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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

was beachten bei gebrauchttreiberkauf?

  • pfeffer 54
  • 11. Juni 2005 um 14:03
  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 11. Juni 2005 um 14:03
    • #1

    hallo zusammen ich weiß nicht so recht wo dieses thema hin gehört aber ich schreib mal hier.

    und zwar wollte ich wissen was man beim kauf eines gebrauchten treibers beachten muß.verlieren chassis durch den betrieb den sie über monate oder jahre haben an leistung und qualität?

    so das wars erst mal

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • Dennis13
    Verifiziert
    Reaktionen
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    Beiträge
    4.834
    • 11. Juni 2005 um 14:12
    • #2

    Also wenn du bei Ebay nen gebrauchten TReiber kaufen willst dann würd ich ihn in der nähe kaufen damit du ihn abholen kannst und sehen und hören kannst das er auch funktioniert, wenn er nämlcih in der beschreibung als funktionsfähig beschrieben wurd und dann doch net funktioniert brauchst du ihn nicht kaufen und entweder der verkäufer lässt es bleiben oder du kannst bei Ebay beschwerde machen und Anwalt eben... :wink:

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 11. Juni 2005 um 15:03
    • #3

    ach ja. gut. nur die frage ob der treiber (bei normalen gebrauch) sie über die zeit abnutzt

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • Dennis13
    Verifiziert
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    6
    Beiträge
    4.834
    • 11. Juni 2005 um 15:06
    • #4

    natürlich.. wäre ja super wenn die für immer neu bleiben.. frag mich warum es dann recone sätze gibt. :lol:

  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 11. Juni 2005 um 15:45
    • #5

    [Ironiemodus an]

    Zitat

    frag mich warum es dann recone sätze gibt. Lachen

    Damit Du in Deinen Treiber eine neue Membran mit Schwingspule einsetzen kannst, nachdem DU letztere verbrannt hast!

    Das gute Magnetmaterial kannste dann weiterbenutzen und sparst Geld... (billiger wird´s, wenn Du den Treiber erst gar nicht durchbrennst!)

    ich denke die Frage ist klar gestellt... und der Post ging irgendwie dran vorbei :)

    [Ironiemodus aus]

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 11. Juni 2005 um 17:43
    • #6

    Es kommt immer drauf an wo und wie der Treiber eingesetzt wurde.
    Wenn er jeden Tag dem rauhen Bühnenalltag ausgesetzt war ist er meistens so abgerockt dass man ihn nur noch wegschmeißen kann.

    hat er aber nur im Wohnzimmer gestanden, so kann man getrost auch gebrauchte Chassis nehmen.

    Fazit: Es kommt halt immer drauf an in welchen Zustand der Treiber ist.

    Gruß
    Thomas

  • pfeffer 54
    Beiträge
    1.517
    • 12. Juni 2005 um 11:55
    • #7

    aber ich meine 5 jahre müßte doch selbst ein standart treiber wie der kappa lf im normalen dauerbetrieb ab können oder? oder ist das zu hoch gegriffen?

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    Beiträge
    5.286
    • 12. Juni 2005 um 12:04
    • #8

    also, wenn ich ein chassis in die hand bekomme gucke ich nach folgendem:

    - mit taschenlampe die membran und die sicke (!) von unten durchleuchten und nach rissen o.ä. suchen.
    - zentrierspinne angucken; hängt die schon durch oder liegt sie noch grade?
    - das spiel überprüfen; reindrücken (darf keine geräusche machen), auch assymetrisch (hier darf bzw. muss es nach ein paar mm kratzen)
    - korb angucken; mech. schäden?
    - das ganze ding mal schütteln; klappert irgendwas (kleine krümel :lol:)?
    - der batterie-test ist obligatorisch
    usw. usf.

    pauschal kann man keine aussage treffen über die vorraussichtliche lebensdauer eines basschassis.
    manchmal halten grade die billig-pappen ewig...

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 12. Juni 2005 um 12:49
    • #9
    Zitat

    manchmal halten grade die billig-pappen ewig...

    meine billigen Stage Line PAX128 laufen schon jahrelang...

    Gruß
    Thomas

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 13. Juni 2005 um 21:46
    • #10

    Hallo,

    ein professionell genutzter Lautsprecher verliert im Laufe der Zeit seine ursprünglichen Eigenschaften. Durch den stundenlangen Einsatz mit hohen Amplituden werden die mechanischen Aufhängungen gestresst. Der Spider deswegen, da die Schwingspule, die bis über 300°C heiss werden kann in unmittelbarer Nähe sitzt und hier die Gewebetränkung und das Gewebe selbst belastet und deformieren kann. Die Suspension ist ebenso behaftet, da auch hier die Tränkungsfluids ihre Materialsubstanz verlieren. Es gibt daher einen deutlichen Unterschied bei der Konstruktion, manche setzen normale Gewebesicken ein, manche verwenden Leinensicken, manche setzen gute Doppel Silikon Spider ein, die meisten nicht. Für manche Speaker gilt: jenseits von 100 Stunden mit 70% Nominalleistung betrieben empfehle ich das Reconen, andere Speaker halten auch über 500 Stunden und sind noch o.k.

    Daher bitte beachten: eine nicht schabende Spule ist kein Indikator für einen "wirklich" funktionierenden Speaker. Wabbelpappen sind tonnenweise unterwegs.

    Ciao

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 14. Juni 2005 um 19:31
    • #11
    Zitat


    von 100 Stunden mit 70% Nominalleistung betrieben empfehle ich das Reconen


    :shock: Dirk, das ist jetzt nicht dein Ernst!? Welche Diso wechselt denn bitteschön alle 2 Monate die Pappen?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Kracky
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    • 14. Juni 2005 um 19:42
    • #12

    Also mal so allgemein aus der Erfahrung in Discobetrieb, im Technoclub kommt es unter umständen vor das wir alle halbe Jahr nau anfangen können. Ansonsten so alle dreiviertel Jahr bis Jahr ist ein Reconig angebracht. Veil wichtiger ist aber auch die Tatsache das einige magneten ihre wirkung verlieren mit den Jahren, Paradebeispiel HK R-Serie Bässe, hier kannst du davon aus gehen eine über 5 Jahre gut im Gebraucht gewesene Anlage braucht keine Recons mehr sondern neue Speaker weil einfach der Magnet so fertig ist das kein brauchbarer Antrieb mehr zu stande kommt. Diese Eigenschaften haben aber alle Magenten zum Teil durch wärem zum teil im Roadbetrieb besonderst durch Erschütterung.

    Ein guter Reconer kann dir das aber sagen bevor er dir für teures Geld ein unbrauchbares Chassis richtet.

    Kappa treiber halte ich für nicht sinnvoll im Reconing und ab einem Alter von über drei Jahren sollte man die auch nicht mehr kaufen. Abhänig vom Einsatz natürlich, auch ein ein Jahr alter Kappa kann fertig sein.

    Übrigens ein guter Recon kann so um die 100 Euro kosten wenn man das vom Fachmann machen läßt, als sind 99 euro für nen Kappa LF doch wohl ehr günstiger und sinnvoller.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 16. Juni 2005 um 23:08
    • #13

    Hallo Volker, Hallo André,

    @ Volker: Du sitzt ja nun in gutem Hause bei JBL. Hier trifft natürlich zu, dass die > = 500 Stunden Regel gilt. Aber ich spreche doch hier von den preiswerten Produkten, die ja so gerne von den Leuten genommen werden. Die sehen ja nur den billigen Anschaffungspreis und machen sich über die Wirtschaftlichkeit eines Produktes im Langzeitbetrieb keine Gedanken oder wissen nichts über diesen Sachverhalt. Wie bereits erwähnt ist ein Lautsprecher, dessen Spule nicht im Luftspalt schabt in Ordnung. Wer jedoch JBL Speaker in seinem System hat wird sich schon überlegen, ob er seine Speaker zu den extrem hohen Preisen der Pappen regelmässig bei seiner Bank eine Hypothek aufnehmen soll. :D Du solltest vielleicht mal Einfluss nehmen auf diese unanständige Preispolitik, da wir heute den Euro bei 1,22 vs Dollar haben und nicht den Dollar bei 1,22 vs Euro. Damals gab es Währungskostenzuschläge bei Euch, heute sind die Preise konstant. Ist aber nicht Dein Thema und ich mag Dich genau so, wie Du bist.

    @ André: Du hast recht damit, dass Magnete im Verlaufe der Jahre ihre Kraft verlieren können. Dieses ist jedoch bei Ferritmagneten sehr selten. Ich mache seit 3 Jahren ständige Kontrollen über die Luftspaltinduktion und bis heute ist mir kein Magbet vorgekommen, der deutlich aus dem Tolleranzbereich war. Dieses wird aber ein sehr ernstes Thema bei den Neodymlautsprechern werden, da hier unterschiedliche Qualitäten und Technologien eingesetzt werden. Daher gilt auch hier: bitte einen Profi fragen.

    Aber der Kappa 15 LF ist auch nur eine kurzfristige Alternative, da hier ja der mechanische Verschleis sehr frühzeitig erreicht wird. Und dann hauen wir den in die Tonne, da es hierfür keine Reconekits gibt, genauso wie für nahezu alle Modelle von Monacor. Somit sage ich mal, dass ein wirklich guter Lautsprecher manchmal nur 20 Euro mehr kostet als amerikanische (asiatische) Blechkorbware. Händler muss man sein und dann geht die Sonne auf.

    Diese Aussage spiegelt nur meinen Eindruck wieder. Es kann sein, dass meine Meinungen nichts mit dem Alltag eines Amateures zu tun haben und distanziere mich ausdrücklich von dieser Blechkorbliga.

    Ciao
    Dirk

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

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