phantomspannung nicht, weil das Pult (unbekannt) mit der Phantomspannung nicht immer überkommt,
und das geht doch sowieso nicht wenn da noch Mikros mit dranhängen, die können das doch nicht ab.
ALso muss die Phantomspannung wegbleiben, kann denn jemand mal so ne Angabe in Std. machen? Aus Erfahrung machen? Und hat jemand Erfahrung mit der Behringer DI-100? -
Warum sollen Dynamische Mikros Probleme mit Phantomspeisung haben? Wenn das so wäre, wäre ne Phantomspeisung am Mixer total unsinnig. Ne, also wir haben da sicher noch nie Probleme gehabt.
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Hallo Kracky,
Gehe ich recht in der Nachnahme, daß du ab und an Spargel siehst/ißt?
Fünf Mark ins Schweinderl? :wink: -
kapiere den Sinn deiner Aussage zwar nicht aber egal, habe dieses Wochenende wieder ein Pult belegt mit Mic gemischt, Kondensator, Dynamisch, DI-Box(übrigens eine von der Sorte um die es sich handelt) usw. Ich schalte an meinem Mischer Phantom nur komplett, anders ist es nicht vorgesehen und es läuft alles, Kendensatormic hat Strom, DI hat Strom un Dynamische Mic haben kein Problem. Hm... was will ich mehr sagen, ich hatte wirklich noch nie ein Problem mit anderen Mikros obwohl ich Phantom allgemein speise.
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Da die Phantomspeisung ja auf beiden Signaladern des Mikrokabels gleichmässig drauf ist hebst du nur das Potential um 48Volt an, aber zwischen den beiden Signaladern (Pin 2 und 3) ist ja keine Spannungsdifferenz und ergo fließt kein Strom. (Im "Ruhezustand" des Micros)
Da kann nix kabutt gehen.Der Vergleich hinkt zwar etwas, aber vielleicht kannst du dir das ähnlich vorstellen, wie den Vogel der auf der Hochspannungsleitung sitzt aber keinen Schlag bekommt. :wink:
Wenn du jetzt ein "auf Asymmetrisch" Kabel ansteckst (mit Pin 3 auf Pin 1 Brücke)schließt du allerding die Phantomspannungquelle kurz. Das ist dann nicht mehr so gut.
In den meisten Fällen halten das aber die Widerstände über die die Phantomspannung auf die Signaladern gelegt wird aus und es passiert nichts größeres, aber gut ist es trotzdem nicht. -
also das mit der galvanischen trennung bei der behringer di-100 und der bss ar-133 funktioniert schon technisch einwandfrei.
und zwar wird die phantomspeisung +48v von den beiden tonadern abgetrennt ( auf der ausgangsseite des tonfrequenzübertragers ), in eine hochfrequente ( ca 150kHz ) wechselspannung umgewandelt und über einen ferrittrafo geschickt (galvanische trennung).
auf der ausgangsseite dieses übertragers wird dann gleichgerichtet und stabilisiert und damit der operationsverstärker (op)gespeist.
der op ist nach dem eingangsabschwächer (pad) als impedanzwandler mit der verstärkung 1 geschaltet und macht aus 1 megaohm eingangsimpedanz eine ausgangsimpedanz von 600 ohm.
die di-box verstärkt also nicht, sondern sorgt nur 1.)für die impedanzwandlung, weiters 2.)für die potentialtrennung auch bei aktiviertem groundlift und 3.) für die wandlung von unsymmetrischem eingang auf symmetrischen ausgang.
durch diese schaltung mit den zwei übertragern ( a: tonfrequenzübertrager für das signal, b: ferritübertrager für die versorgungsspannung )ist also eine vollständige und saubere potentialtrennung gewährleistet.
die schaltungen der beiden geräte sind verblüffenderweise sehr, sehr ähnlich....
die behringer hat laut einem testbericht leider um 4 db mehr eigenrauschen.
ob sich das live allerdings wirklich gravierend auswirkt, ist mir im praktischen betrieb (habe beide geräte im verleihpark)noch nicht aufgefallen.mit beiden geräten ist bis dato problemlos arbeiten.
vor kurzem hatte ich allerdings mit der behringer ein kleines problem.
ein e-piano klang ohne aktiviertem pad wirklich geil und transparent.
wurde das e-piano allerdings sehr laut gespielt, hat die di-box unangenehm gezerrt.
mit eingeschaltetem -20 db abschwächer an der di-box klang das piano auf einmal schwach und muffig, hab es nicht mehr richtig hinbekommen.lt. bss user manual benötigt die ar-133 im 9-volt-batteriebetrieb weniger als 2 milliampere strom, ich denke, eine neue batterie wird locker für mehrere gigs a 4 std. halten.
bei der behringer wird es das selbe sein.hoffe,einiges aufgeklärt zu haben
mfg dechnikusch