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0-10V Ansteuerung linear oder logarithmisch

  • Machtl
  • 14. Dezember 2004 um 20:48
  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 14. Dezember 2004 um 20:48
    • #1

    Tag Leute,

    es ist ja bekannt, daß in analogen Lichtpulten die Fader logarithmisch sind.

    Aber wie muß ein Steuersignal für einen 0-10V Dimmer aussehen?

    Konkret geht es darum einen Botex DPX-620 mit einem abgesetzten kleinen Steuerpult zu versehen. Aber, sind die 0-10V Eingänge da intern schon "logarithmiert", kann ich also für die 0-10V erzeugung extern ein lineares Poti nehmen, oder muß die steuerspannung logarithmisch angelegt werden?

    Thanks.

    Ciao
    Machtl

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • skyper
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    • 14. Dezember 2004 um 23:29
    • #2

    nimm lineare poties... Spannung in V = Leistung in 10%.
    d.h. z.B. 50% Spannung am Poti (= Mittelstellung) = 50% Leistung = Die Netzhalbwelle wird genau im höchsten Punkt (also bei der Hälfte) an- oder abgeschnitten.

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    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 15. Dezember 2004 um 00:35
    • #3
    Zitat

    d.h. z.B. 50% Spannung am Poti (= Mittelstellung) = 50% Leistung = Die Netzhalbwelle wird genau im höchsten Punkt (also bei der Hälfte) an- oder abgeschnitten.

    Ok, das heißt also, daß der Dimmer intern schon die Lineare Steuerspannung in die richtige equivalente AusgangsLeistung umrechnet, weil diese
    geht ja bei ner Sinus-Spannung nicht linear mit dem Phasenanschnitt mit. Bei 50% stimmts halt genau zusammen, aber wenn ich jetzt auf 40% linearen Anschnitt gehe, dann ist die Leistung z.B. nur noch 30,6%. Bei 90% linearem Anschnitt dafür aber schon 99,3%

    Die bessere Frage wäre eigentlich, wie verhält sich eine lineare Steuerspannung zur wahrgenommenen Helligkeit, weil die geht ja auch
    nicht linear mit der Leistung der Lampe ein...

    Hmm, wer hats schon ausprobiert? Bislang hab ich analog Dimmer immer selber gebaut, aber wie verhalten sich da wirklich die gekaufen von der Stange mit dem normalen externen Steuereingang jetzt in Bezug auf wahrgenommene Helligkeit von z.B: nem normalem HalogenLeuchtmittel?

    Ciao
    Machtl

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • Michael D
    Beiträge
    721
    • 15. Dezember 2004 um 01:02
    • #4

    Ich glaube kaum, dass rein analoge Geräte eine Anpassung machen. Weil das ist ja auch jetzt keine Abhängigkeit, die mit einer einfachen mathematischen Formel zu beschreiben ist. Daher wird es recht schwierig eine analoge Schaltung zu entwerfen, die das linear fummelt. Bei Dimmern mit µC (die haben dann vermutlich auch alle mind. nen DMX Eingang) lässt sich natürlich einfach ne beliebige Kurve realisieren. Es gibt ja auch oft die Möglichkeit Dimmkurven zu wählen. Du musst aber erstmal schauen, was du linearisieren willst. Du sagst Helligkeit, aber auch die Farbtemperatur ändert sich ja beim Dimmen und wenn du nun nen blauen oder roten Filter vor die Funzel schraubst musste vermutlich auch wieder zwei verschiedene Kurven wähle, wenn mans ganz genau nimmt.
    (Wenn da jemand Infos zu hat, wie der Zusammenhang zwischen Phasenanschnittswinkel und Steuerwert für möglicht linearen Helligkeitseindruck ist, bitte melden, interessiert mich auch...)

    Fazit: So genau kommt das nicht. Du stellst deinen Regler nacher so ein, dass das Licht schön ist. Ob dabei der Regler etwas weiter oben oder unten steht is relaitv latte. Die einzige Sache ist, wenn man fadet, dasses halbwegs linear aussieht. Willst du das mit deinem kleinen Pult machen?

    Übrigens, ist das so bekannt, dass in Lichtpulten log. Fader drin sind? Bei Audio wird log. verwendet, soweit klar, aber bei Licht dachte ich immer linear...

    http://www.digital-enlightenment.de/
    USB DMX Interface, Mediensteuerung, Demultiplexer, Multiplexer, Dimmer, Relaisboard, Art-Net

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 15. Dezember 2004 um 01:26
    • #5

    hi, hab ja oben geschrieben das es sich um einen botex dpx-620 also nen wald und wiesen dimmer handelt.

    das ganze ist auch nicht weiter wild, ist für eine festinstallation in einer bar, wo eben der dimmer wo anders hinkommt als dann ein kleines bedienteil für die kellner und so.

    Nun, die meisten kompletten analogen dimmer arbeiten mit einer dreieckigen rampe als referenz-signal, und vergleichen dieses mit deinem
    0-10v eingangssignal. sind sie gleich, wird der ausgangs-triac gezündet, so einfach. die verzögerungszeit je halbwelle ist also linear von 0-10V auf 0-10ms umgelegt. Du kannst dir gerne mal dazu die entsprechende Leistung ausrechnet mit z.B. P = 1 / Pi * Integral[sin(t)² dt,x,Pi] wobei x jetzt die Zeit ist wann der Phasenanschnitt beginnt. also für 10% dann eben 0,1*Pi

    Wenn man das durchrechnet dann bekommt man so nen Leistungsverlauf:

    Das schaut zwar nicht so schlecht aus, aber die Helligkeit vom Leuchtmittel geht eben nicht mit der Leistung linear mit.
    Mit dem logarithmischen Poti (also Eingangssignal) läßt sich das von der Helligkeitswahrnehmung her meiner Erfahrung nach etwas ausbiegen, also man hat einen besseren und größeren Einstellbereich am Fader bei dem sich auch wirlich was tut. Daher meine Ursprüngliche Frage, was ein 0815/DMX+Analog Dimmer aus dem 0-10V Signal macht. :roll:

    MEB Veranstaltungstechnik
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