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E-Bass und Comppressor ???

  • Edi
  • 23. November 2002 um 23:50
  • Edi
    Beiträge
    27
    • 23. November 2002 um 23:50
    • #1

    Hi,

    unser bassist geht über ein Multieffekt (KORG A5) direkt ins Mischer und will ein kompakten Sound von mir haben. Nun wir benutzen als Mischer Target 24/4/5, mit 5 Param. sind auch eigentlich noch zufrieden damit. Was sollte ich für den E-Bass über den Insert Kanal einschleifen. Einen Compressor ?? oder was sollte er sich als Bodengerät anschaffen.

    Gruß

    Ercan

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 24. November 2002 um 03:45
    • #2

    Compressor auf dem Bass ist ratsam.
    Aber auf jeden fall am FOH und nicht als Tretmine. DBX 166 oder preiswerter den 266.
    Für Low Budget event. auch Behringer.

    Gruß Oliver

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 27. November 2002 um 07:22
    • #3

    Hallo Edi,
    mein Tip:
    A5 weg.
    Mit active DI Bass ins Pult.
    Preamp (z.B. SVT IIP oder ProBASS oder BassPod) im Insert.

    Ansonsten komme ich eigentlich immer wieder auf den ollen dbx 163 als Basskompi zurück, geht einfach richtig gut, da kommt nur der dbx 160 noch mit beim Bass.

    Grüsse

    Detlef

  • Toff
    Profi
    Beiträge
    349
    • 27. November 2002 um 20:18
    • #4

    Hallo!
    Generell: Bass ist eines der Instrumente, bei denen sich Kompression am meisten lohnt (bei Direkt-Abnahme; bei Mikro-Abnahme verringert sich der Gewinn etwas). Sage das aus langjähriger "hybrider" Erfahrung als Tontekki und aktiver Bassist. Die Suche nach der richtigen Kombination aus Vorstufe und Compressor ist bei mir ein Dauerthema, das wohl nie abgeschlossen sein wird.

    Detlef: Stimme dir zu, daß (falls möglich)das A5 weg sollte. Wenns aber für den Sound des Bassisten essentiell und charakteristisch ist, geht das natürlich nicht, und gerade serielle Effekte lassen sich halt nicht parallel dazu mischen... Dann lieber auf der Bühne vorverstärken, komprimieren und dann erst in dieses Gerät.

    Wo ich dir aber nicht zustimme: Wieso aus der aktiven DI ins Pult und den Preamp in den Insert? Wieso das Gerät, das auf möglichst hochqualitative Vorverstärkung designt wurde, nicht seinem Zweck entsprechend einsetzen?

    Gruß vom Toff

  • Detlef
    Profi
    Beiträge
    611
    • 27. November 2002 um 22:42
    • #5
    Zitat

    Wo ich dir aber nicht zustimme: Wieso aus der aktiven DI ins Pult und den Preamp in den Insert? Wieso das Gerät, das auf möglichst hochqualitative Vorverstärkung designt wurde, nicht seinem Zweck entsprechend einsetzen?

    ´n Abend Toff,

    ist einfach so bei mir, weil ich mich bei wechselnden Bassisten mit wechselnder Qualität nicht mehr rumquälen will. Mit DI raus, dann per linkout in seinen Amp und der kann dann da auf der Bühne mumpfen und dröhnen wie er will, den Bass-sound mach ich mit dem ProBASS (oder Pult-EQ plus dbx 163). Es klingt allemal besser als das was die meisten Mittelklasse-Bassisten so selbst produzieren (spiele übrigens selbst mittelmässig Bass in ner Band, aber nur zum Spass). Ausnahmen bestätigen die Regel: z.B. bei Michael Davis brauch ich nur ´n ganz klein bissel Kompi und schon passt alles. Hab übrigens beobachtet das einige Kollegen das ähnlich machen, meist aber nur mit Komp, nicht Bass-Preamp. Stehe mit dieser Lösung also nicht alleine da.
    Klar wärs cooler, wenn der Bassist den Sound selbst hinkriegt und wir müssen das nur noch zur PA rausblasen, aber wie gesagt, oft ist dem nicht so, da hab ichs lieber selbst im Griff, anstatt hinter dem Amp-Out nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben.

    Grüsse

    Detlef

  • Toff
    Profi
    Beiträge
    349
    • 28. November 2002 um 19:28
    • #6

    Alles klar und "genehmigt".
    Bin neugierig: Welche DI benutzt du, und welche DIs stellen bei Bass für dich (Frage natürlich an alle!!) das Optimum dar?

    Gruß vom Toff

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 20. Dezember 2002 um 18:10
    • #7

    Wora hat dazu schonmal gepostet, ich persönlich gebe passiven DI-Boxen (und zwar vom Atelier der Tonkunst) den Vorzug, wegen der besseren Symmetrie, der Potentialtrennung und dem nicht vorhandenen Unsinn mit Batterie, Phantomspeisung, etc.
    Das mit der Tretmine halte ich auch für problematisch, den besten Ton hat ein E-Baß immer noch bei möglichst direktem Signalweg - gute und möglichst kurze Kabel vorausgesetzt. Von Sendern ist gerade beim Baß aus meiner Erfahrung auch abzuraten.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 20. Dezember 2002 um 19:02
    • #8

    ich kann auch nur raten: weg mit dem a5. das hatte ich nämlich auch mal.
    das macht alle dynamik und brillanz in den eimer.
    ob nu ein preamp unbedingt in den insert gehört, weiss ich nicht, aber wer hat, der hat.
    ich persönlich benutze die röhre von meinem h&k bassbase schon ganz gerne, aber wenns vorne raus blöd klingt, bin ich der letzte, der seinen mumpf durchsetzen will. geil klingen musses! egal wie.

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 20. Dezember 2002 um 21:59
    • #9

    Detlef

    Das mit der DI auf der Bühne mache ich auch so Detlef. Das ist ne gute Lösung. Habe auch schon ein paar Baßgit. gesehen die das gleich von vornherein so wollten. ich nehme ne aktive 4-fach von Palmer, ist kein HighEnd aber tut seinen Zweck.

    MfG

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

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