Hallo,
wer hat schon einmal die T/S Parameter von 1“ und 2“ Treibern ermittelt.
Bitte um Erfahrungsberichte und Messergebnisse.
mfg.
wg
T/S Parameter
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Anonymous -
26. November 2002 um 09:11
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Die TSP von Treibern lassen sich kaum bestimmen. Meist weisen die Treiber mehrere Impedanzspitzen auf. Dadurch läßt sich die Resonanzfrequenz nicht richtig bestimmen. Auf alle Fälle ändert sich Qms nach aufsetzen eines Horns bzw. es ändert sich je nach Horn. Wenn dann muss man also die TSP mit Horn ermitteln.
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Brain am 2002-11-26 09:17 ]</font>
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Beim Simulationsprogramm Akabak ist dazu eine Anleitung dabei. Ich hab´s aber nur überflogen und nie ausprobiert.
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TSP im horn messen ?
mehrere Impendanz spitzen ?was für ein schwachsinn !!!
Ich könnte dir ein Buch über dieses Thema schreiben...so komplex ist das ganze..!!!
Heut zu Tage gibt es schon ab ca. 300euro Pc programe die das sehr zuverlässig ermitteln.
Vieleicht findest du jemanden im Forum, der in deiner nähe wohnt und ein sollches Program besitzt...Viel Glück...sesto.
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Öhm was soll daran schwachsinn sein?
Die haben meist wirklich mehrere Resonanzen...
Und viel mehr als ne SPL Messung kann dieses 300€ Programm auch nicht...
Die Impedanz noch, aber das wars dann meist... -
Zitat
Thomas schrieb am 2002-11-26 13:00 :
Öhm was soll daran schwachsinn sein?
Die haben meist wirklich mehrere Resonanzen...
Und viel mehr als ne SPL Messung kann dieses 300€ Programm auch nicht...
Die Impedanz noch, aber das wars dann meist...Klar haben Hörner mehrer Spitzen, wie Doppel vent. Bandpass auch. Hat aber wenig mit den TSP zu tun, sondern vielmehr mit Abstimmfrequ. Das Chassis selbst hat nur eine Defftige !!! ausser es handelt sich um Kommpressionstreiber oder mitteltöner Horngeladen. Dieses Program Heisst "DLSA PRO" und kann sehr viel !!! Ich habe es seit 2jahren im betrieb und schlägt sich wacker gegen MLSSA !!! Kann ich übrigens jedem empfehlen, ist bei RCMakustik zu haben, und kann ne menge.
TSP's Messe ich in einer "Unendlichen Schallwand" mit ca.500l im rücken (manchmal gibts auch ausnahmen). -
Naja, was kanns schon. Impulseresponse messen und der Rest ist reine Rechnerei.
Standard halt. Da gibts ein Dutzend andere und jeder der Boxen baut hat heute sowas ohnehin. Ob jetzt mit hardware oder als Soundkartenloesung.Wichtiger find ich da fast eine gute Lektuere dazu, sonst sind Mess und Interpretationsfehler zwangsläufig die Folge.
CU
Martin -
Hallo,
natürlich handelt es sich um 1“ und 2“ Compression Mid Driver keine Konus- Lautsprecher!
Die Messungen der T/S gestalten sich nicht so einfach wie meine Erfahrungen zeigen.
mfg.
wg -
Für was braucht man TSP's bei Kommpressions- treibern ?
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Soweit ich das im Kopf habe, versucht man die TSPs von Druckammer-HT-Treibern (ohne Horn natürlich) dazu zu verwenden, die Axialresponse sowie (in Grenzen) das Abstrahlverhalten zu simulieren.
Zumindest bei der Axialresponse soll das Ergebnis soweit mit der Realität übereinstimmen, dass man die hornseitige Ursache bestimmter Probleme erkennen und ggf. abstellen kann. Das ist natürlich nur dann machbar, wenn man HT-Hörner selbst entwickelt.Adam
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Hallo,
Sind diese T/S Messungen von 1“-2“ Treibern noch nicht gemacht worden, um Erfahrungen auszutauschen.
mfg.
wg -
Zitat
Adam Selene schrieb am 2002-11-26 15:02 :
Soweit ich das im Kopf habe, versucht man die TSPs von Druckammer-HT-Treibern (ohne Horn natürlich) dazu zu verwenden, die Axialresponse sowie (in Grenzen) das Abstrahlverhalten zu simulieren.
Zumindest bei der Axialresponse soll das Ergebnis soweit mit der Realität übereinstimmen, dass man die hornseitige Ursache bestimmter Probleme erkennen und ggf. abstellen kann. Das ist natürlich nur dann machbar, wenn man HT-Hörner selbst entwickelt.Adam
TSP ohne Horn sind Schwachsinn, da Qms nach aufsetzen eines Horns extrem sinkt. Bei einem guten Horn sollte die Impedanzspitze bei der Resonanzfrequenz so gut wie gar nicht sichtbar sein.
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Zitat
SES'lab schrieb am 2002-11-26 13:12 :
Klar haben Hörner mehrer Spitzen, wie Doppel vent. Bandpass auch. Hat aber wenig mit den TSP zu tun, sondern vielmehr mit Abstimmfrequ.TSP beschreiben die mechanische und elektrische Dämpfung. Die wiederum bestimmt den Impedanz verlauf. Somit kann man aus dem Impedanzverlauf, eines direkt Strahlers (nicht BR, BP) die TSP berechnen.
Der einzige Schwachsinn ist die Aussage, dass die TSP nix mit Impedanz zu tun hat.Deinen Beiträgen entnehme ich mal, dass Du dich (anscheinend) auskennst. Dann kennst Du auch sicher das äquivalente elektrische Ersatzschaltbild eines Lautsprechers. Und wenn du das kennst, weißt du was TSP mit Impedanz zu tun haven.
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Der einzige Schwachsinn ist die Aussage, dass die TSP nix mit Impedanz zu tun hat.
Ich kann es nur immer wieder wiederholen:
richtig lesen, richtig lesen, richtig lesen!!!Ich sagte nicht das sie "nix" miteinander zu tum haben, sondern wenig, und im fall der diskusion, stimmt das auch !!! also richtig und in ruhe durchlesen, überlegen und dan antworten!!!
durch T/S den Abstrahlwinkel zu messen, ist das selbe, wie durch den Frequenzgang den sound einer Box deffinieren zu wollen.
Ich schwöre zwar bei Basstreibern auf ein hohes Qms (oder niedriges Rms), meiner Erfahrungen nach, ein synonim für sauberen, Impulsiven Bass. Würde aber nicht meine Hand ins Feuer Legen.Gruss Sesto.
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Zitat
SES'lab schrieb am 2002-11-28 11:31 :
Ich sagte nicht das sie "nix" miteinander zu tum haben, sondern wenig, und im fall der diskusion, stimmt das auch !!!Die TSP zusammen mit Re und Le sind die die ENTSCHEIDENSTEN Parameter für die Impedanz. Allerdings lassen sich die TSP mit den üblichen Methoden nur bei geschlossenen Gehäusen und bei frei strahlenden Lautsprechern bestimmen, da Resonator Konstruktionen den Impedanzgang verändern. Doch der Resonator hat wiederum eine Güte.
Zitat
also richtig und in ruhe durchlesen, überlegen und dan antworten!!!
durch T/S den Abstrahlwinkel zu messen, ist das selbe, wie durch den Frequenzgang den sound einer Box deffinieren zu wollen.Wer redet denn hier vom Abstrahlwinkel? Ich habe nie behauptet, dass die TSP durch Abstrahlwinkel, Frequenzgang etc. messbar sind. Aber durch den Impedanzgang sind sie messbar.
Zitat
Ich schwöre zwar bei Basstreibern auf ein hohes Qms (oder niedriges Rms), meiner Erfahrungen nach, ein synonim für sauberen, Impulsiven Bass. Würde aber nicht meine Hand ins Feuer Legen.Hohes Qms kann man auch durch hohes Mms und/oder hohes fs erzielen. Aber ich denke gleich wie Du. Je niedriger Rms desto besser.
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Die TSP zusammen mit Re und Le sind die die ENTSCHEIDENSTEN Parameter für die Impedanz. Allerdings lassen sich die TSP mit den üblichen Methoden nur bei geschlossenen Gehäusen und bei frei strahlenden Lautsprechern bestimmen, da Resonator Konstruktionen den Impedanzgang verändern. Doch der Resonator hat wiederum eine Güte.
Bin Vollkommen einferstanden mit dir, war damals ein missverständniss, ich danchte es sei die Rede von T/S Messungen von Bass-Chassis in Hörner...
ZitatWer redet denn hier vom Abstrahlwinkel? Ich habe nie behauptet, dass die TSP durch Abstrahlwinkel, Frequenzgang etc. messbar sind. Aber durch den Impedanzgang sind sie messbar.
Wieder ein Fehler von mir: Hatte es nicht zu dir gemeint, sonder dem, der vorher (weiss sein name nicht mehr) durch T/S bei 1" und 2" Treibern Abstrahlwinkel rausfinden wollte, und das ohne Horn...
Hohes Qms kann man auch durch hohes Mms und/oder hohes fs erzielen. Aber ich denke gleich wie Du. Je niedriger Rms desto besser.
Da gibt es sogar noch einige Parameter die das tun können, das ist ja das schöne/ärgerliche am Chassisbau :smile:
Mechanich kann man da auch sehr viel Beitragen, Grosszügige Belüfftungen (Hinterbelüfftete Zentrierspinne u.a) kann u.a Qms stark heben. Bei Ferrofluid geküllten Tweetern habe ich sogar die erfahrung gemacht das neben der kaum vorhandenen Impendanz Spitze, auch Qms sehr tief ist (ca. unter 1.5). Und um so Tiefer Qms, um Visköser ist auch das Ferrofluid, und auch um so Bedämpfter klingt der Tweeter dan auch. Ferrofluid freie Tweeter z.B, haben Qms über 3 und klingen auch sehr viel feiner und detailreicher, sind dafür auch weniger Belastbar.
Nun frag ich mich, ob das auch bei Kommpressions-Treiber klappt.
Hat da Jemand erfahrungen...???Gruss...Sesto.
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Zitat
SES'lab schrieb am 2002-11-28 12:56 :
Bin Vollkommen einferstanden mit dir, war damals ein missverständniss, ich danchte es sei die Rede von T/S Messungen von Bass-Chassis in Hörner...Naja, bei idealen Hörnern könnte man auch die TSP eines Basses aus der Impedanz berechnen. Das Problem bei realen Hörnern ist aber, dass die Resonanzfrequenz meist unterhalt der spezifischen Horngrenzfrequenz liegt und somit der Imaginärteil ansteigt.
Zitat
Da gibt es sogar noch einige Parameter die das tun können, das ist ja das schöne/ärgerliche am Chassisbau :smile:
Mechanich kann man da auch sehr viel Beitragen, Grosszügige Belüfftungen (Hinterbelüfftete Zentrierspinne u.a) kann u.a Qms stark heben. Bei Ferrofluid geküllten Tweetern habe ich sogar die erfahrung gemacht das neben der kaum vorhandenen Impendanz Spitze, auch Qms sehr tief ist (ca. unter 1.5). Und um so Tiefer Qms, um Visköser ist auch das Ferrofluid, und auch um so Bedämpfter klingt der Tweeter dan auch. Ferrofluid freie Tweeter z.B, haben Qms über 3 und klingen auch sehr viel feiner und detailreicher, sind dafür auch weniger Belastbar.Qms wird ausschließlich durch fs, Mms bzw. Cms und Rms bestimmt. Deine angeführten Beispiele wirken sich auf eine oder mehrere dieser drei Parameter aus. Z.B. Belüftungen senken Rms, Ferrofluid erhöht Rms und senkt somit Qms. In einem Punkt stimme ich dir aber nicht zu. Je niedriger Qms desto dickflüssiger ist das Ferrofluid und um so höher ist auch Rms. Das kann man sehr gut bei Hifi Hochtöner beobachten. Gewöhnliche Kalotten haben meist dickflüssige Ferrofluide und deshalb kaum Resonanzüberhöhungen. Ich habe z.B. einen Scan Speak mit sehr dünnflüssigen Ferrofluid und der hat eine wesentlich ausgeprägtere Resonanzspitze. Das mit der feinen Auflösung stimmt. Hochtöner mit zu dickflüssigem Ferrofluid klingen meist angestrengt und zischen. Ach ja, eine äußerst flache und niedrige Impedanzspitze ist immer die Folge von niedrigem Qms.
Zitat
Nun frag ich mich, ob das auch bei Kommpressions-Treiber klappt.
Hat da Jemand erfahrungen...???Gruss...Sesto.
Meinst Du damit Ferrofluid? Ich habe zum Beispiel zwei Xtension DR-250 1" Treiber. Die haben Ferrofluid. Das Problem dabei ist allerdings, bei jedem Schwingspulen Tausch wird das Ferrofluid weniger. Also bei PA Lautsprechern finde ich Ferrofluid eher unangebracht. Auch wegen der Langzeitstabilität. Ferrofluid verdunstet mit der Zeit, vor allem wenn ständig große Leistung zugeführt wird und früher oder später kann es verharzen. Dann richtet es mehr Schaden als Nutzen an.