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Drumfrequenzen

  • Hinzi
  • 26. Februar 2005 um 20:22
  • Hinzi
    Beiträge
    65
    • 26. Februar 2005 um 20:22
    • #1

    Hi,
    wenn ich das aus dem Buch vom Admin richtig verstanden habe, müssen bei drummics für jedes Mikro ein Frequenzbereich eingestellt werden, damit das dazugehörige Gate nur dann öffnet wenn es öffnen soll. D.h. das nicht beim schlagen der Toms das snaremikro mit öffnet.
    Jetzt meine frage: Wie finde ich heraus welcher frequenzbereich für die einzelnen Mikros gilt. Gibt es da nicht eine generelle Tabelle die mir sagt welche frequenzen gelten?

    Gruß Hinzi

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 26. Februar 2005 um 20:46
    • #2

    Hi Hinzi,

    es ist mitnichten so, daß jede Trommel eine ihr eigene "Spezialfrequenz" hätte, die es Dir erlaubt, ganz exakt nur mit dieser Frequenz das Gate zu triggern. Dieser sogenannte Sidechain-Filter im Gate dient vorwiegend dazu, unerwünschten "Müll", der definitiv nicht von der Trommel ist, aus dem Triggerweg 'rauszufiltern.
    Ein Beispiel: Wenn auf einer kleinen Bühne der mächtige Baßverstärker in unmittelbarer Nähe des Schlagzeugs steht, kann es sein, daß bei jedem Ton vom E-Bass das Gate der Bassdrum aufmacht. Also stellt der schlaue Tonmann die Filter am Bassdrumgate so ein, daß das Gate nur noch auf Signalanteile zwischen z. B. 2 und 5 kHz reagiert, weil er weiß, daß in diesem Bereich das Anschlagsgeräusch der Bassdrum (der "Klick" oder bei mir eher "Tsick") liegt. Ergebnis: Wenn der Basser spielt, bleibt das Gate zu, geht aber zuverlässig auf, wenn der Trommler auf die Fußbumse tritt.
    Um das so sinnvoll zu nutzen, mußt Du schon einige Kenntnisse über Instrumente und die von ihnen abgegebenen Klang- bzw. Frequenzgemische haben. Am besten ist, wenn Du mal Gelegenheit hast, mit einem erfahrenen Kollegen bei einem Soundcheck zusammen 'rumzuspielen.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 27. Februar 2005 um 12:58
    • #3

    entscheidend für die gute funktion der gates ist auch eine vernünftige positionierung der mics. für die hängetoms montiere ich meist beide mics mit dem "ar..." aneinander. das bd-mic steckt sehr oft im loch des resofells und an der standtom mußt du experimentieren, damit nicht zuviel ride oder crash mit draufkommt (meißt hängen diese becken tief über dem floortom :o( ). alles in allem sind gates ganz nützlich aber nicht die wunderwaffe schlechthin. ich mag gates eigentlich nur an den toms, damit die schön knackig kommen... 8)

  • backliner
    Beiträge
    6
    • 21. März 2005 um 18:29
    • #4

    Tobias

    Was hat es dann mit dem Range bzw. Threshold-Regler auf sich? bei mir gehen meistens tom-gates auf, wenn die snare ordentlich gedroschen wird. ich habe es aber mit Threshold wieder in den Griff bekommen. Ist das ein total falscher Ansatz?

    MfG

  • mistebass
    Beiträge
    55
    • 21. März 2005 um 22:05
    • #5
    Zitat von "Backliner"

    Tobias

    Was hat es dann mit dem Range bzw. Threshold-Regler auf sich? bei mir gehen meistens tom-gates auf, wenn die snare ordentlich gedroschen wird. ich habe es aber mit Threshold wieder in den Griff bekommen. Ist das ein total falscher Ansatz?

    MfG


    backliner:
    Der Threshhold hat nichts mit dem Triggerweg zu tun, sondern markiert die Pegelschwelle, bei der das Gate öffnen soll. D.h., dass Du einfach einen höheren Schwellenpegel als den der Snare eingestellt hast und somit das Gate erst beim Tompegel, welcher dann wohl höher war als der Snarepegel, geöffnet hat.

  • derautor
    Profi
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    18
    Beiträge
    1.089
    • 22. März 2005 um 12:18
    • #6
    Zitat

    Der Threshhold hat nichts mit dem Triggerweg zu tun, sondern markiert die Pegelschwelle, bei der das Gate öffnen soll. D.h., dass Du einfach einen höheren Schwellenpegel als den der Snare eingestellt hast und somit das Gate erst beim Tompegel, welcher dann wohl höher war als der Snarepegel, geöffnet hat.


    Bleibt noch anzumerken, dass die richtige Ausrichtung des Tom-Mikros (Mikro nimmt Tom optimal und Snare möglichst leise auf) Dir in diesem Fall zusätzlichen dB-Spielraum beim Einstellen des Tom-Thresholds beschert. Dass mit dem "Einstellen des Frequenzbereiches jedes Drummikes" nur das Sidechain-Filter des Gates und nicht die Kanal-Klangregelung gemeint ist, dürfte klar geworden sein.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 11. April 2005 um 22:42
    • #7

    Ich würde mir auch jede Trommel erstmal ohne Gate anhören und dann entscheiden , ob es sein muss. Flatternde Gates ergeben doofe Effekte im Gesamtsound und einen Haufen Gates sauber einzustellen ist ne echte Strafarbeit (Für Dich UND den Trommler).
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

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