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  5. IN EAR Monitoring

IEM mit nur einem Hörer

  • derautor
  • 7. Februar 2005 um 16:23
  • derautor
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    18
    Beiträge
    1.089
    • 7. Februar 2005 um 16:23
    • #1

    Hallo Leute,

    landauf landab begegnen mir immer wieder mal Künstler, die beim IEM nur einen Hörer benutzen. Mit dem Hinweis auf die unangenehme akustische Isolation bleibt das andere Ohr frei. Medizinisch ist das Ganze ja nicht unumstritten. Weiß jemand Näheres darüber, was einem bei IEM mit nur einem Hörer passieren kann? (ungleiche Belastung der Ohren ? Störung des Gleichgewichtssinns?)


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • soundworx
    Profi
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    • 7. Februar 2005 um 17:20
    • #2

    Viel schlimmer und vielleicht offensichtlicher: man macht sich die Ohren endgültig kaput!

    Da In-Ear Hörer meistens auch den Umgebungslärm dämpfen, kann man das Monitorsignal auf angenehmen Pegeln fahren. Wenn Du jetzt einen Stöpsel rausnimmst, wird das Signal subjektiv sehr viel leiser. Ich benutze selber In-Ear Hörer für CD und MP3 Player, da ist es auch so.

    Um das auszugleichen, muss der Künstler das In-Ear lauter drehen, damit er sich noch hört und macht sich damit prompt das Ohr mit dem Hörer drin kaputt.

    Andere Effekte kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • kater
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    • 7. Februar 2005 um 18:40
    • #3
    Zitat von "derautor"

    Mit dem Hinweis auf die unangenehme akustische Isolation bleibt das andere Ohr frei.

    Zu den gesundheitlichen Folgen kann ich dir nichts sagen, aber ich frage mich auch warum sich das mit dem Ambient-Kit nicht durchsetzt......... ?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 7. Februar 2005 um 21:56
    • #4

    Was für Ambient Kits meinst Du?
    Ich kenne bisher nur ein Kit für das günstige Shure PSM200 (kleines Kondenser Mic zum direkten Anschluss am Empfänger) und die Ambience Bohrungen bei Ultimate Ears und einigen Hearsafe Hörern.
    Ansonsten gibt es ja immer noch die Möglichkeit Ambience Mics auf der Bühne zu plazieren und dem In-Ear Signal zuzumischen.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • kater
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    2.304
    • 7. Februar 2005 um 22:08
    • #5
    Zitat von "soundworx"

    kleines Kondenser Mic zum direkten Anschluss am Empfänger

    Genau sowas meinte ich.........

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Seven
    Profi
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    318
    Beiträge
    4.373
    • 7. Februar 2005 um 22:29
    • #6

    Aber das tut immer noch wenig gegen das "Isoliertheitsgefühl".
    Dafür eignen sich eigentlich nur Ambience Bohrungen in den Stöpseln, welche fast jeder Hörgeräteakustiker erstellt.

    Weitere Infos zu Ambience Bohrung und co

    http://www.fischeramps.de
    http://www.hearsafe.de

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 7. Februar 2005 um 23:31
    • #7

    Bei einer Ambience Bohrung verliert man aber etwas Bassanteil. Findige Jungs basteln sich aus Silikon kleine Kügelchen, die man dann bei Bedarf auch wieder in die Bohrungen stopfen kann.

    Das mit dem einen Ohr kann ich nur aus der Erfahrung mit zwei Künstlern erklären:
    Der eine will direkt die Publikumsreaktionen mitbekommen, die lassen sich mit zugemischter Atmo nur schwer genau orten (war der zuruf aus der 3. oder 5. reihe, mitte oder mehr links..?)
    Der andere benutzt das freie Ohr, um mehr Kontrolle über Basssounds und das Verhältnis von zugemischten Effekten im Gesamtbild des PA-Rückwurfs (lässt ja Schlüsse auf die Halle zu) zu haben.
    Gesundheitliche Probleme sehe ich nur in punkto wieviel Pfeffer bläst sich der Herr Künstler ins Ohr?
    Zu laut ist zu laut, egal ob ein oder zwei Ohren.

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 8. Februar 2005 um 00:40
    • #8
    Zitat von "Audiobuddy"


    Der andere benutzt das freie Ohr, um mehr Kontrolle über ..... Verhältnis von zugemischten Effekten im Gesamtbild des PA-Rückwurfs (lässt ja Schlüsse auf die Halle zu) zu haben.


    Pillapalle, soviel Vertrauen muss ich zu meinem Mischer schon haben......


    Zitat


    Gesundheitliche Probleme sehe ich nur in punkto wieviel Pfeffer bläst sich der Herr Künstler ins Ohr?
    Zu laut ist zu laut, egal ob ein oder zwei Ohren.

    Jo, zu laut ist zu laut, aber die Beobachtung war ja dass man in manchen Fällen genau deswegen lauter machen muss, weil nur ein Stöpsel drinnen ist!

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Seven
    Profi
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    Beiträge
    4.373
    • 8. Februar 2005 um 01:14
    • #9

    Aber auch net lauter, als wenn ich mich von nem Wedge anblasen lasse.

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 8. Februar 2005 um 10:12
    • #10
    Zitat von "Seven"

    Aber auch net lauter, als wenn ich mich von nem Wedge anblasen lasse.


    Im Gegenteil!
    Hab die wissenschaftlich/psychoakustische Erklärung nicht parat, aber der Wedge bläst auf beide Ohren und ist somit subjektiv lauter, das einseitige In-Ear muss doppelt so laut sein, um den selben subjektiven Pegel zu erreichen.
    Habe es schon oft genug gesehen: sobald der Künstler einen Stöpsel rauszieht, geht der nächste Griff zum Bodypack um die Lautstärke zu erhöhen.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 8. Februar 2005 um 10:16
    • #11

    Naja, ein Wedge macht stets beide Ohren Taub... hier ist's nur ein Ohr, was alles hören muss....
    Was mich wundert ist, daß man dann mit einem Ohr die Richtung und Entfernung der Athmo hören können soll.

    Letztendlich muß der Künstler wissen, was er/sie/es sich zumuten will.
    Ich freu mich, wenn ich Wedges weglassen kann. Weniger schwer schleppen, weniger Soundmüll und ein zufriedener (tauber?!) Künstler. Fast optimal.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 8. Februar 2005 um 10:58
    • #12

    kater
    Nix pillepalle.

    Ich berichtete hier von zwei individuellen Erfahrungen, nicht von Gesetzmäßigkeiten.

    Also bitte etwas Rücksicht im Umgang mit solch schroffen Behauptungen.

    Viel Spass noch,
    audiobuddy

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 8. Februar 2005 um 15:37
    • #13
    Zitat von "Audiobuddy"

    kater
    Nix pillepalle.

    Ich berichtete hier von zwei individuellen Erfahrungen, nicht von Gesetzmäßigkeiten.

    Also bitte etwas Rücksicht im Umgang mit solch schroffen Behauptungen.

    Viel Spass noch,
    audiobuddy

    Sorry, ich war wohl gestern insgesamt etwas schroff......

    Ich finde einfach ein prof. Musiker muss Vertrauen zu seinem Mischer haben oder sich einen anderen suchen, ansonsten hat dass auf Dauer keinen sinn, und von daher finde ich ist die von die beschriebene Situation kein im Allgemeinen kein Grund sich nur in ein Ohr was zu stöpseln, im individuellen kanns natürlich wieder etwas anders aussehn....

    von daher war das Pillepalle eher an Musiker gerichtet :D

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • guma 13. Februar 2021 um 19:21

    Hat das Thema aus dem Forum Sonstiges nach IN EAR Monitoring verschoben.

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