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PeakKurve Auswertung

  • TomyN
  • 3. Februar 2005 um 21:55
  • TomyN
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    • 3. Februar 2005 um 21:55
    • #1

    Hi,

    mich würde mal die Meinung der Experten zu folgender Sache interessieren:
    Das Ohr reagiert vor allem auf die lauten Stellen, daher ist bei einer Einmessung besoderers Augenmerk auf diese zu legen, bzw das EQing unter besonderer Berücksichtigung dieser Stellen durchzuführen.
    Daher der Gedanken, in der Software sich nur auf die Peaks zu konzentrieren. Nur, macht das Sinn?
    Zur Verdeutlichung mal ein Bild:

    Grün: Normale SmoothFFT
    Rot: 'Peakkurve'

    Die rote Kurve hat noch ein paar 'Probleme', aber ich denke, es wird deutlich, was ich meine.

    Bin gespannt auf euere Meinungen

    Tomy
    Die rote Kurve hat noch ein paar Ausreiser,

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • vsvo82
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    • 3. Februar 2005 um 22:31
    • #2

    High Tomy,
    was hast Du vor ?
    1) Statische, Anlagenimplementierte Frequenzpeaks zu identifizieren ?
    2) Leistung / Zeit in frequenzabhängigen Peakbändern darzustellen ?

    Möglichkeit 1) bietet sich präventiv an, wenn es um das Klangbild ( Tannenbaum Kriterium u.ä. ) oder gehörschonenden Mix bei abschätzbaren Lautstärken geht.

    Möglichkeit 2) kann mit gleichzeitig abgebildeter Pegellegende aktuelle Eingriffe im Sound /Pegel erlauben. Dort läßt sich das Gehör mit entsprechenden Remanenz ---Pegel / Frequenzband über die Immisionszeit---sicherlich modellieren.
    Dementsprechend ließe sich auch eine jeweils aktuelle Graphik aufstellen---aktueller " grüner" Stand vs. "rotem Bereich"

    Hoffentlich hat meine Antwort irgendwas mit Deiner Frage zu tun
    :roll: ( zeitliche Verläufe konnte ich leider nicht in Deinem Plot erkennen)
    Jörg

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  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Februar 2005 um 00:38
    • #3

    :?: Sorry, worum gehtsn hier?!

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  • vsvo82
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    • 4. Februar 2005 um 00:56
    • #4
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    :?: Sorry, worum gehtsn hier?!

    War auch meine Frage. Da aber Tomy schon meist weiß, was er will, habe ich mal 2 der möglich wahrscheinlichen Antworten aus meiner Sicht vorformuliert. :roll:
    Jörg

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  • TomyN
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    • 4. Februar 2005 um 08:08
    • #5

    :!: Also,

    nochmal zum mitdenken.
    Im Prinzip geht es um den Grundwunsch jeder Akustikmessung, nämlich ein Resultat zu erhalten, welches möglichst exakt die menschliche Wahrnehmung nachbildet.
    Jeder, der schon mal im wirklichen Leben ein System im Raum gemessen hat, hat sicherlich festgestellt, dass der gemessene Frequenzgang viele kleine Peaks und Dips ('Berge und Täler') enthält.
    Als Ausweg könnte kann man nun die Kurve glätten, verliert dabei aber die Information über die Peaks, die ja einen starken Einfluss auf den akustischen Eindruck haben.
    Der Gedanke ist nun, programmtechnisch einen Algorithmus zu finden, der die menschliche Wahrnehmung der Spitzen berücksichtigt.
    (Die rote im obigen Bild tut das nur ansatzweise, da ist schon noch einiges zu tun).
    Hier würde mich die Meinung der Leute, die viel mit Akustik und deren Messung zu tun haben, zu diesem Ansatz interessieren.

    Ich hoffe, das es jetzt klar(er) ist.

    Tomy

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  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Februar 2005 um 10:46
    • #6

    In der Regel wird doch eine 1/6-Oktav-Glättung als "gehörrichtig" eingestuft. Meine Erfahrung ist auch, dass dies ein sinnvoller Wert ist.

    Schmalere Pegelspitzen sind ja zumeist Produkte starker konstruktiver Interferenzen und die sind erfahrungsgemäß sehr stark ortsabhängig. Es macht daher keinen Sinn solche Peaks filtern zu wollen.
    Wobei ich hier von einer "Hauskurve" ausgehe (also eine Messung im Diffusfeld). Bei Pegelspitzen im nachhallfreinen Frequenzgang eines Lautsprechers könnte man diese u.U. versuchen zu dämpfen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 4. Februar 2005 um 12:23
    • #7

    Noch ein Bild,

    grün: Kurve ungeglättet
    gelb: Kurve 1/6 Oktave geglättet
    rot: 'Peakverbindungskurve'

    Ich denke, im unteren Bereich könnte man mit der Glättung gut leben, aber grad von 3-7kHz nimmt sie schon Infos weg.

    Tomy

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  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Februar 2005 um 12:37
    • #8

    Ich versteh immer noch nicht so ganz, worauf du hinaus möchtest. Warum möchtest du dir die Peaks darstellen?

    Wie gesagt, solche Peaks in einer "Hauskurve" sind lokal sehr unteschiedlich. Wenn man eine Mittelung über eine Reihe verschiedener Messpunkte macht gleichen sie sich in der Regel aus. Häufig treten dann Überhöhungen oder Löcher im gemittelten Frequenzgang auf, die darauf schließen lassen, dass hier das Diffusfeld sehr ausgeprägt oder eben sehr schwach ist. Diese Unregelmäßigkeiten im Frequenzverlauf sind aber in der Regel eher breitbandig - meist so etwa 2/3 bis 6/3 Oktaven. Diese kann man dann behutsam versuchen zu entzerren.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Grandfunk
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    • 5. Februar 2005 um 02:28
    • #9

    Hallo TomyN,

    soweit ich verstehe willst du wissen wo die Peaks sind. Während genau die aber schon in der Kurve erkennbar sind. :wink:

    Und dann willst Du glaube ich, Dich jedem einzelnen Peak widmen den Du noch nicht siehst obwohl er da ist, und ihn wegregeln können :shock:

    Ok, ICH verstehe Dich :D:D8)8)

    Also ich würde vorm wegregeln erstmal das Ausmaß "peakigen Terains" festzustellen versuchen.

    Also Messugen auf diversen Grad´s und die entweder addieren (zu warscheinlich plus 3 dB wenn 0GradPhase), oder zumindest alle gemessenen Kurven auf einmal auf das Fenster legen.

    Was sich so als evtl. durchgehende Peak-Tendenzen unter allen Winkeln gleichsam herauskristalliesiert, da würde ich dann dran drehen.

    Und wenn die Peaks leidlich flach sind, würde ich dann die ganze Kurve "auf Sound" bringen.

    Jaaaaahh, ich glaube so würd´ ich´s machen 8)8) (... ich muß sowas aber gar nicht machen :D:D ) )

    Grüße von

    Tom

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