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PA für Gospel-Chor

  • frank@effatah
  • 14. Januar 2005 um 19:55
  • frank@effatah
    Beiträge
    120
    • 14. Januar 2005 um 19:55
    • #1

    Wir brauchen für unseren Gospel-Chor eine neue PA. Da meist in Deutsch, sollte man die Song-Texte auch gut verstehen.
    Der Chor besteht aus 25 Sängern + Kb, Git , Bs und Dr.
    Da wir nahezu immer in Kirchen tätig sind, nehmen wir Schlagzeug nicht über die Anlage.
    Wir wollen ca. 3000 € (inkl. Amp, bisheriges System waren Aktiv-Boxen) ausgeben.

    Die Teile von ACL (A 4 oder so) würden uns schon gefallen. Die Frage ist nun aber:
    A 4 mit einem Sub, oder zwei (jeweils Passiv) oder vielleicht besser A 6 Fullrange und A 4 als Delay-Line?
    (Ich weiß, kostet mehr als 3000, aber mit guten Argumenten....)

  • Online
    zegi
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    2
    • 14. Januar 2005 um 20:03
    • #2

    das "deutlichste", was ich je gehört habe, war ein system von KS. weiss den typ nicht genau, aber die sind schon ziemlich toll!

    Der Ton macht die Musik.

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 14. Januar 2005 um 20:09
    • #3

    Könnte sich um die KS CPA 2 handeln. Ist für solche Zwecke eine richtig gute Lösung. Kommt man leider mit 3000,00 € nicht ganz hin. Es sei denn Ihr habt gute Argumente...


    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • Jeremy
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    1.491
    • 14. Januar 2005 um 20:10
    • #4

    Ich habe bisher eigentlich noch keine PA erlebt, die in der Lage gewesen wäre, einen Chor mit Begleitcombo *IN EINER KIRCHE* vernünftig zu übertragen. Unter vernünftig verstehe ich dabei, dass das ganze nicht einfach nur irgendwie laut ist, sondern dass da an sich homogene Klangbild eines Chores angemessen übertragen wird.

    Wart Ihr bisher damit im großen und ganzen zufrieden? Anders gefragt, welches Problem wollt Ihr mit einer neuen Anlage eigentlich lösen?

    Erster Tipp: "gospel*" in die Forumssuche eigeben, über dieses Theme ist nämlich gerade in letzter Zeit einiges gesprochen worden.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 14. Januar 2005 um 20:32
    • #5

    Wir machen das Ganze mit nem VSA-6 System von BELL. Funktioniert hervorragend, auch sehr gute Sprachverständlichkeit. Wichtig ist gerade in größeren Kirchen unbedingt alle 8 m ne Delayline zu stellen. Das von uns betreute Projekt besteht aus ca. 50 Sängerinnen und Sängern (bis zu 8-stimmig), entweder Rockband mit Bläsern, Jazzcombo mit klassichem Ensemble (Oboe, Cello, Sopransax) oder auch mal kompletter 18-käpfiger BigBand (bei Bigband dann aber VPS als Anlage)

  • frank@effatah
    Beiträge
    120
    • 14. Januar 2005 um 21:34
    • #6

    Jeremy
    Das 'Problem' ist, dass eine unserer Boxen schon zum zweiten Mal hinüber ist und sich die Reparatur nicht rechnet... (JBL EON P). Die waren vom Sound auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 18. Januar 2005 um 09:10
    • #7

    ... vielleicht solltet Ihr mal hier lesen ...

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=29098&highlight=soundklinik+cardioide

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 18. Januar 2005 um 10:21
    • #8

    In der Kirche (oder auch anderen akustisch ähnlichen Räumen) kann ich, aus guter Erfahrung, nur empfehlen viele viele Delay-Lines und kleine Systeme zu verwenden...
    ...der Direktschall der Band ist meistens nich zu verachten!
    Es müssen nur schwache Parts gestützt werden (z.B. der Chor)...

    Also möglichst viele kleine Kistchen, am besten mit Bügel um sie direkt auf das Publikum ausrichten zu können!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 18. Januar 2005 um 10:35
    • #9
    Zitat von "PA-Peter"

    In der Kirche (oder auch anderen akustisch ähnlichen Räumen) kann ich, aus guter Erfahrung, nur empfehlen viele viele Delay-Lines und kleine Systeme zu verwenden...
    ...
    Also möglichst viele kleine Kistchen, am besten mit Bügel um sie direkt auf das Publikum ausrichten zu können!

    ... wenn Du viele kleine "Kistchen" einsetzt, die im Bereich einiger hundert Hz kugelförmig abstrahlen, wirst Du um massive EQ-Maßnahmen nicht herumkommen (d.h. alles unter ca. 500 Hz wird "plattgemacht" ... und wir haben den kirchentypischen "quack-quack"-Sound ...), weil Du auch mit vielen Einzelsystemen insgesamt zuviel Schallenergie im "Grundtonbereich" in die Kirche einbringst (und dann wird es diffus - sind übrigens auch eigene Erfahrungen ... :wink: )

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 18. Januar 2005 um 10:44
    • #10

    EQen ist klar...
    ...der Delay-Weg bekommt ja bei mir ein eigenes Varicurve!

    Ich kann mich nicht über einen Quack-Sound beim letzten Mal erinnern...
    ...eher an eine gute Performance!

    Wobei wir halt auch sehr moderate Pegel gefahren haben!

    Und: es handelte sich nebenbei noch um eine Mundart-Messe auf "Kölsch"...
    ...trotzdem war die Sprachverständlichkeit wirklich gut!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 18. Januar 2005 um 14:29
    • #11
    Zitat von "PA-Peter"

    Ich kann mich nicht über einen Quack-Sound beim letzten Mal erinnern...
    ...eher an eine gute Performance!

    Wobei wir halt auch sehr moderate Pegel gefahren haben!

    ... es wird wohl an den moderaten Pegeln gelegen haben ... denn: wenn tiefere Frequenzen (auch der Grundstimmenbereich) ohne ausgeprägte Richtwirkung übertragen werden, ist die Feedbackgrenze nicht weit (es "schaukelt" sich dann schnell auf) ...

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