Kann mir jemand erklären, wie/wo/was man für ne Ausbildung zum Veranstaltungsmeister bzw. Lichtdesigner alles können/machen muss?
Kachel
Kann mir jemand erklären, wie/wo/was man für ne Ausbildung zum Veranstaltungsmeister bzw. Lichtdesigner alles können/machen muss?
Kachel
da sind doch schon ein paar Unterschiede!
Der VA-Meister ist ein anerkannter Meistertitel! Der ist auch nicht so einfach zu bekommen.
1.) Vorbildung
2.) Berufserfahrung
3.) Meisterschule
4.) Meisterprüfung
5.) durchgefallen :wink: ...lassen wir das!
Lichtdesigner ist da schon was anderes. Ich wüßte jetzt nicht, das es da einen Meister gibt.
Vielleicht weiß da ein Kollege noch eher Bescheid??
Ich persönlich Interessiere mich momentan für den VA-Meister im Bereich "Bühne"/"Licht" (leider gibts da tonmäßig noch nichts :sad:)
wüsste nicht dass man ne ausbildung zum lichtdesigner an sich machen kann. es gibt diverse studiengänge im bereich medien, theater, film und fernsehen die sich auch mit den aspekten des lichtdesigns befassen. dafür sollte man aber erstmal wissen in welchem bereich man lichtdesign machen will: show, event, theater, film/tv (eigentlich eher "beleuchter"). da gibts nämlich schon ziemliche unterschiede!!!
ansonsten ausbildung/fortbildungen im bereich der va-technik (vplt.org, DEA) machen, auf licht spezialisieren und "selbststudium"...
Hi @ll!
Also Vorbildung ist bei mir schon was vorhanden (Vielleicht habt ihr ja von dieser super Schule mit diesem super Technik-Team in Dormagen gehört; da lernt man schon einiges -> http://www.fmt.norbert-gymnasium.de) und ein Praktikum bei Coma-Media (Veranstaltungsfirma in Dormagen) hab ich auch schon gemacht. Nächstes Jahr will ich noch versuchen bei der Light-Company ein Praktikumsplatz zu bekommen.
Berufserfahrung werd ich dann nach meinem (hoffentlichem) Abi versuchen bei einer der beiden Firmen oder einer anderen in meinem Umkreis zu sammeln.
Wie viel Jahre Berufserfahrung und wie viel Jahre Meisterschule braucht man denn um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden?
Falls Lichtdesigner würd ich in die Richtung Show/Event gehen; notfalls auch Theater.
Wo sind denn da die großen Unterschiede? (Theater = mehr auf genauigkeit, weniger bewegtes Licht und Show/Event viel bewegtes Licht???)
Schonmal Danke für eure Antworten!
Kachel
Wenns altersmässig bei dir drin ist würde ich empfehlen die ausbildung zur fachkraft für vt zu machen anstatt dich mit schlechtbezahlten praktikas durchzuschlagen bei denen man bei vielen firmen doch mehr oder weniger billig-stagehand oder lagerhelfer ist. ausserdem hast du dann wenigstens was auf dem papier (abgeschlossene berufsausbildung) und kannst im notfall immer noch darauf zurückgreifen.
bedingungen für zulassungen zu den prüfungen kannst du beim vplt oder bei der deutschen eventakademie DEA erfragen. die bieten die prüfungen und auch vorbereitungskurse, weiterbildungen etc. an.
die unterschiede in den einzelnen va-technischen bereichen hier zu erläutern heisst meist eigene eindrücke schildern also subjektiv zu urteilen. dem einen gefällt halt theater besser, der nächste macht lieber rock'n'roll / industrie / messe / show
mit der zeit merkt man schon was einem am meisten liegt und vor allem spass macht - denn der sollte ja nach möglichkeit auch dabei sein bei der arbeit
Ja, man hat was auf dem Papier. Aber auch nur da. Und dass man da irgendwann drauf zurückgreifen kann, möchte ich bezweifeln. Ich glaube nicht, dass Leute mit Titel "VT" auf einmal zwanghaft vom Stagehand-Job zum eigenverantwortlichen Toni aufsteigen.
Ich halte den Titel-Hype in dem Bereich für *wirklich* lästig, sowohl was den Veranstaltungstechniker (früher schlicht "Geselle") als auch den "Meister für VT" angeht. Auch der Titel zeugt noch lange nicht vom flinken Finger für den guten Ton. Darüberhinaus lebt die Branche imho gerade davon, dass es hier keine ausgebildeten Facharbeiter gibt - die wären nämlich für's Business einfach zu teuer.
Wenn wir von den dickeren Buden wie N&M, B&H oder Pool mal absehen, handelt es sich in der Branche doch meist um lokale Firmen, die auch lokal am aktivsten sind (ok, mal ein paar externe gigs sind mit drin). Unbestritten kann man auch da gutes Geld verdienen, das sehe ich selbst und weiß es auch aus eigener Erfahrung.
Trotzdem dürfte es doch in den allerwenigsten Betrieben der Fall sein, dass ein Meister für VT den Laden führt bzw. mehrere Veranstaltungstechniker als solche (!) dort arbeiten - weil es einfach zu teuer ist. Solange wir nicht die anvisierten Änderungen vor die Nasen kriegen (wovor mir jetzt schon graust), dass nur noch Läden am Start sind, wo auch wer als Meister drinsitzt, wird die Szene imho weiterhin von den hineingewachsenen Kräften dominiert werden - Leute, die R/FT-Geselle gelernt oder als Siebzehnjährige auf 12/2er-Systemen ihre ersten Erfahrungen gemacht haben.
Versteht mich *bitte* nicht falsch, aber seien wir doch mal ehrlich. Wem kann den nach kritischem Blick auf die gegenwärtige Situation und realistischer Einschätzung des status quo noch mit gutem Gewissen geraten werden, einen Lehrgang als Veranstaltungstechniker zu machen? Die Hoffnung, danach als Facharbeiter bzw. gelernter Geselle beschäftigt zu werden, tendiert m. E. gegen Null. Man wird die üblichen Jobs bekommen, in denen man sein erworbenes Wissen gewiss auch anbringen und gebrauchen kann und wo man entdeckt, dass vielleicht nicht alles Schwachsinn war, was man gelernt hat. Da aber auf sichere Jobs als Fachmann hoffen zu können, ist imho eine Annahme, die an der Realität vorbeigeht.
@ starstage: ich sehe das genauso wie du, dass leute nur wegen ner ausbildung & zeugnis noch lange keine guten techniker sind. aber in den nächsten jahren wird es mehr und mehr davon geben und in deutschland zählen titel leider doch noch ziemlich viel.
im endeffekt wirds bei nem guten man egal sein ob der jetzt ne ausbildung hat oder selbst gelernt hat. aber für die zukunft ist beides vielleicht am besten?!?
die regelung dass ein meister in der firma ist bezieht sich doch m.e. nur auf ausbildungsbetriebe, oder?
den rat va-techniker zu lernen habe ich auch nicht als garantie für einen guten job in festanstellung gegeben. dass in der branche der grossteil freelancer ist sollte jedem klar sein. ich habe lediglich gesagt dass ich die lehre vor nem eventuellen studium für sinnvoll halte. auch wenn das studium noch gar nich sicher ist weil:
a) mit der -abgeschlossenen- lehre die vorpraktika für das studium entfallen
b) die praktika während dem studium meist auch entfallen. das heisst man kann die zeit mit vernünftigen jobs verbringen und dabei was lernen & geld verdienen
c) du mit einer einigermassen guten und etwas grösseren ausbildungsfirma einen guten einblick in die branche bekommst und entscheiden kannst ob das wirklich "das ist was du dir vorgestellt hast". und nicht erst nach 8-10 semestern studium feststellst dass du dir unter deinem job was anderes vorgestellt hast
d) du mit der abgeschlossenen berufsausbildung auch leichter zugang zu fortbildungen hast und dich nicht mit nachweis von berufserfahrung rumärgern musst
Ist bei mir Altersmäßig (Bin 16 Jahre alt) noch nicht drin, weil ich noch zur Schule gehe und noch 3 1/2 Jahre bis zum Abi machen muss. Deshalb mach ich in meinen Ferien Praktika um jetzt schon en paar Erfahrungen auf'm Blatt zu haben.
cu,
Kachel
Hi Kachel und alle anderen.
Ihr habt so recht, Deppen mit Ausbildung gibt es in jedem Beruf...
Wenn Du ehrlich scharf auf so eine Tätigkeit bist, werden Eifer und (hoffentlich) Talent schon weit bringen.
Wenn es Dir gegeben sein sollte, warum nicht (nebenher) was sinnvolles studieren, so als Ergänzung? Es wollen so viele Leute in die Branche, daß man sich zu was einfallen lassen muß, um für potentielle Arbeitgeber oder Kunden interessant zu sein.
Ich z.B. habe ein FH-Diplom als Bauingenieur, nützlich bei Riggingsachen...
Viel Erfolg,
Christoph
Eifer hab ich auf jeden fall, scharf auf die Tätigkeit bin ich ebenfalls und Talent dürfte ich auch was haben.
Würde sich zum "interessant machen" ein Elektrotechnik-Studium (oder ähnliches) lohnen?
cu,
Kachel
...naja...ich hoffe das sich ein elektrotechnik Studium lohnt...bin schließlich gerade dran..:smile:
Aber mal Ernst, ich mache die VA Technik auch schon lange, aber ich glaube einen Job zu finden, wo man das Gehalt bekommt, was man sich als studierter vorstellt istein Problem..
Aber lohnen tut es sich auf jeden Fall.
Ausbildung lohnt sich auf jeden fall.
das man als VT nicht mischen lernt is klar aber das ist doch auch unwichtig in diesen beruf. Das sollen die designer und schrauber schon slber machen.
und ich hoffe das in ein paar Jahren der VT auf Veranstaltungen Pflicht wird.
Hauptaspekt Sichrheit.
Weil das ist auch endlich mal ne möglich keit die ganzen Dumping Idioten in Ihre Garagen zurückzutreiben.
Ach ja , der richtige Weg in unserer Zeit ist denk ich
Praktikum,Lehre,freie Arbeit um sien gebiet zufinden,meisterschule,
Auf gar keinen Fall ein studium, die gehen alle an unserem Beruf vorbei.
Tschö