Hallo,
Da wir des öfteren mit unserer Amateur-Band das Problem der überbetonten Zischlaute haben und unser (sicher laienhaftes) Herumprobieren mit EQ-Einstellungen nicht wirklich half, habe ich jetzt eine sich bietende Gelegenheit genutzt, einen Behringer Suppressor DE 102 (ein älteres Modell) preiswert gebraucht zu erwerben.
Wie binde ich das Gerät nun am besten in unser Setup ein? Wir haben momentan zwei Vokal-Subgruppen, also ein Kanal des De-Essers stünde für jede Gruppe zur Verfügung. Oder ist es sinnvoller, das Gerät nur jeweils in einen einzelnen Mikrokanal einzuschleifen (bei den Background-Sängern hatten wir auch noch nie wirklich solche Probleme, es würde also reichen, unsere beiden Hauptstimmen zu "de-essen") ?
Kann jemand aus Erfahrung berichten, welche Einstellungen sich für Live-Musik (Tanzmusik Querbeet) so Pi-mal-Daumen bei ihm bewährt haben?
Kann ich durch Nutzung des Sidechains die Wirkung noch verbessern? Welches Steuersignal schicke ich dann da drauf?
Derzeit werden beide Vokal-Gruppen nur (leicht) komprimiert. Wir hätten bei unserer derzeitigen Ausstattung auch noch je einen 15-Band-EQ zur Verfügung. Bezieht also diese und ggf. auch weitere notwendige Filter/ Geräte ruhig in Eure Überlegungen bzw. Tips mit ein. In Sachen EQ hatten wir bisher nur die 2-Band-Regelung je Kanal an unserem Mixer (jaja, ich weiß...) und 31-Band-Grafik-EQ für die Summe (war bisher nur ab und zu geborgt da, wird aber noch selbst angeschafft - dann lernen wir sicher auch noch, besser damit umzugehen).
Bitte rümpft nicht die Nase über unser preiswertes und gebrauchtes Equipment, wir sind nun mal Hobby-Musiker und müssen damit auskommen. Trotzdem wollen wir aus dem, was wir haben bzw. aus dem, was wir uns leisten können, für unser kleines Publikum das Beste herausholen.
Ich bin dankbar für jeden praxisrelevanten Hinweis.
Hendrik