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Einkaufsgemeinschaft

  • databass.ch
  • 14. Mai 2005 um 19:07
  • databass.ch
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    • 14. Mai 2005 um 19:07
    • #1

    Hallihallo,

    was würdet ihr von einer Einkaufsgemeinschaft halten? Ich meine sowas wie expert, ep, servicepartner, redzac bei der Unterhaltungselektronik um mit den grossen Preismässig mithalten zu können. Davon würden doch alle Profitieren: Die Kunden durch gute Preise und der Händler durch eine akzeptable Rendite. Selbstverständlich müsste man dann einen MVP vorschreiben, damit sich die Mitglieder nicht gegenseitig Konkurenz machen und sich unterbieten. Das wäre ja nicht im Sinne des Erfinders.

    Ich fände das eine interessante Sache. Ich komm mir manchmal echt blöd vor, wenn ich im Einkauf beim Importeur mehr zahlen muss, als es andere Verkaufen. Was denkt Ihr dazu?

  • slaytalix
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    • 14. Mai 2005 um 19:22
    • #2

    Viele Hersteller geben schon Streetpreise vor, an die man sich halten sollte.

    Ferner gibt es immer wieder verdeckte Testkäufe, um Preise zu checken

    Was schwebt Dir da vor ?

    Chinakram ist wohl kaum zu toppen.

    Hochwertige PA´s, Lighting etc haben eine restriktive Vertriebsstruktur sowie Points of Sale

    CH ist wohl Schweiz, die ist nicht Mitglied in der EU. Aus D können wir ja ohne MWST an Euch verkaufen :roll:

    Gerade CH ist da schwierig wegen Zollbestimmungen & Einfuhr in Helvetia

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • databass.ch
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    • 14. Mai 2005 um 20:01
    • #3

    Hi,

    Zitat von "slaytalix"

    Viele Hersteller geben schon Streetpreise vor, an die man sich halten sollte.


    Aber wer hält sich daran? Es versuchen doch alle, den anderen zu unterbieten.

    Zitat von "slaytalix"


    Ferner gibt es immer wieder verdeckte Testkäufe, um Preise zu checken


    Gibt's in D noch einen MVP?

    Zitat von "slaytalix"


    Was schwebt Dir da vor ?


    Z.B.: Nehmen wir mal etwas gebräuchliches wie den Technics SL-1210 MK2. Wenn sich z.B. 100 Händler zusammenschliessen, und jeder nur 2 Stk. kaufen würde, wären das insgesamt 200Stk. Da könnte man beim Lieferant einen wesentlich besser Preis aushandeln!

    Zitat von "slaytalix"


    Chinakram ist wohl kaum zu toppen.


    Im Preis vielleicht nicht, aber darum geht's nicht. Ich meine eher das auch kleine Händler für ein (hochwertiges) Produkt Preise machen können wie z.B. das grosse T.

    Zitat von "slaytalix"


    Hochwertige PA´s, Lighting etc haben eine restriktive Vertriebsstruktur sowie Points of Sale


    Also in der Schweiz kann man mit Handelsregistereintrag alles kriegen. Nur die Menge macht den Preis!

    Zitat von "slaytalix"


    CH ist wohl Schweiz, die ist nicht Mitglied in der EU. Aus D können wir ja ohne MWST an Euch verkaufen :roll:

    Gerade CH ist da schwierig wegen Zollbestimmungen & Einfuhr in Helvetia


    Ich meine überigens keine Grau/Schwarz-importe. Das soll schon alles vom offiziellen Importeur kommen.

  • manuela
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    • 14. Mai 2005 um 20:20
    • #4
    Zitat von "databass.ch"

    Ich meine überigens keine Grau/Schwarz-importe. Das soll schon alles vom offiziellen Importeur kommen.

    Dafür seh ich keinerlei Begründung.
    Mich regt lediglich auf wenn der "ofizielle Importeur" ausgerechnet auchnoch eine VT-Firma ist die selber VAs betreut und mit den Produkten bestückt um die es geht, also quasi ein Konkurenzunternehmen, damit geht er sehr schnell aus dem Rennen um den Deal, zumindest bei mir.
    Ich seh keinerlei Probleme darin mal einen Container voll netter Dinge zu importieren, das ist gängige Praxis, und die bekommt man hier genauso repariert wie regulär gekaufte.

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • databass.ch
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    • 14. Mai 2005 um 20:46
    • #5
    Zitat von "Manuela"

    Mich regt lediglich auf wenn der "ofizielle Importeur" ausgerechnet auchnoch eine VT-Firma ist die selber VAs betreut und mit den Produkten bestückt um die es geht, also quasi ein Konkurenzunternehmen


    Das ist sicher nicht sonderlich schön, aber leider relativ üblich. Auf jeden Fall in der Schweiz. Was mich aber viel mehr stört, ist wenn Firmen wie Musik-Produktiv die Generalvertrettung haben. Deren Priorität natürlich immer ihre eigenen Endkunden haben!

    Zitat von "Manuela"

    und die bekommt man hier genauso repariert wie regulär gekaufte.


    Also in der Schweiz nicht: Ich darf in diesem Zusammenhang z.B. auf die Homepage von Sacom (Pioneer Vertretung Schweiz) verweisen <klick>, dort hab ich das gerade Gestern gelesen:

    Zitat

    Geräte, die von einem Händler im Ausland gekauft und in der Schweiz vertrieben werden, unterliegen nicht dieser Garantie.

  • manuela
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    • 14. Mai 2005 um 21:41
    • #6

    da ist die Rede von "Garantie". Was ist das denn bitte ? Davon hab ich eh nichts. Wenn du ein Gerät kaputt hast bekommst du natürlich Ersatz im Rahmen der üblichen Garantie, ausgenommen: bei normaler Abnutzung, Überspannung, Überlastung oder unsachgemäßem Gebrauch.

    Defakto zahlst du es selber !

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • dagobert
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    • 15. Mai 2005 um 10:16
    • #7

    Ich finde die Idee recht gut, wenn der MVP realistisch ist, und nicht 10 Euro unter UVP liegt, den dafür kauft heute keiner mehr was ein.....
    Aber wer hat noch genügend Resourcen frei um so etwas zu organisieren, bzw zu verwalten? Müsste man da nicht schon ne eigene Gesellschaft gründen die diese Abläufe regelt?

  • manuela
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    • 15. Mai 2005 um 11:01
    • #8

    ach was. Da gehts ja auch nicht um Kleingeld. Man schickt eine Einkäuferin rüber, die wickelt das ab und 2 Monate später kann man in Hamburg das Zeug verzollen und einladen, bei UK Deals gehts noch schneller und innerhalb der EU sogar Zollfrei. Das einzigst bedenkenswerte ist das Management von Transportvolumen, die Einheiten sollte man immer "möglichst voll gepackt" bekommen sonst wirds doch wieder teurer. Das ist auch in Zusammenhang mit gebrauchten großen Anlagen eine hochinteressante Sache, nichtnur mit Neuwaren. Lediglich bei Einkauf von Uncle Sam mußt du umschaltbare Netzspannungen beachten sonst hast du plötzlich was mit 120 Volt auf dem Hof, ebenso können Netzstecker nicht passen (Kabeltausch), zB bei französischer und belgischer Ware. Und EK kostbarer Anlagen immer WYSIWYG, mit vorführung und eigener Versandabwicklung, persönlich :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • CGVS
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    • 15. Mai 2005 um 14:30
    • #9
    Zitat von &quot;dagobert&quot;

    Müsste man da nicht schon ne eigene Gesellschaft gründen die diese Abläufe regelt?

    Zitat von &quot;manuela&quot;

    ach was.


    :shock: :shock: :shock:
    Ganz so einfach wie hier oft gedacht ist das ganze nicht. Die Idee mit der Gesellschaft ist gar nicht verkehrt und meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit das Risiko und die anfallenden Verbindlichkeiten fair zu teilen. Wer möchte den gerne wie schon oben genannt 200 Technics Plattenspieler vorfinanzieren? Welcher der 100 interessenten ist den bereit 2 Plattenspieler anzuzahlen die vielleicht in 8 Wochen eintreffen, ohne eine Garantie das er die Ware bekommt und wenn nicht wenigstens sein Geld wieder...
    Welche Bank gibt den einen Kredit für einen Business Plan "Wir wollen jetzt mal gemeinsam Ware importieren um günstige EKs zu bekommen und lassen dann auch alle interessenten von diesen günstigen EKs profitieren..."
    Ich empfehle einfach mal den Thread zur LDPA Sammelbestellung als Lektüre um zu sehen wie schwierig sich eine nur kleine Sammelbestellung gestalten kann (inkl. eine kleine Info zum Thema importieren von Waren). Desweiteren kann man im Warnungen Board mal nach dem Importversuch Aolongaudio suchen - ein echter klassiker zum Thema wir Importieren, haben aber kein Geld daher bitte im Voraus zahlen :wink:

    Zum Schluss würde ich hier gerne wegen steigender Nachfrage das Kürzel

    H-I = Hobby-Importeur einführen...

  • CGVS
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    • 15. Mai 2005 um 14:53
    • #10
    Zitat von &quot;databass.ch&quot;

    Was mich aber viel mehr stört, ist wenn Firmen wie Musik-Produktiv die Generalvertrettung haben. Deren Priorität natürlich immer ihre eigenen Endkunden haben!


    Wieso haben denn die für die Schweiz die Generalvertretung?
    Wohl weil sie die enstprechenden Möglichkeiten haben so eine Vertretung in einem Land zu machen (Lager, Personal, Bekanntheitsgrad, Kapital, KnowHow, ...)
    So eine Entscheidung fällt nicht spontan, sondern ist auch an Umsatzziele geknüpft. Jeder Hersteller erwartet vom Markt in einem Land einen Umsatz X, den der Vertrieb dann auch machen muss. Wenn er den Vertrieb schon über mehrere Jahre hat wird er die Erwartungen des Hersteller wohl auch erfüllen. Ob jetzt ein Hersteller Dir als neu gegründete Einkaufsgemeinschaft, für einen evtl. einmaligen Deal, die besten Konditionen gewährt und riskiert seinen langjährigen Vertrieb zu verägern ist fraglich...

  • manuela
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    • 15. Mai 2005 um 14:58
    • #11

    Also als Händlerin für Equipment dazu hätt ich auch keine Lust ! Also bitte nicht falsch verstehen. Es gibt da noch ganz andere Dinge bei wie zB Wertverfall von Ware im Lager. Und wer das Geld für die 200 Plattenspieler nicht hat kriegt so Kommentare wie Audiobörse dafür !
    Der Markt ist nur reizvoll wenn man zahlt, sofort. Das bringt ja auch locker 2-5 % Bonus wenn das Geld auf den Tisch kommt.
    Ich finde es nur interessant wenn es um Waren geht wo man sonst an einen Anbieter gebunden ist der auch die Preise dafür mehr oder weniger diktiert, das ist auch häufig noch mit einer "Beratung" gekoppelt die mit Praxis nichtsoviel gemeinsam hat wie mit seinem aktuellen Lagerbestand.
    Bei größeren Anlagen lohnt es sich durchaus die zu importieren, da wollt ich drauf hinaus. Solche Geschichten wie 30 Amps machen keinen erkennbaren Nutzen, das Risiko des Wertverlustes ist schon zu hoch weil ja ständig neue Dinge auf den Markt geschmissen werden.

    Mein Verleihequipment ist zu ca 70% importiert, es war einfach der günstige gute Weg es zu bekommen. Ich käm aber nicht auf die Idee mit sowas zu handeln, die Spannen sind eh schon so am Boden daß ich mich frage wovon die Händler überhaupt leben wollen 8)

    Manu

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  • databass.ch
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    • 15. Mai 2005 um 15:36
    • #12

    aber ich will doch gar nichts importieren :!: :?
    Es geht mir doch nur darum bessere Konditionen beim Importeur aushandeln zu können. Ich will den ja nicht hintergehen. Ich bin auch mit Manuela punkto Garantie nicht ganz einverstanden: Ich hab keine Lust für Garantiefälle selber aufkommen zu müssen! Hatte z.B. vor kurzem eine Lichtsteuerung mit neudefektem LC-Display. das wäre ein Problem geworden. So ein grosses Display ist auch ziemlich teuer, da ist dann die Rendite auch bald gleich null.

    Das sowas funktioniert, hat ja die Tetora AG bewiesen. Und die Importieren, soweit ich weiss, auch nicht selber! Natürlich muss man das ganze rechtlich hieb und stichfest machen, mit Verträgen und allem drum und dran! Ich mag keine halben sachen!

    Das mit dem Werteverfall seh' ich in unserer Branche nicht als so tragisch an. Wir handeln ja schliesslich nicht mit Compi's :D

  • manuela
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    • 15. Mai 2005 um 15:51
    • #13

    dann gugg mal was ein "Amp" grade kostet, in China gibts die jetzt nachgeworfen :)

    Du hast unbedingt Recht mit Garantie auf bestimmte Geräte, bei denen ist auch der Reiz das selber zu importieren sehr gering. Aber wo wir grade bei Garantie sind, ich sag mal "Amp". :shock:

    Der typische Fall: Minderwertig verarbeitete Endstufe (PWM natürlich, is ja so modern! ), macht einen Kugelblitz im Ausgang und vekokelt das Innenleben gründlich.
    Händler dazu: Das ist passiert durch unsachgemäße Handhabung, dafür kommen wir nicht auf.

    oder: Netzteilschaden. -dasselbe, für Überlastung und Überspannung gilt das Gleiche wie für unsachgemäße Handhabung.

    oder: durchgebrannte Endtransistoren: siehe oben

    alle mechanischen Beschädigungen sind ebenso unsachgemäße Handhabung.

    Defakto haste Garantie darauf deine Reparatur eh selbst zu zahlen. Und für jedes Gerät wo das zutrifft ist impotieren wieder interessant.

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  • slaytalix
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    • 15. Mai 2005 um 18:16
    • #14

    Moin

    Gotseidank wird nicht jeder HKS direkt ab Werk oder Importeur beliefert.
    Diverse Hersteller wie Dynacord oder HK setzen nach wie vor bei der MI-Division auf Händler mit Ladenpräsenz.

    Ich weiß nicht, wie das in der CH gehandhabt wird. Bei uns differenziert man ja zwischen Kleingewerbetreibenden ohne Recht auf MWST-Ausweisung sowie Vollgewerbe mit UST_ID Nr.

    Wir haben nicht nur den Verleih, also Vermietung, sondern auch im Gewerbeschein Handel & Verkauf für Groß- & Einzelhandel.

    Bis auf wenige Hersteller bekommen wir eigentlich alle Geräte direkt.

    Die Idee ist nicht schlecht, jedoch an Mindestabsatzzahlen oder Staffelpreise gebunden.

    Vertragsstrafen wie Konventionalstrafen bei Nichteinhalten der vereinbarten Menge oder Verlust des Mengenrabattes ist die Folge

    Umsatzabhängige Sonderrabatte gibt es ja jetzt schon

    Ich weiß ja nicht, was Dir so vorschwebt. Ich weiß nicht, ob manche Hersteller das gern sehen.

    Gruß Kai

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

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  • CGVS
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    • 15. Mai 2005 um 20:30
    • #15
    Zitat von &quot;slaytalix&quot;

    Ich weiß nicht, wie das in der CH gehandhabt wird. Bei uns differenziert man ja zwischen Kleingewerbetreibenden ohne Recht auf MWST-Ausweisung sowie Vollgewerbe mit UST_ID Nr.


    :shock: Vielleicht hier mal eine kleine Info für werdende H-I´e :wink:

    Zitat

    Wer mit seinem Gewerbe im Jahr nicht mehr als 25.000 € Gewinn und nicht mehr als 260.000 € Umsatz macht, ist Kleingewerbetreibender.

    Die Unterschiede zwischen beiden Formen sind im Wesentlichen:
    Kaufleute
    - müssen ihr Unternehmen ins Handelsregister eintragen lassen,
    - dürfen als Firmennamen beliebige Phantasienamen wählen,
    - sind zur doppelten Buchführung und zur jährlichen Bilanz verpflichtet,
    - unterliegen den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB), das für den Geschäftsverkehr ein paar verschärfte Bestimmungen enthält.

    Kleingewerbetreibende hingegen
    - sind nicht im Handelsregister eingetragen,
    - müssen im Firmennamen ihren Vor- und Zunahmen tragen,
    - können eine vereinfachte Buchführung anwenden,
    - unterliegen denselben Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), die auch für Privatpersonen gelten,
    - liegen bei der Gewerbesteuer unter dem Freibetrag von 24.500 €.

    Alles anzeigen


    Eine Umsatzsteuer Ident Nr. bekommt jeder Gewerbetreibende in weniger als 5 Minuten. Einfach beim Bundesamt für Finanzen anrufen, Namen, zuständiges Finanzamt und Steuernummer angeben, fertig. Deine ID wird Dir sofort am Telefon mitgeteilt und nach ein paar Tagen gibts auch nochmal Post...

    Zitat von &quot;slaytalix&quot;

    Wir haben nicht nur den Verleih, also Vermietung, sondern auch im Gewerbeschein Handel & Verkauf für Groß- & Einzelhandel.


    Wer hat das nicht bzw. könnte es nicht einfach nachtragen lassen. Hier hab ich wirklich schon die kreativsten Eintragungen gesehen...

    Zitat von &quot;slaytalix&quot;

    Ich weiß ja nicht, was Dir so vorschwebt. Ich weiß nicht, ob manche Hersteller das gern sehen.


    Wieso nicht? Kommt immer auf das Potential der EKG an. Jede Firma nimmt gerne 1 mal im Monat einen großen Auftrag auf anstatt mehrer kleine und belohnt wird das auch mal mit ein paar Prozent mehr...
    Für so eine EKG müssten sich aber mehrere Händler in einer Region zusammenschließen und kooperieren (Ob sowas möglich ist? In In unserer Branche???). Für mich hat es am Anfang allerdings so geklungen als sollte das ein Forumsweiter Aufruf werden...das halte ich für unmöglich, schon wegen der Teilweise großen Entfernungen...

    manuela
    So wie Du das praktiziert hast ist es ja kein Problem und kann wirklich sehr vorteilhaft sein - wenn die Ware hält :wink:
    So lange Du das alleine machst kannst Du auch nur mit Dir selbst schimpfen, probieren das aber mehrere Firmen gemeinsam, wäre ich vorsichtig - einer muss dann die Verantwortung übernehmen...

  • manuela
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    • 15. Mai 2005 um 21:04
    • #16
    Zitat von &quot;CGVS&quot;

    manuela
    So wie Du das praktiziert hast ist es ja kein Problem und kann wirklich sehr vorteilhaft sein - wenn die Ware hält :wink:

    Ich mach das konkret mit gebrauchten Boxen, ganzen Systemen und Amps. Bei den Amps bevorzuge ich eine Sorte die man überall sieht außer in der Werkstatt, und bei Lautsprechersystemen sind Chassis Verschleißteile, es ist ganz normal daß bei einer ganzen Anlage mal hier und da was zerschossen ist, das Ersetzen bzw. Reconen von ein par Pappen wird einkalkuliert.
    Grade die großen Systeme die so schrecklich wehtun im Geldbeutel, sind speziell bei Uncle Sam viel öfter und auch billiger zu bekommen (wobei der Zoll und Überseefracht im Vergleich schon einkalkuliert ist). Da ich mich mit dem Verfahren schon prima auskenne klappt das auch tadellos :) Man kommt so schneller in die Gewinnzone, der Verleihbetrieb hat dann andere Abschreibungsgrößenordnungen. Die haben da drüben teils auch Händler die so gut bestückt sind daß man sich Sammelbestellungen machen kann wo ein kleiner Container gut voll bei wird.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • slaytalix
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    • 16. Mai 2005 um 10:56
    • #17

    Moin

    bzgl. der Kaufleute stimmt das nicht so ganz. Wir haben ein Vollgewerbe & sind nicht im Handelsregister vertreten.

    A = Personengesellschaften im HR wie KG
    B = Kapitalgesellschaften im HR wie GmbH

    Schwierig wird es dann wieder mit der Anerkennung als EKG, wenn diverse Firmenadressen beliefert werden sollen

    1. 10 Amps gehen nach München
    2. 20 Amps gehen nach Frankfurt

    aus der Sammelbestellung. Bei manchem Hersteller ist es uns so ergangen, daß dies nicht als EKG anerkannt wird.

    Die EKG müßte demnach auch die Logistik unterhalten, auf eigene Rg. einkaufen & die Distribution übernehmen für deren Mitglieder, von mir aus auch als eingetragene Genossenschaft.

    Ob sich der Aufwand lohnt :?:

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

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  • SO LONG AUDIO
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    • 16. Mai 2005 um 14:30
    • #18

    Einkaufsgemeinschaft? Wozu?
    Wenn ich ich recht erinnere, gibt es doch einen Chinaimporteur/ Großhändler, der sich als, Zitat "ihre Einkaufsgemeinschaft" betitelt. :)

    Sag "SO LONG" zu Deinem Geld...

  • databass.ch
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    • 16. Mai 2005 um 19:13
    • #19
    Zitat von &quot;slaytalix&quot;

    Die EKG müßte demnach auch die Logistik unterhalten, auf eigene Rg. einkaufen & die Distribution übernehmen für deren Mitglieder, von mir aus auch als eingetragene Genossenschaft.

    So hatte ich mir das inetwa vorgestellt. Jedes Mitglied zahlt jährlich einen Betrag, mit dem sich das (unabhängige) Büro und evtl. auch ein Lager finanziert. Von dort aus könnte man dann auch direkt an Endkunden verschicken. Dann spart man sich u.U. ein eigenes (Neuwaren) Lager. Ist klar, dass die Lieferanten es nicht als EINE Bestellung ansehen, wenn sie's an 10 verschiedene Orte liefern müssen. Und evtl. auch noch separate Rechnungen ausstellen müssen.

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 17. Mai 2005 um 10:51
    • #20

    Ob sich ein Vertrieb auf die Finanzkraft und Zahlungsfähigkeit einer solchen EKG verlässt wage ich zu bezweifeln...
    Um die zusätzlich anfallenden Logistik- und Verwaltungskosten wieder reinzuholen, müsste die EKG aber schon mächtig zusätzliche Prozente erhalten und auch ein entsprechendes Unmsatzvolumen bewegen.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

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