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Rückkammern für Horntop gesucht/Hörner wetterfest machen

  • cyberlight
  • 29. Dezember 2004 um 03:49
  • cyberlight
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    6.061
    • 29. Dezember 2004 um 03:49
    • #1

    Hallo!
    Ich bräuchte für ein 12"-Horntop noch eine wetterfeste, relativ kleine Rückkammer aus GFK oder ähnlich wetterfestem Material.
    Kann man sowas fertig kaufen?

    Wie wetterfest sind GFK-Hörner im "Naturzustand"? (wg. Nässe/UV)
    Ich habe nämlich auch schon gesehen, dass die nochmal extra beschichtet wurden. Mit was müsste man die evtl. beschichten?

    Noch eine zusätzliche Frage:
    Um den Hochtöner zu umbauen, wird es wohl nötig sein, dass ich zwischen Hochtontreiber und Horn noch Material zwischensetzen muss.
    Wie breit darf der Spalt dazwischen höchstens werden ?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • cyberlight
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    6.061
    • 2. Januar 2005 um 23:35
    • #2

    Hallo!? :(

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 3. Januar 2005 um 08:23
    • #3

    *doppelpost*

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (3. Januar 2005 um 08:23)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 3. Januar 2005 um 08:23
    • #4
    Zitat von "cyberlight"

    Kann man sowas fertig kaufen?


    noch nie gesehen. ist aber wirklich nicht so schwierig herzustellen - eine glatte küchenschüssel/ eimer passender form/ größe mit gfk überformen und fertig!

    Zitat von "cyberlight"

    Wie wetterfest sind GFK-Hörner im "Naturzustand"?


    bei den üblichen beschichtungen (frag mich bitte nicht nach produktnamen, das sind dosen ohne aufdruck :? ) gehts wohl eher darum, die oberste schicht vorm einreißen/ abbröckeln zu schützen. optik spielt natürlich auch eine rolle. so hat mir das mal ein bootsbauer erklärt... (bei dem bekomme ich das material übrigens auch am günstigsten).
    also ist wetterfestigkeit im prinzip keine frage.

    Zitat von "cyberlight"

    Wie breit darf der Spalt dazwischen höchstens werden ?


    im prinzip käme es auf die größe der glocke an, um sagen zu können, wie stark das material am übergang sein muss, um ausreichende stabilität zu gewährleisten.

    hast du zeichnungen? welche treiber werden verbaut, welche hörner?
    so "abstrakt" finde ich das ein bißchen schwierig...

  • cyberlight
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    6.061
    • 3. Januar 2005 um 15:33
    • #5

    Der Treiber wiegt etwa 5kg trotz Neodym.
    Was hat der verwendete Treiber und das Horn damit zu tun?
    Das sind allgemeingültige Fragen.

    Ich entnehme deiner Aussage, dass es scheinbar nur auf die Stabilität ankommt und nicht auf die Vergrösserung des Spaltes zwischen Horn und Treiber? (akustische Probleme)
    Der soll natürlich auch mechanisch genügend abgestützt werden, um das Horn zu entlasten, denn ich denke nicht, dass das Horn genügend stabil ist, um den schweren Treiber dauerhaft zu halten. Es wird vermutlich beim Transport reissen.

    Bei dem Hochtöner könnte es thermische Probleme geben, wenn ich alles aus Gfk mache. Bei dem Mitteltöner wäre es egal.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (5. Januar 2005 um 15:44)

  • AmpChamp
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    461
    • 3. Januar 2005 um 16:02
    • #6

    Moin, moin,

    also im Bootbau wird in die Negativ-Form zuerst ein sogenanntes Gelcoat eingebracht (oder bei Positiv-Bau später drübergepinselt). Dieses hat mehrere Aufgaben: zum einen eventuell noch offenliegende Glasfasern abzudecken (sollte aber bei gewissenhaftem Arbeiten eh nicht vorkommen), damit diese nicht durch Kapillarwirkung Wasser ziehen. Dann soll es vor UV-Strahlung schützen, manche PU- oder Polyesther-Harze werden durch UV-Strahlung mit der Zeit zerstört, Gelcoat ist da wesentlich unempfindlicher und schlussendlich ist es wesentlich glatter als GFK, das ist bei Rümpfen wichtig, da diese anschliessend noch poliert werden.
    Für den Hornbau sehe ich persönlich kaum eine Notwendigkeit zum Einsatz von Gelcoat, bei gutem Arbeiten sollten alle Glas- oder Carbonfasern im Harz eingebettet sein. UV-Beständigkeit würde ich nur fordern, wenn das Horn wirklich ständig draussen hängen soll (Sportplatz) und polieren wird man das Horn ja noch eher innen als aussen; einigermassen glatt kriegen tut man es auch mit Glasfaserspachtel oder eingedicktem Harz.
    Aber ein Bootbauer wird dir da auf alle Fälle genaueres sagen können und auch die nötigen Mengen besorgen/abgeben können.

    CU,
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 4. Januar 2005 um 04:33
    • #7

    ich gehe mal davon aus, dass es sich um ein exponentialhorn handelt (nebenbei: material des horns ist kein gfk? ein 5kg- treiber ist ja schon ein ganz schöner brocken...).

    ich bin der frage ein wenig ausgewichen und habe mich auf die mech. seite beschränkt, weil ich´s dir nicht genau sagen kann!
    bis jetzt habe ich nur mitteltonhörner gebaut, bei denen man sicherlich keine wesentliche änderung des ergebnisses erhält, wenn bei belassung der werte für hals- und mundfläche die hornlänge um einige millimeter verändert.
    [und jetzt begebe ich mich mal auf´s glatteis:]
    die wege in ht- hörnern sind natürlich wesentlich kürzer - das könnte dann zum problem werden, erfahrung habe ich da aber auch nicht.
    im prinzip greifst du in die werte der öffnungskonstanten ein, aus der sich die untere grenzfrequenz ergibt. da dieses -wie gesagt- jedoch recht kleine werte sind... :?
    im falle einer änderung müssten sich auch diskontinuitäten in der schallabstrahlung ergeben, d.h. beispielsweise, dass schall i.g. zum theorethisch "infiniten" horn an der mundfläche teilweise reflektiert wird und in das horn zurückgelangt (--> interferenzen).
    beim "infiniten" horn kommt es aufgrund der genauen impendanzanpassung an hals und mund natürlich nicht zu solchen übergangsfehlern.

    [offtopic an]
    ich frage mich immer, wieviel solche überlegungen zu idealen hörnern eigentlich wert sind - ich verwende ja schließlich auch keinen idealen lautsprecher!
    [offtopic aus]

  • cyberlight
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    6.061
    • 4. Januar 2005 um 17:19
    • #8

    Das Horn ist definitiv aus Gfk. Ich hatte schon ein paar Splitter im Finger :)
    5kg ist sehr schwer. Sogar weitaus schwerer als der 12" Mitteltöner.
    Zwischen Horn und Treiber soll ein Aluminiumblech (da nichtrostend).

    Ich schätze, mit Gfk muss ich erst ein bisschen üben, bevor ich mich an den Bau von Gehäusen mache, die man nachher noch sehen kann. :D

    Irgendwie stosse ich immer wieder auf das Material zurück. Langsam muss ich mich wohl doch damit anfreunden.

    Um den Hochtöner werde ich wohl erstmal mit einem kompletten Alu-Gehäuse vorlieb nehmen müssen (Wegen thermischer Probleme hauptsächlich)

    Für den Mitteltöner werde ich wohl mal etwas Glasfaserrovinggewebe und Harz bestellen und ein wenig üben. Schliesslich sollen die nachher beide gleich aussehen.
    Kann man an fertige Hörner eigentlich noch etwas "anlaminieren"?

    Wie sind normale Hörner aufgebaut? Flies innen, angedicktes Harz aussen?

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 5. Januar 2005 um 02:35
    • #9

    hi cyberlight,

    hier mal eine linksammlung zum thema, die mir auch sehr weitergeholfen hat:
    http://www.r-g.de/sindex.asp?sub=m02-2

    da bleiben dann sicherlich keine fragen offen. das meiste klärt sich sowieso, wenn man erstmal ein wenig "probiert" hat.
    so long, fabian

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 5. Januar 2005 um 15:37
    • #10

    Danke sehr!
    Da habe ich dann heute erstmal was zu lesen...

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