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Aufnahme Mischpult-Laptop mit einfachsten Mitteln

  • bassix
  • 28. Februar 2005 um 15:52
  • bassix
    Beiträge
    18
    • 28. Februar 2005 um 15:52
    • #1

    Hallo zusammen!

    Wie kann ich mit wirklich einfachsten Mitteln unser Ausgangssignal vom Mischpult im Laptop aufnehmen?

    Da wir die letzte Zeit viel Geld in unsere Pa-Anlage investiert haben, sollte es ein günstige Lösung geben.

    Wir haben schon probiert, an unserem Mischpult, einem Alt-Bewährten Dynacord MC16/2 am Recording-Ausgang (2x Chinch) rauszugehen, und direkt an der Soundkarte Vom Laptop wieder rein. (mit Total-Recorder aufgenommen)

    Aber das Klingt furchtbar, wie Ihr sicherlich wißt...

    Dann haben wir von A/D Wandlern gehört. - leuchtet auch ein.

    Aber was ist für uns die einfachste Lösung, um einen Einfachen Mitschnitt von einem Live-Auftritt zu bekommen?

    Was verwendet Ihr so dafür (Hardware und Software)

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 28. Februar 2005 um 16:35
    • #2

    Was klingt an der Aufnahme furchtbar, ist die erste Frage. Liegt´s an der Soundkarte, der Wandlung, dem Medium, dem Pult, dem Mix..... Wenn alle Signale auf dem Pult aufliegen und man "laut" mischen kann (also mit Druck), kommen meist vernünftige Aufnahmen raus. Halt Live....

    Also, was klingt nicht furchtbar?

  • bassix
    Beiträge
    18
    • 28. Februar 2005 um 16:45
    • #3

    Also von Aufnahme kann man fast nicht sprechen.

    Es ist ein dauerndes knacken drauf und es klingt so weit weg und leise, hört sich an, als ob ich ein Konzert in 1000Metern Entfernung mit meinem Handy aufgenommen habe.

    Sogar das hört sich wahrscheinlich besser an.

    Woher das kommt?

    Paßt vielleicht das Ausgangssignal von unserem Recording-Chinch-Ausgang nicht zum Eingangspegel des Laptop?
    Falsche Software?

    Keine Ahnung - deshalb frag ich ja.

  • dave
    Beiträge
    288
    • 28. Februar 2005 um 16:47
    • #4

    Hallo

    Also, ich würde einfach mal Tippen, dass es an der Soundkarte liegt, die Klinkenanschlüße am Laptop liegen direkt auf dem Motherboard (soundonboard) und haben normalerweise eine miserabele Qualität.
    Ich würde dir eine einfache externe Soundkarte (USB/Firewire) naheliegen. Wenn du genug geld hast ist die M-Box von Digidesign nicht schlecht, da ist direkt auch eine software dabei. (KOstet aber auch) Ansonsten "irgedneine" usb oder firewire lösung (gibt es etliche) und als software zb. Cubase SE oder das alte Wavelab.

    Mfg
    David

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 28. Februar 2005 um 19:20
    • #5

    Schon einmal daran gedacht, dass der Cinch-Ausgang am Pult kaputt sein kann, z.B. Wackelkontakt?
    Ansonsten funktioniert diese Methode sehr gut, da war mit Sicherheit was kaputt oder du hast irgendwo n Phasendreher drin.

  • outliner
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    3.031
    • 28. Februar 2005 um 20:29
    • #6

    externe soundkarte ist zwar edler,aber mit der internen funktioniert auch gut.habe ich schon probiert,aber mit einem anderen winzigen freeware-programm namens "no 23 recorder".super ergebnis!

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Christian Engel
    Moderator
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    4
    • 28. Februar 2005 um 20:39
    • #7

    Wenn das Ganze als verlustfreie Wave-Datei aufgenommen wird, hat die Recording-Software nur minimalen Einfluss auf die Aufnahmequalität. Solche schwerwiegenden Probleme lassen sich damit nicht erklären. Onboard-Soundkarten bei Laptops sind die Bank durch einfach nur schlecht und für diese Anwendung nicht zu benutzen. Habt ihr vielleicht versehentlich den Mikrofoneingang erwischt?

    Für ca. 100€ kann ich euch das Edirol UA-1A empfehlen. Ist ein absolut simples, aber gut funktionierendes USB Audio-Interface. Die Qualität der Wandler darf als gut bezeichnet werden. Dürfte die einfachste und praktikabelste Lösung für euch sein.

    Beste Grüße, Christian

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 28. Februar 2005 um 20:44
    • #8

    richtig gepegelt ?

    zum testen:
    cd-player an laptop anschließen (fixed outs)
    mixer out mit kassettendeck/dat aufnehmen

    Zitat


    Habt ihr vielleicht versehentlich den Mikrofoneingang erwischt?

    oder den ausgang ?

    ich habe neulich auch mal testweise mit der onboard
    soundkarte was aufgenommen und war positiv überrascht..

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Frank Uhlig
    Profi
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    575
    • 28. Februar 2005 um 20:50
    • #9
    Zitat von "bassix"

    hört sich an, als ob ich ein Konzert in 1000Metern Entfernung mit meinem Handy aufgenommen habe.

    Richtiger, aktueller Treiber für den Soundchip vorrausgesetzt:

    Ist vielleicht eine dumme Frage, aber ist denn sichergestellt dass ihr am Laptop nicht "zufällig" über das eingebaute Mic aufgenommen habt?

    Doppelklick auf den Lautsprecher rechts in der Start/Menüleiste->Optionen->Eigenschaften->"Aufnahme" anwählen, "OK" bestätigen. Hier ist öfters die Mikrofon Checkbox angewählt und dessen Pegel hoch, der Line In eben nicht angewählt & dessen Pegel runter, oder aber auch eine Mischung aus beiden.

    Grüße,
    Frank

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 28. Februar 2005 um 20:59
    • #10

    Alle onboard-Soundkarten bei den gängigen Laptops sind imho für Aufnahmen mit höherer Qualität unbrauchbar. Wir arbeiten für "normale" Aufnahmen mit Wavelab und folgender Karte http://www.netzmarkt.de/thomann/echo_i…e_prodinfo.html

    Das funzt super und ist relativ preiswert.

    Saludos,
    Rainer

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 28. Februar 2005 um 22:44
    • #11

    Tascam US 122 kaufen! Ca. 220 EUR, klingt astrein, Tascam eben..!

    http://www.davidheuer.de

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 28. Februar 2005 um 22:45
    • #12
    Zitat von "ProSound"

    Tascam US 122 kaufen! Ca. 220 EUR, klingt astrein, Tascam eben..!

    Kann ich bestätigen, nutze ich auch.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 7. März 2005 um 08:56
    • #13

    Ich glaube auch nicht, dass die schlechte Aufnahmequalität an den Wandlern liegt. Allein die Aussage, dass es sich unheimlich weit weg anhört, ist bei der Aufnahme des Mixer-Outs eigentlich schon fast unmöglich, wenn man nicht Unmengen Hall und andere Effekte auf der PA liegen hatte.

    Die Idee mit der Aufnahme über die Laptopmikrofone ist da ziemlich plausibel. Damit wäre die beschriebene Aufnahmequalität erklärbar.

    Bitte deshalb zunächst sicherstellen, dass über die Chinch-In des Laptops aufgenommen wird. Test mit CD-Player am Line-In durchführen und den Laptop so einstellen, dass tatsächlich die CD im CD-Player aufgenommen wird.

    Erst wenn das sichergestellt ist und eine erneute Aufnahme des Mischpultausgangs trotzdem noch nicht die gewünschte Qualität hat, dann zusätzliches Material kaufen.

    btw. richtig gut wird´s erst, wenn Einzelspuren aufgenommen werden. Denn erfahrungsgemäß benötigt man für eine CD eine völlig andere Mischung, als Live. Allein schon deshalb weil bei der späteren CD-Wiedergabe die Backline und die Raumakustik fehlt. Außerdem benötigt man für eine CD-Produktion eine völlig andere Qualität. Etwas, das Live gut ist, muss noch lange nicht für´s Studio taugen (leider). Ggf. kann ich ja mal helfen. Evtl. PN schicken, oder http://www.Kockord.de ansurfen.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

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