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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Serienwiderstand zum Tieftöner [Theorie+Praxis]

  • tufkasl
  • 30. Januar 2005 um 17:25
  • jogi
    Beiträge
    497
    • 21. Februar 2008 um 12:33
    • #61
    Zitat von "martin"

    Klar kriegt das Chassis dann weniger Spannung. Na und?


    Dann ist das Chassis auch entsprechend leiser

    Zitat von "martin"

    Selbst erlebt auf einer Veranstaltung. Wirkungsgrad im Mittenbereich geht zurueck.


    Der Mittenbereich geht bei gleicher Lautstärke mit oder ohne Vorwiderstand zurück.

    Nochmal
    Der Lautsprecher braucht für eine gewisse Lautstärke die genau gleiche Leistung, mit oder ohne Vorwiderstand.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 21. Februar 2008 um 12:40
    • #62
    Zitat von "Peerless"

    also nochmal... ich heben bei einem nicht kompensierten chassis ca, 6-8db pegel an um 100hz... bei einem kompensierten chassis aber nur noch 3-4db und hebe den gesamtpegel an, somit relativiert sich die endstufenleistung nicht ?


    Du hast vergessen, daß du nun die gesamte Box noch zusätzlich um 3-4 dB lauter fahren mußt, weil die gesamte Box entsprechend leiser ist.
    Ergebnis
    Du hebst im Bass die gleichen 6-8dB an, aber zusätzlich die Mitten auch noch um 3-4dB. Für diese 3-4dB brauchst du nun zusätzliche Endstufeneistung, um die gleiche Lautstärke zu erreichen

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 21. Februar 2008 um 12:49
    • #63
    Zitat von "jogi"


    Dann ist das Chassis auch entsprechend leiser


    Der Mittenbereich geht bei gleicher Lautstärke mit oder ohne Vorwiderstand zurück.

    Nochmal
    Der Lautsprecher braucht für eine gewisse Lautstärke die genau gleiche Leistung, mit oder ohne Vorwiderstand.

    Ja, das ist alles richtig. Alles kann ich natuerlich nicht haben. Wie ich geschrieben hab - ich will die Eigenschaften eines weniger effektiven Chassis mit Qes im Bereich 0,4 oder leicht darueber, aber das halt in allen Betriebsmodi.
    Lasst mal die Lautstärke aussen vor. Natuerlich verschenk ich etwa 3db (im direkten vergleich mit einem q 0,4 Chassis in Wirklichkeit eh nicht). Wuerd ich gleich ein Chassis mit CB TSP nehmen, is das ja auch in den meisten faellen keine Rakete. Nur dass mir bei dem Chassis auch noch die TSP und damit die Abstimmung weglaufen. Und dann womoeglich noch zusaetzlich die PC zuschlägt.
    Beim ausgebremsten Qes 0,2er Chassis aber (hoffentlich) nicht.

    cu
    martin

    edit: in wirklichkeit verschenk ich nicht mal Pegel. Denn wie gesagt wird das Chassis ohne Vorwiderstand dann mit der heissen VC eh leiser. Und landet letztlich genau dort wo ich mit Vorwiderstand eh auch bin.

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 13:00
    • #64

    das hört sich alles zwar plausibel, aber auch relativ theoretisch an.... ich glaube in diesem fall liegt die praxis ein stück weit von der theorie entfernt.... da wir die komponente "nichtlineare impendanz" beim tieftöner noch nicht eingerechnet haben :) Sprich am meisten wird der Vorwiderstand im Bereich der minimalen Impendanz des Chassis geheizt, nur wo liegt dieser ? Meines erachtens ist es ein relativ geringer und wenn die Einbaureso des Chassis noch passend liegt fällt in diesem Bereich wohl kaum Spannung am Widerstand ab.... so und nun nochmal das Thema mit der Heizleistung und erhöhter Endstufenleistung aufgerollt ?

    http://www.ae-rental.de

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 13:09
    • #65

    Zitat von "Gegentakt" aus dem Visaton Forum:

    O.k., folgendes: Eine aktive Anhebung ändert am Wirkungsgrad eines Elektromotors/Lautsprechers überhaupt nichts, dieses Equalizing pumpt nur frequenzselektiv Ströme in das Chassis. Und solange der Stator (Magnet) gegenüber dem Rotor (Schwingspule) im Parallelschluß zu wenig Energie abgibt, muß das Produkt aus Feldliniendichte Rotor x Feldliniendichte Stator zum größten Teil vom Rotor aufgebracht werden, der sich dadurch erhitzt. Das ist elementare Elektrotechnik.
    Ich habe mehrfach klar gesagt, daß der Schalldruck im Baßbereich von der Membranfläche abhängt und nicht zu unterlaufen ist, die Naturgesetze lassen sich nicht überlisten. Dennoch ergibt sich über den kräftigen Antrieb mit der durch den Widerstand gesteuerten Güte bei gleichem FG und Pegel eine höhere Impedanz = niedriger Strom = höherer Wirkungsgrad! Der Widerstand ist genau das missing link, welches die Energieaufnahme über den Strahlungswiderstand der kleinen Membran bei der Resonanzfrequenz an die Feldliniendichte im Spalt und damit den FG einer gewünschten flachen Güte bei fc anpaßt. Um es noch einmal zu sagen: mit einem kräftigen Magnet wie im Beispiel, bekommst du physikalisch über die Membranfläche determiniert den gleichen FG und Pegel über den gesamten Übertragungsbereich bei gleicher Verstärkerausgangsspannung, jedoch bei halbiertem Verstärkerstrom – und das ist nichts anderes als eine Verdoppelung des Wirkungsgrades! Mit dem schönen „Nebeneffekt“, daß das missing link auch noch die Schwingspulenspannung halbiert und damit deren Belastung auf ein Viertel (!) senkt oder eben ihre Belastbarkeit um das Vierfache steigert. Genau in diesen Zusammenhängen ist die erhebliche Wirkungsgraderhöhung des kräftigeren Antriebs „versteckt“. Man muß sich einfach einmal von dem Gedanken loslösen, daß ein Vorwiderstand nur Leistung verbrät, die ansonsten die Schwingspule verbrennt. Der kräftige Antrieb macht die Verluste im Vorwiderstand ja um das Vierfache wieder wett! Zusammen mit der hohen Feldliniendichte im Spalt und dem bei fc Güte-steuernden Widerstand entsteht ja erst der hohe Wirkungsgrad, und das alles ohne elektronische Tricks. Bei einem schwachen Antrieb wird 99.7% an einem einzigen Vorwiderstand verbraten, und dieser Vorwiderstand heiß(t) dann ausschließlich Re = Gleichstromwiderstand der Schwingspule... - das sollte man sich mal gelegentlich vor Augen führen!

    http://www.ae-rental.de

  • ukw
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    • 21. Februar 2008 um 13:31
    • #66

    Martin & Peerless : Gut daß Ihr diesen Thread nochmal hoch geholt habt. 8)
    Es gibt tatsächlich ein Problem bei sehr antriebsstarken direktstrahlenden Chassis, das man mit einer Schwächung der Atriebskraft in den Griff bekommt.
    Ist ähnlich wie mit dem Anfahren am Berg auf verschneiter Fahrbahn. Weniger Antriebskraft ist manchmal mehr Vortrieb und somit effektivere Nutzung des Treibstoffes :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

    Einmal editiert, zuletzt von ukw (21. Februar 2008 um 13:34)

  • DJheini
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    • 21. Februar 2008 um 13:33
    • #67
    Zitat von "ukw"

    Es gibt tatsächlich ein Problem bei sehr antriebsstarken Chassis, daß man mit einer Schwächung der Atriebskraft in den Griff bekommt.

    Magnet kleiner machen. :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

    Einmal editiert, zuletzt von DJheini (21. Februar 2008 um 13:34)

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 13:33
    • #68

    Trotzdem kämpfen wir nur mit Theorien.... im Grunde müsste mal jemand den Ganzen Spass nachmessen :?

    http://www.ae-rental.de

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 13:35
    • #69
    Zitat von "DJheini"

    Magnet kleiner machen.

    Das wiederum ist der falsche Ansatz, schwacher Antrieb, große Gehäuse und mehr Verluste in der Schwingspule....

    http://www.ae-rental.de

  • unknown_artist
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    • 21. Februar 2008 um 13:35
    • #70
    Zitat von "martin"

    Ja, das ist alles richtig. Alles kann ich natuerlich nicht haben. Wie ich geschrieben hab - ich will die Eigenschaften eines weniger effektiven Chassis mit Qes im Bereich 0,4 oder leicht darueber, aber das halt in allen Betriebsmodi.

    Edith meint: ganz schön viele Beiträge in der zwischenzeit.
    Zum Statement von Gegentakt - das bezieht sich aber nur auf die Oktave wo die Resonanz wirkt, nicht darüber-> bauen wir Subwoofer oder Mittelhochtonlautsprecher hier?
    Lasst mal die Lautstärke aussen vor. Natuerlich verschenk ich etwa 3db (im direkten vergleich mit einem q 0,4 Chassis in Wirklichkeit eh nicht). Wuerd ich gleich ein Chassis mit CB TSP nehmen, is das ja auch in den meisten faellen keine Rakete. Nur dass mir bei dem Chassis auch noch die TSP und damit die Abstimmung weglaufen. Und dann womoeglich noch zusaetzlich die PC zuschlägt.
    Beim ausgebremsten Qes 0,2er Chassis aber (hoffentlich) nicht.


    Auch ein externer Widerstand bekommt mehr Öhmchen wenn er warm wird. Sprich auch dann wird es einen Zuwachs der Güte geben->Änderung im Frequenzgang. Zustätzlich wirds Chassis bis gleicher Pegel erreicht wird, nochmal genauso warm wie ohne "additive Resistanz"(so würde es Chicken wohl ausdrücken). Wer auf den Sound steht dem sei's aber gegönnt.

    Zum anderen - wenn es auf die 3dB Endschalldruck eh nicht ankommt -> 3dB weniger=halbe Leistung -> Schwingspule wird weitaus weniger warm.

    Der Widerstand ist nicht mehr als ein Equalizing im Leistungsbereich...

    Zitat von "Peerless"

    da wir die komponente "nichtlineare impendanz" beim tieftöner noch nicht eingerechnet haben :) Sprich am meisten wird der Vorwiderstand im Bereich der minimalen Impendanz des Chassis geheizt, nur wo liegt dieser ? Meines erachtens ist es ein relativ geringer und wenn die Einbaureso des Chassis noch passend liegt fällt in diesem Bereich wohl kaum Spannung am Widerstand ab.... so und nun nochmal das Thema mit der Heizleistung und erhöhter Endstufenleistung aufgerollt ?

    Wenn du nichtlineare Impendanz ansprichst, dies betrifft allein den Imaginärteil der Chassisimpendanz und ist auslenkungsabhängig, wüsste nicht warum das hier relevant sein sollte (weil am Ende zwei identisch entzerrte System nach der selben mechanischen Bauart für den selben Output auch den selben Hub am 12er machen).

    Zum Impendanzminimum guckst du impendanzschrieb - bei ner Closed Box ist ein Maximum bei der Reso(viel Hub) dann nach oben hin abflachend bis die Induktivität der Schwingspule nach obenhin ausbremst. Ergo nischt neues - der Serienwiderstand bremst im Mitteltonbereich.

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

    Einmal editiert, zuletzt von unknown_artist (21. Februar 2008 um 13:38)

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 13:37
    • #71

    klär mich mal auf, was Bewirkt die Strombegrenzung durch den Widerstand in diesem Fall ?

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  • unknown_artist
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    • 21. Februar 2008 um 13:40
    • #72

    Zum Statement von Gegentakt.
    Bauen wir Bassboxen oder Topteile? Klar bekommst du durch mehr Güte mehr Sensivity untenrum!
    Aber da wo die Einbaureso nicht mehr wirkt, verliert man! Guck dir mal die Flächeninhalte an...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • martin
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    • 21. Februar 2008 um 13:52
    • #73

    Also mir wuerd das eh so passen. Wie gesagt hab ich nix vom effektivem Chassis, wenns im Mitteltonbereich zuerst viel zu laut losbratzt um dann im Volllastbetrieb hier eh wieder an Effektivitaet zu verlieren.

    Halbe Ampleistung bringt nix, da hab ich ja immer noch die Originalresponse.
    Aktiv Mitten rausziehen ist sicher ne Möglichkeit. Da ich bei halber Leistung aber immer noch ganz gut der VC einheize scheint mir dann dennoch der Widerstand fast die elegantere Lösung zu sein.

    Dass der externe Widerstand sich mit der Temperatur auch aendert is allerdings ein guter Einwand. Da kuemmert sich lextrax gerade drum, herauszufinden in welchem Ausmaß sich das abspielt.

    cu
    martin

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 14:00
    • #74

    gut, dann nochmal gefragt warum 2 identisch entzerrte boxen (eine mit vorwiderstand) nicht gleich klingen ?

    http://www.ae-rental.de

  • martin
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    3.234
    • 21. Februar 2008 um 14:15
    • #75

    Da hat der Bernd mal Andeutungen gemacht. Find ich aber nimmer. Ging in irgendeiner Form um membranresos oder aehnliches.

    cu
    martin

  • unknown_artist
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    • 21. Februar 2008 um 14:36
    • #76
    Zitat von "Peerless"

    gut, dann nochmal gefragt warum 2 identisch entzerrte boxen (eine mit vorwiderstand) nicht gleich klingen ?


    Dürfte wohl an der eben nicht identischen Entzerrung liegen. Ansonsten dürfte der praktische nutzbare Klanggewinn inetwa dem einer mit Edding schwarz bemalten CD entsprechen...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • Peerless
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    • 21. Februar 2008 um 14:48
    • #77

    Ich schlage vor, du machst mal nen vergleich, mit penibel eingemessenen systemen ;) Wer den Unterschied nicht hört, sollte sich ein anderes Hobby/Beruf suchen :D

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  • martin
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    3.234
    • 21. Februar 2008 um 15:09
    • #78

    Ach, ich liebe das Selbstbaubrett. Sag Urps, BR, CB, Eminence oder Vorwiderstand und 10 Postings dauerts bis sich die Leut langsam anfangen, in die Haare zu kriegen :D

    cu
    martin

  • unknown_artist
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    • 21. Februar 2008 um 15:12
    • #79

    Bis jetzt war es in der Wissenschaft immer so das so eine Behauptung erst mal belegt werden sollte, bevor eine Reihe von Tests angestellt wird, die es widerlegen wird :D
    Zu der anderen Aussage: Ich habe keine Lust auf eine persönlich werdende Diskussion. Ich behaupte ja auch nicht das du auf einem Vodoo Trip bist.
    In diesem Sinne...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • jogi
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    497
    • 21. Februar 2008 um 15:28
    • #80

    Hallo Martin,
    ich habe nicht vor mich mit dir zu streiten, ich möchte dir nur zeigen, daß die Vorteile des Vorwiderstands durch deutlich weniger MaxSPL in den Mitten erkauft werden.
    Deshalb hier mal eine kleine Simulation

    Vorteil Vorwiderstand:
    Frequenzgang ändert sich wenig mit der Leistung
    Nachteil:
    Je nach Leistung zwischen 4 und 6 dB weniger Mitten
    Wenn du doch die gleiche Lautstärke wie ohne Vorwiderstand haben willst, brauchst du eine Endstufe die 1200Watt an 16Ohm kann anstatt 600 an 8.
    Der Widerstand sollte ungefähr 500Watt aushalten

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