Das Problem ist ja altbekannt, mir nur wieder just vor die Ohren gekommen.... hat da vielleicht jemand ne Patentlösung ? z.B. Basscompressor für die Stimme oder Abstandshalter mittels Stacheldraht ?
Was tun gegen Nahbesprechungseffekt beim KMS 105 ?
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KMS104 nehmen? Sollte aufgrund der Niere unproblematischer sein

Multiband Kompressor könnte helfen, damit möchte ich persönlich live aber lieber nicht kämpfen.Marcus
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KMS 104 ? hab ich was verpasst ? son dingen gibbet bei neumann meines erachtens nicht... zudem wollt ich jetzt nicht das 500euro mic wegwerfen...
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ich vermute mal, er dachte, KM 184/185 seien gemeint gewesen...
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Upsi, dachte es gibt das KK104S (drahtlos Kopf Niere) auch als Kabelmikro wie eben KK105S als KMS105...
:oops:
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wieso sollte man den nahbesprechungseffekt dieses mikros denn eliminieren?
ein geübter sänger kann damit richtig arbeiten, und für amateure ist dieses mikro ja wirklich nicht gedacht.
mir würde da echt was fehlen... -
Zuviel Nahbesprechungseffekt kann schon störend sein, auch bei professionellen Sängern. Wenn eine Mariah Carey mal richtig Gas gibt gleicht sie den extremen Pegelanstieg ja meist durch das weiter weghalten des Mikrofons aus. Wenn man aber schon viel Bass und Grundton fürs Nahbesprechen rausgedreht hat , wird´s bei größeren Mikroabständen dann schon sehr dünn im Sound. Ich würd je nach Stimme und Künstler ein anderes Mikro wählen, oder muss es unbedingt Neumann sein?
Markus
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das mikro ist nun mal da.... somit die frage nach dem richtigen einsatz. genau das problem habe ich ja, wenn der sänger direkt vorm mic ist, muss man den unteren bereich rausdrehen, wenn er dann etwas weiter weg ist, fehlt halt was.... sau nervig.... könnte man halt mittels basscompression gegenwirken, aber extra nen compressor mehr mitschleppen ?
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Man könnte das Problem auch mit einem dynamische Equalizer lösen. Z.B. mit dem BSS 901. Ich finde das ein ganz geniales Gerät. Auch für andere Anwendungen wie z.B. eine reine Sprachbeschallung mit Lavaliermikrofonen.
Gruss Elias
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ja, der dynamic-EQ ist ein nettes werkzeug, wenn der sänger das mikro nicht im griff hat...
es gibt aber bei vielen kompressoren einen sidechain eingang. mittels einem EQ im sidechain kann man ja auch einen frequenzabhängigen kompressor basteln.
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Eben. Wenn man jetzt noch einen Y-Adapter dabei und eine Subgruppe oder einen Auxweg frei hat, kann man sich sogar den extra Sidechain-EQ sparen und das ganze bequem vom Pult aus mit einem zweiten Kanal regeln. Alternative falls es keine freien Auxen/Subgruppen mehr, aber noch einen freien Kompressor gibt: Mikrosignal auf 2 Kanäle splitten, Kanal 1 mit Lowcut und drastischer Grundtonabsenkung, aber unkomprimiert, Kanal 2 mit Hi-Cut, Mittenabsenkung, nur ganz leichtem Low-Cut aber Kompressor im Insert. Das ganze auf eine eigene Subgruppe zusammenführen und dort noch mal insgesamt gemäßigt komprimieren. Monitoring hauptsächlich aus Kanal 1 - klingt zwar dünn und eklig wenn der Mikrofonabstand nicht paßt, gibt dem Sangeskünstler aber direkt das Gefühl daß es sich auch für ihn besser anhört wenn er/sie bewußt auf das Mikrofonhandling achtet, anstatt nur planlos auf der Bühne rumzuhampeln...
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also das mit sidechain geht nicht, da der compressor dann zwar auf bass reagiert, aber alles reduziert.....
habe eh immer einen komprimierten und einen unkomprimierten kanal, damit kann man zumindest etwas entgegen wirken.dynamic eq is ja fast das gleiche wie nen compressor, nen triple c auf der stimme könnte auch wunder wirken, hab nur kein bock mein rack wieder umzubauen

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Hallo,
dann bleiben ja nur drei Wege übrig:
1) Multiband-Compressor mit KSM105,
2) Mikrofon ohne ausgeprägtem Nahbesprechungseffekt, oder
3) Finger am EQ lassenps: ggf. geht es aber doch mit Sidechain:
Y-Kabel auf 2. Eingang, den 2. Eingang von der Stereosumme, allen Subgruppen, Auxwegen, ... herunter nehmen, am EQ Bass herausnehmen(!), Signal vom Direct-Out zum Sidechain-In, Sidechain enablen, und heraus kommt schon mal ein komprimiertes Signal, dass nicht wegen der tiefen Frequenzen an zu pumpen fängt, jedenfalls nicht so leicht. Wenn nun der Compressor-Signalweg am Insert des 1. Eingangs vor dem EQ des 1. Kanalzugs liegt, kann dort besser mit dem EQ für die Bässe der Sound eingestellt werden, da das Compressorausgangssignal kaum vom Bass abhängt. Wobei ich allerdings immer zur Variante 3, Finger am EQ lassen, tendieren würde. Denn das Rack zu jedem Gig umzubauen, ist nicht unbedingt mein Ding und für die Sidechain-Methode kann ich mich eher bei Digitalpulten mit eingebautem Compressor begeistern. Von dem Tausch des 105 würde ich angesichts der mit dem Mikrofon verbundenen Qualität, bzw. des aus dem Tausch ggf. resultierenden Qualitätseinbruchs auch erstmal Abstand nehmen. -
ja, das mikro ist eigentlich über jeden zweifel erhaben würde ich mal sagen.
bestünde denn die möglichkeit, mit dem sänger nochmal zu reden?
man könnte das vielleicht damit begründen, das dieses mikro sehr feinfühlig reagiert und man sich nochmal damit beschäftigen sollte... ich glaube das wäre mit abstand die beste vorgehensweise.aber aus eigener erfahrung weiss ich natürlich, das es durchaus sänger gibt die zwar ne tolle stimme haben und gut mit dem publikum umgehen, aber kein wirklich gutes feeling für mikrofonabstände haben.
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Wora hat´s auf den Punkt gebracht - ran an den Sänger.
by the way: Wenn er Sänger schon nicht mit einem Handmikrofon umgehen kann, wie sieht denn dann die Alternative mit einem Headset aus? Ggf. mit Qualitätseinbußen, was das Mikro angeht, aber ansonsten? Vielleicht ist das Mikro dann etwas schlechter. Aber verbunden mit einer gleichmäßigeren "Besprechung" könnte das dann doch noch zu einem Klangvorteil führen.