Ich habe gerade eine Pressekonferenz auf der Automesse in Detroit beschallt und dort erlebt , dass es neuerdings Kameras gibt, die per Funk mit einem externen Blitz verbunden sind. Leider erzeugen diese Frequenzen deutlich hörbare Spikes in drahtlosen Mikrofonen. Langsam muss man sich wirklich überlegen, ob Drahtlostechnik bei derartigen Veranstaltungen noch als halbwegs betriebssicher bezeichnet werden kann.
Habt ihr schon ähnlicht Erfahrunen gemacht?
mfg
Kai
Störung durch Funkverbindung von Fotokamera zu Blitz
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Was hattest du für eine Funkstrecke im Einsatz?
Gruss Elias
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Ahhhhh.
Wo hätte ich Dich angefunden ?
Bei Audi ? VW ?
Ich: ( GM ) -
Ich war bei Audi und ich hatte Shure MB mit deutschen Frequenzen.
mfg
Kai -
In USA verwende ich nur örtliches Material was die Frequenzen betrifft.
Das hat bislang funktioniert. Wie lange noch ? -
... und aktuell:
in Genf bei GM haben sich während der PK von 6 bislang stabilen ( Shure ) Frequenzen immerhin 2 Strecken, bei Doppel - Mikrofonierung der 3 Vorstände, während der PK endgültig verabschiedet. ( ohne hörbare Phänomene, da ( Gottseidank ) zwei der drei Vorstände jeweils davon betroffen waren. ( Und entsprechend reagiert wurde )
Da nutzt, erneut, offensichtlich keinerlei Genehmigung etwas...
Der Arsch geht ob der flackernden Receive - Anzeigen dabei trotz dem angeschlossenen Not - Kabel Mic trotzdem auf Grundeis.
(In den 20 Minuten der PK ist man da um Jahre gealtert.)
Und wenn dann Dinge wie diesmal in Genf z.B. bei MB passieren, muß man mal ganz schön Luft holen, um sich dem Kunden gegenüber zu rechtfertigen.
Sicherlich ist eine solche Situation für die meisten hier völlig fremd, aber K-Ulrich erlebte in Detroit wohl genau das, wovor ich seit Jahren mit der extremen Anhäufung von Frequenzen in diesen Situationen richtig Angst habe. Und wer hat da noch Übersicht über die EB - Teams oder manche rücksichtslosen Kollegen trotz Absprachen ein paar Meter weiter ? In Genf blieben uns gestern etwa 1 sec Entscheidung über den richtigen Fader... Oder der in jedem Fall für den Kunden peinlichen Übergabe des Ersatz- Kabelmikrofons vor laufenden ( z.T. Live )Kameras...
Ich für meinen Teil würde daher gern auf Drahtlos, egal welcher Marke, verzichten wollen. -
Bei uns ist bei der PK Bentley in Genf auch eine Sendestrecke einer Lavalierdoppelbestückung pünktlich bei Showbeginn "gestorben" (voller Träger ohne grüne LED). Was war da los, wer hat die Luft so verseucht??
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Ich habe Derartiges auf diversen Messen leider auch schon erlebt. Die Funkstrecken spielen erst ohne Probleme, und pünktlich zur vollen Stunde ist dann immer der Teufel los, weil auf jedem dritten Stand irgendeine Verlosung oder Präsentation stattfindet. Wenn innerhalb der Hallen schon keine Frequenzabsprachen getroffen werden (bzw. sich keiner dran hält), sollte man doch bitteschön die Sender durchlaufen lassen, so dass andere die Träger erkennen und ausweichen können, solange noch Zeit dazu ist.
es grüßt
derautor
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Ich hatte gerade gestern genau das gleiche Problem. Hatte auch Shure-Funkstrecken im Betrieb. Und ziemlich plötzlich vor der VA fällt mir eine der Funkstrecken aus. Voller Empfang aber dennoch kein Audio-Signal. Muss sich irgendein Träger drübergelegt haben. Konnte glücklicherweise noch die Frequenz ändern, da ich kurz vor Beginn immer die Funkstrecken abhöre, um keine bösen Überraschungen zu erleiden. Wer weiss, vielleicht knackt irgendein "Ich kann das selber"-Moderator ja mal den Power-Lock.. *lol*
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Konkret zur HF-Streckenstörung durch die Funkauslösung von abgesetzten Blitzen bat mich Pfälzer, Folgendes zu schreiben:
Zitat......bitte poste doch mal, ob sich noch jemand an die durch Blitze gestörten Frequenzen erinnern kann. Möglicherweise kann man ja einige Frequenzen fest machen.
Jörg -
Interessant finde ich nun aber, wie aus den vorigen Beiträgen zu entnehmen ist, daß die Strecken allesamt ( ob Shure, Sennheiser ) sich exakt zum entscheidenden Moment verabschiedet haben.
Und das war mehr oder weniger in Frankfurt so, in Hannover, in Paris, in Birmingham, in Tokyo ( da war a l l e s pünktlich tot ), in Moskau, in Peking, nur die USA ab 2002 unter Verwendung der örtlich üblichen und zugelassenen Trägerfrequenzen bildet da bislang die große Ausnahme.Das gibt doch Stoff zum Spekulieren.
Bei GM hatte sich im übrigen zeitweise ein italienisch sprechender "Gast" darübergelegt, der sich aber partout nicht ausfindig machen wollte. Italdesign Giuardino war es halt nicht. Selbes GM - Phänomen wie bei Bentley: Vollausschlag ohne Audio - Durchschaltung.
Ein weiterer Blick zu meinen englischen Kollegen in Genf offenbarte noch einen weiteren Schritt zum Thema Sicherheit ( bei Ford und Mazda
Auch hier wurde doppelt mikrofoniert, aber mit unterschiedlichen Systemen: Shure gepaart mit Trantec.
Interessanterweise gab es hier seitens Shure keine Ausfälle. Wenngleich auch, bei Mazda zumindest, die Shure Receive - Anzeige jegliche Diversity Funktion verneinte. Und der andere Receive Kanal maximal 2 orange LED`s zum leuchten brachte. Fand ich nicht wirklich beruhigend.
Fazit: Ich arbeite ab sofort nur noch mit diesen neuartigen schluckbaren Kabelmikrofonpillen ...
OT an:
und ich stehe nie wieder ab 05:30 Uhr für Rehearsals parat, die dann nicht stattfinden, weil die Karren ob Benzinmangels nicht mehr bewegt werden können.
OT aus. -
Na ja, identifizieren ließe sich der Betrieb eines beliebigen Senders immer mit einem Frequenzscanner......und orten ließe er sich über eine einfache Kreuzpeilung anhand der Feldstärke :roll:
Jörg -
Du bist Dir der räumlichen Dimensionen und des Zeitaufwandes schon bewusst, oder ?
No way, sage ich Dir.
Vielleicht beim Auftreten des Abkackens ?? .. aber da ist es eh schon zu spät.
Und vorher ist recht nutzlos.
Siehe vorher. -
Weiterführende Gedanken: Wenn nahezu alle Strecken im UHF Bereich abschmieren, gehe ich davon aus, daß ein Störsender mit breitbandigem Träger und und hoher Leistung aktiv ist.
Den sollte man doch folgendermaßen orten können:
An 2 Standpunkten im Raum jeweils eine einfache Detektionsstation aufbauen: Richtantenne ( hohe Direktivity, z.B.Yagi Fernsehantenne ) mit regelbarem Dämpfungsglied und Standard UHF-Empfänger. Dazu ein Kompass und ein Hallenplan.
Im Störfall zeichnet jede der beiden Stationen die Richtung der größten Feldstärke als Gerade im Plan ein. Der Schnittpunkt beider Geraden sollte dem Standpunkt des Senders entsprechen.
Gedankliche Fehler ??
Jörg
PS: Klar natürlich, daß man ( leider) einen Ausfall in Kauf nehmen muß....vielleicht erwischt man aber so den Störenfried vor dem nächsten Mal :roll: -
Wollen wir diesen Thread vielleicht Mal an den Shure-Support schicken und gucken, ob wir ein nettes Statement vom Hersteller bekommen?
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Zitat von "vsvo82"
Na ja, identifizieren ließe sich der Betrieb eines beliebigen Senders immer mit einem Frequenzscanner......und orten ließe er sich über eine einfache Kreuzpeilung anhand der Feldstärke :roll:
Jörg
Ja,aber was nützt das im Falle einer Störung durch Fotoblitze. Wir haben doppelt mikrofoniert und die Sender den ganzen Tag laufen gelassen um unser Revier zu markieren, ich hatte ja auch keinen Ausfall sondern nur einen deutlich hörbaren Spike auf der Strecke.Ich finde, dass man Drahtlostechnik bei Messen fast nicht mehr vertreten kann.
mfg
Kai -
Das ändert nichts daran, dass wir uns weiter damit quälen müssen, weil natürlich jede Agentur dem Kunden schwanzwedelnd versichert, dass es überhaupt kein Problem ist, mit drahtlosen Lavaliers zu arbeiten.
mfg
Kai -
Lege seitdem IMMER ein drahtgebundenes Spare-Mic mit langer Kabel-Acht neben die Bühne, dass im K-Fall dann zumindest binnen 10 Sekunden ein anderes Mic da ist.
Ja, ja... Das Leid mit den Agenturen!
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Ich weiß auch, wie es ist, krabbelnderweise vom Boden her dem ZDF-Starmoderator mit ner Menge Gestik ein Ersatzmikrofon anzubieten
Damit ist das Kernthema allerdings noch keinen Schritt weiter gelöst....und mir fällt direkt wenig Weiterführendes ein
....Schade,
Jörg -
guma
13. Februar 2021 um 12:18 Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Signalquellen verschoben.