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Veranstaltungsort "Neue Arena" Ilshofen.

  • mischpultschorsch
  • 28. März 2005 um 12:10
  • mischpultschorsch
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    • 28. März 2005 um 12:10
    • #1

    Mischpultschorsch war gestern mal wieder ganz privat als Gast auf nem Top40-Coverband-Gig. Der Ort des Geschehens war die sogenannte "Neue Arena Hohenlohe" in Ilshofen direkt an der A6 Heilbronn-Nürnberg. Ein Veranstaltungsort, der aus akustischen Gesichtspunkten fast schon ins "Warnungen"-Brett gehört.
    Besagte "Arena" ist eine Viehversteigerungshalle, die außerhalb der Versteigerungen für "normale" Veranstaltungen wie Rockkonzerte genutzt wird und laut Veranstalter bereits für die nächsten eineinhalb Jahre komplett ausgebucht ist!
    Boden: Stein, Wände: Stein, Dach: Wellblech mit massiven T-Trägern dazwischen. Fassungsvermögen: Geschätzte 1000 Leute.

    Zu der grundsätzlich bereits grenzwertigen Akustik kam gestern dann auch noch ein offensichtlich mit dem 02R völlig überforderter Tonmann nebst falsch arraytem Holz (C4) dazu. Die Combo hatte pro Seite 6xC4sub (2breit/3hoch) auf dem Boden stehen, darauf ein Top nach vorne, das andere in einem Winkel >45° eingedreht als quasi Infill.
    Den kompletten Abend hat man außer Kickdrum, Snare (mit viel zu viel Hall) und dem Gesang nebst einigen Gitarrensolis nichts gehört. Das allerdings mit solch brachialer Lautstärke und derart zusammenkomprimiert, so daß ein am FOH liegender Pegelknecht ständig Werte zwischen 110-115 db anzeigte. Wohlgemerkt stand der FOH in rund 25m Entfernung von der Bühne. Welche Werte dann auf der Tanzfläche direkt vor den PA-Stacks anlagen, kann man sich denken.

    Falls also demnächst jemand aus dem Forum das Vergnügen hat, in dieser Halle Ton zu machen, so möchte ich dringendst anraten, sehr definiert abstrahlendes Holz zu verwenden, welches in jedem Falle geflogen wird. Die Höhe der Halle läßt durchaus auch den Einsatz eines Linearrays zu.

  • gerald1
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    • 28. März 2005 um 18:21
    • #2

    Mischpultschorsch schrieb:

    Zitat

    Falls also demnächst jemand aus dem Forum das Vergnügen hat, in dieser Halle Ton zu machen, so möchte ich dringendst anraten, sehr definiert abstrahlendes Holz zu verwenden, welches in jedem Falle geflogen wird.


    Wenn die Probleme im Vorfeld schon so bekannt sind, dann ist doch ein wirklich gutes definiertes (Degress) Hornsystem absolut zu bevorzugen. Zum Beispeil sowas wie KF750 / 755, natürlich mit mehr als 4 DSP-Wegen pro Seite. Wer es da mit Linearray probiert, hat schon im Vorfeld mit erheblichen Problemen zu rechnen. Es sei denn, der Hype ist wichtiger oder man hat gar nix mehr anderes im Lager :oops: . Einen guten Rigger und Systemtech. benötigt man natürlich für beide Ausführungsarten 8) .
    Gerald1

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. März 2005 um 10:47
    • #3

    Tach Gerald,
    wie kommst du darauf, dass ein LA hier fehl am Platze ist?! "Wellblechdach" heißt doch für mich erstmal, so wenig Energie wie möglich ins Dach zu schicken. Und das geht doch wohl mit einem LA besser als mit einer konventionellen Horn-PA.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • gerald1
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    • 29. März 2005 um 12:44
    • #4

    Gerald schrieb:

    Zitat

    gutes definiertes (Degress) Hornsystem absolut zu bevorzugen


    Jetzt muß ich mich als erstes mal selbst korrigieren, da hat wieder der Tippfehler zugeschlagen - das heißt natürlich "Degrees".

    Volker schrieb:

    Zitat

    Tach Gerald,
    wie kommst du darauf, dass ein LA hier fehl am Platze ist?! "Wellblechdach" heißt doch für mich erstmal, so wenig Energie wie möglich ins Dach zu schicken. Und das geht doch wohl mit einem LA besser als mit einer konventionellen Horn-PA.


    Hallo Volker,
    ein sehr wohl richtiger Punkt, daß das Wellblechdach (möglichst) keinerlei Energie benötigt. Es sei denn, die Rigger suchen sich wieder die besten Plätze. Diesbezüglich gibt es da einige, was ich bis jetzt gesehen und gehört habe, erhebliche Riggingfehler. Diese Betrachtungsweise gilt sowohl vertikal als auch horizontal. Dabei haben es die Rigger eben auch nicht immer einfach. Da schlagen wieder die Möglichkeiten der Mechanik zu. Selbst Produzenten samt ihren Marketing-Genies buchen in div. Fachzeitschriften große Columnen und sind der Meinung, ne Deckenbeschallung ist prima. Warscheinlich müssen die ne Menge Rigger da oben versorgen. :lol: Durch den Hype von LA wird die horizontale Abstrahlung notgedrungen in erheblichem Maße sehr stiefmütterlich behandelt.
    Indoorproblem LA: Die Rigging-Winkelpositionierung von LA in Grad (horizontal) zur linken und/oder rechten Seitenwand. Natürlich immer abhängig auch davon, wieviel Meter entfernt die Banane von der Wand eingeriggt ist. Ein Optimum ist bei einer fest kalkulierten Größe von ca. 90° niemals gegeben. Hier empfinde ich ein definiertes Hornsystem als wesentlich griffiger. Wesentlich weniger Reflektionen, also weniger Müll. Außerdem ist man in der Lage, das Leveling je Anwendungsfall auch horizontal zu differenzieren (z. B. 30° + 30° + 30° oder so). Dieses ist in der Regel für Indoor völlig ausreichend. Bei LA überhaupt nicht möglich. Sag bloß nicht, man kann ja noch ein Infill oder so!
    Zusätzlich kann man das Hornsystem z. B. mit 3 Reihen nebeneinander (also horizontal) auch noch unterschiedlich Winkel-Positionieren (Vertikalausrichtung). Dieses ist mit LA ebenfalls überhaupt nicht möglich. Im Vorteil ist der, welcher auch sein Hornsystem horizontal im Griff hat.
    Mal schauen, was das Kudo bringt. Da gibt es wohl ein paar Ansätze. Lassen wir uns überrachen. Habs' noch nicht gehört und auch nicht gestreichelt. :lol:
    Einige Threads von Dir zeigen auf, daß ich Dir das eigendlich gar nicht erzählen muß. Ein bemerkenswertes kompetentes Fachwissen, welches Du da mit Dir rumträgst. Meine Hochachtung! 8) :roll: 8)
    Zurück zum Thema:
    Was bleibt übrig vom LA?
    Es hat durchaus für spezifische Einsätze Vorteile und was mit Gesetzen und Verordnungen (LEQ) noch alles auf uns zukommt, das wissen wir alle nicht. Ich glaube auch, die Spitze des Eisberges ist da noch nicht erreicht.
    Knallhart übrig bleibt der "Hype". Oder eben auch die damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Egal, ob sie von der Hire-Company oder von den Produzenten kommen.
    Also denn - The Show must go on! :wink:
    Gerald1

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. März 2005 um 13:41
    • #5
    Zitat


    Indoorproblem LA: Die Rigging-Winkelpositionierung von LA in Grad (horizontal) zur linken und/oder rechten Seitenwand. Natürlich immer abhängig auch davon, wieviel Meter entfernt die Banane von der Wand eingeriggt ist. Ein Optimum ist bei einer fest kalkulierten Größe von ca. 90° niemals gegeben. Hier empfinde ich ein definiertes Hornsystem als wesentlich griffiger. Wesentlich weniger Reflektionen, also weniger Müll.


    Mal ein Gedankenspiel: Du schaust von vorne auf einen Lautsprecher (meinetwegen auch ein ganzes Cluster oder LA), also quasi aus Richtung der Hauptabstrahlachse. Und nun stell dir die Abstrahlung des Lautsprechers vor - du siehst also gewissermaßen einen Daten-Balloon von vorne. Nun fahre einmal gedanklich mit deinem Finger die Konturen des Balloons ab. Wie viel Prozent der Fläche beschallt nun die Wände und vieviel Prozent der Fläche beschallt die Decke?
    Und nun nochmal die Frage, ob der vertikalen oder der horizontalen Richtwirkung mehr Beachtung geschenkt werden sollte ... :wink:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Boerx
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    • 29. März 2005 um 14:21
    • #6

    Und wie war die Veranstaltung insgesamt?
    Wie war die Band? War die Halle voll?

    Komm ursprünglich aus der Gegend und wollte dort evtl. auch hin.

  • mischpultschorsch
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    • 29. März 2005 um 15:22
    • #7
    Zitat von "Boerx"

    Wie war die Band? War die Halle voll?

    Die Halle war brechend voll - und so gegen 23:00 standen noch gute 100 Leute vor dem Eingang, die auf Grund des Füllgrades der Halle abgewiesen wurden.

    Über die Kapelle kann man geteilter Meinung sein. Die Instrumentalisten waren handwerklich gut, den Sängern (vor allem der Sängerin) mußte man hie und da (imho zu häufig) mangelnde Treffsicherheit attestieren. Da half auch die durchaus genehme Optik nicht drüberweg... :D

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Und nun nochmal die Frage, ob der vertikalen oder der horizontalen Richtwirkung mehr Beachtung geschenkt werden sollte ...

    :wink: Das dürfte sich wohl von selbst verstehen.
    Sollte ich in den fragwürdigen Genuß kommen, in dieser Halle arbeitenderweise hinterm Mischer stehen zu müssen, werde ich zweifelsohne auf ein LA setzen, sofern das Budget dies hergibt...

  • gerald1
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    • 29. März 2005 um 15:25
    • #8

    Volker schrieb unter anderem :o :

    Zitat

    Und nun nochmal die Frage, ob der vertikalen oder der horizontalen Richtwirkung mehr Beachtung geschenkt werden sollte ...

    Dein Gedankenspiel greife ich auf.
    Natürlich kann man nur der vertikalen Richtwirkung (LA) Beachtung schenken, weil auch nur hier etwas getan werden kann. Die Horizontale muß mehr oder weniger bedingt vernachlässigt werden (beim Hornsystem nicht). Leider bist Du auf einige meiner Ansätze sehr wenig eingegangen, deshalb ich den Fragenkatalog mal noch etwas auffülle. Die hier angeschnittenen Gedanken betreffen ja immer nur die Toni-, die Systemtech- als auch die Produktionsplaner-Seite. Da gibt es aber auch noch Fragen, womit sich hier viele im Forum beschäftigen: Kaufe ich mir ein LA :roll: ? Sollte ich mir ein LA kaufen :roll: ? Muß ich mir ein LA kaufen :roll: ?
    Jetzt eine Frage an Dich: Welches LA hast Du Dir gekauft :?: Ich meine jetzt nicht, das in „Deinem Stall“, sondern das, welches Du Dir von Deinem privaten Geld gekauft hast. Natürlich je nach Auftragslage steuerlich absetzbar.
    Welches Hornsystem hast Du früher besessen, als es noch kein LA gab :?:
    Der erste Teil und der zweite Fragenkatalog ist für die meisten hier eine zu kumulierende Frage :wink: .

    Gerald1

  • mischpultschorsch
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    • 29. März 2005 um 15:52
    • #9
    Zitat von "Gerald1"

    Volker schrieb unter anderem :o :


    Dein Gedankenspiel greife ich auf.
    Natürlich kann man nur der vertikalen Richtwirkung (LA) Beachtung schenken, weil auch nur hier etwas getan werden kann. Die Horizontale muß mehr oder weniger bedingt vernachlässigt werden (beim Hornsystem nicht). Leider bist Du auf einige meiner Ansätze sehr wenig eingegangen, deshalb ich den Fragenkatalog mal noch etwas auffülle. Die hier angeschnittenen Gedanken betreffen ja immer nur die Toni-, die Systemtech- als auch die Produktionsplaner-Seite. Da gibt es aber auch noch Fragen, womit sich hier viele im Forum beschäftigen: Kaufe ich mir ein LA :roll: ? Sollte ich mir ein LA kaufen :roll: ? Muß ich mir ein LA kaufen :roll: ?
    Jetzt eine Frage an Dich: Welches LA hast Du Dir gekauft :?: Ich meine jetzt nicht, das in „Deinem Stall“, sondern das, welches Du Dir von Deinem privaten Geld gekauft hast. Natürlich je nach Auftragslage steuerlich absetzbar.
    Welches Hornsystem hast Du früher besessen, als es noch kein LA gab :?:
    Der erste Teil und der zweite Fragenkatalog ist für die meisten hier eine zu kumulierende Frage :wink: .

    Gerald1

    Ein Fragenkomplex, der wohl noch lange Diskussionspotential bieten wird.

    Meines Erachtens stellt die Q-Serie von d&b derzeit eine der betriebswirtschaftlich sinnvollsten Lösungen dar, da bekanntlich Q7 auch als Fullrangebox, sowie mit Stativstange auf dem Q-Sub auch als Sub/Sat-System betrieben werden kann. Und eine Q1-Banane "arrayt" durchaus im Sinne des LA-Gedankens bzw. strahlt sehr definiert ab...

  • gerald1
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    • 29. März 2005 um 17:46
    • #10

    Mischpultschorsch schrieb unter anderem:

    Zitat

    Ein Fragenkomplex, der wohl noch lange Diskussionspotential bieten wird.


    Habe nix von gehört, daß der Admin hier die nächsten Tage offline gehen will :roll: 8) .

    Mischpultschorsch schrieb weiterhin:

    Zitat

    Meines Erachtens stellt die Q-Serie von d&b derzeit eine der betriebswirtschaftlich sinnvollsten Lösungen dar, da bekanntlich Q7 auch als Fullrangebox, sowie mit Stativstange auf dem Q-Sub auch als Sub/Sat-System betrieben werden kann. Und eine Q1-Banane "arrayt" durchaus im Sinne des LA-Gedankens bzw. strahlt sehr definiert ab...


    Mensch Schorsch, nicht so schnell mit die frischen Pferde :!:
    Diese Art Performance bietet die VRX900 so ähnlich auch :lol: . Bloß bei 6 Stück ist Schluß. Laß doch mal den Volker etwas Luft holen :wink: !

    Gerald1

  • Toff
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    • 29. März 2005 um 22:03
    • #11

    Ah, schön, der Gerald macht einen Aspekt stark, der mir ebenfalls wichtig erscheint. Da hier das Kudos angesprochen wurde und es um das manchmal probematische horizontale Abstrahlverhalten von Linearrays geht, zitiere ich mich mal selber (aus dem Rockline-Testet-Linearray-Thread):

    "Nicht der generelle Einsatz von LAs (...) scheint mir ein Problem zu sein, sondern da gibts was anderes, das LAs generell nicht so gut können: die gezielte Beschallung von großen Veranstaltungen in sehr langen und schmalen, unbedämpften Hallen. Auf der Trius-Hausmesse (SLF) in Gronau hat Jakob Kraft (Planungsbüro für Elektro- und Raumakustik Rahe-Kraft) anlässlich der Markteinführung des neuen L-Acoustics-Line-Arrays KUDOS Simulationen verschiedener Lautsprechersysteme bezogen auf diesen Anwendungsfall gezeigt. Bezüglich der Vermeidung von Reflektionen an seitlichen Begrenzungsflächen hat in einigen Fällen ein konventionelles, eng abstrahlendes sphärisches System (ARCS) deutlich besser abgeschnitten, als das Vorzeige-LineArray VDOSC - einfach weil das VDOSC zu breit abstrahlt. Sehr gute Ergebnisse hat da natürlich das neue KUDOS-Linearray gezeigt, welches horizontal mittels einer simplen mechanischen Vorrichtung im Abstrahlwinkel beeinflussbar ist - schöne Lösung. In solchen Situationen ist man dann mit den guten alten engen Groß-Horn-Tops nachwievor bestens ausgerüstet (wenn man sie entsprechend hoch fliegen kann)."

    Mensch Volker, den Vortrag hast du doch auch gehört :) ... und deine Frage, ob denn der Vertikalen oder der Horizontalen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, ist dann "rhetorisch", wenn man mittels engem Hornsystem die Möglichkeit hat, BEIDES zu optimieren !?

    OK., bezogen auf die von Schorsch beschriebene Halle ist nicht so klar, ob die Horizontale soo entscheidend ist (er hat halt nix von einer tierisch langen und schmalen Halle geschrieben); doch generell ist der Punkt schon wichtig. Und dann versuche man mal, eine 100-Grad-Line in ner langen schmalen Halle einzudrehen, sodass nicht so viel Energie gegen die Wände knallt: Luxus-Bühnenmonitoring! Beim Hornsystem baue ich eine Box wieder ab oder mach sie leiser oder sonstwas... aber das hat Gerald ja schon beschrieben.
    Es grüßt der Toff

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. März 2005 um 22:06
    • #12
    Zitat


    Diese Art Performance bietet die VRX900 so ähnlich auch . Bloß bei 6 Stück ist Schluß. Laß doch mal den Volker etwas Luft holen !


    Ne Gerald, da ich sag jetzt mal nichts - die Amis kommen ja auch so schon nicht nach mit dem Produzieren ... :wink:

    Reflexionen an Seitenwänden sind in der Regel unkritisch, da sie meist nicht wesentlich später nach dem Direktschall zum Zuhörer gelangen. Kritischer sind indes Reflexionen an Rückwänden oder Galerien, da sie in mittlere Zuhörerbereiche reflektiert werden und dann meist ein hörbares Echo verursachen. Da hilft dann aber auch eine engere horizontale Abstrahlung nicht.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (29. März 2005 um 22:17)

  • Toff
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    • 29. März 2005 um 22:08
    • #13

    Och schade :lol:

  • Volker Holtmeyer
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    • 29. März 2005 um 22:21
    • #14

    Ach und Toff, du erinnerst dich aber sicherlich auch an die horizontalen Richtdiagramme bei 55°, die der Jakob simuliert hat? Die erinnern mich weniger an das hinter uns liegende Osterfest als vielmehr an Weihnachten - wenn du verstehst, was ich meine ... :roll:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Toff
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    • 29. März 2005 um 22:32
    • #15

    Du meinst aber die vom KUDOS!? Als so schlimm hab ich s nicht in Erinnerung, trotzdem guter Punkt. Spricht aber immer noch nicht gegen Hornsysteme (wenn sie denn groß genug sind und deshalb auch "untenrum" eng strahlen...)???

  • gerald1
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    • 30. März 2005 um 10:54
    • #16
    Zitat

    Auf der Trius-Hausmesse (SLF) in Gronau hat Jakob Kraft (Planungsbüro für Elektro- und Raumakustik Rahe-Kraft)


    Habe ich da wieder was verpaßt :?:
    :idea: Im nächsten Jahr suche ich mir einen Sponsor für einen Satz fette Winterreifen. Nur so gibt es eine Chance, von wissenden Leuten zu partizipieren, sofern ihre Ausführungen (Vorträge) auch pragmatisch sind 8) .
    Gerald1

  • Audiobug
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    • 1. April 2005 um 00:11
    • #17

    Jaja.
    Scheinbar ist das horizontale Abstrahlverhalten vielleicht doch auch bei den LA´s nicht ganz unwichtig.
    Wie sonst erklärt sich denn dann der Ansatz des KUDOS ?
    ( Immerhin von einem der ( wenigen !! ) ernsthaften Anbietern der LA Fraktion verwirklicht... )
    Und die tun das nicht ohne Grund...
    Sehr schön diesbezüglich auch der Kommentar von Adamson im aktuellen PP Messe Werbeheft zur möglichen Weiterentwicklung der LA - Technologie...
    Bevor ich da also VRX und "Amplitude Shading" ( igitt ) in Betracht ziehe, hole ich die alten Dynacord Mosquitos aus dem Keller und nudel die durch das EV - Programm, mit erstaunlichen Ergebnissen. KUDOS lässt grüßen.
    Im Ernst, in Bezug auf problematische Hallen, wie voran beschrieben, ist es doch einerlei, ob LA oder Horn. Das LA muß ich anpassen, und das Horn sowieso.

    Wobei ich da, das KUDOS mal weggelassen, dem definierten Horn den Vorzug gebe.
    ( bislang horizontal besser zu bändigen, und vertikal sowieso bei ca. 40°. Neigt das Ding halt endlich !! dann sind auch Rückwände nicht mehr ein Thema, und bei kritischen Sachen kippt`s noch das ZZ - Delay )

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